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Francesco D’Agostino

Im Portrait: Francesco D’Agostino

Datum: 18.08.2020Quelle: Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit, Grupo Caterdata S.L.; Bilder: privat/Koch des Jahres | Ort: Freiburg, München

Die Coronakrise hat das Talent und den Ehrgeiz der aufstrebenden Kochelite nicht schmälern können – ganz im Gegenteil. Über 100 ambitionierte Profiköche bewarben sich um einen Platz im Vorfinale des renommierten Live-Wettbewerbs „Koch des Jahres“. Die Qualität der Bewerbungen überzeugte die technische Jury des Wettbewerbs so sehr, dass beim Vorfinale in Stuttgart am 26. April 2021 acht statt sechs Talente die Chance haben, um den Einzug ins Finale zu kämpfen. Welche acht Ausnahmetalente haben es ins Vorfinale geschafft und welche Geschichten stecken hinter den Kandidaten?

Als Medienpartner des Live-Wettbewerbs sind wir nicht nur live vor Ort bei jedem Vorfinale dabei, sondern auch hautnah an den Kandidaten dran. In unserer kleinen Reihe stellen wir Ihnen deshalb die einzelnen Kandidaten kurz vor.
Den Anfang macht Francesco D’Agostino.

Francesco D’Agostino – Küchenchef & Inhaber, Gioias Restaurant, Rheinbischofsheim

Der 33-Jährige vereint in seiner Küche unterschiedliche kulinarische Einflüsse, die einen Einblick geben, in die kulturelle Vielfältigkeit und verschiedenen Stationen, die sein Leben bisher geprägt haben. Aufgewachsen ist er in Venezuela, wo er bereits ein Kochstudium absolvierte. Gleichzeitig war er aber immer eng mit seinen italienischen Wurzeln verbunden – nicht zuletzt durch die Kochkünste seiner Oma, die in ihm auch den Wunsch geweckt hatte, Koch zu werden. Mit dem Ziel eine gute Stelle als Koch zu finden, zog es ihn nach Deutschland.

Im jungen Alter von nur 28 Jahren folgte der Sprung in die Selbstständigkeit. „Ein eigenes Restaurant zu haben, war für mich damals keinesfalls der Plan gewesen, eigentlich wollte ich nur professionell wachsen und viel kochen. In meiner Anstellung konnte ich mich aber nicht richtig ausleben und dann kam der Gedanke in mir auf, dass ich mir – um mich frei entfalten zu können und das zu tun, was ich für richtig halte – etwas Eigenes aufbauen muss.“ Sein Restaurant, das bis 2019 als „Storchennest“ in Kehl am Rhein bekannt war, ist nun seit Juni 2019 unter dem Namen „Gioias“ in Rheinau zu finden. Dieses führt er gemeinsam mit seiner Frau.

Mit seiner frischen, überwiegend regionalen Fusionsküche will Francesco D’Agostino jetzt auch beim Wettbewerb punkten. Nachdem er den Wettbewerb schon lange Zeit verfolgt, hat er sich dieses Jahr der Herausforderung gestellt und das mit großem Erfolg. Er wird im dritten Vorfinale in Stuttgart dabei sein und um den Einzug ins Finale kämpfen.

Im Gespräch

Francesco, warum hast du dich bei dem Live-Wettbewerb beworben?

Ich habe mich beworben, um neue Herausforderung zu entdecken und neue Netzwerke zu schaffen.

Wie bereitest du dich auf den Wettbewerb vor?

Ich eigne mir noch mehr Wissen an und übe täglich.

Weißt du schon, wie du die Challenges im Vorfinale umsetzen wirst?

Nein, bislang noch nicht.

Wie gehst du mit der Konkurrenz um? Sind die anderen Teilnehmer überhaupt Konkurrenten für dich?

Neben dem Wettbewerbsgeist reizt mich die Erfahrung, die ich dabei sammeln werde und die Kontakte, die ich knüpfen kann.

Warum gewinnst du den Wettbewerb?

Ich setze auf meine Erfahrung, Leidenschaft und Liebe zum Beruf.

Herzlichen Dank für das Gespräch und viel Erfolg beim Vorfinale!

Warum Francesco D’Agostino Koch geworden ist, welche Vor- und Nachteile die Branche seiner Meinung nach mit sich bringt und was Nachahmer bedenken sollten, erfahren Sie mit einem Klick auf die u. s. Fragen.

Warum bist du Koch geworden?

Ich habe die Leidenschaft zum Kochen zu meinem Beruf gemacht.

Was sind deiner Meinung nach die Vor- und Nachteile der Branche?

Zu den Nachteilen gehören u. a. die Arbeitszeiten und die mitunter geringe Wertschätzung. Auf der anderen Seite reden wir hier von einem dynamischen und sehr kreativen Beruf.

Was würdest du jungen Menschen raten, die auch mit dem Gedanken spielen Koch oder Köchin zu werden?

Nachahmer sollten sich in jedem Fall vorher über die Vor- und Nachteile des Berufs informieren und bereit sein, alle Konsequenzen zu tragen, die der Beruf mit sich bringt.

Was ist dein absolutes Lieblingsessen?

Hähnchensuppe

Am 20. August 2020 stellen wir Ihnen an dieser Stelle weitere Kandidaten des Stuttgarter Vorfinales vor. In der zweiten Ausgabe unserer Reihe erfahren Sie mehr über Hermann Retzer.

Jeanette Lesch / Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit

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