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Datum: 05.04.2000Quelle: Ort:

Bonn. Der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT) hat seine Richtlinien mit Jahresbeginn auf das Futter ausgedehnt. Danach dürfen Betriebe, die das KAT-Logo führen, ab sofort kein Tiermehl mehr verfüttern. „Das ist unsere Konsequenz aus dem Tiermehlskandal des vergangenen Sommers“, erklärte KAT-Geschäftsführer Caspar von der Crone.

Die Einhaltung der neuen Vorschrift überprüft der KAT mit regelmäßigen und zum Teil unangemeldeten Futterkontrollen in den Legehennenbetrieben. Dabei werden die Proben direkt aus den Futtersilos entnommen. In ihren Labors untersuchen die Experten der unabhängigen Prüfinstitute die Proben nach einem mikroskopischen und einem serologischen Verfahren. „Unter dem Mikroskop erkennen wir sofort Haare oder Zahnreste, die auf Tiermehl schließen lassen“, erläutert Dr. Dieter Stanislawski vom Gissel-Institut, Hannover. Mit dem serologischen Test stellen die Wissenschaftler fest, ob das Futter ausreichend erhitzt worden ist, damit es den Hygieneanforderungen des KAT entspricht.

KAT hat die Futtermittelkontrollen eingeführt, um das Vertrauen in das KAT-Siegel weiter zu erhöhen. „Die Verbraucher wollen nicht nur wissen, wie die Hennen gehalten werden. Sie wollen auch wissen, was in ihrem Frühstücksei drin ist“, so Caspar von der Crone.

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