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Nach einer Testphase in Lübeck setzt Peter Pane auf Microgreens. Der Standort Leipzig startet als nächstes mit dem Indoor-Farming.

Peter Pane setzt auf Indoor-Farming #spürbargrün

Datum: 09.05.2022Quelle: Paniceus Gastro Systemzentrale | Ort: Lübeck

Peter Pane rollt sein Indoor-Farming-Konzept weiter aus: Nach einer Testphase in Lübeck startet nun der Standort Leipzig mit erntefrischem Grün. Zusammen mit dem Start-up Mana Farms integriert das Unternehmen ein Microgreens-Farming-System ins Restaurant.

Reduzierter Wasserverbrauch und weniger Müll

Das Start-up Mana Farms entwickelte ein hydroponisches Vertical-Farming-System speziell für die Anwendung in Restaurants. So sollen Lebensmittel dort produziert werden, wo sie auch verbraucht werden. Egal ob Lollo Bionda, Basilikum oder Microgreens: Jungpflanzen gedeihen in der Mana Farm, die einem gläsernen Kühlschrank ähnelt, in einem mobilen Kanalsystem – also in Behältnissen ohne Erde und mit einer zirkulierenden Nährstofflösung. Gäste können künftig dabei zusehen, wie die Keimlinge heranwachsen und von den Mitarbeitern geerntet werden.

Durch das zirkulierende Hydroponiksystem wird nach Angaben des Unternehmens Wasser eingespart. Der Tank enthält etwa 50 Liter und muss einmal pro Woche aufgefüllt werden. Da die Pflanzschalen nicht weggeworfen werden und die Seedpads kompostierbar sind, soll zudem unnötiger Müll vermieden werden. Anders als beim sonst üblichen Transport wachsen die Keimlinge vor Ort außerdem „stressfrei“.

„Das Züchten von Salat direkt im Restaurant ist ein absoluter Trend“, erklärt der 45-jährige Patrick Junge, Geschäftsführer der Paniceus Gastro Systemzentrale. Er ließ bereits in der Lübecker Filiale Salat anbauen.

                  „Dank dieses neuen Systems, das Platz für rund 220 Pflanzschalen bietet, können wir uns in Leipzig problemlos selbst mit Microgreens versorgen.“

Indoor-Farming bald in allen Peter Pane-Restaurants?

„Warum das Aroma unserer Microgreens so intensiv ist? Weil die Pflanzen erst von der Wurzel getrennt werden, wenn sie auf den Teller kommen“, erläutert Patrick Junge. Weiterhin meint er: „Sollte sich auch der erweiterte Testlauf in Leipzig als erfolgreich erweisen, könnten schon bald zusätzliche Restaurants folgen.“ Erklärte Vision des Unternehmers ist die autarke Versorgung aller Peter Pane-Restaurants.

Redaktion GastroInfoPortal

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