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Festtagssaison, Weihnachtsgeschäft

5 Tipps für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft

Datum: 21.10.2021Quelle: Lightspeed | Bild: Fabio Sangregorio on Unsplash | Ort: Hamburg

Das deutsche Gastgewerbe blickt hoffnungsvoll auf die Festtagssaison 2021: Laut dem Global State of the Hospitality Industrie Report, einer aktuellen Umfrage von Kassenanbieter Lightspeed, geht die Mehrheit der befragten Gastronomen davon aus, dass das diesjährige Weihnachtsgeschäft das Vor-Corona-Niveau erreichen oder sogar übertreffen wird. Passend dazu gibt Lightspeed 5 Tipps, mit denen Gastronomen das Maximum aus den Feiertagen herausholen.

1. Auf sich aufmerksam machen

Damit das Weihnachtsgeschäft durch die Decke gehen kann, müssen Gäste wissen, dass sie an den Feiertagen willkommen sind. Deshalb sollte überall kommuniziert werden, wann geöffnet ist, welche speziellen Feiertagsmenüsangeboten werden oder dass auch Weihnachts- und/oder Silvesterfeiern in diesem Jahr wieder möglich sind. Das Thema sollte also frühzeitig auf der Website und den Social-Media-Kanälen klar kommuniziert werden. Zudem sollte das eigene Profil bei Google My Business aktualisiert und Gäste jetzt schon darauf aufmerksam gemacht werden, unter welchen Bedingungen (3G oder 2G) der Besuch im Gastronomie-Betrieb möglich ist.

Falls auch Getestete willkommen sind, lohnt ein Hinweis, wo sich die nächstgelegene Teststation befindet. Zusätzlich sollte man auch in der lokalen Presse Anzeigen schalten. Die dort tätigen Mediaberater sind ebenfalls von Corona gebeutelt und machen bestimmt ein gutes Angebot. Das Servicepersonal sollte auch die Gäste beim Bringen der Rechnung mit einem „Wussten Sie übrigens, dass …“ auf die Feiertagsangebote hinweisen. Und: Mit Flyern kann ebenfalls für Weihnachts- bzw. Silvesterfeiern geworben werden. Das ist gar nicht teuer: 500 Flyer DIN A5 kosten bei einem der größten Anbieter aktuell nur um die 30 Euro.

2. Geschenkgutscheine anbieten

Jedes Jahr dasselbe Spiel: Was legt man den Liebsten unter den Baum? Nicht nur wegen Corona immer mehr im Trend: Gutscheine. In einer Umfrage aus Dezember 2020 gaben fast 60 Prozent der Befragten an, zu Weihnachten Gutscheine oder Geld verschenken zu wollen. Was liegt da für Gastronomen also näher, als einen Restaurantbesuch als Geschenk anzubieten? Der Bezug von Gutscheinen sollte auch online möglich sein, zum Beispiel über die eigene Homepage oder einen eigenen Webshop, denn das ist für die Geschenke-Suchenden am einfachsten.

3. Die Preise erhöhen

Ob aus den Medien oder über Social Media: Viele Gäste haben in den vergangenen Monaten mitbekommen, dass insbesondere das Gastgewerbe unter den Auswirkungen der Pandemie zu leiden hatte. Passend dazu gaben in einer Lightspeed-Umfrage von Anfang 2020 fast zwei Drittel (62 Prozent) der befragten Gäste an, mehr für ein Gericht zahlen zu wollen, wenn Restaurants aus finanzieller Not heraus ihre Preise erhöhen müssten. Auch dass die Preise für Lebensmittel zum Teil rasant angestiegen sind, wissen die Verbraucher aus erster Hand. Hier gilt es das Verständnis aufseiten der Gäste zu nutzen und die Preise zu erhöhen – natürlich nur in angemessenem Umfang und transparent kommuniziert. So können auf der Speisekarte oder in den sozialen Medien ein paar persönliche Worte an die Gäste gerichtet und mit eigenen Worten erklärt werden, warum als Folge der Pandemie die Preise angepasst werden mussten.

4. Kochboxen für digitale Feiern anbieten

Nicht alle Unternehmen trauen sich schon wieder mit der ganzen Mannschaft ins vollgepackte Restaurant. Diese Unternehmen können trotzdem angesprochen werden, und zwar mit einem Liefer-Menü für digitale Weihnachts- und/oder Silvesterfeiern. So kann etwa das Weihnachtsmenü als fix und fertig vorbereitete Kochbox an die Mitarbeiter des Unternehmens geliefert werden, entweder mit dem eigenen Bringdienst, einem Lieferservice-Anbieter oder aber postalisch. Die Empfänger müssen zu Hause alles nur kurz aufwärmen oder nach Rezept vorbereiten und können es dann per Videokonferenz gemeinsam mit den Kollegen genießen.

Wichtig ist dabei, eine Deadline für die Vorbestellung der Boxen zu nennen und diese dem Anlass entsprechend zu pimpen: Weihnachtsmotive auf der Verpackung, ein persönlicher Gruß vom Chefkoch und weitere kleine Give-aways sind perfekt, um das Menü zu etwas ganz Besonderem zu machen.

5. Rechtzeitig den Personaleinsatz planen

Die Festtagssaison zählt für Restaurants zur stressigsten Zeit des Jahres, da muss alles laufen wie am Schnürchen. Deshalb sollten sich Gastronomen frühestmöglich an den Personaleinsatzplan machen, gerade angesichts des aktuellen Personalmangels. Zu berücksichtigen sind dabei Erfahrungen aus vorangegangenen Jahren. Orientieren sollte man sich aber eher nicht an Zahlen aus 2020, als der Lockdown das deutsche Gastgewerbe noch massiv lähmte, sondern lieber an 2019.

Dabei sollte man nicht nur die Einsatzzeiten der Mitarbeiter heranziehen, sondern auch Daten aus der Kassen-Cloud, zum Beispiel, zu welchen Tageszeiten welche Umsätze generiert wurden. Eventuell muss zusätzliches Personal eingestellt werden, damit sich niemand überarbeitet. Und: Das Team sollte von Anfang an mit in den Planungsprozess einbezogen werden und Feiertags-Boni erhalten. Beides steigert die Motivation unter den Mitarbeitenden enorm. Hier bieten sich zudem digitale Tools an, um den Service so gut es geht zu entlasten.

Redaktion GastroInfoPortal

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