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Datum: 04.10.2001Quelle: Ort: Brüssel/Hannover

Die neuen Förderprämien belaufen sich jetzt jährlich auf 500 DM für Acker- und Grünland, 900 DM für Gemüse und 1.600 DM für Dauerkulturen und Baumschulen, teilte heute Landwirtschaftsminister Uwe Bartels mit. Damit können jetzt die Ämter für Agrarstruktur die über 150 vorliegenden Anträge auf Umstellung bewilligen. “Das ist ein großer Sprung nach vorn und entspricht einem Wachstum von ca. 15 % in diesem Jahr”, kommentierte Bartels.

Mit der Anhebung der Förderprämie werde der Einstieg in den ökologischen Landbau ganz entscheidend erleichtert. Schließlich müssten bereits in den ersten beiden Umstellungsjahren die strengen Anforderungen der Öko-Verordnung erfüllt werden, die höheren Kosten aber ließen sich erst nach Ablauf dieser Umstellungszeit ausgleichen. Erst dann dürfe das Ökoerzeugnis als solches vermarktet werden; eine Durststrecke, die bisher viele Landwirte von der Umstellung abgehalten habe, fügte Bartels hinzu.

Weitere Fördermaßnahmen seien bereits auf den Weg gebracht worden. So wurde schon damit begonnen, speziell für umstellungsinteressierte Landwirte die Beratung zu intensivieren. Die Vorbereitungen für die Schaffung eines Kompetenzzentrums für den ökologischen Landbau liefen auf Hochtouren. Die Gründung eines Beirates zur Förderung des ökologischen Landbaus stehe unmittelbar bevor. Der soll sich insbesondere mit dem Marketing, der Produktwerbung und der Absatzförderung befassen.

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