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Cold Brew spart CO2

Datum: 26.09.19Quelle: E.ON | Foto: Tyler Nix on Unsplash | Grafik: E.ON | Ort: München

Würden alle Kaffeeliebhaber Deutschlands nur einen Tag lang auf Cold Brew – also kalt aufgesetzten Kaffee – umsteigen, ließe sich der CO2-Verbrauch einer Kleinstadt einsparen. Dies ergab eine Berechnung des Energieanbieters E.ON. anlässlich des Tag des Kaffees am 1. Oktober. Demnach würde die Einsparung bei 125 Tonnen CO2 liegen, was dem täglichen Ausstoß einer Kleinstadt mit rund 5.200 Einwohnern entspricht.

Es braucht seine Zeit

Cold Brew hat mit dem schnellen Kaffeegenuss moderner Vollautomaten, Kapselmaschinen oder auch dem bewährten Handfilter nichts, aber auch gar nichts gemein: Cold Brew braucht Zeit. Wer seinen kühlen Muntermacher morgens trinken möchte, sollte ihn abends aufsetzen und acht bis zwölf Stunden ziehen lassen: Etwa 100 Milligramm möglichst frisch gemahlener Kaffee auf einen Liter Wasser, und dann… warten, warten, filtern, je nach Geschmack verdünnen und genießen. Für Cold-Brew-Fans ist die langwierige Zeremonie Teil der Faszination.

Stromlos glücklich

Das setzt den kalten Kaffee auch in puncto Stromverbrauch ungeschlagen an die Spitze der Kaffeezubereitungsarten, gefolgt von einer Tasse aus der Kaffee-, Pad- oder Kapselmaschine, für etwa 0,01 Kilowattstunden (kWh) Strom und damit rund 0,3 Cent pro Tasse, dem Vollautomaten (0,029 kWh) und der Handfilter-Zubereitung mit dem Wasserkocher (0,035 kWh). Am meisten Energie kostet übrigens ausgerechnet der Kaffeegenuss in den kleinsten Tassen: Der Espressokocher auf der Herdplatte verbraucht 0,065 kWh pro Tasse, also sechsmal so viel wie die klassische Zubereitung per Filtermaschine, oder eben – ganz ohne Strom, dafür mit viel Geduld aber umso mehr Aroma: Cold Brew.

Eva Fürst / Gastroinfoportal

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