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Als zusätzliches Standbein eine Bauernhofgastronomie? „Aber sicher“ lautet die Antwort, zumindest wenn man mit Herzblut dabei ist.

Die eigene Bauernhofgastronomie

Datum: 02.08.2018Quelle: Inhalt: B&L Medien; Foto: colourbox.de | Ort: München

Immer mehr landwirtschaftliche Unternehmer planen ein zusätzliches Standbein mit einer Bauernhofgastronomie. Eigens dafür bietet das Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Qualifizierungsmaßnahmen an. Irmgard Kuhn vom Fachzentrum Diversifizierung und Strukturentwicklung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Neumarkt, begleitet die Seminare Bauernhofgastronomie und ist mit vollem Herzblut dabei: „Meine Bäuerinnen sind authentisch und liefern Qualität. Das begeistert mich und auch andere. Das Back to the roots-Prinzip kommt eben gut bei den Leuten an.“

Dementsprechend gut besucht sind die Seminare. Seit 2006 wird die Qualifizierung angeboten. Bis heute haben mehr als 200 Betriebe teilgenommen. Eine geringe Zahl? Keineswegs. „Mehr wäre gar nicht möglich, da pro Seminar nur 24 Interessierte teilnehmen können. Immerhin soll die Qualität nicht nur bei den Produkten, sondern auch im Seminar stimmen“, erklärt Irmgard Kuhn. Schon seit Wochen ist das Seminar für September ausgebucht und es gibt eine Warteliste – falls jemand abspringt. „Das passiert allerdings eher selten“, gesteht die Landwirtschaftsamtsrätin. Für diese hohe Motivation sorgen z. B. Infotage, die vorab schon stattfinden. Dabei sind u. a. bereits etablierte Bauernhofgastronomie-Betreiber, die von ihrem Alltag berichten. Eine gute Möglichkeit, um herauszufinden, ob das zusätzliche Standbein wirklich das richtige ist.

Das Konzept hinter der Bauernhofgastronomie

Das Seminar zur Betriebszweientwicklung Bauernhofgastronomie lässt die Teilnehmer das individuelle Potenzial erkennen und sucht gemeinsam mit den Experten ein Lösungskonzept für den eigenen Betrieb. Dabei wird z. B. auch ein Unternehmenskonzept entwickelt. Eine angepasste Strategie soll nachhaltige Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Berechenbarkeit gewährleisten.

Für ein entsprechendes Konzept betrachten die Teilnehmer die Ist-Situation sowie Trends und Potenziale für den Betriebszweig. Sie planen die Unternehmensprozesse für ein optimales Betriebsmanagement. Darüber hinaus geht es um bauliche Gestaltung und Ausstattung, Rechts- und Versicherungsfragen, Wirtschaftlichkeit und Controlling, Marketing und Werbung, aber auch die Grundlagen im Service.

Jeanette Lesch / Gastroinfoportal

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