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Tierschutzpreis BÖLN

Restaurant erasmus erhält Tierschutzpreis

Datum: 09.11.18Quelle: BÖLN | Ort: Karlsruhe

Das Karlsruher Restaurant erasmus erhielt am 8. November 2018 die Urkunde Tierschutz auf dem Teller. Mit der Urkunde und einer Tierschutzkochmütze zeichnet die Schweisfurth Stiftung Küchen aus, die neben dem leiblichen Wohl der Gäste auch auf das Wohlergehen der Tiere besonderen Wert legen.

Botschafter für Tierschutz

Höchste Kochkunst und kulinarischer Genuss gepaart mit einem konsequenten Engagement für Mensch, Tier und Umwelt zeichnen die Bioküche von Andrea und Marcello Gallotti aus. Georg Schweisfurth, Jury-Mitglied des Projektes, vergab den Tierschutzpreis an die beiden Karlsruher BIOSpitzenköche: „Das erasmus trägt als Botschafter den Tierschutz auf dem Teller in die kulinarische Welt hinaus. Die Auszeichnung schafft zusätzliches Vertrauen und Aufmerksamkeit für vorbildhafte Gastronomen.“ Das erasmus überzeugte die Jury mit einem umfangreichen Nachhaltigkeitskonzept. Ausschlaggebend waren dabei Qualität, ökologische Zutaten aus der Region, aber auch Handwerkliches Können und Tierwohlaspekte.

Unterstützung regionaler Biohöfe

Auch Elmar Seck von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, der das Netzwerk der BIOSpitzenköche koordiniert, freut sich für die Gallottis über diese besondere Auszeichnung: „Wir sind stolz, dass der diesjährige Tierschutzpreis der Schweisfurth Stiftung an ein Restaurant aus dem Kreis unserer BIOSpitzenköche geht. Das erasmus zeigt eindrucksvoll, wie Gastronomen regionale Biohöfe unterstützen können und mithelfen alte, fast ausgestorbene Tierrassen zu erhalten.“

Nose-to-Tail-Aspekt wichtig

In der badischen Gourmetszene und weit darüber hinaus sucht das Restaurant erasmus seinesgleichen: Konsequent setzen die Gallottis auf Tierwohl und regionale Bioprodukte und sind dabei stets auf der Suche nach der bestmöglichen Qualität. Wer Braten liebt, genießt im erasmus Schweinefleisch vom Schwäbisch Hällischen Landschwein oder vom Glanrind, einer von Slow Food als Arche-Passagier auserwählten Pfälzischen Rasse. Alle Tiere wachsen langsam und artgerecht auf Bio-Höfen auf. Noch eine Besonderheit: Marcello Gallotti verwertet stets das ganze Tier. Was nicht direkt auf den Teller des Restaurants kommt, findet seine Verwendung in Fonds, Terrinen und Ragouts, die der Kunde im restauranteigenen Feinkostladen erwerben kann.

Eva Fürst / Gastroinfoportal

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