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Wild GmbH

Wild – Schmeckt im Süden

Datum: 09.02.2021Quelle: Wild GmbH | Ort: Eppingen

Seit über 60 Jahren ist Wild einer der größten Verarbeiter, sowie Vermarkter für Kartoffel- und Zwiebelprodukte samt Feinkostsalaten in Süddeutschland. Zu den Kunden gehören namhafte Filialunternehmen und Lebensmittelketten, sowie Großverbraucher, Betriebskantinen und Caterer. Vieles hat sich in dieser Zeit verändert, doch eines ist gleich geblieben, der Großteil der vertriebenen Produkte kommt aus der Region. Allein in Baden-Württemberg betreibt das Unternehmen den eigenen Anbau von Kartoffeln und Zwiebeln auf einer Fläche von rund 600 ha pro Jahr, zudem bestehen Anbauverträge mit Landwirten von rund 600 ha pro Jahr.

Als „Zeichennutzer des Qualitätszeichen Baden-Württemberg (QZBW)“ beteiligt sich das Unternehmen bei dem von der Landesregierung Baden-Württemberg ins Leben gerufene Projekt „Natürlich von Daheim“, aus Überzeugung und Verantwortung gegenüber der Landwirte. Dem Verbraucher werden die Erzeuger und Verarbeiter aus der Region vorgestellt, getreu dem Motto „Willkommen im Genießerland“.

Regionalität mit Fokus auf Nachhaltigkeit

Neben den konventionellen Sortimentslisten hat das Unternehmen eigens für die regionalen Produkte eine QZBW-Sortimentsliste erstellt. Ein wichtiger Aspekt zu dem Thema Regionalität ist die Nachhaltigkeit. Diese zeichnet sich unter anderem durch die kurzen Transportwege und den vorbildhaften Umgang mit Ressourcen aus. Den wohl größten Teil der Nachhaltigkeit macht die 2007 erbaute Biogasanlage aus. Betrug die Energiegewinnung 2007 noch 330 kWh, so sind es 2016 schon 1,6 Megawatt. Neben Strom werden die rein pflanzlichen Reststoffe auch in Wärme umgewandelt. Die überschüssige Wärme des Motors (Abwärme) wird im Winter zur Beheizung des Verwaltungsgebäudes und der Produktionshallen verwendet.

Keine Ressource wird verschwendet

Im Sommer wird die Abwärme durch eine Absorptionsanlage in Kälte umgewandelt und zur Kühlung mehrerer Bereiche eingesetzt. Die daraus entstandenen Reststoffe können dann als natürlicher Dünger auf den Anbauflächen genutzt werden. Somit hat das Unternehmen einen geschlossenen Kreislauf bei dem keine Ressourcen verschwendet werden. Die jährliche CO2-Einsparung beläuft sich hierdurch auf rund 7.000 t. Durch stetige Optimierung und Vergrößerung der Anlage ist das Unternehmen heute fast komplett unabhängig von externer Stromzufuhr. „Damit die gelbe Knolle auch in Zukunft noch so gut schmeckt, leisten wir unseren Beitrag für die Umwelt jeden Tag aufs Neue“, erklärt Geschäftsführer Jürgen Wild.

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