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Craft Exchange Craft Beer

Der erste Online-Marktplatz für Craft Getränke

Datum: 05.08.2019Quelle: CE Craft Exchange UG; Foto: Adam Wilson on Unsplash Ort: Berlin

Ob Bier, Spirituosen, Wein, Kaffee oder Erfrischungsgetränke – die Craft-Getränkeszene wird immer größer und beliebter. Doch viele dieser Getränke sind im Handel schwer erhältlich. Daher hat sich ein Berliner Startup zur Aufgabe gemacht, kleinen, regionalen Getränkeherstellern zu mehr Sichtbarkeit und Reichweite zu verhelfen. Diese können ihre Produkte über Craft Exchange anbieten und verkaufen, sodass Kunden auf einer zentralen Plattform Zugang zu schwer erhältlichen Getränken erhalten.

Die Produkte kleiner Hersteller sind in der Regel nur regional und in vereinzelten Fachgeschäften zu finden. Oft fehlt es kleinen Getränkeproduzenten an Ressourcen und Knowhow, um größere Zielgruppen zu erreichen. Dieses Problem wird durch die finanzstarken, im Handel allgegenwärtigen Getränkekonzerne bestärkt. Ziel von Craft Exchange ist es, die geschmackliche Vielfalt der Getränkewelt auf einer Plattform zusammenzubringen und Menschen dadurch eine leicht erreichbare Alternative zu den handelsüblichen Getränken großer Marken zu bieten. Verkauft und versandt werden die Produkte von den Herstellern und Plattformverkäufern selbst.

Handwerk, regionale Verankerung, Originalität und die Verwendung natürlicher Rohstoffe

Bei Craft Getränken stehen Handwerk, regionale Verankerung, Originalität und die Verwendung natürlicher Rohstoffe im Vordergrund. Kunden wird versichert, dass es sich bei allen Produkten auf Craft Exchange um Getränke handelt, die im Einzelhandel meist nicht zu finden sind. Unter „Craft“ fallen allerdings nicht nur die vielen jungen Getränke-Startups, sondern auch alle regionalen, traditionellen Manufakturen, die seit Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten am Markt sind.

Der Trend geht zu Qualität und Vielfalt statt Masse und Mainstream

Die Craft-Getränkeszene ist schon seit Jahren auf Wachstumskurs. Ursprünglich wurde der Trend von der Craft Beer Bewegung ausgelöst. Allein zwischen 2014 und 2018 ist die Zahl deutscher Braustätten um 180 auf 1.539 gestiegen. Auch bei Spirituosen, Kaffee und Limonaden zeigt sich eine steigende Nachfrage von qualitativ hochwertigen Getränken kleiner Manufakturen abseits des Mainstreams. Der Anstieg auf Angebotsseite macht sich entsprechend durch die zunehmende Anzahl von Spezialröstereien, Limonadenherstellern oder Gin- und Whiskyproduzenten bemerkbar.

Florian Harbeck / Gastroinfoportal

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