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LCA 2017: Miznon ist nominiert

Datum: 18.08.2017Quelle: Leaders Club Deutschland; Fotos: Lisa Leutner Ort: Hamburg/Wien
Von Tel Aviv über Paris hat der israelische Starkoch Eyal Shani sein Streetfood-Konzept „Miznon“ und das Lebensgefühl der jungen Foodszene Israels nach Wien gebracht. Im Mittelpunkt des lebendigen, fröhlichen, kreativ-chaotischen und lauten Ladens ist die offene Küche, an die sich der lange Tresen anschließt. Von der Decke hängen Kisten gefüllt mit Karfiolköpfe alias „Blumenkohl“, überall stapeln sich Berge frisches Gemüse und orientalische Beats dröhnen aus den Boxen. „In Ruhe essen“ ist definitiv nicht das Konzept des Miznon. Und trotzdem sind sie für den Leaders Club Award 2017 nominiert.
 
Fröhlich-chaotisch
Auf der Speisekarte steht israelisches Streetfood mit mediterranen Noten. Gäste freuen sich z. B. über die vielseitigen Pita-Kreationen, für die das luftige Pitabrot eigens aus Israel eingeflogen wird. Die Füllungen reichen von „Chicken Spachtel“, eine mit Zwiebel gehackte Hühnchenmasse, die hauchdünn auf den Grill kommt, bevor sie mit Koriandersauce ins Brot wandert, über Ratatouille, Karfiol, Minutensteak, geschmorten Lammrippchen oder Lammlaibchen. Darüber hinaus findet sich auf der Karte unkonventionelles Soulfood, wie der im Ganzen gegarte und im Holzkohlenofen knusprig gegrillte Karfiol mit Olivenöl und Meersalzkristallen oder Ratatouille, das mit Raucharomen aus dem Ofen kommt. Der Bestellvorgang erinnert an die Prozedur bei Starbucks: Es wird am Tresen mit Namen bestellt, der dann durchs Lokal gebrüllt wird, sobald das Essen fertig ist. Die fröhlich-chaotische Stimmung ist aber Teil des Konzepts, erklärt Geschäftsführer und Gesellschafter Ofir Torgemann.

 
Herr Torgemann, wie war es, als Sie von der Nominierung erfahren haben?
Wir sind immer noch begeistert. Es ist für uns eine große Ehre, an solch einem tollen Wettbewerb teilnehmen zu dürfen.
 
Warum haben Sie sich überhaupt bei dem Wettbewerb beworben? Was erhoffen Sie sich davon?
Wir denken darüber nach auch in Europa zu expandieren. Der Wettbewerb ist eine ausgezeichnete Plattform, um unser Konzept Miznon vorzustellen und die kulinarische Welt bzw. die Branche in Europa besser kennen zu lernen.
 
Was tun Sie als Erstes, wenn Sie gewinnen?
Wenn wir gewinnen, feiern wir wie Champions, die mit einem Pokal nach Hause kommen. Und dann arbeiten wir mit unserer PR zusammen, um unser Glück und unsere Leistung in ganz Wien zu verbreiten.
 
Wie sieht Ihrer Meinung nach die Zukunft der Gastronomie aus?
Vor einigen Jahren gab es vor allem zwei Kategorisierungen in der kulinarischen Szene: Auf der einen Seite das feine Essen und auf der anderen Seite einfaches Streetfood. In den vergangenen Jahren kamen sich diese beiden Seiten näher und eine neue Art entstand: Casual Dining bzw. High quality Streetfood. Chefköche wollten damit ein breiteres Publikum ansprechen. Das bedeutete hochwertigere Zutaten und intelligente Zubereitungsarten. Das wird sich in der Zukunft noch weiterentwickeln.
 
Vielen Dank für das Gespräch!

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