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Datum: 05.12.2002Quelle: Ort: Bonn, (aid)

Der Einigung in Brüssel zufolge besteht die Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel, wenn sie aus mindestens 0,9 % GVO bestehen. Auch gentechnisch veränderte Futtermittel müssen dementsprechend deklariert werden. Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast hat die verschärfte Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebens- und Futtermittel begrüßt. Das Ergebnis der Verhandlungen der EU-Agrarminister sei ein Meilenstein für Verbraucher und Landwirte, sagte Künast. Damit werde eine dauerhafte Wahlfreiheit zwischen herkömmlichen und gentechnisch veränderten Lebensmitteln gewährleistet.

Nicht weit genug geht diese Regelung Dr. Felix Prinz zu Löwenstein. Der Vorsitzende des Bundes ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) fordert, dass auch die Verwendung von GVO im Produktionsprozess gekennzeichnet werden muss. So müsste z. B. auch Fleisch aus mit GVO gefütterten Tieren das Label “hergestellt mit GVO” tragen so Prinz zu Löwenstein. Einen anderen kritischen Punkt sieht Thomas Dosch, Bundesvorstand von Bioland: “Die Fragen nach den gesundheitlichen Folgen, den Vorbeugemaßnahmen der Inverkehrbringer sowie der Haftung bleiben für Verbraucher und Bauern weiterhin ungeklärt.”

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