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Und zum Dritten…

Datum: 30.11.2015Quelle: Kirschner & Sons; Foto: Matthias Brückner Ort: Emmendingen

Ab sofort können Whiskyliebhaber und Experten im Whisky-Auktionshaus Kirschner & Sons online nach speziellen Raritäten suchen, vielversprechenden Newcomern nachstöbern oder ihre Single-Malt-Klassiker versteigern. Begleitet wurde die Eröffnung der ersten Whisky Auktion von einem Pressegespräch mit Jasmin Haider, Präsidentin der Austrian Whisky Association, Benjamin Heinzelmann, Inhaber von Kirschner & Sons und leidenschaftlicher Whiskysammler, sowie Simon Weiß, Whisky Consultant und Spirituosen-Sommelier – inklusive Verkostung von zwei exklusiven Whiskyraritäten im edlen Ambiente des Gourmet-Restaurants Lafleur.

Während die versammelten Journalisten die fruchtig-rauchigen Aromen eines im Sherryfass gereiften Glen Grant von 1964 genossen, wurde über den „Whisky im Wandel“ diskutiert. Wie geht die Branche mit der steigenden Nachfrage bei struktureller Knappheit um? Und muss sie sich und ihr traditionelles Produkt neu aufstellen, wenn Whiskyliebhaber jünger werden und auch die Zahl der whiskybegeisterten Frauen zunimmt? Jasmin Haider machte ihren Standpunkt deutlich: „Das Image von Whisky ist im Wandel begriffen – es wird jünger und auch weiblicher. Neue Destillerien bringen Schwung in den Markt und experimentieren stärker. Whisky hat eine enorme Bandbreite und man sollte sich nicht auf vorgefertigte Meinungen und Geschmäcker festlegen lassen.“

In eine ähnliche Kerbe schlug Simon Weiß, der dafür plädierte, weder guten Geschmack noch die richtige Art des Genießens vorzuschreiben. „Es muss nicht immer puristisch sein, nicht immer müssen 2,13 Centiliter eingegossen werden und nicht immer muss das Glas im gleichen Winkel an die Nase gehalten werden. Es gibt sinnvolle Tipps und Tricks, die ich den Teilnehmern unserer Whisky Events gerne mit auf den Weg gebe. Ich werfe mich aber auch nicht dazwischen, wenn jemand seinen Whisky mit Cola mischen will.“

Auf die Frage, ob angesichts des anhaltenden Whiskybooms eine dem Immobilienmarkt ähnliche Spekulationsblase drohe, antwortete Benjamin Heinzelmann mit einem entschiedenen Nein. „Die Nachfrage steigt vor allem auf den noch lange nicht gesättigten Märkten in Asien. Sie differenziert sich inzwischen regional, aber auch strukturell viel stärker aus. Die Geschmäcker sind dabei so verschieden wie die Whiskys aus schottischen, japanischen oder deutschen Brennereien.“ Deshalb leite Kirschner & Sons auch die Einstellung, dass es den einen guten Geschmack nicht gebe. Wer Whisky erleben wolle, solle ihn mit Leidenschaft, Emotionen und gemeinsam mit anderen genießen.

www.KirschnerAndSons.de

 

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