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Kräuter- und Früchtetee

40.000 Tonnen Kräuter- und Früchtetee

Datum: 24.04.2019Quelle: WKF Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e.V. | Foto: Colourbox.de | Ort: Hamburg

Kräuter- und Früchtetees bieten geschmacklich viele Variationsmöglichkeiten und können aus mehr als 400 verschiedenen Pflanzenteilen wie z. B. Blüten, Samen, Knospen, Wurzeln komponiert werden. Ob als reine Sorte, aus mehreren Zutaten gemischt oder mit besonderen Aromen veredelt. Ob Winter oder Sommer – unendlich viele Tee-Kreationen sind möglich und besonders in den Sommermonaten kann Tee erfrischen und kühlen. Das ist im Orient schon seit Jahrhunderten bekannt.

Marke geknackt

Der Verbrauch von Kräuter- und Früchtetee stieg von 39.484 auf 40.184 Tonnen an, Tendenz steigend. Damit wurden im Jahr deutschlandweit über 16,7 Milliarden Tassen Kräuter- und Früchtetee getrunken. Der Trend zur Bioware ist weiter gestiegen und im Vergleich zum Vorjahr sogar auffällig. Das Segment „Bio“ stieg auf 10,4% Marktanteil.

Die Mischung macht‘s

Eins steht fest: Die Deutschen lieben Mischungen. Stiegen in 2017 die nicht-aromatisierten Mischungen, wuchs 2018 die Nachfrage nach aromatisierten Mischungen. „Aromen werden bei der Komposition eines Tees dazu verwendet, dem Tee eine zusätzliche, besondere Note oder geschmackliche Tiefe zu geben. Beispielsweise Vanille für einen Rooibostee oder eine blumige Note für einen Kräutertee. Durch die Aromatisierung schmecken die Tees nicht nur angenehm, sondern duften auch entsprechend aromatisch“, erklärt Dr. Monika Beutgen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee (WKF).

Grüner Rooibos holt auf

Trotz größerer Zuneigung bei den Mischungen bleiben die Deutschen ihren old time favorites Pfefferminze, Fenchel und Kamille bei den Einzelsorten treu.

Bei den sonstigen Monosorten macht ein Großteil Mate aus. Der Verbrauch des koffeinhaltigen Kräutertees aus Südamerika hat sich im letzten Jahr mit gut 1.200 Tonnen fast verdoppeln können. Mit seinem leichten Zitrusaroma wird der grüne, unfermentierte Rooibos immer beliebter und hat leicht gewonnen. Insgesamt blieb der Rooibosmarkt in 2018 wegen der andauernden Dürre in Südafrika weiter angespannt. Dies erklärt auch den leichten Rückgang von 0,9 % bei Rooibos.

 

Martina Kalus / Gastroinfoportal

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