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Zehn Kandidaten für den Vorentscheid aus Deutschland

SPYCA-Vorentscheid: Diese Nachwuchsköche sind dabei

Datum: 12.08.2022Quelle: S.Pellegrino | Ort: Frankfurt am Main

Bis Ende Februar konnten ehrgeizige Nachwuchsköche ihre Gerichte einreichen, nun ist die erste Vorentscheidung bei der S.Pellegrino Young Chef Academy (SPYCA) gefallen. Die internationale Schule für italienische Kochkunst ALMA hat die zehn interessantesten Kandidaten aus Deutschland ausgewählt.

Am 4. Oktober stellen sie sich in Köln dem regionalen Entscheid. Die Jury des Wettbewerbs besteht dann aus Tim Raue, der in Berlin sein nach sich benanntes 2-Sterne-Restaurant betreibt. Dabei sind auch Daniel Gottschlich aus dem 2-Sterne-Restaurant Ox & Klee in Köln, Julia Komp aus dem Sahila Köln und Christoph Kunz, ehemaliger Mitarbeiter des 2-Sterne-Restaurants Alois in München.

Mit Ideen in die nächste Runde

Das Ziel der Teilnehmer ist das Finale der SPYCA. Wer sich am 4. Oktober von den zehn Nachwuchsköchen durchsetzt, stellt sich 2023 in Mailand der internationalen Konkurrenz. Beworben haben sich die Teilnehmer mit einem Beispielgericht, das ihr Talent und ihren Stil repräsentiert. Entscheidend für den Schritt in die nächste Runde waren die kreative Idee, der technische Anspruch und die persönliche Handschrift der Bewerbungen.

Wer sind die Nachwuchsköche der SPYCA 2022/23?

In welchen Restaurants arbeiten die Nachwuchsköche – und mit welchen Kreationen konnten sie die Jury überzeugen?

Anton Lebersorger (24 Jahre), Chef de Partie im Goldberg Restaurant & Winelounge in Fellbach bei Stuttgart

  • Sein Gericht: „Bresse Chicken Carrot from ,Schmiedener Feld‘ / Cabbage Kimchi / Thai Bernaise“
  • Anton Lebersorgers Gericht ist inspiriert von seinen Erfahrungen seit der Kindheit: „Ich liebe es, traditionelle Gerichte auf eine neue, moderne Art und mit einem leichten asiatischen Touch zuzubereiten.“

Saskia Vorhemus (23 Jahre), Sous Chefin im Ritzi Stuttgart

  • Ihr Gericht: „What Nature gives us“
  • Regionalität und Saisonalität spielen für Saskia Vorhemus eine große Rolle: „Ich möchte wissen, wo meine Zutaten herkommen und wie ich die Bedingungen meiner Umwelt für meine Gerichte nutzen kann. Mein Ziel ist es, immer das volle Potenzial aller Zutaten auszuschöpfen.“

Thomas Beiglböck (29 Jahre), Sous Chef im Sophia‘s Restaurant München

  • Sein Gericht: „Botanical Lamb“
  • Mit seinem Gericht möchte Thomas Beiglböck die Umgebung des Botanischen Gartens widerspiegeln. Sein Ziel ist es, traditionelle Zutaten neu zu interpretieren: „Um den Nachhaltigkeitsaspekt einzubeziehen, verwende ich alle Komponenten. Also auch Wurzeln, Blätter und Innereien.“

Sebastian Braun (23 Jahre), Chef de Partie im Restaurant Bergauers in Schneeberg, Sachsen

  • Sein Gericht: „Horse – from the stable to the plate“
  • Sein Ziel ist es, das vergessene Produkt „Pferd“ wieder in den Fokus zu rücken. Auch die Nahrung des Pferdes spiegelt sich in seinem Menü: Möhre, Brot, Bete und Sellerie. „Ich möchte die Gesamtheit zwischen Tier und Mensch darstellen.“

Eva Maria Egorova (28 Jahre), Commis de Cuisine im Leonardo Royal Nürnberg

  • Ihr Gericht: „Variations of Pasta e Patate“
  • Mit ihrem Gericht möchte sie ihre Liebe zur italienischen Kultur zeigen: „Klassiker werden niemals alt.“

Stefan Barca (29 Jahre), Chef de Cuisine im Muniqo at Andaz Hotel München

  • Sein Gericht: „The unusual Steak“
  • Mit seiner pflanzlichen Steak-Variante macht Stefan Barca auf die Themen Nachhaltigkeit und Abfallvermeidung aufmerksam. Er nennt es seine „Hommage an die Lebensmittelrevolution“.

Mary Anne Peñaloza Villafuerte (28 Jahre), Chef de Partie im Thula Wellnesshotel in Lalling, Bayern

  • Ihr Gericht: „Pork neck with ,Hogao‘, tamarind and guacamole“
  • Mit ihrem Menü möchte sie ihre eigenen Wurzeln teilen, denn in ihrem Heimatland werden diese Zutaten täglich gegessen: „Unsere Tradition und Kulinarik haben so viel zu bieten.“

Fabian Schröter (27 Jahre), Sous Chef im Allerlei – Courtyard by Marriott in Wolfsburg

  • Sein Gericht: „Pig chin international“
  • Mit seinem Menü möchte Fabian Schröter die internationale Vielfalt eines Küchenteams widerspiegeln. Er möchte zeigen, dass mehr möglich ist als eine simple Länderküche: „Ich habe viele Nationalitäten in meinem Gericht vereint.“

Marcel Förster (29 Jahre), Sous Chef im Restaurant Agata‘s in Düsseldorf

  • Sein Gericht: „Sea & Garden“
  • Marcel Förster träumt sich mit seinem Gericht zurück in die Kindheit und widmet es seinen beiden Großmüttern: „Eine kam aus dem Norden Deutschlands und für sie steht das Meer. Meine andere Großmutter kam aus dem Westen und hatte einen großen Garten.“

Randy de Jong (29 Jahre), Chef de Cuisine im Osnabrücker Restaurant Kesselhaus

  • Sein Gericht: „Roots in a swamp“
  • Randy de Jong möchte zeigen, dass man auch ohne tierische Produkte faszinierende Gerichte kreieren kann: „Es ergeben sich so viele spannende Geschmäcker und Kombinationen, dass wir auf Tierisches verzichten können.“

Zum Titelbild: Die Nachwuchskochtalente Randy de Jong, Anton Lebersorger, Eva Maria Egorova, Fabian Schröter, Marcel Förster, Mary Anne Peñaloza Villafuerte, Stefan Barca, Thomas Beiglböck, Sebastian Braun und Saskia Vorhemus (v.l.n.r.) stehen im deutschen Vorentscheid des Wettbewerbs der S.Pellegrino Young Chef Academy 2022/23.

Bewerber aus Deutschland für den SPYCA

Redaktion GastroInfoPortal

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