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Koch des Jahres Mario Aliberti

Im Portrait: Mario Aliberti

Datum: 07.07.2022Quelle: Grupo Caterdata | Ort: Freiburg

Die Finalisten um den Titel „Koch des Jahres 2022“ stehen fest: Mario Aliberti, Marvin Böhm, Francesco D’Agostino, Paul Decker, Niklas Oberhofer und Tim Steidel stellen sich dem Finale, das am 17. Oktober 2022 ausgetragen wird.

Neben den vier Gewinnern des Live-Wettbewerbs, die mit ihren Gerichten die Fachjury überzeugten, nahmen zwei Kandidaten die 140 Gäste der Küchenparty für sich ein – sie sind dank einer Wild-Card ins Finale eingezogen.

Als Medienpartner begleiten wir den Wettkampf und stellen in einer Portraitreihe die Finalisten vor. Was inspirierte die Nachwuchstalente zu ihrer Berufswahl? Welches perfekte Dinner schwebt ihnen vor? Was sind ihre Markenzeichen, was macht ihre Menüs einzigartig? Woher kommen sie – und noch wichtiger – wo wollen sie hin? Heute stellen wir vor: Mario Aliberti.

Mario Aliberti: Ivy Karlsruhe

Seine Karriere als Koch begann Mario Aliberti 2008 mit seiner Ausbildung bei Marks Restaurant und Elbel‘s Catering in Rastatt. Auch im Avocado Rastatt war er beschäftigt. Anschließend stieg er in die Sternegastronomie ein und arbeitete am Bayerischen Hof in München als Commie de Cuisine und Demi Chef de Cuisine. 2015 bis 2016 war Mario Aliberti als Chef de Partie im Stage Restaurant Tippling Club in Singapur tätig, das es im Ranking unter die Top 50 der besten Restaurants Asiens schaffte. Nach seiner Heimkehr arbeitete er zuerst im Nigrum in Baden-Baden, dann zwei Jahre als Küchenchef im Restaurant #Heimat in Bühl. Im Jahr 2020 wechselte er ins Ivy Karlsruhe, wo er seitdem die Position des Küchenchefs innehat.

Mario Aliberti wurde von einem Mitglied aus der „Koch des Jahres“-Community für den Wettbewerb nominiert – da sagt man nicht nein. Er genießt es, Teil von etwas Großem zu sein. Das Herzblut, das in die Show fließt, macht die Events zu einem Erfolg. Damit die Gerichte sitzen, trainiert er das Anrichten mit seinem Assistenten und lernt, auch unter Zeitdruck exzellent zu kochen. Wie genau er die Herausforderungen meistern wird, möchte er aber nicht verraten – er will das Publikum überraschen! Auch wenn die Konkurrenz groß ist: Mario Aliberti ist eine Kämpfernatur und fest entschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen. Doch falls es für den Sieg nicht reicht: Er ist zufrieden, solange er alles gegeben hat.

Mit diesem Menü zog Mario Aliberti ins Finale ein

Warum bist du Koch geworden, Mario?

Mein Vater besitzt selbst ein Restaurant und irgendwie war für mich immer klar, dass auch ich Koch werden möchte. Es ist eine Familiensache und hat sich einfach ergeben. Dazu kam, dass ich kein sehr fleißiger Schüler war – eine akademische Laufbahn hat mich nie gereizt.

Welche Vor- und Nachteile hat die Branche?

Der wichtigste Vorteil ist für mich, dass man durch das Kochen Menschen glücklich macht. Aber man kommt auch mit anderen in Kontakt, baut sich ein Netzwerk auf und unterstützt sich gegenseitig. So kann man in der Branche etwas bewirken.

Aber leider sind die Arbeitszeiten nicht sehr familienfreundlich.

Was rätst du jungen Leuten, die überlegen, ebenfalls Köche zu werden?

Probiert es einfach mal aus. Ihr müsst aber auch an die Einschränkungen denken: Es kann passieren, dass eure Freunde feiern gehen und ihr derweil arbeiten müsst. Auch damit muss man sich abfinden.

Was ist dein absolutes Lieblingsgericht?

Parmigiana a la Pugliese, genau wie es meine Tante Nadia aus Apulien kocht!

Die Finalisten im Portrait

Wer sind die Finalisten des Wettbewerbs Koch des Jahres 2022? Warum haben sie den Beruf des Kochs ergriffen und wo sehen Sie Vor- bzw. Nachteile der Branche? Lernen Sie die sechs Finalisten kennen.

In Kürze finden Sie die Portraits von Marvin Böhm, Francesco D’Agostino, Paul Decker, Niklas Oberhofer und Tim Steidel hier. Als nächstes folgt Marvin Böhm.

Redaktion GastroInfoPortal

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