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Bier im Umsatz-Tal

Datum: 25.11.2013Quelle: Die freien Brauer Ort: Dortmund

Dortmund. Der Werteverbund Die Freien Brauer hat seine 41 Gesellschafter in einer Blitzumfrage um eine Zwischenbilanz und eine Einschätzung der kommenden Trends gebeten. Bei der Beurteilung der Umsatzlage in der Branche insgesamt sind sich die Gesellschafter, die sich zu Wort gemeldet haben, einig. Fast 85 Prozent sehen eine Verschlechterung der Lage. In den Reihen der Freien Brauer sieht es etwas besser aus. 30 Prozent der Befragten gaben an, dass sich die Umsatzlage im vergangenen Jahr deutlich verbessert hat, bei 30 Prozent ist sie gleich geblieben. Für das kommende Jahr wird bei den Gesellschaftsbrauereien in erster Linie auf die Produktion von neuen Bierspezialitäten gesetzt. So geben etwa drei Viertel der Befragten an, 2014 in dem Bereich Produktneuentwicklung investieren zu wollen. Sie sehen einen klaren Trend hin zu einer steigenden Bedeutung von Produktqualität und Regionalität bei den Verbrauchern. „Natürlich legt der Endverbraucher auch vermehrt Wert auf eine nachhaltige Produktion, die sorgfältige Auswahl und den Einsatz regionaler Rohstoffe. Der Biergenießer will nicht nur wissen, wo etwas herkommt, sondern auch, wer dahinter steht“, sagt beispielsweise Michael Ott, Geschäftsführer der Schussenrieder Brauerei. Neben weiteren Trends, darunter alkoholfreie Produkte und Mischgetränke, wird in den Gesellschafterreihen intensiv über das Thema ‚Craft Beer‘ diskutiert.

Die Freien Brauer sind sich einig, dass es in Deutschland eine Wahrnehmungsveränderung bei den Konsumenten gibt. Sie wünschen sich, dass weniger ein Einheitsgeschmack in der Bierwelt dominiert und mehr charaktervolle Bierspezialitäten im Handel zu bekommen sind.

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