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Bioland

Mehr Bio in der Profiküche

Datum: 19.02.2018Quelle: Bioland Ort: Mainz / Nürnberg

Der Bio-Verband Bioland hat am Freitag im Rahmen der Branchenfachmesse Biofach sein neues Konzept für Gastronomie, Hotellerie, Catering und Gemeinschaftsgastronomie vorgestellt. Der Verband arbeitet bereits mit etwa 200 Partnern im Außer-Haus- Markt zusammen. „Auch außerhalb der eigenen Küche wollen immer mehr Menschen Bio auf dem Teller. Mit unserem neuen Angebot erleichtern wir einerseits weiteren Profiküchen den Einstieg mit Bio-Lebensmitteln und machen zusätzlich die Leuchttürme der Bio-Küche erkennbar. Die Betriebe werden von uns fachlich mit dem Aufbau von regionalen Lieferstrukturen, Schulungen und Marketing begleitet“, sagt Sonja Grundnig, Leiterin Außer-Haus-Markt bei Bioland.

Nach dem Vorbild des sehr erfolgreichen dänischen Modells hat Bioland das Angebot entwickelt, das es Profiköchen ermöglicht, Bio stufenweise in die Speisekarte aufzunehmen und gegenüber den Kunden transparent zu kennzeichnen. Das Konzept stellten Bioland-Präsident Jan Plagge und Sonja Grundnig gemeinsam mit Carmen Calverley vom dänischen Veterinär- und Lebensmittelamt vor. Im Rahmen der Vorstellung sagte Plagge: „Von den neuen Bioland-Gastronomiepartnerschaften profitieren alle – vom Biolandwirt über den Gastronom bis zu dessen Gast. Wichtig ist uns, dass die Gastronomen mit dem Bioland-Zertifikat eine bekannte und glaubwürdige Auszeichnung bekommen, die für Transparenz, Regionalität, Handwerk und Frische steht. Und dass die Gäste auf den ersten Blick erkennen können, wieviel Bio auf der Speisekarte ist und dass sie in den Genuss gesunder und hochwertiger Bioland-Lebensmittel kommen.“

Drei Stufen sorgen für Transparenz

Das neue Bioland Gastronomiekonzept umfasst drei Stufen: Die Einstiegsstufe Bronze mit einem Bio-Anteil von 30-60 %. Diese Stufe eignet sich zum Beispiel für Betriebsrestaurants oder Hotels mit Bio-Frühstücksangebot. Silber bei 60-90 % und die höchste Auslobung Gold mit 90-100 % Bio-Anteil. Zur Einstufung wird der wert- bzw. mengenmäßige Bio-Wareneinsatz für acht vorgegebene Warengruppen wie Fleisch, Eier, Gemüse, Trockensortiment oder Getränke ermittelt und bewertet. Vorgeschrieben ist ein Mindestanteil von Bioland-Produkten in den Warengruppen Milch- und Molkereiprodukte, Eier sowie Fleisch- und Wurstwaren. Für alle Warengruppen gilt: Je mehr heimische Bioland-Qualität, desto mehr Punkte.

Florian Harbeck / Gastroinfoportal

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