x
Burgis GF mit LEH Produkten

Mit Bio-Produkten die Heimat schützen

Datum: 10.08.2022Quelle: Burgis | Ort: Neumarkt

Der Knödelspezialist Burgis ist seit dem 27. Juli offiziell eines der innovativen Leuchtturmprojekte der Initiative „30 für 30“ für mehr Bio in Bayern. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sucht in sechs Etappen jeweils fünf beispielhafte Unternehmen, die mit modernen und neuen Konzepten die bio-regionale Ernährung in Bayern voranbringen.

Michaela Kaniber, die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, betont, dass „sich viele Menschen mehr Bio aus Bayern wünschen“. Dies gelinge jedoch nur gemeinsam in vertrauensvollen regionalen Partnerschaften, nicht durch staatliche Verordnung. Dabei würden die bisherigen Akteure der bayerischen Bio-Branche bereits Großartiges leisten und das wolle man mit der Initiative sichtbar machen, so die Staatsministerin. Die Initiative „30 für 30“ trage so zu „mehr Bio aus Bayern“ und damit zum Ziel des Programms BioRegio 2030 bei, wonach 30 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in Bayern im Jahr 2030 ökologisch bewirtschaftet werden sollen.

Es braucht Menschen, die machen!

Preisverleihung „30 für 30“ auf der Biofach 2022: Timo Burger (Burgis GmbH) und Anton Kreitmeir (alp Bayern), Bildquelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Anton Kreitmeir, Leiter der alp Bayern, der die Prämierung auf der Biofach übernahm, sagte in seiner Laudatio: „Die Projekte, die wir heute auszeichnen, sind so besonders und so logisch zugleich. Für gesunde und regionale Bio-Lebensmittel braucht es keine abgefahrene Raketenwissenschaft. Es braucht Menschen, die machen! Menschen, wie wir sie hier heute auf der Bühne sehen.“

Der Oberpfälzer Knödelspezialist Burgis produziert seine Kartoffelknödel für den Einzelhandel und die Gastronomie seit ein paar Jahren auch in Bio-Qualität. Jetzt gehört das Unternehmen mit seinen Juradistl Bio-Knödeln und Juradistl Bio-Knödelinos zu den fünf Gewinnern der zweiten Runde, die im Rahmen der diesjährigen Biofach ausgezeichnet wurden. „Mit unserem Projekt wollen wir anderen konventionellen Lebensmittelproduzenten Mut machen, auch Bio-Produkte herzustellen“, sagt Timo Burger, Geschäftsführung Burgis. Für die prämierten Knödel nutzt Burgis nur Rohwaren aus den Landkreisen Neumarkt, Schwandorf und Regensburg – im Juradistl-Projekt-Gebiet. „Wir haben uns für das Bayerische Bio-Siegel entschieden, weil regionales Bio das beste Bio ist. Es verbindet ökologischen Landbau mit dem Megatrend Regionalität. Wir fördern damit regionale Wirtschaftskreisläufe und stärken die Bayerische Bio-Landwirtschaft.“

In seinem Fazit stellt Timo Burger fest: „Ich würde jedem raten, wenn es irgendwie geht, auch Bio-Produkte herzustellen. Weil es die nachhaltigsten Produkte sind, weil sie am besten schmecken und weil wir dadurch unsere schöne bayerische Heimat für die nächste Generation bewahren können.“

Burgis

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

VdF stellt Weichen für die Zukunft Ende Juni trafen sich die Mitglieder des Verbandes der Fachplaner Gastronomie – Hotellerie – Gemeinschaftsverpflegung e. V. (VdF) in Dortmund zu ihrer...
Vom Staycation-Trend profitieren Der Trend, Urlaub im eigenen Land bzw. Staycation zu machen, hält weiterhin an und wird sich auch in den Sommerferien fortsetzen. Das bestätigt auch d...
Artikel mit Bildern drucken Artikel ohne Bilder drucken

Newsletter

Immer die aktuellsten Informationen. Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an.
Zum Datenschutz

Send this to friend