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B.Good in München

Datum: 26.06.2018Quelle: Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit | Fotos: Eva Fürst | Ort: München

Nach Nürnberg kommt B.Good mit seiner zweiten Filiale nach München. Das Startup aus den USA eröffnet damit den siebten Standort in Europa.

B.Good wurde 2004 in Boston gegründet und expandiert seither stetig innerhalb der USA und Europa. Das Konzept basiert auf Regionalität und Nachhaltigkeit. Es wird versucht, jedes Produkt aus der Region zu beziehen. Dies gelang in München selbst bei Quinoa. Andreas Knab baut das exotische Pseudo-Getreide in Haimhausen an. Was letztes Jahr als Master-Versuch gut funktionierte, betreibt er heute professionell. Mit B.Good findet der Quinoa zudem einen großen Abnehmer.

Regional und nachhaltig

„Regional ist das neue Bio“, erklärt Pascal LePellec, B.Good Geschäftsführer und Vice President International bei B.Good. So sei die Regionalität wichtiger als eine Bio-Auszeichnung, wenn dafür die Nähe der Bezugsquelle nicht passe. Am Besten sei natürlich beides, aber oft müsse man Kompromisse eingehen. Keine Kompromisse gäbe es hingegen bei dem Take-Away-Lösungen. Alle Produkte sind biologisch abbaubar. Das Besteck besteht in diesem Segment aus Holz, die Schalen sind auch Papier. Für die Deckel oder die Trinkgefäse verwendet die Restaurant-Kette ein Gemisch aus Maisstärke. Es sieht aus wie Plasik, ist aber abbaubar und somit nachhaltig.

Bayern als erste Wahl

Für die ersten Deutschland-Filialen wurde Bayern gewählt. Hier ist nach Unternehmensangaben ein gutes wirtschaftliches Gebiet, um auch neue Konzepte auf dem deutschen Markt zu testen. Dies führte zu der Entscheidung, Nürnberg als ersten und München als zweiten Standort zu wählen. Im September folgt in Ingolstadt die dritte Filiale, im vierten Quartal 2018 soll Rosenheim folgen.

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Überraschungssieger Bowl

Neben Burgern und Salaten gibt es bei B.Good auch Bowls. Die Schüsselgerichte werden frisch auf Kundenbestellung zubereitet. Während auf dem schweizer Markt das neue Gericht eher zögerlich angenommen wird, gehen die Absätze in Deutschland stetig nach oben. Aktuell arbeitet die Kette an dem neusten Trend der Poké. Einige Stores in den USA bieten das hawaiianische Schüsselgericht mit Fisch schon jetzt an. Sollte die Resonanz gut sein, wird das Sortiment auch in Europa erweitert werden.

Eva Fürst / Gastroinfoportal

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