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Schönen

Klären und Stabilisieren des Weines durch Entzug unerwünschter Bestandteile, durch die im Weingesetz ausdrücklich zugelassene Stoffe. Beim Schönen handelt es sich um kolloidchemische Vorgänge, bei denen sich die zugeführten Schönungsmittel durch Ladungsaustausch gegenseitig ausscheiden. Sie setzen sich am Boden der Fässer ab und werden durch Abstrich und Filtration entfernt. Eiweißtrübungen werden durch Bentonit, sehr quellfähige Tonerde, durch schweflige Säure und durch Aluminiumhydroxid beseitigt. Metalltrübungen von Eisen- und Kupferionen werden durch gelbes Blutlaugensalz (= Kaliumhexacyanoferrat) beseitigt. Gerb- und Farbstoffe können durch Gelatine und Hausenblase entfernt werden. Fremdgerüche werden mit Aktivkohle entfernt. Eine Schönung darf nur mit genehmigten Stoffen in genehmigten Mengen durchgeführt werden und ist zudem meldepflichtig sowie im Kellerbuch einzutragen.

 

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