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Gault Millau vergibt erneut 16 Punkte

Datum: 21.12.2016Quelle: Gault Millau; Foto: Günter Rönners Ort: Wiesbaden

Gault Millau vergibt erneut 16 Punkte

Seine kulinarische Inspiration holt sich Günter Rönner auf Reisen durch Frankreich, Italien oder die USA. Neu gewonnene Erfahrungen setzt er dann in seiner experimentierfreudigen Küche um. Dabei kombiniert er nach Herzenslust deutsche Klassiker mit Elementen der internationalen Küche. Für seine Kochkunst wurde der 51-Jährige erneut vom Gault Millau mit 16 Punkten ausgezeichnet. Der renommierte Gourmetführer „Kulinarische Auslese“ von San Pellegrino listet den „akazienhof“ unter den 250 besten Restaurants in Deutschland.
Günter Rönner ist kein Freund großer Worte oder Gesten. In seiner Küche kann sich der Rockmusikfan am besten entfalten, denn auf der Bühne seines Geschmackstheaters fühlt er sich am wohlsten. Während er bei der Zubereitung auf seine internationalen Erfahrungen setzt, legt er bei der Auswahl der Lebensmittel größten Wert auf regionale Qualität. „Letztendlich kaufen wir aber überall dort ein, wo wir absolute frische und hochwertige Produkte bekommen. Da werden keine Ausnahmen gemacht.“
Kompromisse sind in Rönners Küche Fehlanzeige. So werden alle Speisen komplett selbst hergestellt. Das bedeutet natürlich sehr viel Arbeit. Doch Convenience-Produkte oder Zuchtware kommen dem Koch nicht auf die Arbeitsplatte. „Dafür bevorzuge ich Fleisch aus tiergerechter Haltung, Fische und Krustentieren aus Wildfängen, frische Kräuter aus der nahegelegen Gärtnerei und exotische Gewürzen aus aller Welt.“

Sein Credo lautet, diese Zutaten harmonisch miteinander zu verbinden: Da gehen gelbe oder rote Bete ein aromatisches Terzett mit Safran und Orange ein oder eine Wildtaube aus der Bretagne erlebt ihre gustatorische Veredelung mit Orangenschalenpüree. Das geräucherte Ei ist ein weiterer kulinarischer Schachzug des einfallsreichen Künstlers am Kochtopf. Denn bei diesen lustvollen Kombinationen merkt man Günter Rönners kochende Leidenschaft an, die mit einer Koch- und Konditorlehre vor mehr als drei Jahrzehnten in Düsseldorf begann.

Ein Konditor auf dem Weg zum Michelin Stern?
Der Weg zu seiner heutigen Klasse war ebenso lehrreich wie hart. Sein kulinarisches Rüstzeug hat sich der gebürtige Wiesbadener in der deutschen Sterneküche geholt. Und als gelernter Konditor ist Günter Rönner auch gleichzeitig sein hauseigener Pâtissier und greift in dieser Disziplin ebenfalls tief in seine Trickkiste. Mal zaubert er zum Dessert eine zarte BBQ-Zuckerwatte mit Kakaopulver, mal eine Nougat Créme Brûlée.
Auf seine positiven Bewertungen und zahlreichen Auszeichnungen ist der Chefkoch stolz. Und auf die Kontinuität. Schließlich ist es nicht einfach, über einen so langen Zeitraum gleichbleibend hohe Qualität zu bringen. „Allerdings koche ich in allererster Linie für unsere Gäste, denn von ihnen lebt unser Betrieb“, sagt er und gibt verschmitzt zu, dass es da noch etwas gibt, für das sein Herz schlägt: „Ein Michelin-Stern wäre für mich natürlich der absolute Ritterschlag“, erklärt er seinen hehren Wunsch. Und um dem näherzukommen, kreiert Günter Rönner weiterhin mit höchster Präzision und viel Herzblut seine kleinen kulinarischen Kunstwerke.

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