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Datum: 28.06.2002Quelle: Ort: Berlin

Im Mittelpunkt der zukünftigen Tätigkeiten steht die Gestaltung politischer Rahmenbedingungen, um damit die Entwicklung des Ökologischen Landbaus weiter voranzubringen.
Zielgerichtete Zusammenarbeit soll insbesondere auf folgenden Themengebieten erfolgen:
Weiterentwicklung von Qualitätssicherungsmaßnahmen, Grüne Gentechnik und Maßnahmen zur Vermeidung der Kontamination von Bioprodukten mit gentechnisch veränderten Organismen, Lebensmittelgesetzgebung auf nationaler und europäischer Ebene, Weiterentwicklung der EU-Ökoverordnung, Mittelstandsförderung für Öko-Lebensmittelwirtschaft, Reform der EU-Agrarpolitik
Die Mitglieder des neuen Zusammenschlusses haben zu den einzelnen Themengebieten in den vergangenen Jahren ein in keiner anderen Organisation vorhandenes know how aufgebaut. Damit bündelt der BÖLW eine außerordentliche Kompetenz, die bei politischen Entscheidungsprozessen eingebracht wird.
Vertreten sind alle relevanten Verbände und mit ihnen alle maßgeblichen Unternehmen, die den Ökolandbau in den letzten Jahrzehnten entwickelt haben.
Zu den Gründungsmitgliedern zählen die Anbauverbände Bioland, Demeter, Gäa, Naturland, Biopark, Biokreis und Ökosiegel, für Lebensmittelverarbeitung und Handel der Bundesverband Naturkost Naturwaren Herstellung und Handel (BNN), der Bundesfachverband Deutscher Reformhäuser (refo), die Association Oekologischer Lebensmittelhersteller (AOEL) sowie die Unternehmen Alnatura und Frosta AG, die die Vorbereitungsarbeiten zur Gründung mit getragen haben.

In den Gründungsvorstand wurden folgende Personen gewählt:
Thomas Dosch (Bioland), Vorstandssprecher
Wolfgang Gutberlet, (AOEL)
Felix Prinz zu Löwenstein, (Naturland) Vorsitzender
Elke Röder, (BNN), Stellvertretende Vorsitzende
Paul Söbbeke, (BNN).

Aufgabe dieses Gremiums ist es, die Geschäftsfähigkeit des BÖLW herzustellen und für den Herbst 2002 eine erste ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
Zukünftiger Sitz des Zusammenschlusses wird Berlin sein.

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