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Datum: 29.04.2002Quelle: Ort: Bonn

Das geht aus der jetzt vom Bundesverbraucherministerium gemeinsam mit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung und dem Statistischen Bundesamt erstellten vorläufigen Versorgungsbilanz hervor. Als ausschlaggebend für den Anstieg sieht das Ministerium neben der Zurückhaltung der Verbraucher beim Konsum von Rind- und Schweinefleisch die weiter gestiegene Präferenz für Fisch und Fischwaren an.
Die Produktion der deutschen Fischerei ging im Jahr 2001 weiter zurück und erreichte nach vorläufigen Angaben insgesamt 239 100 (Vorjahr: 259 200) Tonnen. Davon entfielen auf Anlandungen in inländischen Häfen 93 300 (100 800) Tonnen, auf Anlandungen im Ausland 103 800 (116 400) Tonnen und auf die Binnenfischerei 42 000 (42 000) Tonnen.

Die Fischeinfuhren stiegen auf 1,701 (1,615) Millionen Tonnen und die Ausfuhren – einschließlich deutscher Auslandsanlandungen – auf 789 200 (743 000) Tonnen. Der inländische Nahrungsverbrauch lag damit bei 1,151 (1,132) Millionen Tonnen. Weiter zugenommen hat auch die Einfuhrabhängigkeit. Der höhere Fischverzehr konnte nur durch zusätzliche Importe gedeckt werden, so dass sich der Selbstversorgungsgrad gegenüber dem Vorjahr von 22,9 Prozent auf 20,8 Prozent verringerte.

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