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Lieblingsgetränk der Deutschen

Datum: 28.04.2014Quelle: Deutscher Kaffeeverband e.V. Ort: Hamburg

Kaffee ist seit Jahren das am meisten konsumierte Getränk der Republik. Im Jahr 2013 trank jeder Deutsche im Durchschnitt 165 l. Beliebteste Zubereitungsarten sind der klassische Filterkaffee sowie die frische Zubereitung des Getränks mit ganzen Bohnen. Größten Zuwachs verzeichnete das Segment Kapseln mit 27 % Wachstum.

„Der Kaffeekonsum ist weiterhin stabil auf hohem Niveau, die Segmente im Kaffeemarkt verschieben sich“, so Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes. Zum Vergleich: Im Jahr 2013 tranken die Bundesbürger in Deutschland durchschnittlich 140 l Wasser sowie 107 l Bier pro Kopf. Insgesamt wurden im Jahr 2013 in Deutschland 447.770 t Röstkaffee und 19.890 t löslicher Kaffee abgesetzt. Dies entspricht einer Menge von 584.560 t Rohkaffee und beläuft sich auf ein ähnliches Niveau wie im Vorjahr (584.950 Tonnen in 2012*). Im Lebensmitteleinzelhandel wurden 382.100 t Röstkaffee verkauft, 65.670 Tonnen außer Haus.

Röstkaffee wird zu größten Teilen im Lebensmitteleinzelhandel erworben. Dies beinhaltet die Segmente „Ganze Bohne“, Einzelportionen sowie klassischen Röstkaffee.

Ganze Bohnen (Espresso und Caffè Crema) haben erneut einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Insgesamt wurden 62.200 t des Segments „Ganze Bohne“ im Jahr 2013 für den Konsum zu Hause abgesetzt. Dies entspricht einem Wachstum von rund acht Prozent verglichen zum Vorjahr (57.600 t in 2012*). „Espresso und Caffè Crema sind weiterhin stark gefragt. Ganze Bohnen werden vorrangig in Vollautomaten eingesetzt und sind die Grundlage für die sehr beliebten Kaffeespezialitäten wie Cappuccino und Latte Macchiato”, so Holger Preibisch. „Neben dem besonderen Geschmack der frisch gemahlenen Bohnen macht die Zubereitung auch Spaß: Immer mehr Konsumenten probieren mittlerweile auch für den Haushalt geeignete Espressomaschinen mit Siebträger aus und fühlen sich so zu Hause wie ein richtiger Barista.“

„Viele Konsumenten möchten ihren Kaffee schnell, einfach und portionsgerecht zubereiten, daher hält der große Wachstumstrend bei Pad- und Kapselsystemen weiter an“, sagt Preibisch. Der Absatz von Einzelportionen belief sich 2013 auf 44.900 t, davon waren 32.200 t Pads und 12.700 t Kapseln. Im vergangenen Jahr 2013 konnte vor allem der Absatz von Kapseln erneut deutlich gesteigert werden. Das Kapselsegment ist um weitere 27 % im Vergleich zum Vorjahr gewachsen (10.000 t im Jahr 2012).

Filterkaffee ist Trendgetränk und Klassiker in einem“, so Preibisch. 72 % des zu Hause konsumierten Kaffees werden als Filterkaffee aufgebrüht. Insgesamt wurden im Jahr 2013 275.000 t klassischer Röstkaffee im Lebensmitteleinzelhandel verkauft.

Löslicher Kaffee und lösliche Kaffeemixgetränke sind weiterhin eine beliebte Zubereitungsart. Im Jahr 2013 wurden 12.850 t purer löslicher Kaffee zu Hause konsumiert; dies entspricht einem Plus von rund einem halben %. Weitere 7.040 t purer löslicher Kaffee wurden in löslichen Kaffeemixgetränken verwendet oder unterwegs verzehrt.

 

Jede vierte Tasse wird außer Haus getrunken
Im Jahr 2013 wurden 65.670 t Röstkaffee außer Haus in der Gastronomie, in Restaurants, Coffeeshops und Coffeebars verkauft. Hinzu kommt Kaffee, der im Lebensmitteleinzelhandel gekauft wurde, aber z. B. auf der Arbeit konsumiert wurde. Preibisch: „Wir schätzen, dass rund jede vierte Tasse außer Haus getrunken wird.“

Nachhaltigkeit bleibt wichtig
Zahlreiche Kaffeeunternehmen engagieren sich seit Jahren für Nachhaltigkeit im Kaffeesektor. Viele haben sich dazu verpflichtet, innerhalb der nächsten Jahre einen Großteil oder ihre gesamte Kaffeeproduktion auf nachhaltige Ware umzustellen. Der Marktanteil von nachhaltigen Kaffees, die ein Zertifikat oder Siegel tragen (einschließlich Bio-Kaffees), lag im Jahr 2013 bei vier Prozent und somit auf Vorjahresniveau. „Trotz immer breiterer Angebote greift der Konsument aus Preisgründen eher zum konventionellen Kaffee. So bleibt zertifizierter Kaffee eine Nische, birgt aber weiterhin großes Wachstumspotenzial“, so Holger Preibisch.

 

 

 

*Die Daten für das Jahr 2013 wurden mit der Datenbasis des Statistischen Bundesamtes zu Produktion, Im- und Export von Kaffee sowie mit dem

Kaffeesteueraufkommen abgeglichen und für 2012 rückwirkend korrigiert.

Foto: Tim Reckmann_pixelio

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