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Maximilian Wilm Sommelier Trophy

Bester Sommelier Deutschlands

Datum: 18.11.2019Quelle: Sommelier-Union Deutschland | Ort: Neustadt/Weinstraße

Maximilian Wilm aus dem Kinfelts Kitchen & Wine in Hamburg gewann das Finale der fünften Sommelier Trophy in Neustadt an der Weinstraße. Die Sommelier-Union Deutschland kürt im Rahmen dieses Wettbewerbs alle zwei Jahre den „Besten Sommelier Deutschlands“. Im diesjährigen Finale trat Wilm gegen den zweitplatzierten Julian Schweighart aus dem Fontenay in Hamburg und den drittplatzierten Marco Gulino aus dem Hofgut Ruppertsberg an. Der 31-jährige Wilm konnte das Kopf-an-Kopf-Rennen am Ende durch eine ausgezeichnete Leistung für sich entscheiden. Der gelernte Restaurantfachmann ist somit Nachfolger von Weltmeister Marc Almert, der die Sommelier Trophy vor zwei Jahren gewann.

Maximilian Wilm: „Ich freue mich riesig, dieser Titel ist eine große Ehre für mich. Die letzten Wochen der Vorbereitung waren wirklich intensiv, weil das Themenspektrum unglaublich breit ist. Als Sommelier darf ich mich mit Wein genauso detailliert auseinandersetzen, wie mit Bier, Spirituosen oder Tee. Und genau diese Bandbreite wird im Rahmen des Wettbewerbs auch getestet. Deshalb gehört bei der Sommelier Trophy immer auch ein bisschen Glück dazu, weil Du einfach nicht alles wissen kannst!“

Peer F. Holm, Präsident der Sommelier-Union Deutschland: „Wir sind sehr stolz auf unsere Finalisten. Die drei haben es bis zum Ende spannend gemacht. Gratulation an Maximilian Wilm. Er ist ein großartiger Sommelier und hat sich heute verdient durchgesetzt. Er wird Deutschland auch bei der EM 2020 in Zypern vertreten!“

Das Finale: Was ein Spitzensommelier können muss

Rund 250 Gäste verfolgten den insgesamt dreistündigen Genuss-Marathon auf der Bühne der Neustädter Stadthalle. Auch in diesem Jahr hatte die Jury einige knifflige Aufgaben für die Kontrahenten vorbereitet. Dazu gehörten zum Beispiel der korrekte Apéro-Service von Wein, Longdrinks und Bier sowie die Korrektur eines fehlerbehafteten Weinangebots. Besonders anspruchsvoll: Die Service-Aufgaben enthielten immer wieder kleine Fallstricke, welche die Sommeliers aus ihrem Alltag nur zu gut kennen. Spannend waren auch die Blindverkostungen. In schwarzen Gläsern wurden z.B. fünf verschiedene Sakes gereicht, die bestimmten Kategorien zugeordnet werden mussten.

Die neunköpfige Jury unter der Führung von Frank Kämmer (Master Sommelier) war in diesem Jahr mit den beiden Sommelier-Weltmeistern Marc Almert und Markus del Monego sowie weiteren Experten besonders prominent besetzt.

Florian Harbeck

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