x
Datum: 03.01.2001Quelle: Ort: Bonn

Bonn. Dem Öko-Landbau erwächst eine große Chance, aber auch eine große Verantwortung. Die zurzeit verunsicherten Verbraucher suchen Rat bei den Experten des Verbraucher- und Gesundheitsschutzes. Diese empfehlen verstärkt Öko-Produkte. Das Tiermehlverbot, die artgerechte Tierhaltung und der Ausschluss gentechnisch veränderter Organismen haben der Öko-Landwirtschaft einen großen Vertrauensvorsprung verschafft.

Die konsequente Umsetzung der Richtlinien des Öko-Landbaus und deren Kontrolle macht die Öko-Produkte vermehrt zu gefragten Lebensmitteln. “100-prozentige Sicherheit kann es leider in keinem Wirtschafts- oder Lebensbereich geben. Der Öko-Landbau hat aber in der Praxis bewiesen, dass die Qualitätssicherung klappt”, so die Einschätzung der Geschäftsführung der Öko-Prüfzeichen GmbH, Bonn. Immer mehr Verbraucher, die sich noch vor kurzem mehr Gedanken über den Preis gemacht haben, beginnen nun – durch Lebensmittelskandale und die Diskussion über gentechnisch veränderte Nahrungsmittel sensibilisiert ­ sich beim Einkauf nach der Bio-Qualität zu richten. Eine klare und eindeutige Kennzeichnung der Öko-Produkte im Lebensmitteleinzelhandel und insbesondere in den Supermärkten hilft dabei dem Verbraucher.

Das gemeinsame Dachzeichen für Öko-Lebensmittel, das Öko-Prüfzeichen, ist ein geeignetes Mittel, Vertrauen zu schaffen. Denn das Klammerzeichen, welches ergänzend zu den Zeichen der anerkannten Öko-Anbauverbände nach Prüfung, vergeben wird, besagt: “Wo öko darauf steht, ist auch öko drin”. Hinter diesem Zeichen stehen regelmäßige Kontrollen und strenge Öko-Richtlinien, die zum Beispiel den Einsatz von Tiermehlen zur Fütterung und von gentechnisch veränderten Organismen untersagen.

Nachvollziehbare Glaubwürdigkeit ist gefragter denn je. Daher ist es im Sinne des Verbraucherschutzes, das Öko-Prüfzeichen, das 1999 von der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH, Bonn, und der ArbeitsGemeinschaft Ökologischer Landbau (AGÖL) mit Sitz in Darmstadt ins Leben gerufen wurde, verstärkt als Kauforientierung im Lebensmitteleinzelhandel einzusetzen. In der AGÖL sind die Verbände Demeter, Bioland, ANOG, Naturland, ECO VIN, Gäa, Biopark, Ökosiegel und Biokreis zusammengeschlossen.

Gastroinfoportal

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Transgourmet für Nachhaltigkeitspreis nominiert Seinem Ziel, das nachhaltigste Unternehmen der Lebensmittelbranche zu werden, ist Transgourmet Deutschland einen wichtigen Schritt näher gekommen: Der...
Kundenverblüffung – Kunden nachhaltig an sich bind... • Kundenverblüffung als Chance verstehen • Die eigene Innovationskraft neu entdecken und zu Gunsten der Gäste einsetzen • Mit d...
Artikel mit Bildern drucken Artikel ohne Bilder drucken

Newsletter

Immer die aktuellsten Informationen. Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an.
Zum Datenschutz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Send this to friend