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Familie wird im Frankfurter Restaurant Bar Shuka großgeschrieben. Die Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit hat mit Inhaber James Ardinast gesprochen.

Familie wird im Bar Shuka großgeschrieben

Datum: 19.05.2021Quelle: B&L MedienGesellschaft | Bilder: Steve Herud | Ort: München

Das Restaurant Bar Shuka im Frankfurter Bahnhofsviertel verbindet orientalische Genüsse mit modernem Flair. In unserer aktuellen Ausgabe der 24 Stunden Gastlichkeit stellen wir dieses Erfolgskonzept vor. Die Betreiber James und David Ardinast (s. Titelbild von l. n. r.) sind kein unbeschriebenes Blatt in der Gastro-Szene der Mainmetropole– und das Bar Shuka nicht ihr einziges Restaurant. Die Brüder mit israelischen Wurzeln verköstigen ihre Gäste im Bar Shuka mit modern interpretierter Levante-Küche, New Tel Aviv Cuisine wie sie es nennen. Auch deutsche Einflüsse dürfen bei der Fusion-Küche nicht fehlen. Die kulinarische Wahl für das 2018 im 25hours Hotel eröffnete Restaurant hatte dabei nicht nur persönliche Beweggründe, wie James Ardinast erzählt.

Herr Ardinast, im Bar Shuka haben Sie sich für die New Tel Aviv Cuisine entschieden. Was hat Sie dazu bewegt?

Im Bar Shuka finden Gäste eine Vielzahl an vegetarischen und veganen Gerichten.
Im Bar Shuka finden Gäste eine Vielzahl an vegetarischen und veganen Gerichten.

Wir finden die Gastronomie-Szene in Tel Aviv unglaublich spannend und zeitgemäß. Die israelische Küche ist geprägt von verschiedenen ethnischen Einflüssen, die Einwanderer mit ins Land brachten. Das macht sie zu einer modernen Fusion-Küche, die zudem noch viele vegetarische und vegane Gerichte enthält. Wir wollten dieses Tel Aviv-Feeling nach Frankfurt bringen und so nehmen wir – genauso wie man damals die Levante-Küche als Basis für die israelische Küche genommen hat – die israelische Küche als Basis und kreieren unsere eigene New Tel Aviv Cuisine in Frankfurt.

Woher bekommen Sie Ideen für neue Gerichte?

Inspiration für unser Restaurant holen wir uns in der Gastro-Szene in Tel Aviv. Wir fahren zwei- bis dreimal im Jahr nach Israel, um unseren Vater zu besuchen. In der dortigen Szene lassen sich wunderbar neue Gerichte entdecken und Zutaten erkunden. Außerdem herrscht bei uns das Credo, dass wir eine Küche ohne Grenzen sind. Es darf also ausprobiert werden und kreative Ideen sind gefragt. Die Gastronomie ist zudem kein Neuland für uns. Schon unser Großvater war Gastronom und wir sind quasi in seine Fußstapfen getreten – auch wenn er selbst davon nicht begeistert war und uns lieber in einer anderen Branche gesehen hätte. Seit 2002 haben wir mehrere Restaurants eröffnet sowie eine Catering Firma und eine Beratungsagentur gegründet. Aus diesen Projekten bringen wir viel Erfahrung mit – für unseren ersten Laden haben wir beispielsweise alle Gerichte zusammen mit Müttern entwickelt.

Im Bar Shuka herrscht orientalisches Flair.
Orientalisches Flair im Bar Shuka

Die Familie scheint Ihnen sehr wichtig zu sein. Ist Ihr Team in gewisser Weise auch ein Teil davon?

Auf jeden Fall. Wir wollen bei uns diesen Familiencharakter, der schon im Namen unserer Mutterfirma IMA (hebräisch für Mutter) Clique verankert ist, vermitteln. Uns ist es sehr wichtig, dass sich unsere Angestellten bei uns wohl fühlen. Wir legen großen Wert darauf sie zu fördern und zu schulen und ihnen ein gewisses Zugehörigkeitsgefühl zu vermitteln. Für uns sind unsere Angestellten auch ein Stückweit Gäste, die wir zufriedenstellen müssen – gerade in Zeiten des Fachkräftemangels.

Wir pflegen daher eine Kultur der Reflektion und gehen gemeinsam in den Dialog. Einen Ansatz den wir auch bei unseren Gesprächen mit anderen Personen schätzen und pflegen. Gerade mit dem 25hours Hotel haben wir einen Partner auf Augenhöhe gefunden, mit dem wir seit Jahren sehr gut zusammenarbeiten. Auch während der Krise war und ist man sehr kooperativ und wir sind immer auf offene Ohren gestoßen.

Danke für das Gespräch!

 

Antonia Perzl / Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit

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