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Datum: 05.03.2001Quelle: Ort: Brüssel/Berlin

Brüssel/Berlin. Mit Sofortmassnahmen zum Schutz des Kabeljaulaicherbestands in der Nordsee reagiert die EU Kommission auf die Forderung des Rates der Fischereiminister, den Zusammenbruch des Kabeljaubestandes in der Nordsee zu verhindern. Im Zuge dieser Maßnahmen wird vorübergehend ein Schongebiet errichtet, in dem bis zum 30. April 2001 jede Art von Fischerei verboten ist, bei der Kabeljau gefangen werden könnte.

Das Maßnahmenpaket ist die erste Stufe eines insgesamt dreistufigen Plans:

– Zunächst sollen von Mitte Februar bis Ende April 2001 so viele Kabeljau wie möglich laichen können,

– im Frühjahr folgen weitere technische Maßnahmen und Kontrollauflagen zum

– Schutz von jungem Kabeljau und

– Anfang Juni wird ein Vorschlag für einen langfristigen, mehrjährigen Bestandserholungsplan unterbreitet.

Weiter erlaubt ist in den kontrollierten Gebieten der Fang von pelagischen Arten und von Sandaal, allerdings unter strengen technischen Auflagen und Kontrollvorschriften. Dazu gehören Kontrollen der Schiffe und ihrer Ausrüstung, die das Kabeljauschongebiet passieren, Beobachter an Bord sowie die Kontrolle der Fänge in den Häfen.

Vergangenen November warnte der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES), dass die Lage des Nordseekabeljaus äußerst ernst sei. In Verhandlungen mit Norwegen, das einige Nordseebestände gemeinsam mit der EU bewirtschaftet, wurde vereinbart, welche Erhaltungsmaßnahmen sofort eingeführt werden sollten. Im November hatten sich beide Parteien darauf geeinigt, für 2001 eine niedrige zulässige Gesamtfangmenge (TAC) für Nordseekabeljau festzusetzen.

Möglicherweise wird der Fischfang vom kontrollierten Gebiet in andere Fanggebiete verlegt.
Quelle/Kontaktadresse:
Vertretung der Europäischen Kommission
Pressestelle
Unter den Linden 78
10117 Berlin
Telefon: 030/2280-2000
Telefax: 030/2280-2240

Internet: http://www.eu-kommission.de

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