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Francesco D'Agostino, Wild-Card-Gewinner und somit Finalist des Wettbewerbs Koch des Jahres 2022.

Im Portrait: Francesco D’Agostino

Datum: 13.07.2022Quelle: Grupo Caterdata | Ort: Freiburg

Die Finalisten um den Titel „Koch des Jahres 2022“ stehen fest: Mario Aliberti, Marvin Böhm, Francesco D’Agostino, Paul Decker, Niklas Oberhofer und Tim Steidel stellen sich dem Finale, das am 17. Oktober 2022 ausgetragen wird.

Neben den vier Gewinnern des Live-Wettbewerbs, die mit ihren Gerichten die Fachjury überzeugten, nahmen zwei Kandidaten die 140 Gäste der Küchenparty für sich ein – sie sind dank einer Wild-Card ins Finale eingezogen.

Als Medienpartner begleiten wir den Wettkampf und stellen in einer Portraitreihe die Finalisten vor. Was inspirierte die Nachwuchstalente zu ihrer Berufswahl? Welches perfekte Dinner schwebt ihnen vor? Was sind ihre Markenzeichen, was macht ihre Menüs einzigartig? Woher kommen sie – und noch wichtiger – wo wollen sie hin? Heute stellen wir vor: Francesco D’Agostino.

Francesco D’Agostino: Gioias Restaurant in Rheinau

Der 35-jährige Francesco D’Agostino ist einer der erfahrensten Finalisten. Seine Ausbildung zum Koch und Hotelfachmann absolvierte er in Südamerika. Von seiner persönlichen Geschichte bis zu seinen Kochkünsten ist er international: Der in Venezuela aufgewachsene Koch von italienischer Abstammung erlernte in der renommierten Kochschule „Le Cordon Bleu“ in Madrid die Finessen der französischen Küche. Gearbeitet hat er vorrangig in Deutschland: zunächst vier Jahre als Küchenchef im Haus Zauberflöte in Offenburg. 2017 machte er sich im Alter von 30 Jahren selbstständig und eröffnete das Restaurant Storchennest in Kehl am Rhein. Schon damals zog er die mediale Aufmerksamkeit auf sich: Im November 2018 gewann er den ersten Platz bei der Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal“.

Seit 2019 ist er Inhaber und Chefkoch des Gioias in Rheinau. Im Juni dieses Jahrse eröffnete er bereits sein zweites Restaurant: das La Casita by Gioias, ebenfalls in Rheinau. Das neue Lokal ist eine Kombination aus Café, Bistro und Eisdiele.

Francesco D’Agostino ist nach seiner Teilnahme im Jahr 2021 schon das zweite Mal im Rennen um den Titel „Koch des Jahres“. Er nimmt an dem Wettkampf teil, um dem Publikum zu zeigen, was ein Koch und sein Team täglich leisten. Sein Rezept für den Sieg ist eine intensive Vorbereitung. Selbstverständlich hat er einen Plan – aber verraten möchte er ihn nicht. Lieber möchte er den Zuschauern live zeigen, wie ein Koch überzeugt. Wenn er den Titel holt – so sagt er – „weil der Masterplan aufgegangen ist“.

Mit diesem Gericht zog Francesco D’Agostino als Wild-Card-Gewinner ins Finale ein

Mais Taco | konfierte-pulled-Bäckchen vom Thunfisch mit „Tomami Japan“ | Tomaten | Tomami#2-Mayonnaise | Avocado | Popcorn | Mango | Zwiebelgewächs
Mais Taco | konfierte-pulled-Bäckchen vom Thunfisch mit „Tomami Japan“ | Tomaten | Tomami#2-Mayonnaise | Avocado | Popcorn | Mango | ZwiebelgewächsUrhebers!

Warum bist du Koch geworden, Francesco?

Ganz einfach: weil es der vielseitigste, schönste und bewegendste Beruf ist, den ich mir vorstellen kann. Die Emotionen und die Befriedigung sind unbezahlbar.

Was sind die Vor- und Nachteile der Branche?

Nachteile fallen mir kaum ein. Es ist ein zeitintensiver Job, man arbeitet viele Stunden. Und leider ist die gesellschaftliche Wertschätzung immer noch nicht hoch. Aber der Beruf an sich ist großartig.

Was rätst du jungen Menschen, die ebenfalls Köche werden wollen?

Fangt erstmal in einem beschaulichen Restaurant mit einem kleinen Team an. Wenn nur wenige Leute da sind, gibt es keine strikte Arbeitsverteilung und ihr bekommt vielfältige Aufgaben zugeteilt.

Was ist dein absolutes Lieblingsessen?

Hühnerbrühe mit Nudeln.

Die Finalisten im Portrait

Wer sind die Finalisten des Wettbewerbs Koch des Jahres 2022? Warum haben sie den Beruf des Kochs ergriffen und wo sehen Sie Vor- bzw. Nachteile der Branche? Lernen Sie die sechs Finalisten kennen.

In Kürze finden Sie die Portraits von Paul Decker, Niklas Oberhofer und Tim Steidel hier. Als nächstes folgt Paul Decker.

Redaktion GastroInfoPortal

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