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Dehoga Baumgart/StMELF

Ausgezeichnetes Bayerisches Festzelt

Datum: 26.09.2018Quelle: Dehoga | Foto: Baumgart/StMELF | Ort: München |

Das Schottenhamel und das Armbrustschützenzelt erhielten das Zertifikat „Ausgezeichnetes Bayerisches Festzelt“. Damit sollten regional erzeugte Produkte vorangebracht werden.

Hochkarätige Verleihung

Wer auf dem Münchner Oktoberfest ins Schottenhamel- oder Armbrustschützenzelt geht, betritt ab sofort ein zertifiziertes „Ausgezeichnetes Bayerisches Festzelt“. Die Wiesnwirte Christian und Michael Schottenhamel vom gleichnamigen Schottenhamel-Festzelt sowie Katharina und Peter Inselkammer vom Armbrustschützenzelt erhielten ihre Urkunden aus den Händen von Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, Wiesnbürgermeister Josef Schmid sowie der Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga Bayern, Angela Inselkammer.

Regional bei Großveranstaltungen

Mit der Gemeinschaftsaktion wollen Ministerium und der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband die Verwendung regional erzeugter Produkte auch auf Großveranstaltungen wie dem Oktoberfest voranbringen. „Ich möchte, dass das Siegel noch mehr Wirte motiviert, stärker auf heimische Produkte zu setzen“, erklärt Michaela Kaniber. Von einer engen Zusammenarbeit zwischen Gastronomen und heimischen Erzeugern profitiere schließlich die gesamte Region.

Bayerische Küchenkunst

„Mit der Zertifizierung stellen wir allgemein die Küchenkunst und Küchenkultur der bayerischen Regionen in den Mittelpunkt und heben kulinarische Höhepunkte gezielt hervor, um Gäste mit unverwechselbaren Angeboten zu verwöhnen“, erläutert Angela Inselkammer. „Dabei spielen die heimischen landwirtschaftlichen Qualitätsprodukte ebenso eine besondere Rolle wie unsere Gastgeber, die ihr Zelt mit hohem Engagement und freundlichen, versierten Mitarbeitern führen.“

„Es ist ein schönes Signal, dass zwei Betriebe auf der Wiesn das Siegel ,Ausgezeichnetes Bayerisches Festzelt’ erhalten“, ergänzt sich Josef Schmid, der fortfährt: „Ich freue mich, dass die städtischen Kriterien für Regional- und Bio-Punkte bei Lebensmitteln künftig als Vorbild für die Neuausrichtung dieses Siegels dienen werden. Damit bekommen wir ein stimmiges Konzept, das für die regionale Landwirtschaft positive Impulse bietet. Es ist nicht das Ende von Bio auf der Wiesn – im Gegenteil: Das ist die Chance für mehr Bio und mehr regional produzierte Lebensmittel auf dem Oktoberfest.“

Neutrale Kommission prüft die Zelte

Wer das neue Siegel erhalten will, muss unter Beweis stellen, dass Produkte, Dienstleistungen und regionale Herkunft hohen Ansprüchen gerecht werden. Dafür wird das Festzelt von einer neutralen Kommission nach festgelegten Kriterien geprüft. Voraussetzung für das Siegel war die erfolgreiche Teilnahme an der Klassifizierung „Ausgezeichnete Bayerische Küche“ im jeweiligen Stammbetrieb.

Eva Fürst / Gastroinfoportal

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