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Foodtrends 2018

Das sind die Foodtrends 2018

Datum: 19.01.2018Quelle: Inhalt und Foto: Kommunikation.pur | Ort: München

Bewusstsein spielt bei den Foodtrends 2018 eine große Rolle: Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Münchner Food-PR-Agentur kommunikation.pur unter Foodbloggern in Deutschland und Österreich. Nach dem Jahr der Bowls und Einhörner kehren die Klassiker zurück. Alte Gemüse und Getreidesorten werden wiederentdeckt und Produkte saisonal verwendet. Schonende Zubereitung und Achtsamkeit beim Kochen werden 2018 für Qualität und sorgsames Umgehen mit Lebensmitteln sorgen. Wieder mehr auf den Körper hören und essen, was schmeckt, ist die Empfehlung der Foodblogger für 2018.

Sous-vide im Trend

Im Bereich Kuchen und Backen sehen die Blogger den Trend zu weniger Zucker und das Revival von Klassikern. Beim Thema Fleisch werden neue Cuts wie der B-Cut beim BBQ auf dem Grill zubereitet. Als Beilage finden Klassiker wie Kartoffeln Platz, aber auch Alternativen wie Bulgur, Grünkern, Lupine und Linsennudeln. Bei der Zubereitungsart sehen die Blogger schonende Verfahren wie Dämpfen und Sous-vide-Garen im Trend.

Wenn es um spezielle Ernährungsformen geht, sind sich die Befragten sicher, dass der Trend vegan weiter zunehmen wird, aber auch Intoleranzen und Clean Eating werden in 2018 Thema bleiben. Die Foodexperten erwarten bei Getränken neue Teesorten. Bei den alkoholischen Getränken bleiben die Blogger beim Altbewährten und setzen auch 2018 auf Craftbier und Gin. Steffen und Sabrina, die gemeinsam auf www.feedmeupbeforeyougogo.de bloggen, haben einen Appell an die Gastronomie: „Wir wünschen uns, dass Restaurants Getränken abseits von Wein genauso viel Aufmerksamkeit schenken wie den Speisen. Signature Drinks, eine breite, regionale Bierauswahl und spannende alkoholfreie Getränke sollten der Standard sein.“

Foodtrends 2018 in Restaurants

Laut der Foodblogger wird es 2018 asiatisch: japanische, koreanische, thai und vietnamesische Restaurants liegen im Trend. Auch Shared-Dinner-Konzepte werden sich nach Prognose der Blogger durchsetzen. Auf die Frage, welche Aspekte für die Foodblogger beim Thema Lebensmittel und Getränke am wichtigsten sind, nannten 65 %, die Saisonalität an erster Stelle. Bloggerin Verena, www.very-issima.at, sieht darin viele Vorteile: „Ich würde die Verwendung von Produkten, die Saison haben, empfehlen, da man dadurch viele spannende vergessene Zutaten und Rezepte wiederentdeckt. Darüber hinaus ist es nachhaltiger und auch günstiger.“

Noch vor den Punkten hohe Qualität (37 %) und Regionalität (24 %) liegt der Geschmack. 32 Foodblogger gaben an, dass für sie entscheidend ist, dass ihnen ein Produkt schmeckt. Am unwichtigsten ist den Foodies, dass ein Produkt im Trend liegt, das Produkt neu auf dem Markt ist oder sie das Produkt besonders lange kennen. Mit 8 % scheint auch das Thema Bio-Siegel keine entscheidende Rolle bei der Auswahl von Lebensmitteln und Getränken zu spielen. Häufig spielt bei ihnen der Aspekt back to the roots eine entscheidende Rolle. Alice von www.kulinarischeswunderland.blogspot.de sagt dazu: „Traditionelle Rezepte sollten nicht verloren gehen. Omas Schätze müssen viel öfter gekocht werden.“

www.kommunikationpur.com

Mareike Knewitz / Gastroinfoportal

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