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Am 26. April 2021 kämpfen acht Kandidaten um den Einzug ins Finale des Wettbewebs „Koch des Jahres“. Wir stellen Ihnen in dieser Ausgabe Fabio Toffolon vor.

Im Portrait: Fabio Toffolon

Datum: 27.08.2020Quelle: Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit, Grupo Caterdata S.L. | Bilder: privat, Koch des Jahres | Ort: Freiburg, München

Die Coronakrise hat das Talent und den Ehrgeiz der aufstrebenden Kochelite nicht schmälern können – ganz im Gegenteil. Über hundert ambitionierte Profiköche bewarben sich um einen Platz im Vorfinale des renommierten Live-Wettbewerbs „Koch des Jahres“. Die Qualität der Bewerbungen überzeugte die technische Jury des Wettbewerbs so sehr, dass beim Vorfinale in Stuttgart am 26. April 2021 acht statt sechs Talente die Chance haben, um den Einzug ins Finale zu kämpfen. Welche acht Ausnahmetalente haben es ins Vorfinale geschafft und welche Geschichten stecken hinter den Kandidaten?

Als Medienpartner des Live-Wettbewerbs sind wir nicht nur live vor Ort bei jedem Vorfinale dabei, sondern auch hautnah an den Kandidaten dran. In unserer kleinen Reihe stellen wir Ihnen deshalb die einzelnen Kandidaten kurz vor.
Dieses Mal im Portrait: Fabio Toffolon.

 

Fabio Toffolon – Küchenchef, Zum Äusseren Stand, Bern

Es ist keinesfalls übertrieben zu behaupten, dass Fabio Toffolon das Kochen im Blut steckt. Bereits sein Großvater war ein begnadeter Koch und weckte mit seinen traditionellen italienischen Gerichten in seinem Enkel die Leidenschaft zum Kochen, die den Grundstein für seine Berufslaufbahn legte.

Einmal auf den Geschmack gekommen, gab es für den 31-Jährigen kein Zurück mehr. Nachdem er seine Lehre im Restaurant Beckenburg in Schaffhausen absolvierte, folgten Stationen in namhaften Häusern. Seit August 2019 ist er Küchenchef im Restaurant Zum Äusseren Stand in Bern. Kein halbes Jahr nachdem er die Federführung der Restaurantküche übernommen hatte, folgte bereits der erste Michelinstern im Februar 2020.

Als Küchenchef legt er großen Wert auf eine produktorientiere Küche ohne dabei die Kalkulation aus den Augen zu verlieren. „Wir legen Wert auf Produkte mit Spitzenqualität aber so, dass wir sie auch noch bezahlen können. Das heißt, es muss jetzt nicht die teure Langustine oder der Steinbutt sein, wenn man auch den hervorragenden Schweizer Zander nehmen kann. So wollen wir auch Menschen ins Lokal locken, die vielleicht nicht bereit sind, so viel Geld für ein Menü auszugeben“, erklärt Fabio Toffolon.

Nun konnte er sich für das dritte Vorfinale von „Koch des Jahres“ qualifizieren und tritt somit in die Fußstapfen seines wenige Minuten jüngeren Zwillingsbruders Dominik Sato, den aktuell amtierenden „Koch des Jahres“.

Im Gespräch

Fabio, warum hast du dich bei dem Live-Wettbewerb beworben?

Weil es ein spannender und hochkarätiger Wettbewerb ist und ich mich gerne mit anderen messe.

Wie bereitest du dich auf den Wettbewerb vor?

Ich werde das Menü der Challenge in den kommenden Monaten das eine oder andere Mal Probekochen.

Weißt du schon, wie du die Challenges im Vorfinale umsetzen wirst?

Nein, noch nicht genau.

Wie gehst du mit der Konkurrenz um? Sind die anderen Teilnehmer überhaupt Konkurrenten für dich?

Absolut, es wird sicherlich ein spannender Wettkampf.

Warum gewinnst du den Wettbewerb?

Weil ich eine enorme Erfahrung aus der Gourmetküche mitbringe und stresserprobt bin.

Herzlichen Dank für das Gespräch und viel Erfolg beim Vorfinale!

Warum Fabio Toffolon Koch geworden ist, welche Vor- und Nachteile die Branche seiner Meinung nach mit sich bringt und was Nachahmer bedenken sollten, erfahren Sie mit einem Klick auf die u. s. Fragen.

Warum bist du Koch geworden?

Schon als Kind habe ich gerne gekocht, meistens zusammen mit meinem Bruder. Sowohl mein italienischer Großvater als auch mein Vater waren gute Köche und damit sicher ein Vorbild für mich.

Als ich dann im Alter von 15 Jahren in einem Restaurant ein kurzes Praktikum absolvierte, hat es mich gepackt.

Was sind deiner Meinung nach die Vor- und Nachteile der Branche?

Auf der einen Seite stehen die Arbeitszeiten und ein geringer Lohn. Aber auf der anderen Seite steht der Kontakt zu Menschen und die Möglichkeit, kreativ zu arbeiten.

Was würdest du jungen Menschen raten, die auch mit dem Gedanken spielen Koch oder Köchin zu werden?

Macht es unbedingt! Aber bringt eine Menge Durchhaltevermögen und viel Leidenschaft mit.

Was ist dein absolutes Lieblingsessen?

Lasagne alla Nonno.

Am 1. September 2020 erfahren Sie an dieser Stelle mehr über die Kandidaten des Stuttgarter Vorfinales. In der nächsten Ausgabe unserer Reihe erfahren Sie mehr über Jendrik Wollesen.

 

Jeanette Lesch / Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit

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