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Seit Juli unterstützt der Verein Kulinarisches Erbe Bayern (KEB) den Kampf um Lebensmittelverschwendung.

Kulinarisches Erbe: Bayern kämpft

Datum: 20.08.2018Quelle: Inhalt und Bild: Kulinarisches Erbe Bayern e. V. |  Ort: München

Seit 2016 kämpft das Bündnis „Wir retten Lebensmittel!“, initiiert vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, gegen die Verschwendung von Lebensmitteln. Seit Juli bekommt das Bündnis durch den Verein Kulinarisches Erbe Bayern (KEB) Unterstützung. Dabei geht es vorrangig um die Verbraucherberatung und die Aufklärung der Öffentlichkeit zu Erzeugung, Verarbeitung und Kennzeichnung geschmacklich hochwertiger bayerischer Lebensmittel. Gleichzeitig aber auch um den Erhalt und die Pflege bayerischer Lebensmitteltraditionen und kulinarischen Brauchtums. „Die hierzu ergriffenen Maßnahmen dienen automatisch auch der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung, da sich traditionelle Verfahren per se durch die effiziente Nutzung knapper Lebensmittelressourcen auszeichnen. Zudem ist es für uns Ehrensache, ein so wichtiges Projekt der Bayerischen Staatsregierung zu unterstützen“, erklärt Prof. Franz-Theo Gottwald, Vorstandsvorsitzender des Vereins.

Kulinarisches Erbe Bayern: Du bist, was du aufisst

Auf dem 1. Bayerischen Symposium gegen Lebensmittelverschwendung „Du bist, was du aufisst“ am 16. Juli zeigte KEB-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Filter (Foto) verschiedene Maßnahmen auf, mit denen der Verein zur Rettung von Lebensmitteln und zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung beiträgt. Sowohl die Aktion „Kulinarisches Erbe auf dem Teller“ als auch andere öffentlichkeitswirksame Aktivitäten vermitteln die Wertigkeit traditionell hergestellter Speisen und geben so Gedankenanstöße, wie bewußt wertschätzend mit Lebensmitteln umgegangen werden kann. Kerngedanke aller Aktionen ist, dass in der Verbraucherschaft eine Rückbesinnung auf die historische Dimension der Ernährung erfolgt, die als solche stets mit sparsamer Ressourcennutzung und Wirtschaftsweise einher ging.

Jeanette Lesch / Gastroinfoportal

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