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Datum: 26.03.2001Quelle: Ort: Hamburg

Hamburg. Der Heringsbestand in der Nordsee hat sich wieder erholt. In den 90er Jahren sei die Anzahl der Heringe durch Überfischung stark zurückgegangen, sagte der Wissenschaftler Christopher Zimmermann zum Abschluss eines Treffens von Fischereibiologen in Hamburg. Seit 1998 regeneriere sich der Bestand aber wieder.

„Auch im vorigen Jahr sind die Heringsbestände in der Nord- und Ostsee weiter gewachsen, allerdings nicht so rasch wie von uns vorausgesagt“, sagte der Biologe. Die Herings-Arbeitsgruppe des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) hatte zehn Tage in Hamburg getagt. 22 Experten aus sieben Ländern trugen Daten zusammen, auf deren Grundlage Empfehlungen für die Fangquoten abgegeben werden.

Der Hering sei zwar als Fischart nicht auszurotten, sagte Zimmermann. Damit die Fischerei sich jedoch wirtschaftlich lohne, dürften die Bestände nicht zusammenschrumpfen.

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