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Datum: 20.03.2003Quelle:

“Die hohe Besucherzahl macht deutlich, wie groß derzeit der Informationsbedarf in Großküchen und Gastronomie zum Thema Bio-Produkte ist”, so Patrick Trötschler von der Bodensee-Stiftung. Die Bandbreite der vertretenen Einrichtungen reichte von Kliniken und Betriebskantinen über Hauswirtschaftsschulen und Kindertagesstätten bis zu Mensen und Restaurants. Im Mittelpunkt des Bio-Infomarktes standen Fachvorträge und eine rege Diskussionsrunde mit Küchenleitern, die bereits mit Bio-Produkten arbeiten. Neben zahlreichen Erzeugern, Händlern und Lieferanten, die ihr Bio-Angebot für Großküchen und Gastronomie präsentierten, bot ein reichhaltiges Buffet allen Teilnehmern die Möglichkeit, Bio-Produkte auch zu degustieren.

Nach der Begrüßung durch den Leiter des Stuttgarter Amtes für Umweltschutz, Joachim von Zimmermann, informierte Matthias Strobl, Geschäftsführer von Bioland Baden-Württemberg über die aktuellen Entwicklungen im Ökolandbau und machte deutlich, dass Großküchen und die Gastronomie zukünftig verstärkt in die Vermarktungsaktivitäten für Bio-Produkte einbezogen werden sollen.

Rainer Roehl vom Ökologischen Großküchen Service (ÖGS) in Frankfurt/Main präsentierte den Besuchern anhand von praktischen Beispielen, wie unterschiedlich der erfolgreiche Einsatz von Bio-Produkten im Außer-Haus-Verzehr gestaltet werden kann. Dass die Verwendung von Bio-Produkten in Großküchen möglich ist, bestätigten die Küchenleiter, die in der Diskussionsrunde über ihre praktischen Erfahrungen mit Bio-Produkten berichteten. “Man kann Rindfleisch aus Südamerika kaufen – muss man aber nicht! Wir kaufen das Rindfleisch fast ausschließlich aus baden-württembergischer Bioland-Produktion”, so Ewald Braden, verantwortlich für die Betriebsgastronomie der Allianz-Lebensversicherungs-AG in Stuttgart. Auch Reinhard Ruhland von den Schmieder-Kliniken in Konstanz und Johannes Tress, Gastronom im Gasthaus Rose in Ehestetten, diskutierten mit den Besuchern unter anderem über ihre Erfahrungen beider Speiseplangestaltung und über die Probleme bei der Beschaffung von Bio-Produkten.

Veranstaltet wurde der Bio-Infomarkt von der Bodensee-Stiftung, der Modellprojekt Konstanz GmbH sowie den Bio-Anbauverbänden Bioland und Demeter. Der Bio-Infomarkt in Stuttgart ist Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, initiiert vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. Das Programm informiert neben Landwirten, Verarbeitern und Händlern insbesondere die Verbraucher über den ökologischen Landbau.

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