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Datum: 19.09.2003Quelle: Ort: Hamburg


Wie Dr. Klaus Vieten, Vorstandsvorsitzender des Fisch-Informationszentrums (FIZ), Hamburg, ausführte, betrug das Gesamtaufkommen an Fisch und Fischwaren in Deutschland im Jahr 2002 1,89 Millionen Tonnen. Das sind rund 6,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Der weitaus größte Teil davon, nämlich rund 1,6 Millionen Tonnen, wurde importiert. 247.000 Tonnen (+ 3,8 Prozent) stammen aus Eigenanlandungen und der Produktion der deutschen Fischer. Von den insgesamt 1,89 Millionen Tonnen Fisch und Fischwaren blieben im vergangenen Jahr rund 1,1 Millionen Tonnen in Deutschland, was einem Rückgang von 9 Prozent gegenüber 2001 entspricht. 732.000 Tonnen wurden exportiert. Tiefkühlfisch etabliert sich auf der Spitzenposition Nach Produktbereichen betrachtet liegt Tiefkühlfisch in der Verbrauchergunst nun schon das zweite Jahr in Folge auf der Spitzenposition. Sein Anteil am Fischkonsum der Deutschen lag 2002 bei 32 Prozent. Die folgenden Plätze belegen Fischkonserven und Marinaden (29 Prozent), Frischfisch (12 Prozent) sowie Krebs- und Weichtiere (11 Prozent).

Alaska-Seelachs bleibt, bedingt durch die wachsende Verbrauchernachfrage nach Tiefkühlfisch, der in Deutschland mit Abstand am häufigsten konsumierte Fisch. Auf Platz zwei folgt der Hering. Deutlich zulegen konnte neben Thunfisch und Boniten (12,2 Prozent) der Seehecht (5,9 Prozent).

Bei allen anderen Aufmachungsarten setzten sich die Discounter als beliebteste Einkaufsstätte durch. 58 Prozent des im vergangenen Jahr gekauften Tiefkühlfischs haben die Bundesbürger bei Aldi, Lidl & Co. erworben, 61 Prozent der Fischkonserven, 39 Prozent des Räucherfischs, 54 Prozent der Fischmarinaden (z. B. Rollmops) und 47 Prozent der sonstigen Fischprodukte (Fischsalate, Fischpasten etc.). Die anderen Einkaufsstätten haben die Absatzverschiebungen zugunsten der Discounter zu spüren bekommen: Während der Anteil der Super- und Verbrauchermärkte bei Tiefkühlfisch 2002 mit 33 Prozent nahezu konstant blieb, ging er bei Fischkonserven verglichen mit dem Jahr 2000 von 39 Prozent auf 35 Prozent zurück und bei Fischmarinaden von 39 Prozent auf 34 Prozent.

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