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Biofach Preisverleihungen Messe nuernberg

Preisverleihungen auf der Biofach

Datum: 20.02.2020Quelle: NürnbergMesse | Ort: Nürnberg

Auch in diesem Jahr fanden auf der Biofach, der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, zahlreiche Preisverleihungen statt. Bioland-Mitglieder und konnten dabei zahlreiche Auszeichnungen für sich gewinnen. Den Titel Deutschlands bestes Bio-Weingut trägt ein Bioland-Winzer. Ein weiterer Betrieb des Verbands wurde mit dem ABBI-Förderpreis für Umsteller von Alnatura und dem NABU ausgezeichnet.

Deutschlands bestes Bio-Weingut

Beim internationalen Weinpreis Mundus Vini Biofach wurde das Bioland-Weingut von Gerhard Schwarztrauber zum besten deutschen Bioweingut 2020 gekürt. Bereits in den vergangenen Jahren konnte Schwarztrauber aus Neustadt/Pfalz den Titel „Erzeuger des Jahres“ für sich gewinnen. Seine Weine wurden mit dreimal Gold und viermal Silber ausgezeichnet. Das Weingut Schwarztrauber stellt zum fünften Mal die beste Kollektion national.

Insgesamt konnten Bioland-Winzer aus der Pfalz mit ihren Spitzenweinen fünfmal Gold und achtmal Silber sichern. Das Weingut Pfaffmann aus Walsheim/Pfalz holte zweimal Gold und dreimal Silber. Für seinen Spätburgunder trocken erhielt Heiner Sauer aus Böchingen/Nußdorf in der Pfalz einmal Silber.

ABBI-Preis

Acht Landwirte starten in diesem Jahr mit Unterstützung von NABU und Alnatura ihre Umstellung von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft, darunter drei Bioland-Betriebe. Die Gut Schöneberg aus Schöneberg in Brandenburg wurde bereits am Donnerstag auf der Biofach mit dem Förderpreis des Projektes „Gemeinsam Boden gut machen“ prämiert, die beiden anderen Betriebe werden im Juni auf dem Berliner Umweltfestival ausgezeichnet.

Ein wichtiges Bestreben auf Gut Schöneberg ist es, im Einklang mit der Natur zu wirtschaften. Die Flächen liegen direkt am Nationalpark „Unteres Odertal“. Mit der biologischen Bewirtschaftung möchte die Familie um Mischa Klug die wertvolle Natur im Nationalpark erhalten und fördern. Laut Jury zeigt der Betrieb vorbildlich, dass „groß“ und „bio“ kein Ausschlusskriterium sind. Durch ihre Maßnahmen fördern sie zudem nachhaltig die Insektenvielfalt. Auch mit sozialen Aspekten hat Familie Klug überzeugen können. Der Betrieb leistet einen wichtigen Beitrag in der Jugendarbeit, indem sie Praktikumsplätze zur Eingliederung junger arbeitsuchender Menschen anbieten. Dadurch erhalten die Jugendliche Einblicke in verschiedene Tätigkeitsbereiche der Landwirtschaft.

Im Sommer folgen die Auszeichnungen der beiden weiteren Bioland-Betriebe. Familie Lämmermann  aus Happurg in Bayern wird unter anderem für ihr jahrelanges Engagement im Gewässerschutz und dem vorbildlichen Wissenstransfer an Landwirte geehrt. Der Biohof Wiehenglück aus Hüllhorst in Nordrhein-Westfalen überzeugte die Jury mit radikalen Veränderungen auf dem Betrieb, um ökologisch wirtschaften zu können.

Sina Fürch / Gastroinfoportal

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