x
Berentzen Gruppe

Aufwärtstrend der Berentzen Gruppe

Datum: 14.08.2018Quelle: Berentzen Gruppe Ort: Haselünne

Berentzen Gruppe Aktiengesellschaft veröffentlicht Halbjahresfinanzbericht. Der Konzern steigert Profitabilität im ersten Halbjahr 2018 deutlich.

Postive Bilanz zum 1. Halbjahr 2018

Die im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft hat ihren Konzern-Halbjahresfinanzbericht veröffentlicht. Im ersten Geschäftshalbjahr 2018 erzielte die Unternehmensgruppe einen Konzernumsatz in Höhe von 78,4 (1. HJ 2017: 80,0) Mio. €. Das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern erhöhte sich im Berichtszeitraum um 10,1 % auf 4,6 (1. HJ 2017: 4,1) Mio. €, das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg auf 8,2 (1. HJ 2017: 7,6) Mio. €. Die Umsatzrendite (EBIT-Marge) stieg von 5,2 auf 5,8 %. Die Berentzen-Gruppe erzielte insgesamt ein Konzernergebnis von 2,7 (1. HJ 2017: 1,2) Mio. €.

Stolz auf das Konzernergebnis

„Die deutlichen Zuwächse bei EBIT und EBITDA zeigen unsere gesteigerte Profitabilität“, erklärt Oliver Schwegmann, Vorstand der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft. Vor allem eine höhere Rohertragsmarge sei für diese Entwicklung verantwortlich. „Wir sind aber auch sehr stolz darauf, dass wir unser Konzernergebnis vor dem Hintergrund niedrigerer Zinsaufwendungen mehr als verdoppeln konnten“, erklärt Oliver Schwegmann weiter.

Schwaches erstes, gutes zweites Quartal

Hingegen habe man im Hinblick auf die Konzernumsatzerlöse ursprünglich höhere Erwartungen an das erste Halbjahr 2018 gehabt. „Allerdings konnten wir dank eines guten zweiten Quartals den Umsatzrückgang im Vergleich zum ersten Quartal signifikant reduzieren“, sagt Oliver Schwegmann. So lagen die Umsatzerlöse nach den ersten drei Monaten diesen Jahres noch um 6,2 % unter Vorjahr, wohingegen das Delta nach den ersten sechs Monaten nur noch -2,1 % betrug. Die Konzernumsatzerlöse seien im zweiten Quartal dieses Jahres gegenüber denen des zweiten Quartals 2017 gewachsen.

Fehler annehmen und daran arbeiten

Ursächlich für den Umsatzrückgang seien nicht zuletzt auch die anhaltenden Herausforderungen im Segment Frischsaftsysteme. Der bedeutsame Markt in Frankreich zeigt markante Absatzschwächen bei den Fruchtpressen. „Wir müssen erkennen, dass wir in den vergangenen Jahren einen zu hohen operativen Fokus auf das Absatzvolumen gelegt haben, während wir uns zu wenig ambitioniert um die Entwicklung neuer, innovativer Geräte gekümmert haben. Genau das ist jedoch essenziell für nachhaltig hohe Absatzzahlen insbesondere in bereits etablierten Märkten. Die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb innovativer Geräte müssen künftig noch stärker als bisher der Kern unseres Geschäfts im Segment Frischsaftsysteme sein und so für die richtigen Wachstumsimpulse sorgen“, sagt Oliver Schegmann.

Alkoholfreie Getränke

Im Segment Alkoholfreie Getränke seien weiterhin die eigenen Marken, allen voran wieder Mio Mio mit einem erneut hohen Absatzplus von knapp 36 %, sehr erfolgreich. Auch das Geschäft mit den Mineralwässern habe sich in der ersten Jahreshälfte positiv entwickelt. „Das zeigt uns, dass wir im Bereich der alkoholfreien Getränke mit unseren eigenen Marken auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Oliver Schwegmann. „Wir wachsen gegenüber einem bereits starken ersten Halbjahr 2017.“ Die Umsatzerlöse im Segment Spirituosen seien hingegen zwar leicht rückläufig gewesen, allerdings hätten die Kernmarken in der Summe eine positive Entwicklung verzeichnet. „Mit unseren Spirituosen der Marke Puschkin haben wir ein Absatzplus von 15 % erzielt, und das in einem hoch kompetitiven Umfeld.“

Ausblick auf das weitere Geschäftsjahr 2018

„Wir sind weiterhin überzeugt, dass wir die selbstgesteckten Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 2018 im Hinblick auf EBIT und EBITDA erreichen werden“, weiß Oliver Schwegmann. Allerdings würden die Konzernumsatzerlöse höchstens das untere Ende der bisher erwarteten Bandbreite erreichen. „Vor allem aufgrund des Umsatzrückgangs im ersten Quartal und trotz der positiven Dynamik im zweiten Quartal wird es nicht mehr möglich sein, die obere oder mittlere Umsatzgröße unserer Prognosebandbreite zu erreichen“, erklärt Oliver Schwegmann. Dennoch rechne man für das zweite Geschäftshalbjahr mit einem positiven Effekt durch die vielfältigen schon angestoßenen und bereits kommunizierten Maßnahmen. Daher werden die Konzernumsatzerlöse nun in einer Bandbreite zwischen 162,8 und 171,2 (2017: 160,4) Mio. erwartet. „Wir gehen also für das Geschäftsjahr 2018 insgesamt weiterhin von einem Umsatzplus gegenüber 2017 aus“, gibt Oliver Schwegmann seine Prognose ab.

Eva Fürst / Gastroinfoportal

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Praxis-Workshop Cook & Chill für die Gemeinsc... Planung, Organisation und systematische Produktion im Cook & Chill-System in der Gastronomie. Zusätzlich: Einführung in Geräte, H...
Camers Schlossrestaurant: Von Auszubildenden zu Si... Im Camers Schlossrestaurant gibt es mehr als gutes Essen. Die Auszubildenden kochen sich bei verschiedenen Wettbewerben an die Spitze. Ausgezeichnete...
Artikel mit Bildern drucken Artikel ohne Bilder drucken

Newsletter

Immer die aktuellsten Informationen. Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an.
Zum Datenschutz

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von t748c5bc4.emailsys1a.net zu laden.

Inhalt laden

Send this to friend