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Am 26. April 2021 kämpfen acht Kandidaten um den Einzug ins Finale des Wettbewebs „Koch des Jahres“. Wir stellen Ihnen heute Jendrik Wollesen vor.

Im Portrait: Jendrik Wollesen

Datum: 01.09.2020Quelle: Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit, Grupo Caterdata S.L. | Bilder: privat, Koch des Jahres | Ort: Freiburg, München

Die Coronakrise hat das Talent und den Ehrgeiz der aufstrebenden Kochelite nicht schmälern können – ganz im Gegenteil. Über hundert ambitionierte Profiköche bewarben sich um einen Platz im Vorfinale des renommierten Live-Wettbewerbs „Koch des Jahres“. Die Qualität der Bewerbungen überzeugte die technische Jury des Wettbewerbs so sehr, dass beim Vorfinale in Stuttgart am 26. April 2021 acht statt sechs Talente die Chance haben, um den Einzug ins Finale zu kämpfen. Welche acht Ausnahmetalente haben es ins Vorfinale geschafft und welche Geschichten stecken hinter den Kandidaten?

Als Medienpartner des Live-Wettbewerbs sind wir nicht nur live vor Ort bei jedem Vorfinale dabei, sondern auch hautnah an den Kandidaten dran. In unserer kleinen Reihe stellen wir Ihnen deshalb die einzelnen Kandidaten kurz vor.
Dieses Mal im Portrait: Jendrik Wollesen.

 

Jendrik Wollesen – Küchenchef, Belvoirpark Hotelfachschule, Zürich

Jendrik Wollesen machte gleich nach der Schule seine Kochlehre im „Best Western Premier Hotel Ambassador“ in Sankt Peter Ording. Nach Beendigung der Ausbildung war das Fernweh groß und der Ehrgeiz noch größer, also machte sich der heute 30-Jährige auf, die Welt zu entdecken und deren Küchen zu erobern. Der erste Stopp: die Schweiz. Einmal dort angekommen war die Reiselust jedoch gestillt und er fand fernab der Nordsee eine neue Heimat.

Nach nunmehr zehn Jahren hat er sich bereits durch einige Schweizer Gourmettempel gekocht und kann auf eine beachtliche Laufbahn zurückblicken: Eingeführt in die hohe Kunst der Gourmetküche hat ihn Bernd Schützelhofer, von Ivo Adam lernte er Innovationen in der Küche und in Gastronomiekonzepten umzusetzen, Jacky Donatz lehrte ihn unternehmerisches Denken und Gastlichkeit, Falk Fleischhauer die Wichtigkeit des Geschmacks, und Marcus G. Lindner die Genauigkeit. Seit Juli 2018 ist er nun selbst Küchenchef im Restaurant Belvoirpark der Hotelfachschule in Zürich und verbindet das Gelernte nun zu seinem ganz eigenen Stil. Das wichtigste Motto in seiner Küche: „In der Ruhe liegt die Kraft!

Nun will sich Jendrik Wollesen einer neuen Herausforderung stellen: „Ich liebe die Abwechslung. In so einem Wettbewerb kann man sich ganz anders kreativ ausleben. Es ist ja etwas ganz anderes, ob man für eine Karte etwas Neues schreibt oder, ob man für einen Wettbewerb ein Menü kreiert.“ Kann er sich den Einzug ins Finale sichern?

Im Gespräch

Jendrik, warum hast du dich bei dem Live-Wettbewerb beworben?

Ich war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung und einem Gegensatz zum normalen Alltag, bei dem man sich und seine Kreativität ausleben kann. Und um natürlich auch neue Kontakte zu knüpfen.

Wie bereitest du dich auf den Wettbewerb vor?

Üben, üben, üben.

Weißt du schon, wie du die Challenges im Vorfinale umsetzen wirst?

Ja, ich habe einen Plan, aber der wird natürlich nicht verraten.

Wie gehst du mit der Konkurrenz um? Sind die anderen Teilnehmer überhaupt Konkurrenten für dich?

Ich kenne die anderen Teilnehmer noch nicht persönlich, aber man sollte seine Gegner nie unterschätzen.

Warum gewinnst du den Wettbewerb?

Ich gebe mein Bestes und noch mehr.

Herzlichen Dank für das Gespräch und viel Erfolg beim Vorfinale!

Warum Jendrik Wollesen Koch geworden ist, welche Vor- und Nachteile die Branche seiner Meinung nach mit sich bringt und was Nachahmer bedenken sollten, erfahren Sie mit einem Klick auf die u. s. Fragen.

Warum bist du Koch geworden?

Schon damals habe ich meiner Mama beim Kochen und Backen zugeschaut, geholfen Gemüse zu schneiden oder zu schälen. Das war für mich sehr interessant und hat Spaß gemacht. Zudem liefen im Fernsehen immer Kochsendungen mit Tim Mälzer und Jamie Oliver und davon war ich sehr begeistert.

Was sind deiner Meinung nach die Vor- und Nachteile der Branche?

Lange Arbeitstage, ein geringer Lohn und das (teilweise) Aufgeben von Freizeit, Hobbys und Freunden sind natürlich Nachteile. Aber ich kann als Koch dort arbeiten, wo andere Urlaub machen und lerne dabei viele neue Menschen kennen.

Was würdest du jungen Menschen raten, die auch mit dem Gedanken spielen Koch oder Köchin zu werden?

Bleib immer mit Leib und Seele am Ball. Und wenn du es nicht lebst und fühlst, dann lass es lieber.

Was ist dein absolutes Lieblingsessen?

Frikadellen mit Kartoffelpüree, Rahmsauce und Karotten.

Am 3. September 2020 erfahren Sie an dieser Stelle mehr über die Kandidaten des Stuttgarter Vorfinales. In der nächsten Ausgabe unserer Reihe erfahren Sie mehr über Jeongwon Yang.

 

Jeanette Lesch / Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit

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