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Service und Qualität sind der Schlüssel zum Erfolg von Gastronomie-Betrieben. Gerade deshalb ist die Weiterbildung der bayerischen Gastgeber so wichtig.

Weiterbildung der bayerischen Gastgeber

Datum: 03.08.2018Quelle: Inhalt und Bild: Eckert Schulen | Ort: Regenstauf

Fachkräfte für das Gastgewerbe sind Mangelware. Die Ursachen sind vielfältig, eine sticht jedoch ins Auge: Gaststätten und Hotels haben als Arbeitgeber nicht den allerbesten Ruf. Die Hotelfachschule Regenstauf geht jetzt neue Wege, um die Zukunftsperspektiven der Branche in den Fokus zu rücken. Johannes Lehberger, General Manager des Relais & Châteaux Hotels Burg Wernberg, bringt die Herausforderung auf den Punkt: „Wir haben einen bereits schon schlechten Ruf zu verlieren: Schlechte Bezahlung und Arbeitszeiten tragen ohnehin zu einer Unbeliebtheit bei, der wir uns entgegenstellen müssen.“ Gerade langfristig gilt für den Standort Bayern und Deutschland aber: „Nur gut ausgebildetes Fachpersonal wird das Bedürfnis haben, in ihrer Aufgabe aufzugehen, sich stets weiterzuentwickeln und gleichzeitig Spaß zu haben.“ Der Hotelmanager ist überzeugt, dass gerade deshalb die Weiterbildung der bayerischen Gastgeber immer wichtiger wird.

Dehoga Bayern Präsidentin ist für Weiterbildung der bayerischen Gastgeber

„Die Gastronomie wird innovativer und immer mehr daran gemessen werden, ob es der Gastronom versteht, gutes Essen und Trinken mit einem Lebensgefühl zu verbinden“, sagt auch Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga Bayern. „Nur Essen und Trinken allein kann der Gast fast überall bekommen. Aber ein Umfeld und einen Service zu erleben, das ihn in eine bestimmte Stimmungswelt einlädt das ist die Herausforderung der Zukunft“, sagt Inselkammer. Sie ist überzeugt: „Nur Mitarbeiter können Erlebnisse schaffen, Emotionen ansprechen und auf Menschen eingehen. Denn in Zeiten von zunehmender Digitalisierung wird bei den Gästen die Sehnsucht nach persönlichem Austausch wachsen.“

Keine Roboter in Sicht

Ihrer Ansicht nach werden Betriebe überleben, die es schaffen, ihre Mitarbeiter mit einem klar kommunizierten Arbeitgeberprofil für sich zu begeistern. „Eine berufliche Weiterbildung stellt für Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Win-Win Situationen dar“, so ihre Meinung. Hotelmanager Johannes Lehberger glaubt, dass die Branche noch stärker umdenken muss: „Flexible Arbeitszeiten und das Angebot eines starken Rahmenprogramms werden den Arbeitsmarkt bestimmen.“
Die Qualität des Personals werde nach wie vor entscheidend sein. „Ich sehe nicht, dass wir in naher Zukunft hier von Robotern bedient werden, die das gleiche Gefühl für Gastlichkeit vermitteln können.“ Das Wernberger Luxushotel ist einer der Gastgeber, die deshalb eng mit der Hotelfachschule der Eckert Schulen kooperieren. Rund 70 Studierende absolvieren dort gerade eine Weiterbildung. Im Herbst dieses Jahres starten dort die neuen Weiterbildungs-Studiengänge. „Noch sind Plätze frei“, sagt Schulleiterin Petra Mayer. Sie weiß: „Viele Fachkräfte in der Gastronomie und Hotellerie kennen die gesamte Bandbreite der Perspektiven gar nicht.“

Jeanette Lesch / Gastroinfoportal

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