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Am 26. April 2021 kämpfen acht Kandidaten um den Einzug ins Finale des Wettbewebs „Koch des Jahres“. Wir stellen Ihnen in dieser Ausgabe Diana Günther vor.

Im Portrait: Diana Günther

Datum: 25.08.2020Quelle: Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit, Grupo Caterdata S.L. | Bilder: privat, Koch des Jahres | Ort: Freiburg, München

Die Coronakrise hat das Talent und den Ehrgeiz der aufstrebenden Kochelite nicht schmälern können – ganz im Gegenteil. Über hundert ambitionierte Profiköche bewarben sich um einen Platz im Vorfinale des renommierten Live-Wettbewerbs „Koch des Jahres“. Die Qualität der Bewerbungen überzeugte die technische Jury des Wettbewerbs so sehr, dass beim Vorfinale in Stuttgart am 26. April 2021 acht statt sechs Talente die Chance haben, um den Einzug ins Finale zu kämpfen. Welche acht Ausnahmetalente haben es ins Vorfinale geschafft und welche Geschichten stecken hinter den Kandidaten?

Als Medienpartner des Live-Wettbewerbs sind wir nicht nur live vor Ort bei jedem Vorfinale dabei, sondern auch hautnah an den Kandidaten dran. In unserer kleinen Reihe stellen wir Ihnen deshalb die einzelnen Kandidaten kurz vor.
Heute im Portrait: Diana Günther.

Diana Günther – Duale Studentin, Maritim Strandhotel, Travemünde

Nach drei Semestern im Bauingenieursstudium tauschte die 28-Jährige den Hörsaal gegen die Küche: Statt physikalische und chemische Formeln zu pauken, schwang sie fortan beherzt das Küchenmesser und erprobte sich in den Fertigkeiten des Kochhandwerks. Eine Entscheidung, die sie nicht bereut, schließlich hat sie in der Gastronomie ihr zu Hause gefunden.

Nach Ihrer Ausbildung im Grand Hotel Seeschlösschen am Timmendorfer Strand folgten verschiedene Stationen als Entremetier, Jungköchin und Chef de Partie in der gehobenen Gastronomie. Seit Dezember 2016 ist sie im Maritim Strandhotel Travemünde tätig.

Die Freude an ihrem Job und daran Menschen mit ihren Gerichten zu begeistern, ist das was sie anspornt sich stetig weiterzuentwickeln, um sich irgendwann ihren Traum zu ermöglichen ein eigenes Hotel zu führen. Eine weitere Herausforderung sucht und findet sie im Wettbewerb. Mit ihrem Menü konnte sie ihre Mitbewerber in den Schatten stellen und gehört nun zu den besten acht, die sich für das Vorfinale in Stuttgart qualifizieren konnten. Ein Gedanke der sie anspornt: dass zum ersten Mal in der Wettbewerbs-Geschichte eine Frau den Titel nach Hause holt.

Im Gespräch

Diana, warum hast du dich bei dem Live-Wettbewerb beworben?

Einfach so, um zu schauen ob ich es schaffen kann.

Wie bereitest du dich auf den Wettbewerb vor?

Intensiv.

Weißt du schon, wie du die Challenges im Vorfinale umsetzen wirst?

Da wir noch nicht genau wissen, was wir machen werden, weiß ich das noch nicht.

Wie gehst du mit der Konkurrenz um? Sind die anderen Teilnehmer überhaupt Konkurrenten für dich?

Mitmachen ist alles und wenn die Qualität meines Handwerks gut ist, wird das schon werden. Ich will einfach coole Leute kennen lernen.

Warum gewinnst du den Wettbewerb?

Weil ich einfach ich selbst bin und mein Ding mache.

Herzlichen Dank für das Gespräch und viel Erfolg beim Vorfinale!

Warum Diana Günther Köchin geworden ist, welche Vor- und Nachteile die Branche ihrer Meinung nach mit sich bringt und was Nachahmer bedenken sollten, erfahren Sie mit einem Klick auf die u. s. Fragen.

Warum bist du Köchin geworden?

Weil ich schon immer gerne gekocht habe und nach einem abgebrochenen Studium (Bauingenieurswesen) schauen musste was ich machen möchte, um Geld zu verdienen.

Was sind deiner Meinung nach die Vor- und Nachteile der Branche?

In unserer Branche kann man sich sehr kreativ und vielfältig ausleben, wir decken viele Nischen ab. Zudem ist unsere Branche sehr belastbar, wandelbar und es gibt immer wieder neue Situationen.

Allerdings sind wir auch eine Branche, die zwar mit Menschen arbeitet, aber das Verhalten ist oft unmenschlich und asozial. Zudem sollte sich langsam aber sicher auch eine Work-Life Balance etablieren bzw. ermöglicht werden und junge Talente müssen aktiv gefördert werden.

Was würdest du jungen Menschen raten, die auch mit dem Gedanken spielen Koch oder Köchin zu werden?

Schaut euch die Branche in ihren einzelnen Facetten genau an , nicht jeder wird Sternekoch. Horcht in euch hinein und fragt euch, ob es wirklich das ist, was euch interessiert.

Was ist dein absolutes Lieblingsessen?

Ich habe kein Lieblingsessen. Es gibt nur wenige Sachen, darunter Graupensuppe und Leber Berliner Art, die ich hasse. Alles andere liebe ich.

Am 27. August 2020 verraten wir Ihnen an dieser Stelle mehr über die Kandidaten des Stuttgarter Vorfinales. In der vierten Ausgabe unserer Reihe erfahren Sie mehr über Fabio Toffolon.

Jeanette Lesch / Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit

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