FIRST CLASS 03/2011

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Aktuelle News

4 Jahre Online Lohnabrechnung

Leipzig. Happy Birthday, Sage Software! 4 Jahre Online Lohnabrechnung - 4 Online Abrechnungen geschenkt.

Hotel „Schwarzwald Panorama“ ist jetzt Bioland-Partner

Esslingen/Bad Herrenalb. Das Vier-Sterne-Superior-Hotel „Schwarzwald Panorama“ in Bad Herrenalb ist neuer Gastronomie-Partner des Bioland-Verbands.

ITB Berlin: Reisehäufigkeit der Deutschen nimmt zu

Berlin. Laut einer repräsentativen Umfrage des ADAC Reisemonitors, der auf der ITB Berlin vorgestellt wurde, planen 45,1 % der Befragten 2013 eine weitere Urlaubsreise, die fünf Tage oder ...



Inhaltsverzeichnis des eMags



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2 9 . Jahrgang · A u s g a b e 3 · März 2011 · Heftpreis 6.www.firstclass-online.com Management-Magazin für Hotel und Restaurant WELLNESS FOOD & BEVERAGE Mit einer Spa-Ausbildung gute Schule machen HOTELERÖFFNUNG Vending bringt Roomservice in die Mittelklassehotels KÜCHENTECHNIK Die Welcome Hotels feiern Premiere in der A-Klasse KARRIEREGIPFEL Junge Köche und alte Hasen setzen auf Komplettkonzepte BRANCHENMESSEN Kettenexpertin Susanne Weiss schwärmt von Kooperationen Entdecken und entdeckt werden auf der ITB und der Internorga



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ie HGK, marktführende Einkaufsgenossenschaft für die Hotellerie und Gastronomie, bietet ab sofort neben der Einkaufsoptimierung einen weiteren Zusatznutzen: Durch das neue Kreditorenmanagementsystem wird die digitale Erfassung, Verarbeitung und Archivierung von Eingangsrechnungen sowie die Auswertung und zentrale Verwaltung damit zusammenhängender Dokumente und Daten möglich. Kein Investitionsaufwand Automatische Datenerkennung und Datenextraktion Datenvalidierung Übersichtliche Rechnungsdarstellung und Transparenz Ortsunabhängige elektronische Prüfung und Freigabe Zeit- und Kostenersparnis Artikelgenaue Auswertungen Einheitlicher Workflow Reduzierung der manuellen Tätigkeiten Höhere Flexibilität D Qualitätssteigerung Weitere Informationen unter: Hotel- und Gastronomie-Kauf eG Yorckstraße 3, 30161 Hannover Internet: www.h-g-k.de E-Mail: info@h-g-k.de Ansprechpartnerin: Frau Köksal 0511 - 37 42 22 30 Besuchen S ie uns auf der Inte rnorga 201 1 in Halle B4 OG Stand 3 04 B HGK Der Einkaufsoptimierer Nr. 1 Frei und konzernunabhängig, so können Preise richtig kalkuliert werden Mit über 2.600 Mitgliedsbetrieben ist die HGK Deutschlands marktführende Einkaufsgenossenschaft. Mit diesem Marktpotential verschaffen wir durch fundierte und umfassende Marktkenntnisse täglich enorme Wettbewerbsvorteile für unsere Mitglieder. Ob national, regional oder über unseren Online-Shop www.h-g-k.de. Unsere innovativen Angebote und Dienstleistungen setzen Maßstäbe bei der Prozessoptimierung im Einkaufswesen. Unsere Leistungen: P Das beste und größte Warenangebot der Branche dersönliche und kompetente Einkaufsberatung der Mitglieer durch professionelle Fachberater bundesweit P Keine laufenden Kosten und Gebühren Arofessionelle Fachberatung zu den Themen Bio und Grüne lternativen sowie zur Bio-Zertifizierung BestPrice - Garantie W eitere Informationen unter: Hotel- und Gastronomie-Kauf eG Yorckstraße 3, 30161 Hannover Internet: www.h-g-k.de E-Mail: info@h-g-k.de Hotline: 0511 - 37 42 20 Besuchen S ie uns auf der Inte rnorga 201 1 in Halle B4 OG Stand 3 00



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MESSE Mythos Messe S chlappe 11.000 Unternehmen und Organisationen werden sich im März in Berlin bei der ITB messen und voraussichtlich rund 180.000 Menschen kommen, um sich dies anzuschauen. In Hamburg präsentieren wiederum etwa 1.100 Firmen bei der Internorga ihr Können. Sportveranstaltungen scheinen heute kaum spannender zu sein als Messen. Wer hätte das in Zeiten von Internetshopping und Social Media gedacht? Aber es ist wohl die Mischung aus Markt und Menschen, die sich als Gleichgesinnte zu einer bestimmten Zeit am gleichen Ort treffen, sich gegenseitig etwas zeigen, diskutieren und Ideen weiterentwickeln. Es wird noch angefasst und ausprobiert, man wird direkt überzeugt oder lehnt etwas direkt ab. Was gibt es Authentischeres? ugegeben, die meist so bombastische Zahl an Ausstellern und Besuchern klingt am Ende jeder Veranstaltung häufig wie die Übererfüllung eines sozialistischen Fünf-Jahres-Planes. Bei so mancher Messe hat man auch den Eindruck, dass mehr Rahmenprogramm als alles andere stattfindet, um die Hallen zu füllen. Aber dies hängt immer auch mit der Messeleitung zusammen. Der Messebesuch der ITB und der Internorga Sylvie Konzack Stv. Chefredakteurin ist sicher lohneswert. Und: Machen Sie mehr daraus, indem sie selbst Präsenz zeigen, vielleicht auch mit Herstellern zusammen eine Lösung entwickeln und präsentieren ­ Eigen-PR inklusive. S Z Haben Sie bereits unsere komplette Ausgabe im Internet entdeckt? Schauen Sie mal hinein unter www.gastroinfoportal.de. Sind Sie schon unser Fan auf Facebook bei ,,First Class Magazin"? www.facebook.com chließlich haben auch Sie als Hotel schon immer von diesem Kräftemessen profitiert, in dem ihr Haus auf die wohl leichteste Art und Weise eine Vollbelegung erreicht: Wildfremde Menschen brauchen dringend irgendein Zimmer, sind tagsüber ohnehin nie da und zahlen dafür auch noch beinah jeden unverschämten Preis. Wenn man Glück hat, checken sie im nächsten Jahr wieder ein und bringen vielleicht auch mal zu einer anderen Zeit ihre Familie mit. Da muss man nichts mehr tun, könnte man meinen. Doch Vorsicht! Zeigen Sie sich gerade zu Messezeiten Service orientiert, schnüren Sie besondere Messe-Packages, und geben Sie Ihren Gästen auf diese Weise das Gefühl, nicht abgefertigt zu werden. Denn auch wenn sie während der Messe nicht preissensibel zu wirken scheinen, so registrieren sie genau das Preis-Leistungsverhältnis. Sie werden es ahnen: Auch wir sind auf der ITB und auf der Internorga ­ natürlich und schon immer! Denn hier werden Trends gemacht und Trends verabschiedet. Hier ist die Möglichkeit zu einem einmaligen Kennenlernen und Austausch. Treffen Sie uns doch in Hamburg. Sie finden uns auf der Internorga: Halle A4, Stand 425 und Halle B4.EG, Stand 005. 3/2011 3



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INHALT First Class 3/2011 12 ITB in Berlin 32 Internorga 2011 18 Susanne Weiss 50 Auffällige Farben und Designs mischen die Hotellerie auf 10 Hoteleröffnung: Welcome Hotel Frankfurt BRANCHENFOKUS Hotel-News: Neuigkeiten aus der Hotellerie und Spitzengastronomie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Mitmenschen & Karrieren: Wer, warum, wohin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78 Marketing: Sex sells . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 KARRIEREGIPFEL Susanne Weiss: Einst warf sie zur Entscheidungsfindung eine Münze, heute ist sie Geschäftsführender Vorstand der Ringhotels. Die Strukturierte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 FOOD & BEVERAGE Gastronomiekonzepte: Kann die Hotellerie auf den altbewährten Roomservice verzichten? Hotels zeigen Alternativen und bekennen Farbe. Die Entdeckung der Etage . . . . . . . . . . . . . . 24 Aktives Verwöhnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 HOTELERÖFFNUNG Welcome Hotel Frankfurt, Frankfurt: Mit dem Neubau in der Mainmetropole startet die Expansion an A-Standorten. Neue A-Klasse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 EINRICHTUNG Hotelzimmer & Co.: Gästehäuser im Hotelstil und Neubauten in historischem Ensemble ­ Hotels zeigen, wie sie mit neuen Konzepten am Ball bleiben. Diskrete Domizile. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 Waldresidenz mit Charme . . . . . . . . . . . . . . 53 Romantischer Umbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54 MESSEVORSCHAU ITB 2011: Die Tourismusbranche blickt auf ein stabiles Jahr 2010 zurück und startet mit neuen Trends und Ideen in Berlin durch. Einmal um die Tourismuswelt . . . . . . . . . . . 12 Internorga 2011: Die Hoteliers und Gastronomen investieren mehr denn je ­ mehr als 1.100 Austeller liefern in Hamburg die passenden Konzepte. Wachsende Investitionen . . . . . . . . . . . . . . 32 SERVICE IM TEST Testreihe: Im Auftrag von FIRSTCLASS fühlen Qualitätscoaches den deutschen Hotels in Sachen Dienstleistung auf den Zahn. Diesmal testeten sie die Bankettanfragen bei je zwei Accor-Hotels in zwei Städten. Schwerfälliges Feiern. . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Beilagenhinweis: Der gesamten Auflage liegt als Verlegerbeilage unser Supplement TRINKtime bei. Wir bitten um freundliche Beachtung. 4 3/2011



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24 Zimmerservice im Hotel War einer schneller als Sie? Fordern Sie unser Supplement unter 089-370 60-120 an! 64 Wellness-Weiterbildungen KÜCHENTECHNIK Welches technische Equipment große Kapazitäten schafft, und warum Küchen im Apartment den Servicegedanken stärken. Kulinarisches Trio . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 Neustart im Schloss. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 Kochen im Zimmer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46 INSTITUTE OF CULINARY ART® WELLNESS In fremden Spas: Peter Droessel hat exklusiv für FIRSTCLASS das Spa im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg getestet. Dach mit Potenzial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70 Spa-Weiterbildungen und -Konzepte: Qualitätsanforderungen an die Spa-Fachkräfte wachsen, Beauty-Programme sollten einen zielgruppengerechten Einsatz finden ­ FIRST CLASS zeigt, worauf es wirklich ankommt. Klasse statt Masse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 Spa als Business . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 Stille Kosmetik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68 r Für Sie auf de amburg: Internorga in H .11 18.03.11 - 23.03 206 B2, Stand EG Halle E ntdecken Sie den neuen Azuco CERRO VERDE Cacao: aromatischer Genuss, natürlich biologisch angebaut und fair gehandelt ­ wie unsere Spezialitäten von AZUL Kaffee CERRO VERDE Coffee und Espresso. w w w.az ul.de MEMBER Zum Titel: Moderne Kaffeeautomaten treffen den Geschmack des Gastes ­ vom Cappuccino bis hin zum Espresso. Der Titel wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von: Melitta SystemService GmbH & Co. KG Zechenstraße 60 32429 Minden-Dützen Tel: (0571) 50 49 0 Fax: (0571) 50 49 233 www.melittasystemservice.de info@mss.melitta.de RUBRIKEN Tolle Ideen & Angebote: Markt & Trend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74 Schulen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80 Top-Adressen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81 Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82 3/2011 5



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BRANCHENFOKUS Accor Accor Hospitality Germany hat das Mercure Hotel Garmisch-Partenkirchen und das Mercure Hotel Bad Homburg Friedrichsdorf an BSHR Investments verkauft und gleichzeitig fünfjährige Franchiseverträge abgeschlossen. Das Mercure Hotel Krefeld ist erneut als Vier-Sterne-Superior ausgezeichnet worden. Im Ibis Hotel Frankfurt City West sind die Renovierungen der 114 Zimmer und Flure abgeschlossen worden. Das im April 2012 eröffnende Etap Hotel Köln Messe wurde von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen mit dem Vor-Zertifikat Bronze ausgezeichnet. In allen vier Hamburger Ibis-Häusern steht ab sofort ein Defibrilator parat. Die 150 Mitarbeiter wurden für Notfälle geschult. unter der Marke wiedereröffnet. Im Herbst 2011 soll das Hotelprojekt Orleanstraße 81-83 in München starten. Auf über 5.200 m² entstehen das Courtyard by Marriott München City Ost sowie das Residence Inn by Marriott mit 352 Zimmern in beiden Häusern. Precise Hotel Collection Das Casa Hotel am Berliner Ku'damm ergänzt nun als zweites Haus in der Stadt die Precise Hotel Collection. Die Betreibergesellschaft führt derzeit zehn Hotels im Vier- bis Fünf-Sterne-Segment. Im W London ­ Leicester Square trifft klassisches Design auf zeitgenössische Elemente und Akzente aus dem Londoner Nachtleben. Relais & Chateaux Das Hotel Relais Santa Croce in Florenz, das zur Baglioni Hotelkollektion gehört, ist neues Mitglied bei Relais & Chateaux. Das historische Fünf-Sterne-Haus mit der 260 m2 großen Santa Croce Grand Royal Suite ist eines von 500 Hotels und Spitzenrestaurants der Marke. Design Hotels 35 Häuser sind Mitglied der Design Hotels geworden. Mit dem jüngsten Neuzugang, dem Conservatorium Hotel Amsterdam, konnte das Portfolio auf insgesamt 200 Hotels erhöht werden. Das Hotel am Ku'damm in Berlin ist, wie fälschlicherweise in der letzten Ausgabe veröffentlicht, kein Mitglied der Design Hotels. schafts-Paket", einer Foto-Collage und einem Wohltätigkeitsball im kommenden Oktober. Beim Ranking eines unabhängigen Schülerbarometers belegte Hilton Worldwide Platz 13 und ist damit einer der begehrtesten Arbeitgeber der deutschen Schulabgänger. Lindner Hotels & Resorts Mit der Eröffnung des bisher ersten LindnerHotels in Bratislava in 2012 setzt die Hotelgruppe ihre internationale Expansion fort. Das Haus wird Teil des Gesamtprojekts ,,Centrál" und verfügt über 220 Zimmer. Mit dem Bayerischen Umweltsiegel in Gold wurde das Lindner Hotel Kaiserhof in Landshut geehrt. Das Lindner Parkhotel & Spa in Oberstaufen feiert 2011 sein 25-jähriges Bestehen und bietet seinen Gästen an jedem 25. eines Monats Aktionen wie ein Sommerfest oder Vergünstigungen. Sol Meliá Die spanische Hotelkette Sol Meliá mit über 300 Hotels weltweit hat mit dem neuen Eigentümer des Hilton Valencia, Continental Property Investment, einen Managementvertrag über zehn Jahre abgeschlossen. Sol Meliá verstärkt sein Web 2.0 Engagement neben dem bereits vor einem Jahr eingeführten Reservierungsportal für Mobiltelefone mit dem Kundenkontakt über das soziale Netzwerk Facebook. Seit einigen Monaten können zudem zur mobilen Buchungsplattform über kostenfreie Apps Buchungen auch über die Smartphone-Plattformen vorgenommen werden. Golden Tulip Louvre Hotels & Golden Tulip haben auf der chinesischen Insel Hainan einen Vertrag mit der lokalen YiHe Elderly Care Industry Care Company unterzeichnet und damit den Startschuss für den Bau zweier neuer Hotels mit 600 Zimmern gegeben. Die Eröffnungen sind für 2012 und 2013 geplant. Innerhalb der nächsten fünf Jahre will die Gruppe ihr China-Portfolio auf 50 Standorte erweitern. Marriott International Die spanische Hotelgruppe AC Hotels und Marriott International haben das Joint Venture bekanntgegeben, unter dem die neue Markenallianz ,,AC Hotels by Marriott" in Europa und Lateinamerika geführt wird. über 90 Häuser in Spanien, Italien und Portugal werden Starwood Hotels & Resorts Seit Februar 2011 wartet das W London ­ Leicester Square im Herzen des Londoner Unterhaltungsviertels Soho auf zehn Etagen mit 192 Zimmern auf. Die Milchglasverkleidung wechselt je nach Tageszeit ihre Farbe. Hilton Sein 40-jähriges Bestehen feiert das Hilton Zürich Airport das ganze Jahr über mit Aktionen wie einem ,,40 % für 40 Jahre Gastfreund- 6 3/2011



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VdF Neue Ziele Im Rahmen seiner Mitgliederversammlung auf der Internorga 2011 stellt der Verband der Fachplaner Gastronomie Hotellerie Gemeinschaftsverpflegung e.V. (VdF) richtungsweisende Projekte vor. Über ein Jahr lang arbeiteten drei Arbeitsgruppen an neuen Zielen, Regeln und Wegen für einen zukunftsfähigen Berufsfachverband. Basis für die Veränderungen schafft eine neue Verbandssatzung, die vieles neu definiert bzw. prägnanter als bisher formuliert, z. B. eine dezidierte Aussage zum Berufsbild ,,VdF-Fachplaner", neue Aufnahmekriterien, eine Neuordnung der Mitgliederstruktur und erhöhte Anforderungen an die Weiterbildungspflicht. Kernziele für die kommenden Jahre sind die Profilschärfung der eigenen Profession, die des Berufsverbandes und die Stärkung der Fachplaner-Kompetenz. Zur Realisierung der Ziele sind noch diverse Maßnahmen zu erarbeiten. Eine davon ist das bereits eingeleitete, maßgeschneiderte Weiterbildungsangebot für Mitglieder. Künftig bietet der VdF einen Seminarplan an, der neben den bisherigen Themenfeldern Recht, Planung und Technik um Betriebswirtschaft und Büroorganisation ergänzt wird. Ferner werden weitere Kooperationen mit wissenschaftlichen Lehrstühlen angestrebt, um das spezielle sowie interdisziplinäre Arbeitsfeld der VdF-Fachplaner noch gezielter abzudecken. Die erste Mitgliederversammlung, zu der alle Mitglieder eingeladen sind, findet am 19. März 2011 auf der Internorga in Hamburg statt. www.vdfnet.de Gemax Qualitätsoffensive 2011 Bei einer Gemax-Sonderveranstaltung am 4. April 2011 in Kassel zum Thema ,,Qualitätsoffensive 2011 ­ den Gast im Blick" treffen sich erfolgreiche Hoteliers und Gastronomen aus ganz Deutschland und Österreich, um unter dem Motto ,,Werte schaffen, Werte sichern, Werte schätzen" Kurzvorträgen, Diskussionen und Best-PracticeBeispielen von Experten beizuwohnen. Die Teilnehmer erfahren, warum Qualitätsmanagement keine Frage der Unternehmensgröße ist und wie ein Qualitäts-Sicherungssystem für jedes Hotel und Restaurant wesentliche Wettbewerbsvorteile bringt. Auch auf der Internorga wird Gemax vertreten sein und über strategische Gewinnmaximierung auf dem Gemeinschaftsstand der Erfolgsscouts informieren. Im Fokus steht die Frage, wie man ein Gewinner der Region werden kann. Halle B3.OG, Stand 104, www.gemax-cs.de trust the eXPerience Seit mehr als 70 Jahren entwickelt Electrolux innovative Konzeptlösungen für die Küche, effizient und energiesparend. Die neuen modularen Geräteserien 900XP & 700XP überzeugen durch Leistung, Ergonomie und Nachhaltigkeit. Messe Düsseldorf Beauty-Messe 2011 1.250 Aussteller zeigen auf der Beauty International vom 18. bis 20.03.2011 in Düsseldorf täglich von 9 bis 18 Uhr neue Produkte, Trends und Dienstleistungen im Bereich Kosmetik, Wellness und Spa. Aufgrund der großen Nachfrage belegt die Messe 2011 neben den Hallen 9 bis 12 auch die Halle 13. Zusätzlich zu den Informationsmöglichkeiten steht ein umfassendes Weiterbildungsprogramm zur Verfügung. www.beauty.de Hamburg 18. - 23. März 2011 Halle A3, Stand 206 Electrolux Professional GmbH Junostraße 1 - 35745 Herborn, Telefon 0180/2300 444 email: foodservice@electrolux.de www.electrolux.de/foodservice Share more of our thinking at www.electrolux.com 3/2011 7



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BRANCHENFOKUS Gastronomie- & Hotelkolleg Garmisch-Partenkirchen ADG Business School 320-Stunden-Schulung In neunwöchigen Lehrgängen bildet das private Hotel- und Gastronomiekolleg Garmisch-Partenkirchen, das an die staatlich anerkannte Hotelfachschule angegliedert ist, qualifizierte Hotel-/Empfangssekretärinnen- und -sekretäre aus. Die Teilnehmer erhalten dabei Fertigkeiten im Umgang mit modernen kommunikationstechnischen Medien, Textverarbeitung und aktueller Hotelsoftware, die Dozenten kommen aus der Praxis. ,,Unser Abschluss bietet das Rüstzeug für nationale und internationale Berufschancen an der Hotelrezeption", betont der Schulleiter Werner Prochaska. Neben der Hotellerie bieten sich den Absolventen des von der Agentur für Arbeit geförderten Programms auch Karrierechancen in der Kurverwaltung, Kliniken oder Touristikunternehmen. Der nächste Lehrgang startet am 11. April 2011. Anmeldungen unter (08821) 710 88. www.gastronomie-hotelkolleg.de Berufsbegleitende Bachelor-Studiengänge Zum Sommersemester 2011 starten erstmals in Deutschland zwei neue berufsbegleitende Bachelor-Studiengänge an der ADG Business School mit Sitz auf Schloss Montabaur. Der Bachelor Hotelmanagement (B.A.) richtet sich an Nachwuchsführungskräfte und Young Professionals, der Bachelor Hotelmanagement und Leadership (B.A.) an erfahrene Führungskräfte und Hoteldirektoren. Das gemeinsame Grundstudium vermittelt allgemeine BWL-Grundlagen und ein breites hotelspezifisches Wissen. Im getrennten Hauptstudium beschäftigen sich Young Professionals im BA Hotelmanagement (B.A.) vor allem mit Marketing und betriebswirtschaftlichen Aspekten. Der BA Hotelmanagement & Leadership (B.A.) stellt die strategischen Führungskompetenzen und das unternehmerische Denken in den Fokus. Hoteldirektoren, Führungskräfte und Young Professionals aus dem Hotelgewerbe können damit berufsbegleitend einen Hochschulabschluss erwerben, beide Studiengänge zeichnen sich durch geringe Präsenzzeiten, eine starke Praxisorientierung und intensive Betreuung in überschaubaren Gruppengrößen aus, die einen zügigen Studienverlauf in sechs Semestern zum Bachelor of Arts sicherstellen. Die Einschreibung für die beiden neuen Hochschulgänge ist bis Mai 2011 möglich. www.adgonline.de AFAG Messen und Ausstellungen Guter Messeabschluss * Dauerhaftes Angebot: 50er Beutel Teelichte n +/- 8 Std. Brenndauer * Preis zzgl. Versand und Mwst. und bei Abnahme von mind. 60 Beutel. VPE = 12 Beutel á 50 Stück. KERZENGROSSHANDEL www.Minos-Kerzen.de KERZENGROSSHANDEL | www.Minos-Kerzen.de Fax: 0251 - 136 71 84 | Anfrage@Minos-Kerzen.de Fax: A frage@Minos-Kerzen.de Werden Sie Diplom-KaffeeSommelier! Informationen und Seminartermine in Wien: www.kaffee-experten.at Firmenunabhängig www.hotelmedien.de Rund 35.500 Interessierte haben die 26. Hoga Nürnberg im Januar besucht. Damit wurde erneut das Spitzenergebnis der letzten Hoga 2009 erreicht, die geschäftlichen Ergebnisse der Aussteller fielen diesmal noch besser aus, als vor zwei Jahren. Wie die Besucherbefragung eines Messe-Marktforschungsinstituts ergab, hat gut die Hälfte der Besucher auf der Messe geordert und ein weiteres Drittel beabsichtigt noch, dies nach der Messe zu tun. www.afag.de Trauer um Just Kleinhuis Der Hamburger Hotelier Just Kleinhuis ist am 15. Januar 2011 im Alter von 52 Jahren seinem Herzleiden erlegen. Der Inhaber des Vier-Sterne-Hotels Baseler Hof in Hamburg und gelernte Reederei- und Schifffahrtskaufmann hatte ursprünglich eine Kariere als Nautiker angestrebt, was ihm jedoch aufgrund einer kleinen Sehschwäche verwehrt blieb. In der Folge arbeitete er in Bremen und London als Schiffsmakler, später als Werftarbeiter in Südfrankreich. Anfang der 1980er Jahre kehrte er nach Hamburg zurück, wo er im mütterlichen Hotelbetrieb des Baseler Hofs die Direktionsassistenz übernahm. Schließlich trat er in dritter Generation die Leitung des Vier-Sterne-Hauses an der Hamburger Esplanade an. Aufgrund seines Herzleidens gab er seinen Posten 1997 auf, blieb jedoch Inhaber und Ansprechpartner für seine Mitarbeiter. Neben dem Hotel betrieb der passionierte Hobby-Segler auch ein Café auf der ehemaligen Hafenfähre Bergdorf im Museumshafen Övelgönne. Just Kleinhuis hinterlässt seine Frau und zwei Kinder. Der Familie und den Freunden des Verstorbenen drückt die Redaktion der FIRSTCLASS ihr tiefstes Mitgefühl aus. www.baslerhof.de VSR Hotel-TV Minibar Pay-TV SAT



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#' , ' " " , "% , & *%& +&(&'! (Kauf, Finanzierung, Vor-Ort-Service) #" "$' "&') bei Abschluss eines Pay-TV-Betreibervertrages Prüfungsvorbereitung Der VSR München veranstaltet für angehende Restaurant- und Hotelfachkräfte am 13.04.2011 das Prüfungsvorbereitungsseminar ,,Servietten brechen, Servierarten", am 11.05.2011 geht es um das ,,Flambieren von Süßspeisen". ,,Garnituren, Suppen und Soßen" werden am 08.06.2011 praktisch vorbereitet. Teilnehmen können Mitglieder und Nichtmitglieder des VSR. www.vsr-muenchen.de #" Eichberg



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GmbH Süd (deutschlandweit) (kostenfrei) Neu: HoneyMat Honig-Dispenser mit 700g Quetschflasche - einfachste Handhabung - tropffreier Betrieb - mit einer oder drei Zapfstellen Honig-Hof Göken · 26169 Thüle Tel. 04495/1213 · Fax 415 www.goeken-dispenser.de Fürst von Metternich Sektkellerei Der Metternich 2011/2012 Anlässlich der Neuausgabe des Restaurant- und Weinführers ,,Der Metternich" wurde am 21. Februar 2011 in Wiesbaden der Preis für ,,Die Beste Weinkarte" an Gunnar Tietz, Chef-Sommelier des First Floor im Hotel Palace Berlin, verliehen. Über die Ehrung ,,Die Beste Riesling-Karte" freute sich Sommelier Thomas Sommer vom Schlosshotel Lerbach. Der Preis ,,Die Beste Weinbar" ging an Werner Bouhs, Inhaber des Wein am Rhein, und der ,,Sonderpreis der Jury" an Carl Geisel von Geisel's Vinothek. www.fuerst-von-metternich.de 8 3/2011



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ranke Artemis Group 100 Jahre Edelstahlvielfalt Was vor 100 Jahren als ,,Spenglerei Hermann Franke" im Schweizerischen Rohrschach begann, ist heute, drei Generationen später, eine globale Schweizer Unternehmensgruppe mit 70 Gesellschaftern und rund 11.000 Mitarbeitern. Im Bereich Hotel/Gastronomie bündelt die Gruppe seit 2010 ihre unterschiedlichen Aktivitäten unter dem neu geschaffenen Dach von Franke Commercial Systems, um bestmögliche Synergieffekte nutzen zu können. Hierzu gehören die Geschäftsbereiche Franke Washroom Systems mit Franke Aquarotter, Franke Coffee Systems mit Franke bremer, Franke Foodservice Systems und Franke Beverage Systems, die allesamt über deutsche Standorte verfügen. Damit können Hoteliers und Gastronomen von der Kücheneinrichtung, über Kaffeemaschinensystemen bis hin zu Waschraumlösungen alles aus einer Hand erhalten. Insgesamt umfasst die Franke Artemis Group mit dem Hauptsitz Aarburg/CH die Franke Kitchen Systems Group, Franke Commercial Systems, Franke Artemis Real Estate und Franke Artemis Asset Management Group unter einem Dach ­ und vereint damit ein Portfolio aus verschiedensten Branchen. www.franke.com Kerrygold Portionsbutter im Becher B uttermarke* F Fleming's Deluxe Hotel Wien-City Wiener Trio Mit Take-away, Limousinenservice und Designerleuchten ist im Februar dieses Jahres in Wien das Fleming's Deluxe Hotel Wien-City an den Start gegangen. Das dritte Haus der österreichischen HMG Hotel Management Services befindet sich im Stadtteil Josefstadt und steht unter der Leitung der Generaldirektorin Barbara Hammerschmid-Kovar. Hinter der erhaltenen Gründerzeitfassade befinden sich auf sechs Etagen 184 Einzel- und Doppelzimmer, 13 Juniorsuiten und zehn Suiten, die über einen LCD-Flachbild-TV, eine iPod-Dockingstation, eine Klimaanlage, einen Laptop-Safe und einen kostenlosen W-Lan-Zugang verfügen. Den Gästen wird zudem ein Schuhputz-, 24-Stunden-Etagenund Sekretariats-Service geboten. Neben einem Wellnessbereich wartet das Vier-Sterne-Deluxe-Hotel mit einem F&B-Konzept auf, das auf überwiegend mit regionalen und ökologischen Produkten zubereitete Speisen setzt. Weine, frische Feinkostspeisen und die Patisserie-Produkte werden auch an der Take-Away-Theke angeboten. Das Conference-Center des Hotels bietet zehn Konferenzräume, in denen Veranstaltungen für bis zu 220 Personen möglich sind. www.flemings-hotels.com Telefon: 02841/88 80-322 eMail: broebers@idb-deutschland.de



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Neue A - Klasse Mit dem Welcome Hotel Frankfurt hat die Gruppe der Welcome Hotels seit 2011 eine neue Adresse in der Mainmetropole und will damit die Expansion an A-Standorten starten. Dem USP eines individuellen Gastgebertums soll dies keinen Abbruch tun ­ ganz im Gegenteil, das Bier beim Einchecken oder die selbstgekochte Marmelade von den Geschäftsführern setzen kettenfreie Akzente. Projektbeteiligte (Auszug): Architektur: Braun & Güth Eigentümer: GeRo Real Estate Innenarchitektur: Designer's House Bad: Emco, Ideal Standard Bankett- und Tagungsmobiliar: KFF-Design, Neuland Berufsmode: Uniform Hinnersmann Convenience: Deutsche See, Grossmann, Schöller Direct, Servicebund EDV: Bechtle, Gubse Fitnessgeräte: Life Fitness Gästetresore, Minibar: Hartmann Tresore Getränke: Coca-Cola, EckesGranini, Staatl. Fachingen, Warsteiner Brauerei Hotelfahrzeuge: Mercedes-Benz Kaffee, -maschinen, Tee: J.J. Darboven, Ronnefeldt Küchenequipment: Poggemeier Küchen-, Spültechnik: Meiko, Palux Tischkultur: Duni, Poggemeier Versicherungen: Martens & Prahl D as Anderssein besteht in den kleinen Gesten: Ankommende Gäste der Welcome Hotels können später die Meldekarte ausfüllen, und beim Auschecken fragen die Mitarbeiter nicht nach dem berühmten ,,angenehmen Aufenthalt", sondern bitten charmant um einen Tipp, damit die Gäste wiederkommen. ,,Bei uns sollen keine kettenähnlichen Prozesse einfach nur abgespult werden", haben die WelcomeGeschäftsführer Mario Pick und Carsten Kritz vor einer Weile beschlossen und wollen den Erfolg dieser floskelfreien Gast3/2011 geberkultur jetzt auch auf dem großen, nationalen Parkett beweisen. Seit 10. Januar 2011 steht das Welcome Hotel Frankfurt offen und führt die Gäste über eine schwingende Stahltreppe in die sieben Etagen mit insgesamt 173 Zimmern und Suiten, die mit hellen Farben, Brombeer- und Blaubeertönen sowie großflächiger Fotokunst gestaltet sind. Ganz oben präsentiert sich ein bescheiden benannter ,,Soft-Wellness-Bereich" mit Dampf- und Finnischer Sauna und Blick auf die Frankfurter Skyline. Kulinarisch stehen das Restaurant View und die Bistro-Bar Mellis für eine gastronomische Vielfalt, die auch mittags durch Unternehmen aus der Nachbarschaft für Umsatz sorgen soll. ,,Doch ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal sehen wir in der Lage des Hotels", erklärt Carsten Kritz. Auf dem Rebstockgelände gelegen ist die Messe fußläufig zu erreichen und der Flughafen keine zehn Autominuten entfernt. ,,Dennoch ist für uns der Flughafen nicht das Kerngeschäft", schränkt er wohlwissend um die starke Mitbewerbersituation in diesem Areal ein. Im Visier sind vor allem na- 10 Foto: Welcome Hotels



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HOTELERÖFFNUNG Serviceoffice und Buffetanlage geplant und realisiert haben, mit im Boot. Offiziell trägt das 15. Hotel der Welcome Hotels von Beginn an vier Sterne. Die bisherige Strategie des Tiefstapelns, in dem man ein Vier-Sterne-Hotel ist, aber nur drei Sterne für einen Aha-Effekt angibt, verlässt man hier, um nicht durch das Raster von Hotelbuchungsplattformen zu fallen. Die Erschließung von A-Standorten soll von Beginn an erfolgreich sein und vor allem weitergehen. Das war auch eines der erklärten Ziele, mit denen Mario Pick und Carsten Kritz vor rund fünf Jahren zusammen den Geschäftsführerposten angetreten haben. Im Visier sind insbesondere Standorte wie Hamburg, Berlin und München. ,,Derzeit stecken wir aber noch in Verhandlungen", erklärt Mario Pick. Verbunden sind die Expansionspläne auch mit einem verstärkten Engagement im Qualitätsmanagement, das ab April 2011 eine ServiceQ-Zertifizierung für alle Welcome Hotels vorsieht. In die bisherigen Häuser der Gruppe investieren die Geschäftsführer weiter jährlich siebenstellige Summen. Ob in die neue TVAnlage im Welcome Hotel Bad Lippstadt oder den erweiterten Wellnessbereich im Welcome Hotel Bad Arolsen ­ durch den großen Handlungsspielraum, den sie mit den individuellen Häusern haben, sind solche Investitionen möglich. Und auch an den kleinen Dingen, die das individuelle Gastgebertum in die Hotellerie zurückholen sollen, feilt man schon weiter: Die Gäste erhalten bei der Abreise nicht nur die von den Geschäftsführern selbstgemachte Marmelade, sondern künftig wahrscheinlich auch einen eigens kreierten Sonnenblumenhonig. syk Das Welcome Hotel Frankfurt markiert den Start einer neuen Expansionsphase, das machten die Beteiligten auch schon beim Richtfest deutlich. tionale und internationale Geschäftsreisende sowie Kongressund Seminarteilnehmer, die schnell ins Hotel finden und flexibel abtrennbare Tagungskapazitäten von 394 m² nutzen bzw. von hier aus Geschäftstermine in der Stadt wahrnehmen. Weniger tief stapeln Fotos: Welcome Hotels In den ersten Wochen konnte das Hotel eine gute Nachfrage verzeichnen, und auf viele der derzeitigen Hausführungen folgen weitere Buchungen. Das Projekt ,,Expansion in A-Standorten" scheint gut anzulaufen. Dafür wurde mit einer Investition von über 22,5 Mio. in Frankfurt auch deutlich mehr Geld in die Hand genommen als bei den bisherigen Neueröffnungen der inzwischen 13 Jahre alten Welcome Hotelgruppe aus Warstein. Die Aufwendungen flossen z. B. in exklusive Hochglanzmöbel oder in ein neu auf dem Markt implementiertes PC-TV-System. Zugleich waren aber auch bewährte Partner wie Palux, die die Küche im Erdgeschoss mit Bistro-Thekenanlage sowie die Restaurantküche im Obergeschoss samt Kühlzellen, PALUX Küchentechnik sorgt für Bestleistungen ­ auch im Welcome Hotel Frankfurt! PALUX Aktiengesellschaft Wilhelm-Frank-Str. 36 97980 Bad Mergentheim Tel. 079 31 / 55-0 Fax 079 31 / 55-88 600 info@palux.de · www.palux.de SUNRAIN-Markisen TM Sonnen- und Regenschutz für die Outdoor-Gastronomie! LEINER GmbH · 86497 Horgau · Tel.: (08 29 4) 2 92 - 0 · www.leiner.de Oder bei unseren Vertriebspartnern: www.sunrain-partner.de GA .11 OR 3 02 ERN 23.0 INT 3.11 ­ tand 3 0 ·S 18. B7 alle H 3/2011 11



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Einmal um die Tourismuswelt Zum 45. Mal öffnet in diesem Jahr die ITB ihre Tore und erwartet in Berlin rund 11.000 ausstellende Unternehmen und Organisatoren aus über 800 Ländern. Partnerland ist in diesem Jahr Polen. D ie Rahmenbedingungen für die diesjährige Internationale Tourismusbörse sind gerade aus deutscher Sicht sehr gut: 20 Jahre nach der Wiedervereinigung hat sich Deutschland in der Gunst von ausländischen Gästen erneut behaupten können und seine Position als eines der beliebtesten Reiseländer in Europa ausgebaut. ,,Im abgelaufenen Jahr 2010 wurde erstmals die historische Marke von 60 Mio. Übernachtungen ausländischer Gäste durchbrochen", verkündete kürzlich Rainer Brüderle, der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Mit insgesamt voraussichtlich 60,3 Mio. Übernachtungen ausländischer Gäste, von denen 76 % aller Übernachtungen auf das Konto von Gästen aus Europa gehen, konnte einmal mehr die Bedeutung der Tourismusindustrie in Deutschland hervorgehoben werden. Die europäische Reisebranche blickt auf ein stabiles Jahr 2010 zurück und wird sich weiterhin auf eine kürzere Aufenthaltsdauer und sinkende Reiseausgaben einstellen, wie der kürzlich veröffentlichte ITB World Travel Trends Report feststellt. Auf der ITB vom 9. bis 13. März 2011 in Ber3/2011 lin werden sich rund 11.000 ausstellende Unternehmen und Organisationen aus über 180 Ländern in den 26 Hallen unter dem Berliner Funkturm versammeln. Die asiatischen Staaten sind dabei präsenter denn je, aber auch Mittelamerika und Osteuropa haben ihre Präsenz um ein Vielfaches erhöht. Zudem können in der Halle 17 die Besucher erstmals länderübergreifende Kooperationen kennenlernen. Eine stärkere Zahl an Ausstellern verzeichnet auch der Bereich Travel Technology in Halle 6.1. sowie das neue Forum eTravel World bzw. der Ausstellungsbereich Mobile Travel Services in Halle 7.1c. Die ITB Business Travel Days bieten für Fachbesucher ein kostenloses Fortbildungsprogramm, unter anderem über mobile Technologien und ein länderübergreifendes Travelmanagement. Im Rahmen des ITB Future Day am 9. März 2011 finden z. B. Diskussionen über Trends und Innovationen in der TourismusMarketingkommunikation und Werbung statt. Das Leisure-Trend-Forum am 9. März 2011 in der Halle 4.1 rückt unter der Moderation der Beraterin Sylvia Dinter unter an- derem die ,,Wa(h)re Freizeit" sowie Freizeitangebote in der Stadthotellerie in den Mittelpunkt. Beim mittlerweile 6. ITB Hospitality Day am 10. März 2011 in Halle 7.1.b geht es schließlich in sieben Diskussionsrunden z. B. um Osteuropas Hotelmärkte, CSR-Programme, Social-Media-Vernetzungen und ,,Hotel-Immobilie contra Immobilien-Hotel". Eine brisante Frage wird die Runde ,,Aus für das Hotel Mama?" aufwerfen, die sich mit dem Nachfolge-Problem in vielen Privathotels beschäftigen wird. ,,Wir beobachten, dass es in vielen Betrieben schlicht keine Nachfolger gibt", berichtet Susanne Weiss, Geschäftsführender Vorstand der Ringhotels und Teilnehmerin der Diskussion. Im Fokus stehen daher auch neue Chancen für diese Betriebe. 12 Foto: Messe Berlin ITB Berlin 2011 9. bis 13. März 2011 im ICC Berlin täglich 10-18 Uhr (für Fachbesucher) Fachbesucherkarte für alle Tage: 46 Fachbesucher-Tageskarte: 30 www.itb-berlin.de



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Wie wird Wellness nachhaltig? Auch in diesem Jahr findet das ITB Fachforum Wellness wieder unter der Leitung der Kooperation Wellness-Hotels-Deutschland im Auftrag der Messe Berlin statt. Die Themen Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung stehen 2011 im Fokus. Oyster Leaves Kleines Produkt ... K eynote ­ Go green!? ­ diesen Topos wird der Berater Dr. Franz Linser gleich zu Beginn des diesjährigen Fachforum Wellness diskutieren und dabei die Frage beantworten, wie Wellness- und Spa-Hotels heute die Natur als ein wohltuendes und unverzichtbares Lebensgefühl glaubwürdig den Gästen vermitteln können. Andrew Gibson stellt im Anschluss realisierbare Möglichkeiten von Luxushotels am Beispiel der Mandarin Oriental Group vor, um nachhaltig zu sein. Die Perspektiven von Privathotels zum Thema Umweltmanagement rückt Stephan Gander, der Leiter Kommunikation des Lefay Resort & Spa in Gargano am Gardasee, in den Fokus. Der zweite Teil des international renommierten Branchen- und Expertentreffs befasst sich schließlich mit dem Thema ,,Gesunder Genuss ­ Ernährung heute". Der norwegische Arzt Dr. Fedon Lindberg wird dabei mögliche Wege und Vorschläge für die Einbindung einer ausgewogenen Ernährung in den Hotel- und Spa-Alltag aufzeigen ­ ohne dass der Betrieb zu einer Klinik wird. Einen Ein- und Ausblick in die Entwicklung von Medical Spas und die Bedeutung von gesunder Ernährung auf dem asiatischen Markt gewährt Michael Loh, CEO von Ageless. Nachhaltige Wirtschaftlichkeit In dem sich anschließenden Tischgespräch, das Dagmar Rizzato von Rizzato Spa Con- sulting erneut moderieren und leiten wird, wird es schließlich um die Frage gehen, welchen Einfluss die Themen Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung auf die zukünftige Spa-Industrie nehmen werden. Dabei spielen Nachhaltigkeitsaspekte hinsichtlich des Betriebs, Personals, der Abläufe und der Wirtschaftlichkeit genauso eine Rolle wie relevante Leitlinien und Inhalte für eine zukünftige Nachhaltigkeitsentwicklung. Die Referenten Andrew Gibson, Michael Loh und Dr. Fedon Lindberg werden an dem Tischgespäch teilnehmen. Am Ende des Fachforums geht es schließlich um die Messung der Gastzufriedenheit. Thomas Zimmermann, der Direktor des Golf & Spa Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe in Zweiflingen, Hohenlohe, wird anhand seines Hotels demonstrieren, wie sich ein Nachhaltigkeits- und Wirtschaftlichkeitsmanagement sowohl in der Gast- als auch in der Mitarbeiterebene implementieren lässt. Das ITB Fachforum Wellness 2011, das die Düsseldorfer Hotelkooperation WellnessHotels-Deutschland im Auftrag der Messe Berlin organisiert und durchführt, findet am 10. März 2011 ab 10.30 Uhr auf dem Berliner Messegelände in der Halle 7.3 statt. Durch das gesamte Programm führt traditionell Michael Altewischer, der Geschäftsführer der Wellness-Hotels-Deutschland. Besitzer einer ITB-Eintrittskarte können ohne weitere Kosten an dem Fachforum Wellness teilnehmen. Das komplette Programm lässt sich auch herunterladen unter http://bit.ly/foKZvL. Informationen zur Mitgliedschaft bei den WELLNESS-HOTELSDEUTSCHLAND erhalten interessierte Hoteliers unverbindlich unter Tel. 0211/679 69 79 E-Mail: post@w-h-d.de oder im Internet: www.w-h-d.de Riesen Erfolg! Über 20 Cress Sorten und 15 Spezialitäten, alle geschmackvoll, decorativ und überraschend, können Sie probieren während der INTERNORGA in Hamburg, Halle B3.OG, Stand110 Foto: Messe Berlin Tel: +31 174 24 28 19 Fax: +31 174 28 32 52 info@koppertcress.com www.koppertcress.com 3/2011 13



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MARKTFORSCHUNG Steiler Aufschwung Nach einer strengen Durststrecke 2009 konnte die Hotellerie in Deutschland in puncto Belegung und Umsatz vor allem ab Frühjahr 2010 ordentlich zulegen. Wie die Zahlen von MKG Hospitality zeigen, wurde Ende letzten Jahres beim RevPAR ein Plus von 7,8 % im Vergleich zum Vorjahr erreicht. Zu den Gewinnern zählten vor allem München und Essen. Categor y Berlin Dortmund Dresden Düsseldorf Essen Frankfurt Hamburg Hannover Karlsruhe Kassel Köln Leipzig Mannheim Heidelberg ­ München Nürnberg Stuttgart Occupancy Rate % ADR % RevPar local currency % change local (pts) currency 64,3% 73,7% 65,6% 59,9% 7,4 6,7 6,7 5,6 77,0 113,7 85,3 95,4 1,1% 5,3% 3,0% 2,1% 49,5 83,8 55,9 57,1 14,2% 15,8% 14,8% 12,6% Belegungsraten, durchschnittlich erzielter Zimmerpreis und RevPAR in Bruttoangaben RevPar Entw. BIP Entw. Grafik oben: München blieb 2010 auf einem hohen Niveau, Essen erwies sich als Shootingstar. Grafik unten: Nach 2006 konnte 2010 die positivste Entwicklung beim RevPAR verzeichnet werden. Jahr 2010 zunächst schleppend an, dafür platzte allerdings im April der Knoten. Brutto betrachtet verzeichnete die entwickelte Belegung im April ein Plus von 11,8 %, der Durchschnittspreis stieg um 10,2 % und der ent- united-tourism.com Das b2b-Portal für den Tourismus 14 3/2011 wickelte RevPAR machte einen Sprung um 23 %. Ähnlich erfolgreich, wenn auch nicht auf dem gleichen hohen Niveau, schlossen die Monate Juni und September ab. Das letzte Quartal pendelte sich bei einem RevPARPlus von rund 8 % ein. Blickt man auf die Brutto-Ergebnisse der einzelnen Städte, so zählten 2010 bei der Belegungsrate München (73,7 %), Hamburg (72,2 %) und Essen (70,4 %) zu den Spitzenreitern. Erst danach folgt Berlin mit 70 %. Wohl vor allem durch Ruhr 21 und den Status als Kulturhauptstadt 2010 konnte Essen mit 9,3 Prozentpunkten am stärksten zulegen. Lediglich Hamburg musste auf einem hohen Niveau als einzige Stadt Verluste von 1,6 Prozentpunkten hinnehmen. Auch beim durchschnittlich erzielten Zimmerpreis (ADR) holte sich nach Bruttoangaben München mit 113,70 (+5,3 %) den 1. Platz, gefolgt von Frankfurt mit 100,20 (-3,7 %) und Düsseldorf mit 96 (+2,4 %). Die bayerische Landeshauptstadt erreichte damit den stärksten Zuwachs, doch auch Hannover (+4,7 %) und Nürnberg (+3 %) legten zu. Die stärksten Verluste verzeichnete Frankfurt (-3,7 %). Beim RevPAR steht München mit 83,80 (+15,8 %) zusammen mit den Zweitplatzierten Berlin (+3,4 %) und Hamburg (-2,2 %), die jeweils mit 67,10 abgeschlossen haben, auf dem Siegertreppchen. Frankfurt erreichte mit 64,60 (+8,5 %) den dritten Platz. Die stärksten RevPAR-Zuwächse konnten auch hier Essen mit 63,80 (+16,9 %), München mit 83,80 (+15,8 %) und Nürnberg mit 55,90 (+14,8 %) für sich verbuchen. Quelle: MKG Hospitality Database, OECD L ag der RevPAR in Deutschland 2009 bei -12,8 %, erreichte er 2010 ein Plus von 7,8 %. Die BIP-Prognose liegt dabei 2010 bei 1,9 %. Der Konjunkturanstieg und die Senkung der Hotel-Mehrwertsteuer scheinen einen entscheidenden positiven Einfluss gehabt zu haben. Gerade im Upscale-Bereich konnte laut den Zahlen des Marktforschungsinstituts MKG Hospitality bei der Belegung eine Steigerung von 4,1 Prozentpunkten auf 63,2 % verzeichnet werden, der durchschnittlich erzielte Zimmerpreis lag brutto bei 109,90 und der RevPAR bei 69,50 (+8,4 %). Die durchschnittliche Auslastung im Economy-Bereich erreichte 69,3 % (+3,5 %), während die Preise im Schnitt um 0,6 Punkte auf 65,80 sanken. Im Jahresverlauf betrachtet lief das Quelle: MKG Hospitality Database 70,0% 64,9% 68,2% 59,5% 70,4% 64,5% 72,7% 56,4% 63,7% 59,0% 65,5% 62,6% 2,0 4,3 2,4 5,3 9,3 7,3 -1,6 3,5 4,7 2,1 3,4 2,3 95,8 68,2 81,7 96,0 90,6 100,2 92,3 86,2 74,3 56,1 91,3 75,7 0,4% -2,7% 0,1% 2,4% 1,4% -3,7% -0,1% 4,7% -1,1% -1,9% -3,0% 0,8% 67,1 44,3 55,7 57,1 63,8 64,6 67,1 48,6 47,3 33,1 59,8 47,4 3,4% 4,2% 3,8% 12,5% 16,9% 8,5% -2,2% 11,6% 6,8% 1,8% 2,3% 4,6%



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SEX Sells G ayfriendly ist heute ein selbstverständliches Attribut. Welches Hotel kann sich schließlich leisten, Gäste nur aufgrund ihrer sexuellen Orientierung auszuschließen? Dennoch passieren Dinge, auf die Homosexuelle gerne verzichten würden. So wird in einigen Hotels automatisch ein Zimmer mit auseinander stehenden Betten reserviert, wenn es zwei Männer gemeinsam reserviert haben, oder das Paar findet im Zimmer eine Begrüßung mit ,,Herr und Frau XY". Weil sich Juan P. Juliá Blanch solche Dinge ersparen wollte, gründete er nach seiner Ausbildung in einer spanischen Hotelfachschule die Axel Hotels, eine auf die Gay-Community ausgerichtete Hotelgruppe. Nach der ersten Eröffnung 2003 in Barcelona und der zweiten in Buenos Aires entschied er sich, das dritte Haus in Berlin zu eröffnen. ,,In Berlin gibt es schon 3/2011 Pinker Plüsch und rosa Rüschen? Um homosexuelle Gäste anzusprechen, muss man mehr tun als Klischees zu bedienen. Warum? Wenn die Reisebranche mit Überkapazitäten, steigender Preistransparenz und anderen Herausforderungen zu kämpfen hat, ist es an der Zeit, neue Marktsegmente zu erschließen. viele schwule Hotels", weiß der Hoteldirektor Oliver Böhme. ,,Aber da geht einiges auf die sexuelle Schiene, z. B. mit Playrooms in den Zimmern. Das Axel Hotel ist eigentlich ein normales Hotel, mit einer Bar, einem Fitness- und einem Meetingraum." ,,Anders" ist nur, dass in den Zimmern spezielle Stadtführer ausliegen und sich die Mitarbeiter gut mit der schwulen Szene auskennen. Dass Homosexuelle ungern auf eine billige, schmuddelige Art und Weise angesprochen werden wollen, weiß auch Robert Heitzig General Manager des Bohemia Suites & Spa auf Gran Canaria, das im Mai 2011 eröffnet: ,,Der homosexuelle, touristische Markt bietet in Playa del Inglés bisher ein eher niedrig- und mittelpreisiges Angebot. Wir bieten homosexuellen Reisenden nun auch im Luxussegment ein adäquates Haus." Diese Art der Ansprache bringt offensichtlich Erfolg: Oliver Böhme bestätigt dem Berliner Hotel ,,eine fantastische Belegung". Auf das Jahr 2010 gerechnet hatte es eine Belegung von 79 % ­ im September waren es 94 %, im Oktober bereits 96 %. ,,Wir haben hier viele schwule Events, von denen andere 16 Fotos: Axel Hotels



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MARKETING Hotels nicht so profitieren wie wir", erklärt der Direktor. An Ostern ist das Lederwochenende, im Sommer der Christopher Street Day, im September das Folsom-Wochenende, ebenfalls ein Leder- und Fetischevent, und im Oktober der Hustlerball, die schwule Veranstaltung zur Venus-Messe. Das Hotel kann als ,,normales Geschäftshotel" aber auch von den klassischen Businessevents wie Konferenzen in der Hauptstadt profitieren. Andersherum agieren einige Businesshotels, die auch Homosexuelle ansprechen. 2009 starteten die Hilton Hotels z. B. zur CSD-Saison eine zielgruppenübergreifende Image-Kampagne, die in den überregionalen, schwulen Magazinen geschalten wurde. Zusätzlich bieten einzelne Häuser in dieser Zeit spezielle Pakete an. Manche Hotels organisieren, unabhängig von schwulen Events, Gay-Packages. Das ME Madrid, ein Mitglied der Sol Meliá Gruppe, lädt mit ,,Way Out" seine schwulen Gäste dazu ein, ,,ihr Leben auf ihre Art zu genießen", indem es erklärt, dass es ,,keine Alternative zu dem gibt, was sie sind". In dem Angebot sind unter anderem schwule Die Vorteile der LGBTZielgruppe (Aufstellung von Communigayte): · reist bedeutend häufiger als der Durchschnittsgast · reist vorwiegend antizyklisch und außerhalb der Schulferien (peak travel periods) · hat als ,,Dinks" (Double income ­ no kids) ein hohes verfügbares Einkommen und mehr Freizeit · hat das Bedürfnis danach, in der Werbung gezielt angesprochen zu werden und kann präzise und kosteneffizient mit gezielt eingesetztem Marketing erreicht werden · sehr markentreu ­ besonders, wenn sie direkt angesprochen werden · Trendsetter (,,Early Adopters") in Produktkategorien wie Reise, Mode, Design, Architektur etc. · eine selbstbewusste, kommunikative und einflussreiche Zielgruppe (,,Out and Proud") Stadtführer und ein Erotikfilmverleih enthalten. Bunte Auswahl Die zielgruppenspezifische Ansprache kommt bei Homosexuellen gut an. Das bestätigt auch Michael Drescher von Communigayte, einer Werbeagentur, die auf Zielgruppen-Marketing für die LGBT Community (Lesbian, Gay, Bisexual & Transgender) spezialisiert ist: ,,Die Gay Community will in der Werbung gezielt angesprochen werden ­ im Gegensatz zu Mainstream-Konsumenten, die sich derzeit von Marketingaktivitäten eher belästigt fühlen." Jeffrey Wahl, Agentur-Mitgeschäftsführer, ergänzt: ,,Wie unsere Reisemarktforschung ergeben hat, ist einer der Hauptentscheidungsfaktoren bei der Hotelauswahl, ob sich die Gäste aus der LGBT-Community willkommen, akzeptiert und geschätzt fühlen." Genau das möchten die Hotels auch auf rainbowselection.com zum Ausdruck bringen. Dieses mit Accor entwickelte Projekt bietet einen Gratisservice für reisefreudige Besucher aus der LGBT-Community an, ,,die sich für komfortable Hotels in interessanten Reisezielen mit einem fairen Preis-Leistungsverhältnis interessieren". Die Webseite zeigt eine Auswahl an Hotels verschiedener AccorMarken, die die LGBT-Community als ihre Gäste ansprechen. Accor unterstützt zudem als Platin-Level-Förderer der IGLTA (International Gay and Lesbian Travel Association) seit mehreren Jahren viele Projekte für die Community. Weitere Partner der internationalen Tourismusorganisation sind auch die HiltonGruppe und die Axel Hotels sowie Hyatt und Marriott. Auch das Bohemia Suites & Spa ist Mitglied der IGLTA ­ und der Design HotelsTM. ,,Wir haben eine Vision von einem Hotel, von der wir überzeugt sind, dass sie auch homosexuelle Gäste ansprechen wird", erklärt Robert Heitzig. ,,Doch grundsätzlich machen wir keinen Unterschied, ob jemand homo- oder heterosexuell ist. Wir sind gayfriendly, obwohl wir Wert darauf legen, individuell ,friendly' zu allen zu sein." Auch das Axel Hotel empfängt nicht nur homosexuelle Gäste. Vor allem bei allein reisenden Frauen sei das Haus beliebt. Um alle Zielgruppen anzusprechen, ist die Mischung aus hetero- und homosexuellen Mitarbeitern ausgeglichen. ,,Diese müssen aber einen gewissen Bezug zur schwulen Szene haben, zum Nachtleben generell", erklärt Oliver Böhme. Die Toleranz gegenüber allen Gästen drückt die Axel Gruppe mit einem Augenzwinkern in ihrem selbstbewussten Attribut aus ­ als leichte Abwandlung eines oft genutzten Claims: ,,heterofriendly". teo Besuchen Sie uns! Halle B7 Stand B7.409 www. .de Informieren Sie sich täglich auf gastroinfoportal.de über Neuigkeiten und Nachrichten aus Ihrer Branche. Newsletter aboninieren RSS Feeds Schneller zum Thema mit der übersichtilichen Navigation r! t e er tz ss tiv Je be ma ch for no in d un Immer aktuell Service für Sie bei der Suche nach Produkten, Lieferanten etc. gastroinfoportal.de ist unsere virtuelle Fachzeitschrift für den Außer-Haus-Markt in Ergänzung unserer Fachmagazine Fa as tro no m ie k o n z e pte ru n du m und unserer Sonderpublikationen IN DEUTSCHLAND B&L MedienGesellschaft mbH & Co. KG ie d Uh Gastlichkeit Stunden r ch m ag Schulverpflegung a z i n für m o d er n e G



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KARRIEREGIPFEL Die Strukturierte Durch das Werfen einer Münze ist Susanne Weiss in den 1980er Jahren in die Kettenhotellerie gekommen und war bei Dorint, Accor und Rezidor im Verkauf erfolgreich, als es für viele Prozesse noch gar keinen Namen gab. Inzwischen hat sie als Geschäftsführender Vorstand der Kooperation Ringhotels die Seiten gewechselt und schwärmt von schnellen Entscheidungswegen, Vor-Ort-Besuchen und Sabbatical Jahren. E igentlich wollte Susanne Weiss nie etwas mit dem Betreiben von Geschäften zu tun haben. Bereits in ihrem Elternhaus im hessischen Wetzlar drehte sich alles zu sehr um die familieneigene Gärtnerei mit bis zu 60 Mitarbeitern, erinnert sie sich mit einem lächelndem Kopfschütteln. ,,Eine freie, gemeinsame Zeit gab es damals selten." Mehr aus Zufall als aus Interesse suchte sie daher nach dem Abitur eine komplett andere Branche und entdeckte bei Recherchen für ihre Schwester die Welt der Hotellerie. Sofort war sie Feuer und Flamme und bewarb sich in einer ,,lehrstellraren" Zeit um eine Ausbildung zur Hotelfachfrau. Beim Parkhotel St. Leonhard in Überlingen am Bodensee startete sie schließlich ihre Lehre und schloss daran sogleich ein BWLSchwerpunkt Touristik in Heilbronn an ­ zahlreiche Abendund Nachtjobs bei Schützenfesten, als Hausdame im Hotel oder als Nachtportier für die Finanzierung des Studiums inklusive. Doch das Ackern zahlte sich bald aus, denn nach dem Abschluss und einem Auslandseinsatz in Mexiko hatte sie zunächst Schwierigkeiten, in Deutschland eine Stelle zu finden. Schließlich erhielt sie dann doch sowohl ein Angebot vom Hotel Nikko in Düsseldorf als auch vom Dorint Hotel Dreieich 3/2011 in Dreieich. Unsicher über die richtige Entscheidung warf sie einfach die berühmte Münze und der Verkauf im Dorint Hotel Dreieich gewann. ,,Ich fing in dem Hotel an, ohne eine genaue Ahnung zu haben, was eigentlich von mir erwartet wurde", erinnert sich die heute 47-Jährige. In der Folge entwickelte Susanne Weiss eigene Arbeitsweisen, indem sie z. B. am Telefon keine Vorträge über den Tagungsbereich gehalten hat, sondern die Kunden direkt fragte, was sie vom Hotel erwarten. Sie brachte eine Struktur in den Verkauf, und die Kunden wussten diese Vorgehensweise schnell zu schätzen. ,,Später lernte ich in Verkaufsschulungen, dass genau dies die sogenannte neue Art des Verkaufens sei, und wusste wiederum nicht, was ich davon halten sollte", erklärt sie. Keine Auszeit Es folgte eine Position im Hotel Bischofsschloß am Bodensee, bei der sie viel über den F&BBereich lernte, und im Jahr 1992 der Regionalverkaufsleiter-Posten bei Dorint im bayerischen Freising. Nach vielen ,,Dorintschen" Umstrukturierungen nahm sie schließlich 1996 ein Headhunter-Angebot an: die Leitung des Pilotprojekts Multi-MarkenVertrieb bei Accor in Nürnberg. Als das Konzept zunächst für 18 Foto: Ringhotels e. V.



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Deutschland und später global eingeführt wurde, wechselte sie zur Accor-Zentrale nach München und war dort in verschiedenen Positionen im Vertrieb tätig. Alles lief wie am Schnürchen, und Susanne Weiss plante ernsthaft, für ein paar Monate eine Auszeit einzulegen. ,,Ich schätze die Freiheit, eine Pause machen zu können, um neue Kraft und Kreativität tanken zu können", erklärt sie. ,,Ein Sabbatical Jahr sollte hierzulande deutlich stärker anerkannt sein." Doch daraus sollte damals nichts werden, weil bei Accor ausgerechnet schon wieder Dorint ins Spiel kam und sich die Arbeit türmte. 2004 wechselte sie schließlich und ging nach Hamburg zu Rezidor, wo sie den Umzug des Global Sales Office nach Frankfurt am Main initiierte. Sie pendelte in dieser Zeit ständig zwischen den Städten, denn privat lebt sie bereits seit 1992 in München mit ihrem damaligen Mann. Spätestens nach 2006 und etlichen Jahren im Verkauf wird ihr klar, dass ihr nächster Job nicht mehr in diesem Bereich sein wird. Eines Tages fragte sie wieder ein Headhunter, ob sie nicht Interesse an der Geschäftsführung der Kooperation Ringhotels hätte. Sie ist irritiert, hatte bisher an eine solche Richtung nie gedacht. Aber dann packte sie plötzlich der Ehrgeiz, und sie wollte wissen, ob sie, die aus der internationalen Kettenhotellerie kommt, sich auch auf dem nationalen Privathotel-Parkett behaupten kann. Kooperationen haben Vorteile Im Juli 2007 wurde sie tatsächlich Geschäftsführender Vorstand von Ringhotels e.V. ­ und konnte damit auch endlich wieder in München wohnen und arbeiten. ,,Doch zunächst reiste ich ein halbes Jahr lang durch das Land, um alle Hotels kennen zu lernen und ein Gefühl für sie zu bekommen", berichtet sie. ,,Die Hoteliers schätzen es ungemein und erwarten es regelrecht, auch persönlich vor Ort zu sein", betont sie. In einer Hotelkooperation müsse immer der persönliche Bezug gepflegt werden, sonst funktioniere es nicht. ,,Doch Kooperationen haben viele Vorteile", ist sie sich inzwischen sicher. ,,Hier wird niemand gleichgeschaltet, und der administrative Aufwand ist deutlich geringer, obwohl die Komplexität doch recht hoch ist. Die Änderung der Preisstruktur haben wir z. B. innerhalb von drei Stunden beschlossen, bei einer Kette hätten wir Monate gebraucht. Leider verfügen wir über vergleichsweise deutlich weniger Kennzahlen, was in der Folge ein ganz anderes Arbeiten als in einem Konzern erfordert." In ihrer ,,Amtszeit" konnte Susanne Weiss den vermittelten Umsatz inzwischen vervierfachen, eine Dreiviertel Million Euro wird pro Jahr an die Hotels weitergegeben. Dabei verzeichnet der Geschäftsreisebereich aktuell einen Zuwachs von rund 35 % im Vergleich zu 2007, auch die Zahl der jüngeren Gäste hat zugenommen. Durch die Qualitätschecks, die alle zwei Jahre stattfinden, gelingt es darüber hinaus, die Gruppe viel stärker als eine Qualitätsmarke zu profilieren. Dazu tragen auch die Ringhotels-Treffen bei, die sich zu kleinen Minikongressen mit Vorträgen, Diskussionen und Schulungen entwickelt haben. ,,Gerade die junge Generation, die an vielen Standorten die Betriebe übernommen hat, fordert von uns z. B. einen starken Vertrieb", erklärt sie. Die Hoteliers haben inzwischen begriffen, dass es heute nicht mehr genügt, ,,nur" ein guter Gastgeber zu sein, sondern die Aufgaben so gewachsen sind, dass man in jedem Bereich gute Mitarbeiter haben muss, denen man eine gewisse Entscheidungskompetenz zugesteht. Auch Susanne Weiss überlässt den Verkauf in der RinghotelsZentrale einem engagierten Mitarbeiter und fährt sehr gut damit. 2020 hat sie 200 Mitgliedshotels im Visier und will es selbst miterleben. Vielleicht hat sie es bis dahin auch einmal geschafft, ein paar SabbaticalMonate einzulegen. syk w w w. g i z e . c o m Entdecken Sie Gize, das Gold-gefilterte Mineralwasser aus Kanada. Lassen Sie sich verführen von unserer Kollektion ausgewählter Geschmäcker. Flasche für Flasche ein Juwel. G i z e , e x k lu s i v i m O n l i n e -St o r e w w w.g i z e .co m Gize - das Luxuswasser, auch im Design ausgezeichnet.



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SERVICE-TEST Wo ist er, der viel gepriesene Service? Wo ist die Zuwendung zum Gast? Ein Team von Qualitätscoaches testet im Auftrag von FIRST CLASS fair und konstruktiv die Servicequalität in verschiedenen Hotels zur jeweils selben Dienstleistung, um auf Stärken und Schwächen hinzuweisen. Diesmal im Test: Bankettanfragen bei je zwei Accor-Hotels in zwei Städten. Schwerfälliges Feiern K ürzlich waren wir in einem Tattoo-Studio, wo es uns nicht um die drohende Tortur ging, sondern um die Serviceabläufe. Diese waren herrlich: Wir wurden freundlich empfangen, durften an einer der drei Sitzgarnituren Platz nehmen, ein Kaffeeangebot folgte, und wir kamen in ein geführtes Gespräch. Dann überlies man uns gepflegte Ordner, um Muster auszusuchen. Der Augenkontakt und die Nachfrage nach einem weiteren Kaffee waren selbstverständlich. Wie läuft dies in der Hotellerie, wenn ein Passant am Frontoffice ein Bankettangebot anfragt? Sehr verschieden, mussten wir feststellen. Schön wäre es, wenn Gäste auch hier Ordner mit Räumen für Feiern, Tafelformen, Deko-Varianten sowie Menüvorschlägen überreicht bekommen. Dasselbe hätte der Bankettmitarbeiter auf dem Laptop, um es dann im Gespräch bildlich zu präsentieren. Wir wollen im Rahmen unseres Service-Tests ein Ehemaligentreffen in einem größeren Rahmen und ansprechendem Ambiente feiern und entschließen 3/2011 Novotel Berlin Tiergarten 20 Fotos: Tetra Pak, Accor uns, ohne konkrete Vorstellungen vier namhafte Hotels desselben Konzerns verschiedener Kategorien in Leipzig und Berlin anzufragen. Die Häuser besuchen wir persönlich und freuen uns auf ein interessantes Beratungsgespräch. Wir möchten folgende Kriterien testen: Wie gestaltet sich der Empfang? Wie wird auf unser relativ passives Verhalten reagiert, da wir vor allem beraten werden wollen? Wie selbstständig und professionell sind die Mitarbeiter in Sachen Veranstaltungsverkauf? Wird uns eine Hausführung angeboten bzw. die Räume gezeigt, zumindest per Bild? Wie gestaltet sich die Nachbereitung, fasst der Verkauf nach? Die Eckdaten, die wir den Hotels geben, beschränken sich auf die Anzahl der Tage (Freitag bis Sonntag), den ungefähren Veranstaltungszeitraum (Oktober), die Teilnehmerzahl sowie das benötigte Zimmerkontingent (15 DZ). Zudem wollen wir ein Drei-Gänge-Menü, eine Tanzfläche und einen DJ. Alles weitere lassen wir zunächst unbe-



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SERVICE-TEST Die Bewertung von Bankettanfragen bei vier Accor-Hotels Platz 1 - Novotel Berlin Tiergarten Platz 2 - Novotel Leipzig Platz 3 - Mercure Hotel Leipzig am Johannisplatz Platz 4 - Mercure Hotel Berlin An der Charité Klassifizierung Zeit gesamt Phase 1 Empfang (Max. 15 Pkt.) Phase 2 Reaktion (Max. 20 Pkt.) Phase 3 Verkauf (Max. 40 Pkt.) Phase 4 Präsentation (Max. 15 Pkt.) Phase 5 Verbleib (Max. 10 Pkt.) Summe (Max. 100 Pkt.) 4 Sterne 4 Sterne 4 Sterne 3 Sterne Plus 25 min. 14 min. 16 min. 3 min. 12 13 14 4 13 7 8 8 30 15 6 15 15 3 5 0 0 4 5 0 70 42 38 27 stimmt, um dem Verkauf Raum zu geben. Durch unser passives Verhalten, hoffen wir auf viele gute und kreative Angebote. Novotel Berlin Tiergarten Das Novotel Berlin Tiergarten begrüßt uns an einem Samstag durch zwei nette, junge Mitarbeiterinnen am Frontoffice, die uns sofort mit Materialen versorgen. Leider ist das Veranstaltungsteam nicht im Haus, die Mitarbeiter teilen uns jedoch ohne Übergabe einer Visitenkarte einen Ansprechpartner mit, an den wir uns während der Woche wenden können. Als wir schon wenig erfreut das Hotel verlassen wollen, bietet man uns eine Hausführung an und zeigt uns diverse Veranstaltungskapazitäten, ein Standardzimmer, das Restaurant sowie den Spa- und Sportbereich. Dafür nimmt sie sich 25 Minuten Zeit. Schlussendlich unterbreitet sie uns verschiedene Terminvorschläge im benannten Zeitraum, sodass wir uns auch ohne die Veranstaltungsabteilung ein ungefähres Bild machen können. Leider haben wir stets das Gefühl, dass unsere eigentliche Anfrage nach einer privaten Feierlichkeit nicht verstanden wird, denn stets spricht die Dame von einer Tagung bzw. von einem Seminar. Hier hat man sich bemüht, aber leider versäumt, unsere Daten aufzunehmen und uns um die Visitenkarte zu bitten. Auch wichtige Eckdaten werden nicht abgefragt. Ein Rück- ruf von den Sales ist so nicht möglich, und der Kunde muss erneut aktiv werden. Das Management muss auch nach den Notizen zur Anfrage und der Art der weiteren Bearbeitung im Haus nachfragen. um die Uhr anwesend sein kann, ist dem Gast nicht immer geläufig, aber so darf er nie verärgert werden. Auch hier die Frage: Wer im Hause wird je von der Anfrage erfahren? Mercure Hotel Leipzig am Johannisplatz ,,Die Welt der Mercure-Hotels" eröffnet sich uns mit der Begrüßung durch eine fröhliche, junge Rezeptionsmitarbeiterin. Mit Charme nimmt sie die Anfrage entgegen und bittet uns an die Bar, wo wir auf ihre Kollegin aus der Veranstaltungsabteilung warten mögen. Sechs Minuten und ein Getränkeangebot später, begrüßt uns die Veranstaltungsleiterin. Nach knapp gehaltenen Höflichkeitsfloskeln geht sie gleich zur Abarbeitung ihrer Checkliste über. Weder die Frage nach Wünschen unsererseits, noch individuelle Vorschläge ihrerseits sind Teil des Angebotsrepertoires. Wir erhalten ihre Visitenkarte, und nach drei Minuten sind wir abgefertigt. Erstaunlich, da wir bei der Musiklautstärke öfter nachfragen mussten, um alles richtig zu verstehen. Sie bietet uns an, einen Raum zu besichtigen und bittet um unsere Karte. In einem Dauerlauf eilen wir hinter ihr her und stehen nun in einem der Veranstaltungsräume, der unkommentiert bleibt. Danach verabschiedet sie uns korrekt, aber wieder knapp. Am selben Tag erhalten wir eine EMail mit einem korrekten, wenngleich wenig begeisternden Angebot. Wieder sind wir Mercure Hotel Berlin An der Charité Beim Herantreten an die Rezeption des Mercure Hotel Berlin An der Charité fühlen wir uns leider nicht willkommen. Eine Rezeptionsmitarbeiterin lugt aus dem Back-Office hervor, tritt aber erst heraus, nachdem sie sich vergewissert hat, dass wir auch wirklich mit ihr sprechen möchten. Auf unser Anliegen reagiert sie mit einem Lachen und teilt uns mit, dass selbstverständlich am Sonntag die Veranstaltungsabteilung nicht im Haus sei. Immerhin erhalten wir eine Zettelnotiz mit dem Ansprechpartner. Auf die Frage, ob wir nicht in die Räume schauen könnten, bekommen wir nach einer langen Kunstpause ein klares, kurzes Nein, denn die Säle seien alle belegt. Doch zeitgleich durchquert eine Gruppe offensichtlicher Tagungsteilnehmer die Lobby, aber wir verlassen unverrichteter Dinge, jedoch in Besitz eines Factsheets und einer Telefonnummer das Hotel. Unsere Veranstaltung würden wir sicher in einem anderen Haus durchführen. Das Management muss prüfen, ob es für diese Standardsituation keine festgelegte Servicekette gibt. Dass die Bankettabteilung nicht rund NEU: BERUFSBEGLEITEND ZUM BACHELOR HOTELMANAGEMENT In nur 46 Präsenztagen zum Bachelor of Arts Hotelmanagement oder Bachelor of Arts Hotelmanagement & Leadership ohne die Karriere zu unterbrechen: Studieren Sie an der größten privaten Hochschule Deutschlands in kleinen Studiengruppen mit innovativen Lernmethoden und praxisnahem Branchenwissen. Infos unter www.adgonline.de/hotelmanagement ADG Business School an der Steinbeis-Hochschule Berlin Corinna Ruske | T: 02602 14-137 | corinna.ruske@adg-business-school.de



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SERVICE-TEST Die Autoren: Juliane Hennrich (o.) und Juliane Schütze (m.) sind Absolventen der EBC Hochschule Dresden im Bereich Tourismus und Eventmanagement und zertifizierte Qualitäts-Coaches für ServiceQualität Deutschland (SQD); Peter Rothenhäusler (u.) ist Hotelberater, Qualitäts-Trainer SQD II und koordiniert die Tests. Mit jedem Artikel spenden die Autoren einen Beitrag an die Karlheinz Böhm-Stiftung, um Ausbildungschancen in der äthiopischen Hotellerie und dem Tourismus zu fördern. www.servicequalitaetdeutschland.de Mercure Hotel Berlin An der Charité (o. li.), Mercure Hotel Leipzig am Johannisplatz (u. li.), Novotel Leipzig City (m.) nicht überzeugt. Einer Veranstaltungsleiterin hätten wir mehr zugetraut. Wir raten, Quoten zu steuern: Verkaufsanfragen, -gespräche zu tatsächlich durchgeführten Veranstaltungen. Daran lassen sich auch Mitarbeiterbemühungen messen. Novotel Leipzig City Auch das Novotel Leipzig City glänzt durch seine höflichen Rezeptionsmitarbeiter. Man nimmt unsere Anfrage entgegen und bittet uns, kurz Platz zu nehmen. Wenige Minuten später begrüßt uns ein Herr im Anzug, dessen Namen wir wegen des fehlenden Namensschildes leider nicht nutzen können. Eine Visitenkarte erhalten wir auch nicht. Zu unserer Verwunderung ist sein wichtigs- HOTEL- UND TOURISMUSCONSULTING PETER ROTHENHÄUSLER Je nach Bundesland sind Förderbeiträge möglich. Wir sind alle Q-Coachs Stufe I oder Q-Trainer Stufe II. Schillerstraße 3c | D-08340 Schwarzenberg Fon: +49 (0) 3774 178 611 | Fax: +49 (0) 3774 178 612 | Funk: +49 (0) 171 92 93 021 rothenhaeusler-hobe@t-online.de | www.rothenhaeusler-hobe.de 22 3/2011 Fotos: Accor, privat QUALITÄTSCHECKS in Hotels und Restaurants einmalig, regelmäßig, offen oder als Mystery-Check Handlungsempfehlungen für Schwachstellen Definition von Umsatzpotentialen tatsächliches Gasterlebnis Umsetzung von Richtlinien & der erlebten Service Qualität COACHING ON JOB Optimierung von Serviceketten Fixierung von Standardsituationen Service-Design im Team, auch in Englisch UNSERE GARANTIE Höhere Umsätze Steigerung der Gästezufriedenheit tes Ziel der Zimmerverkauf, nicht die gezielte Beratung zu unserem Anliegen. Als er die Zimmerverfügbarkeit umfassend geklärt hatte, erfragen wir Vorschläge zum eigentlichen Anliegen. Darüber könne er uns keine Auskunft geben, jedoch benachrichtige er die Veranstaltungsleiterin. Etwas später erfahren wir, dass sie im Gespräch ist, sich aber zeitnah bei uns melden würde. Ohne Rückruf erreicht uns drei Tage später ein postalisches 08/15-Angebot. Offensichtlich hat man das Potenzial unserer Anfrage und den resultierenden Umsatz nicht erkannt. Schade! Am gleichen Nachmittag erhalten wir per EMail auch getrennt ein Angebot zum angefragten Zimmerkontingent. Diesen Vorgang sollte sich das Management einmal von den beiden hier verantwortlichen Mitarbeitern vorlegen lassen. Fazit Die vorangegangenen Tests brachten stets einen klaren Gewinner hervor. Diesmal war dies leider in keinem Haus der Fall. Alle Hotels zeigten massive Servicelücken und Defizite, welche zum Verlust der Gäste ge- führt hätten. Wir sahen akuten Handlungsbedarf beim aktiven Verkaufstraining und der Service-Orientierung. Dabei sind die Service-Kettenglieder bei einer solchen Anfrage eindeutig. Den Vorteil, dass der Gast vor uns steht und wir auf ihn eingehen können, gilt es zu nutzen. Grundsätzlich obliegt es nicht dem Front-Office-Personal zu entscheiden, welcher Gast einen professionellen Umgang erfahren darf. Jeder Mitarbeiter sollte geschult sein, um einem Walk-inGast erste, konstruktive Vorschläge zu unterbreiten. Das angefragte Umsatzvolumen lag in diesem Fall bei mindestens 7.000 . Ein Hotelangebot besteht nicht aus Einzelabteilungen, sondern ist von den Mitarbeitern als Ganzes zu betrachten. Informationen gezielt abzufragen und entsprechende Schritte im Sinne des Kunden einzuleiten und an Kollegen weiterzugeben sind ein wichtiger Teil in unserer Dienstleistungsbranche. In einigen Fällen sind wir sicher, dass die gemachten Notizen später nicht in kompetente Hände gelangten, um dort professionell bearbeitet zu werden.



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r e s t a u r a n t bar l o u n g e



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Die Entdeckung der Etage m Vier- bis Fünf-Sterne-Segment wird er von den Gästen selbstverständlich erwartet, in den Business- und Trendhotels nimmt er neue Formen an ­ der Roomservice. Wird er künftig durch Self-Service-Vendingautomaten ersetzt? G Self- statt Roomservice Zu den Leistungen des Roomservice zählt in fast allen Hotels vor allem auch die in den Gästezimmern integrierte Minibar. Im Zuge des Grünen Denkens stehen gerade diese derzeit auf dem Prüfstand. Denn laut einer Umfrage von The Business Target I Foto: Dolce Hotels and Resorts länzend polierte Schuhe vor der Tür, das Champagnerfrühstück für Zwei direkt ans Bett gebracht ­ der 24-Stunden-Zimmersevice zählt seit eh und je zu den Standardleistungen in den Häusern der Luxushotellerie. Hinsichtlich der Speisenvielfalt lassen sich viele Häuser etwas Neues einfallen. Das Sheraton München Arabellapark Hotel z. B. ist mit dem Pastahersteller Barilla eine Kooperation eingegangen und bietet dem Gast verschiedene Kombinationen von Nudeln und Sauce nach Wahl. ,,Im Room Dining konnten wir bisher vor allem durch unsere Klassiker mit Wiedererkennungswert wie Salat Tomate Mozzarella oder das Club Sandwich den Umsatz um ca. 20 % steigern", berichtet Maria Steckermeier, F&B-Manager des Hauses. Im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg verleiten individuelle Angebote der Küchenchefs wie die Genuss-Etagère mit hausgemachten Tartar-Variationen von Hummer oder Weiderind zum Bestellen aufs Zimmer. ,,Gerne bereiten unsere Küchenmitarbeiter auch die Speisen bei einem Private Dinner direkt auf dem Zimmer zu", so F&B Direktor Ekkehard Cordes. ,,Wichtig ist, dass die Speisen schnell fertig sind", verrät Erik van den Bergh, der Director of Operations im Dolce Munich Unterschleissheim. ,,Gerade viel beschäftigte Businessgäste, die wenig Zeit haben wissen diesen Service zu schätzen." Group (BTG) wägt inzwischen jedes fünfte Hotel den Kosten-Nutzen-Wert der kleinen Kühlgeräte ab und streicht diese ersatzlos, um z. B. Energiekosten einzusparen. Ganz so weit wollte das Hotel Dolce Munich Unterschleissheim mit seinem Umweltengagement nicht gehen: In Kooperation mit Automaten Seitz Vertrieb und Kundendienst sowie Micros-Fidelio stellt das VierSterne-Plus-Hotel deshalb seinen Gästen seit November 2011 sogenannte Maxi-Bars zur Verfügung. ,,Sechs Maxi-Bars, verteilt auf den einzelnen Etagen, statt 255 Minibars in den Zimmern ­ das spart Energie und schont die Umwelt", betont Paul van



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? stinos ango Mit hblauc Kno r. Butte www.m eg ods gle-fo Reze pt: cken ?Schi ee re Id pt an Besse Reze r ns Ih ! Sie u gle.de @meg info ervic e.de Wijk, der Managing Director. Die Vendingautomaten ermöglichen Erfrischungen rund um die Uhr, wobei die Bezahlung von Wein, Chips & Co. mit der Zimmerkarte erfolgt ­ ganz einfach und bargeldlos. Auch das Pentahotel Berlin-Köpenick hat die Automatenlösung für sich entdeckt und setzt bei seinem Angebot vor allem auf Lifestyle-Produkte wie Corona, fritz-cola, Red Bull und Becks Lemon. Für nächtliche Heißhungerattacken gibt es Tyrrells Chips, Nüsse und verschiedene Schokoladen. ,,Die Angebotspalette ist hier einfach größer als in einer Minibar. Und wir können den Preis kundenfreundlicher gestalten", so Thomas Betz, der General Manager. Während der Inhalt der Minibars, wie ein kleines Fläschchen Wasser, oft nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, erweisen sich die handelsüblichen Gebindegrößen der Maxi-Bars als wahre Durstlöscher ­ ein oftmals böses Erwachen beim Blick auf die Rechnung bleibt dem Gast damit erspart. Das Design Hotel Qbic Amsterdam WTC geht noch einen Schritt weiter und verzichtet vollkommen auf Personal: Das Ein- und Auschecken erfolgt am Touchscreen-Computer, den Roomservice ersetzt ein moderner Vendingautomat, der sogenannte ,,Grab and Go Corner". ,,Wir sind davon überzeugt, dass der Gast den besten Service mittels Selbstbedienung erfährt", erklärt Maxine Hofman, Marketing & Sales Manager vom Qbic Hotel in Amsterdam. Gegenüber GEO saison zeigte sich Qbic-Erfinder Paul Rinkens bereits 2008 von seinem Konzept überzeugt: ,,In traditionellen Hotels muss man für den Zimmerservice bezahlen, auch wenn man ihn nicht in Anspruch nimmt. Bei uns zahlt man nur für das, was man auch wirklich kriegt." Auf die Argumentation der ,,energiefressenden" Minibars kontern inzwischen einige Hersteller mit neu entwickelten energiesparenden Geräten. Im Schweizer Hof Kassel kommen z. B. die auf der Peltier-Technik basierenden, völlig geräuschlosen und Ammoniak freien Hartmann Minibars zum Einsatz. Aus Sicht von Thomas Bunte, dem Verkaufsleiter der Hotellerie/ Gastronomie bei Hartmann Tresore, ist die Minibar im Hotelzimmer durch nichts zu ersetzen: ,,Welcher Gast möchte schon nachts im Schlafanzug sein Zimmer verlassen, um sich ein Mineralwasser zu kaufen?" Die Infragestellung der Minibars begründet sich auch auf den Verlusten durch den oft unbezahlten Produktkonsum. ,,Wir verbuchen hierdurch mehr als 10 % Schwund", bestätigt z. B. auch Sinan Yaman aus der Verkaufsabteilung des Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München. Die Westin Hotels & Resorts rücken diesem Problem mit den Minibars von Bartech zu Leibe, die über eine Sensortechnik verfügen, die bei jeder Produktentnahme durch den Gast dieses automatisch auf die Gästerechnung verbucht. Laut der von FIRSTCLASS befragten Hotels tauschen zwar vor allem Businesshotels die umstrittenen Minibars gegen Vendingautomaten ein, als gänzlichen Ersatz für den Roomservice wollen jedoch die wenigsten Häuser diese neue Idee einführen. ,,Dadurch geht der persönliche Kontakt zum Gast verloren", bestätigt Arnaud Mezerette, Etagenleiter im Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München. Und gerade in der Luxushotellerie, wird das Persönliche wohl nie verschwinden, sondern eher von der Technik unterstützt und gefördert werden. Gut für den Gast, der die Wahl hat. hel Foto: Hotel Adlon Kempinski L



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RR Glänzend poliertes Besteck TD 3000 L Das Einstiegsmodell Perfekt und eindeckfertig Trocknet und poliert bis zu 3.000 Besteckteile in der Stunde. ! euheit N Made in Germany Rach-Siegel für gute Qualität Mit dem neuen ,,Rach getestet"-Siegel möchte der TV-Koch Christian Rach auf empfehlenswerte Lebensmittel hinweisen ­ eine Butter gehört zu den ersten getesteten Produkten. Bewährt und kostengünstig Die Variante des bewährten Modells TD 3000 schont den Geldbeutel bei gleich bleibender Produktqualität. Flexibel und mobil Das Tischmodell ist optional auch mit fahrbarem Untergestell erhältlich. D Thomas Dörr Besteck- und Küchensysteme Tel. +49-(0)7261-97 54 93 · www.t-td.com Unser Stand auf der INTERNORGA vom 18. bis 23.3.2011 in Halle A 3, Stand 209. TIFA QUALITY* Die Marke ohne deklarierungspflichtige Zusatzstoffe * TIFA Quality bietet dem Profikoch über 500 Produkte ohne deklarationspflichtige Zusatzstoffe ­ von der Vorspeise bis zum Dessert. Erhältlich bei Ihrem TIFA Regionalpartner. Natürlich tiefkühl frisch! www.tifa.de er TV-Koch Christian Rach ist als Restauranttester und jahrelanger Fachmann der Spitzengastronomie ständig mit guten und weniger guten Lebensmitteln konfrontiert. Er weiß aus Erfahrung, dass es Köchen bei der Vielzahl an Lebensmitteln oft schwer fällt, die richtige Kaufentscheidung zu treffen. Das ,,Rach getestet"-Siegel soll nun für ausgewählte Lebensmittel, die durch ihren Geschmack und ihre Qualität überzeugen, stehen und somit als Orientierungshilfe dienen. Zur ersten Lebensmittel-Testreihe von Christian Rach gehörte die Kerrygold Original Irische Butter von IDB Deutschland. Nicht nur der Geschmack, auch die Streichfähigkeit der Butter waren ausschlaggebend für die positive Bewertung. ,,Butter gehört zu den Produkten, die jeden Tag auf den Tisch kommen. Da ist nichts nerviger als eine steinharte Butter aus dem Kühlschrank", sagt der Profi. Auch auf die gesundheitlichen Vorteile der Butter geht Christian Rach bei der Prüfung ein. Z. B. hat die Milch von Kühen, die auf der Weide grasen, wie es bei Kerrygold der Fall ist, mehr wertvolle Omega3-Fettsäuren als die fertige Butter aus der Stallhaltung. ,,Die Omega-3-Fettsäuren können das Risiko für einen Herzinfarkt senken ­ für mich als gestresster Koch ist dies enorm wichtig." Die ausgewählten Produkte werden von Christian Rach und dem SGS Institut Fresenius auf Herz und Nieren geprüft. Neben einer wissenschaftlichen Nährwertanalyse, einem Sensorik-Test und einer mikrobiologischen Untersuchung spielen das Aussehen, der Geruch und der Geschmack eine Rolle. Finden sich Schadstoffe im Produkt? Hält das Lebensmittel, was die Packung verspricht? Christian Rach will klare Antworten. Sein Qualitätssiegel ist sein persönlicher Hinweis dafür, dass er mit gutem Gewissen das getestete Produkt empfehlen kann. Die ersten Lebensmittelartikel hat er auf seiner Website www.christianrach.de veröffentlicht. Mittelfristig soll seine Datenbank für ,,gute" Produkte 50 Artikel umfassen. Weitere Infos unter www.kerrygold.de. 26 3/2011 Fotos: IDB Deutschland, © Edel AG_WolfgangSchardt



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Ausgezeichnete Köche S eit kurzem leuchtet der World-Toques/ EuroToques-Stern auch im Ristorante ,,da Signora" in Böblingen. Die Geschäftsleitung des italienischen Gourmet-Restaurants um Simona Fazio und Heiderose Kielwein (Küchenleitung) legt den Schwerpunkt auf italienisch-mediterrane Gerichte und Menüs. Ihre Philosophie lautet ,,Nachhaltigkeit im Handeln steht im Vordergrund". Wie die anderen ausgezeichneten Betriebe setzen auch die da Signora Betreiberinnen auf frische, regionale und saisonale Küche. Auch Melanie Woltemath-Kühn aus Kleinburgwedel wurde von World-Toques/ EuroToques ausgezeichnet. Sie erhielt die Grimod de La Reynière Fellowship Auszeichnung dafür, dass sie durch ihre ,,vielfältige Einsatzbereitschaft und sich stets der großen Verantwortung bewusst, ihre qualitativ hochwertige Arbeit einer breiten Öffentlichkeit nahe gebracht" hat. Mit einer Mischung aus Gesundheitsbewusstsein, einer regionalen Geschmacksvielfalt, einer exzellenten Kochkunst gepaart mit ehrenamtlichem Mitwirken und professioneller Präsentation, hätte die engagierte World-Toques/ Euro-Toques Sterneköchin zur Weiterentwicklung des Netz werks beigetragen. www.eurotoques.org Frühlingsgemüse mit Poulardenbruststreifen aus dem Wok uniletto® A Fotos: Melanie Woltemath-Kühn, Molkerei Meggle Wasserburg bwechslung auf dem Teller wird gerade im Frühjahr wieder ganz groß geschrieben: Mit allerlei Frühlingsgemüse lassen sich frische Gerichte ­ mit oder ohne Fleisch ­ zaubern. Die verschiedenen Kräuter-Butter-Varianten von Meggle sorgen dabei für die richtige Würze: Ob die klassische Kräuterbutter Original, die deftige Knoblauchbutter oder die Röstzwiebel-Variante ­ jeder wird im Sortiment fündig. Für kalorienbewusste Genießer gibt es die leichte Rolle. Zutaten für 10 Personen: 0,5 kg junge Möhren, 0,5 kg grüner Spargel, 0,5 kg Zucchini, 0,25 kg Frühlings- oder Lauchzwiebeln, Saft von 1 Zitrone, 0,5 kg Zuckerschoten, Salz, Pfeffer, 1,2 kg kleine, neue Kartoffeln, 0,1 kg Meggle Foodservice Alpenbutter, 0,1 kg Zucker, 1,4 kg Poulardenbrust ohne Knochen, Paprika, 1 Bund Kerbel, 10 Meggle Foodservice Kräuter-Butter Rosetten ­ ohne Knoblauch Zubereitung: Möhren und Spargel schälen. Die Möhren grob, den Spargel in 3-4 cm große Stücke schneiden. Die Zucchini in 1 cm, die Frühlingszwiebeln in 2-3 cm dicke Stücke schneiden. Möhren und Spargel zusammen mit dem Zitronensaft ca. 10-12 Minuten dünsten. Die letzten 4-5 Minuten die Zuckerschoten, die Zucchinischeiben und die Frühlingszwiebeln zugeben und mitdünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Kartoffeln im Dämpfer kochen, anschließend schälen. Alpenbutter in einer Pfanne zerlassen, Zucker darin karamellisieren, die Kartoffeln dazu geben, kurz goldbraun schwenken. Poulardenbrust in 1 cm dicke Streifen schneiden, mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen, 3-4 Minuten in der Wokpfanne anbraten. Das gedünstete Gemüse 2 Minuten darin schwenken. Die karamellisierten Kartoffeln untermischen. Kerbel fein hacken. Das Frühlingsgemüse mit Poulardenbruststreifen auf Tellern anrichten, mit Kerbel bestreuen und mit den Kräuter-Butter Rosetten garnieren. Duni.com Serviette und Bestecktasche in einem Duniletto® überzeugt im XL- oder SlimFormat durch praktische und schnelle Handhabung. S ortiment Jetzt Muster bestellen! Fragen Sie uns oder D Duni GmbH · 49565 Bramsche · Tel. +49 (0) 5461/82-632 grossverbraucher@duni.de



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Aktives Verwöhnen Konrad Casciani versteht sich als Dienstleister. Mit Kreativität, Disziplin und Leidenschaft leitet er die Gastronomien der WestSpiel-Gruppe, in denen er für seine Gäste besondere gastronomische Erlebnisse bereithält. FIRST CLASS traf ihn in einem seiner Restaurants, dem ,,inside" im Casino Duisburg. 28 3/2011 Fotos: Westspiel Entertainment K ulinarische Highlights, faszinierende Events und damit verbundene Kulturprogramme zeigen, dass Spielcasinos auch Orte für kulinarische Überraschungen sein können. Einer, der dafür verantwortlich zeichnet, ist Konrad Casciani, Geschäftsführer der Westpiel Entertainment GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der WestSpielGruppe, mit Sitz in Duisburg. Sie betreibt sieben Spielcasinos in ganz Deutschland: Aachen, Bad Oeynhausen, Berlin, Bremen, Dortmund-Hohensyburg, Duisburg und Er- furt ­ mit 1,5 Mio. Besuchern jährlich. Dazu kommen noch zwei Dependancen. Neben den üblichen Geschäftsführertätigkeiten sind es die menschlichen Aspekte, die seine Arbeit auszeichnen. Gastronomie ist für ihn ein Mannschaftsspiel mit einem Spielmacher und einem starken Team, das ein leidenschaftliches Verhältnis zur Sache und zum Erfolg haben muss. Als integraler Bestandteil der Casinos ist es seine Aufgabe, die bestmögliche Gastronomie- und Entertainmentleistung mit einem guten Preis- Leistungsverhältnis in Einklang zu bringen. Vertrauen und Qualität, aber auch der Preis und ein unverwechselbarer Service sind Basisanforderungen, die, so Konrad Casciani, immer mehr Gewichtung finden. Eine klare Positionierung mit einem authentischen Konzept stärkt den Wiedererkennungseffekt und die Außendarstellung. Branding und Werbung rücken immer mehr in den Fokus. Emotionen, Erlebnisse, Frische, Lifestyle sowie Entertainment sind für ihn die wichtigsten Aspekte in dem Geschäft. Dabei ist sein



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Ziel klar: weiter emotionale, thematisierte Wohlfühlgastronomien mit einem hohen Erlebnisfaktor kreieren und gerade den Eventund Entertainmentbereich stärken. Damit soll neben dem Kerngeschäft, Bars und Restaurants, der Fokus verstärkt auf dem Veranstaltungsbereich liegen. FIRSTCLASS traf den vielbeschäftigten Manager in einem seiner Restaurants, dem ,, inside" , im Casino Duisburg, welches regelmäßig mit besonderen Auszeichnungen dekoriert wird und in dem sein Küchenchef Gregor Schuber mit seiner Brigade Kochkunst der besonderen Art bietet. Basis dafür sind die Kreationen und harmonisch komponierten Monatsmenüs mit dem Besten, was die Saison und die Region bieten. Viele Stammgäste kommen von weit her, um sich im ,,inside" einen perfekten Abend zu gönnen. Konrad Casciani hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt. Ein Restaurant, Lebensmitteleinzelhandel und eine Bäckerei gehörten zu seinen Kindheitserfahrungen, so dass es nur folgerichtig war, dass er den Beruf des Kochs erlernte. Danach folgte die Prüfung zum Küchenmeister und eine neunjährige Tätigkeit bei Mövenpick in der Schweiz, die ihn sehr prägte. Er bereiste die Welt und wurde Betriebsleiter und F&B Manager. Die Eröffnung von Warner Bros. Movie World in Bottrop war eine seiner interessantesten Aufgaben, aber auch das Freizeitparkprojekt W. B. Movie World Madrid prägte seine Arbeit. Für Kaufland war er schließlich als Regionalleiter tätig, plante und eröffnete Restaurants. Herr Casciani, welche besondere Rolle spielt die Gastronomie im Casino-Alltag? Die Grundlage für die Entwicklung der Gastronomie-Konzepte in den Casinos sind die strategischen Verbindungen zwischen Glücksspiel, Gastronomie und Entertainment. An den jeweiligen Standorten findet der Gast die dem Umfeld angepasste Gastronomie. Ob der Gast einen faszinierenden Abend in einem Restaurant der Spitzenklasse verbringen will oder ihn mit einem Glas Champagner nach einer Gala abschließen möchte, ob er einen Snack im ,,Sunset Bistro" oder einen Cocktail an der ,,inside-Bar" bestellt ­ ein besonderes Erlebnis ist es in jedem Fall. Diese vielfältigen und unterschiedlichen Orte bieten wir unseren Gästen auch exklusiv für ihre Veranstaltung an ­ Faszination und Full-Service inklusive. Welche Vorteile hat die Casino-Gastronomie gegenüber alleinstehenden Objekten? Die Gastronomie ist ein integraler Bestandteil der Casinos und ergänzt den Casinobesuch mit ausgefallenen Events, Aktionen und Shows. Somit wird ein Gesamterlebnis der Extraklasse geschaffen. Diese vielfälti- gen Anforderungen an die Gastronomie erfordern eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, sowohl von den Mitarbeitern als auch von den Konzepten. Dass dieser Ansatz richtig ist, zeigen Auszeichnungen wie die Aufnahme des Restaurant Palmgarden im Casino Hohensyburg in die namhafte Chaîne des Rôtisseurs sowie die Auszeichnungen des Restaurant ,,inside" im Casino Duisburg unter anderem durch das Gourmet-Journal Savoir-Vivre. Gibt es besondere Ansprüche, die Ihre Betriebe von der ,,normalen Gastronomie" unterscheiden? Ein hohe Dienstleistungsbereitschaft, Serviceorientierung, Qualitätsbewusstsein und ein positives Erscheinungsbild zeichnen unsere Mitarbeiter aus. Lächeln ist dabei eine soziale Einladung. Nicht nur Bestellungen entgegen nehmen, sondern Wünsche erfüllen ­ das ist unsere Aufgabe. Es ist Zeit, vom rationalen Stil wegzugehen und mehr Leidenschaft, mehr Seele in die gastronomische Gesamtleistung zu integrieren. Die Gäste erwarten etwas Besonderes und absolute Aufmerksamkeit. Wie positionieren Sie die Gastronomiebetriebe, um den unterschiedlichen Gästegruppierungen gerecht zu werden? Die knapp bemessene Freizeit versuchen wir alle sinnvoll und erlebnisreich zu gestalten. Dadurch wird unsere Branche mit einem steigenden Qualitäts- und Leistungsbewusstsein der Kunden konfrontiert. Positiv ist zu sehen, dass unsere Gastronomien auch als ,,standalone" Objekte funktionieren und wir einen Großteil unserer Gäste immer aufs Neue begrüßen dürfen. Kunden begeistern und überraschen, ein herzlicher Service und ein erstklassiges Preis-Leistungsverhältnis sind die geeignete Basis, um allen Zielgruppen gerecht zu werden. Welche Rolle spielen Events und Catering? Gibt es noch weitere Standbeine der Gastronomiesparte? Das Cateringgeschäft unterliegt großen Schwankungen und ist oftmals konjunkturabhängig. Daher freuen wir uns, dass wir uns im Laufe der Jahre einen festen Kundenstamm aufbauen konnten ­ mit Kunden, die von den vielfältigen Angeboten und unseren Bankett- und Tagungsmöglichkeiten in den Casinos Hohensyburg und Aachen begeistert sind und sie regelmäßig buchen. Außerdem sind wir für außergewöhnliche Events, Galas und Bankette über die Grenzen hinaus bekannt ­ egal ob Showveranstaltung im Casino Hohensyburg oder Großveranstaltung für bis zu 3.000 Personen im Eurogress in Aachen. Herzlichen Dank für das Gespräch! dmp Kaffeespezialitäten auf Knopfdruck IMPRESSA X9 Win ­ KaffeeKULT für Profis www.juragastroworld.de



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Business trifft Huhn D ass sie sich einmal zur Riege der Hoteliers zählen würden, hätten Angela und Frithjof Karsten nie geglaubt, denn eigentlich schlägt beider Herz für Kinder: Im Jahr 1994 gründete das Ehepaar den evangelischen Betreuungs- und Hilfsverein Diakonia e. V., der heute Träger von 14 Kindertagesstätten, Horten und Kindergrippen in Thüringen ist. Bald entstand zusätzlich die Idee, eine Einrichtung zu schaffen, in der Menschen mit Behinderung oder sozial Benachteiligte aufgefangen werden. Mit der Übernahme des alten Stiftsgut Wilhelmsglücksbrunn in Creuzburg nahe Eisenach nahm das Vorhaben schließlich 1996 Form an. ,,Der Vierseithof glich damals einer Ruine. Es gab kein Wasser und keinen Strom", erinnert sich Angela Karsten. Kurzerhand begann der Verein das Gut, das 1426 erstmals urkundlich erwähnt wurde, mit Mitteln aus der Thüringer Gemeinschaftsinitiative Leader II umzubauen und investierte so ca. 600.000 . 2002 entstand zunächst ein barrierefreies Hofcafé und Restaurant im barocken Gutshaus. Daneben, im Ziegelsteingebäude, eröffnete 2005 ein Bio-Hofladen, der heute dank eigenständiger, nach Bioland-Richtlinien betriebener Landwirtschaft und der Zusammenarbeit mit der hofeigenen Creuzburger Käsemanufaktur unter anderem Schaf- Dank der bereits bestehenden BioLandwirtschaft und des -Hofladens konnte der gesamte Betrieb des Stiftsgut Wilhelmsglückbrunn in Creuzburg in nur zwei Monaten auf Bio umgestellt werden ­ ohne dabei die Preise zu erhöhen. milchprodukte, Lammund Wasserbüffelfleisch anbietet. Nachdem 2004 eine ökologische Wärmeversorgungsanlage realisiert wurde, begann noch 2005 der Ausbau des Dachgeschosses über dem Hofladen zu 16 Gästezimmern und fünf Ferienwohnungen. Den vorläufigen Abschluss des Gesamtprojekts ,,Stiftsgut Wilhelmsglücksbrunn" sah Angela Karsten nun in der Zertifizierung des Stiftsguts zum 1. Januar 2011 durch die BIO-Hotels. Das Ziel der 43-Jährigen ist es, an überregionaler Bekanntheit zu gewinnen und die Klientel in den Städten anzusprechen. Ihren regionalen Gästen hat Angela Karsten die Bio-Umstellung nicht kommuniziert: ,,Unter ihnen herrschen viele Vorurteile, gegenüber Bio. Erst kürzlich, lehnte eine Dame unser Angebot ab, als sie von Bio erfuhr, in dem Glauben, alles sei automatisch teurer." Positive Rückmeldungen zur BIO-Hotels-Mitgliedschaft erhielt Angela Karsten bereits im November durch zwei neue Buchungen über die BIO-HotelsInternetseite, als sich das Haus noch im Status ,,BIO-Hotel in Umstellung" befand. Nicht nur familiäre Festgesellschaften tiftsgut Wilhelmsglücksbrunn 99831 Creuzburg www.wilhelmsglücksbrunn.de 30 3/2011 Fotos: Stiftsgut Wilhelmsglücksbrunn, © Susanne-Schmich/PIXELIO schätzen die idyllische Lage des Guts, auch Unternehmen nutzen die vorhandenen Tagungsmöglichkeiten mit einer Kapazität für bis zu 70 Personen, um Geschäftliches mit lockerem Flair zu verbinden. ,,Da passiert es schon mal, dass ein Anzugträger neben den Hühnern auf dem Hof herumspaziert", berichtet Angela Karsten. Nach der ,,Hau-Ruck-Aktion", wie sie selbst die Umstellung auf 100 % Bio innerhalb von nur zwei Monaten bezeichnet, plant sie im nächsten Schritt vor allem die Schulung der acht Mitarbeiter im Restaurant und Gasthaus voran zu treiben. ,,Mein Mann kümmert sich als Geschäftsführer um die betriebswirtschaftliS chen Aufgaben, ich würde mich gerne hauptsächlich um die Buchhaltung kümmern. Deshalb machen wir uns jetzt auch auf die Suche nach einem Hotelleiter", erklärt Angela Karsten. Und wenn sie dann nicht länger ,,Mädchen für alles" ist, möchte sich Angela Karsten einer neuen Aufgabe widmen: einer Ausbildung zur Ernährungsberaterin. hel



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F BESUCHEN SIE UNS: A IN T E R N O R G 18.­23.03.2011 HALLE B7, STAN D 411 Systeme für das perfekte Hotel ränkische Bettwarenfabrik GmbH · Josef-Kühnl-Weg 1-3 · D-91413 Neustadt/Aisch Service-Hotline: +49 (0) 91 61/6 60 66 · Fax +49 (0) 91 61/6 60 88 · www.fbf-bedandmore.de · Email: info@fbf-bedandmore.de



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Wachsen de Investitionen Investitionstätigkeit führt. Das Interesse der Hoteliers konzentriert sich dabei auf verschiedene Bereiche. ,,Die einen investieren in Nachhaltigkeit, andere in Wellness oder Energie sparende Technik", kommentiert auch der Objektleiter Thomas Berndt vom Bielefelder Textilunternehmen JAB Josef Anstoetz. Angesichts weiterhin schwieriger Marktbedingungen gilt es, die Qualität des eigenen Hauses zu stärken und sich mit einer zeitgemäßen Ausstattung im Wettbewerb zu behaupten. In Halle B7 und Halle B5 dreht sich deshalb alles um die Einrichtung und Ausstattung. Aussteller zeigen, wie der Hotelier seinem Gast eine wohnliche Atmosphäre bieten kann, ohne dabei an Individualität einbüßen zu müssen. Passende Lösungen für die Außengastronomie wie Veranstaltungszelte zeigen die Aussteller auf dem Außengelände zwischen den Hallen A3 und A2. Zunehmend an Bedeutung gewinnt das Thema Nachhaltigkeit. Ob Versorgung durch alternative Energien, die Verwendung umweltgerechter Materialien, energiesparender Küchentechnik oder ökologisch einwandfreier Reinigungsprodukte ­ immer mehr Hoteliers achten auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Natur und verankern nachhaltige Ideen in ihrem Unternehmen. Ideen zu ,,grüner Technik" ­ vom Kombidämpfer bis zur Abzugshaube ­ liefern die Aussteller in den Hallen A2, A3 und A4. Der Bedarf an EDV, Kassensystemen und Kommunikation wird im Obergeschoss von Halle B2 Größer als je zuvor präsentiert sich die Internorga vom 18. bis 23. März 2011 auf dem Hamburger Messegelände: Mehr als 1.100 Aussteller zeigen den Besuchern auf einer Fläche von rund 88.000 m², was im Außer-Haus-Markt Zukunft hat, was sie ihren Gästen morgen bieten und wie sie neue dazugewinnen können. D ie Konjunktur zieht an und die Übernachtungszahlen steigen wieder. Neue Kraft schöpft die Hotellerie auch aus der Senkung der Mehrwertsteuer, die bereits seit einiger Zeit zu verstärkter Sternschanze Bus-Shuttle zum Bahnhof Dammtor Fernsehturm Eingang Mitte Me sse pla tz Lagerstr. Parkhaus Mitte Grabenstraße NEU: Halle B6.1 Bäckerei- u. Konditoreibedarf St. Pe ter sb urg er Karolinenstr. Bus-Shuttle zum Eingang West CCH- Congress-Center Hamburg Str aß e Halle 04 OG Newcomer s Area Tiefgarage CCH en hhöf .Kirc Bei d Ho lst en gla cis Eingang Ost Stephansplatz Messehallen Eingang Süd Bäckerei- und Konditoreibedarf, Ladenbau B6, NEU: B6.1 Küchentechnik und -ausstattung A2, A3, A4 Einrichtung und Ausstattung B5, B7 Nahrungsmittel und Getränke A1, B1, B2.EG, B3.OG, B4 EDV, Kassensysteme und Kommunikation B2.OG, B3.EG Außengastronomie (u. a. Veranstaltungszelte, Verkaufsfahrzeuge) Freigelände Stand 02/2011 Änderungen vorbehalten! 32 3/2011 Fotos: HMC/Katrin Neuhauser, HMC/Romanus Fuhrmann-Rickert Eingang West Park Planten un Blomen



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sowie im Erdgeschoss von Halle B3 gedeckt. Auch das Team der B&L MedienGesellschaft ist mit der FIRSTCLASS und den anderen Fachzeitschriften GVmanager, und Schulverpflegung in diesem Jahr wieder auf der Messe vertreten. Sie finden uns in der Halle A4, Stand 425 sowie in Halle B4 EG, Stand 005. Going Green Nach Überzeugung der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) wird der Anspruch der Tischgäste in Deutschland nach einem gesunden und ausgewogenen Essensangebot in der Gastronomie weiter zunehmen. Bei den Küchentrends setzt die Branche auf eine ,,Revolution des Bewährten", zu der auch die anhaltende Renaissance des Schnitzels gehört, das in immer neuen Spielarten und Varianten angeboten wird. Allgemein gilt: Trendiges Snacking gedeiht neben Haute Cuisine, die deutsche Küche neben der indischen, italienischen, mediterranen, asiatischen und anderen ethnischen Küchenwelten oder sogar im Crossover-Mix, aber: authentisch muss es sein! Als wieder aufkommende Strömungen prognostizieren Trendforscher die Molekularküche und zunehmend ,,Mood Food". Einen Überblick über die vielfältigen aktuellen Trends und Fotos: HMC/Romanus Fuhrmann-Rickert neuen Produkte im Food- und BeverageBereich gewähren die Hallen A1, B1, B2. EG, B3 und B4. Aufgrund großer Nachfrage bekommt die Backbranche in diesem Jahr eine zusätzliche Leichtbauhalle und erhält damit eine Ausstellungsfläche von insgesamt 14.000 m² in den Hallen B6 und B6.1. Eine Erweiterung erfährt auch die Newcomer's Area in Halle B4.OG, die im letzten Jahr erfolgreich Premiere feierte und nun großen Andrang findet. Mit dieser Präsentationsplattfom bietet die Hamburg Messe und Congress (HMC) innovativen Unternehmen, die sich neu in Richtung AußerHaus-Markt orientieren, eine optimale Bühne für die Vorstellung ihrer Produkte und Dienstleistungen. Dafür stellt die HMC ihnen an zentraler Stelle die notwendige Infrastruktur zur Verfügung und begleitet den Auftritt wieder mit zahlreichen aufmerksamkeitsstarken Marketingmaßnahmen vor und während der gesamten Messezeit. Zur Förderung des Nachwuchses soll auch das Forum Gastgewerbe im Obergeschoss des Foyer Ost dienen. Hier präsentieren sich nicht nur offiziell die norddeutschen Dehoga-Landesverbände Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen, Lippe und Sachsen-Anhalt, sondern finden auch die viel beachteten Wettbewerbe für den Nachwuchs wie die gläserne Küche und der VSR Service-Cup 2011 statt. Premiere feiert in diesem Jahr der Internorga Zukunftspreis für Produkte, Dienstleistungen, Anwendungen oder Strategien, die sich in besonderer Weise durch einen nachhaltigen Ansatz auszeichnen. ,,Mit dem Preis setzen wir vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nicht nur ein starkes Zeichen für zukunftsorientierte Produkte und Unternehmen, sondern leisten zudem auch einen wichtigen Beitrag, dieses Thema stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken", erklärt Bernd Aufderheide, der Vorsitzende der Geschäftsführung der HMC die Einführung des neuen Preises. Er wird in der Kategorie ,,Top Runner Angebot" ­ zukunftsweisende Trendsetter im Angebotsbereich ­ und in der Kategorie ,,Top Runner Anwendung" verliehen, wobei ein Unternehmen an einem Best-Practice-Beispiel demonstrieren soll, wie unternehmerisches Handeln und nachhaltiges Wirtschaften Hand in Hand gehen können. Glänzende Buffet-Ideen A U F EINEN BLICK Wann: 18. bis 23. März 2011, täglich von 10 bis 18 Uhr Wo: Hamburger Messegelände, Hallen A1-A4, B1-B7, Freigelände Preise: Tageskarte 28 , Zweitageskarte 38 , Fachschüler 14 , Messekatalog 20 Made with CRYSTALLIZEDTM ­ Swarovski Elements FRILICH GmbH · Fischbach 7 · 35418 Buseck Telefon +49(0)64 08-90 80-0 E-Mail: info@frilich.de · www.frilich.com Besuchen Sie uns auf der INTERNORGA! Halle 7, Stand B7. 220



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INTERNORGA 2011 Saubere Lösung: Mit dem ProfiMat II hat Honig-Hof Göken einen Konfitüren- und Nuss-Nougat-Dispenser im Programm, der mit 650-g-Beuteln befüllbar ist. Die Produkte sind hygienisch abgeschirmt, eine sichere Entleerung ermöglicht der mechanische Kolben. Den Spender gibt es mit einer Zapfstelle, drei oder fünf in drei Designvarianten (im Bild: Modell Rustikal). Halle B7, Stand 221 Geringere Garzeiten: Rational präsentiert den Messebesuchern das SelfCooking Center ® in seiner ganzen Vielfalt im Messe-Bistro und Frontcooking-Einsatz. Besonderen Fokus legt das Unternehmen in diesem Jahr auf das Thema Nachhaltigkeit und steht interessierten Praktikern gerne für diesbezügliche Fragen zur Verfügung. Halle A3, Stand 213 Besteck auf Hochglanz: Die Besteckpoliermaschinen TD 1500 und TD 3000 L von Thomas Dörr sorgen für Besteck zum Eindecken. Die TD 1500 ist ein Tischmodell, das pro Stunde 1.500 Besteckteile trocknet und poliert. Das Einsteigermodell TD 3000 L, auch ein Tischmodell, schafft 3.000 Besteckteile pro Stunde. Halle A3, Stand 209 Unkonventionelle Kondensation: MKN hat z. B. den HoodIn als neue integrierte Dampfkondensation für die Kombidämpfer HansDampf Compact und HansDampf Junior im ,,Gepäck". Das Patent macht konventionelle Kondensationshauben überflüssig, der HansDampf Compact mit der integrierten Dampfkondensation bietet z. B. eine Kapazität von 6 x 1/1 GN. Halle A4, Stand 417 Designing Atmosphere: Neben den neu aufgelegten Farben Mango, Coral Pink, Pacific Blue, Jade und Dune stellt Duni die Serie ,,Elegance Lily" in drei neuen Farben vor. Die Motivserie ,,Linen" erweitern u. a. Ton-inTon-Varianten wie ,,Linen jade". Produktneuheiten sind Tischläufer mit Damast-Motiv, runde Tischsets sowie der Teelichthalter ,,Moody" aus Silikon. Halle B7, Stand 512 Einfach nicht zu riechen!: Die für die Gastronomie entwickelte Luftfiltertechnik plasmaNorm reinigt Küchenluft keim- und geruchsfrei ­ im Umluftbetrieb. Küchenabluftanlagen können komplett entfallen. plasmaNorm gibt eine Dauergarantie auf vollständige Geruchsbeseitigung. Ganz neu: ein sparsamer EC-Lüfter sowie höchster Brandschutz. Halle A3, Stand 119 Fotos: Honig-Hof Göken, Airtec, Duni, Rational, Thoams Dörr, MKN, Frisch&Frost, Plümecke Gartenmöbel, F & B Tec Hocker I Stühle I Tische I Bänke I Zubehör g bur Ham 3 . 1 1 rga 2 3 . 0 rno 5 nte 3 . 1 1 I d 40 0 Stan 18. B5 Fon 02591. 91 73-0 . www.schnieder.com Neue Schmankerl: Frisch & Frost schickt weitere Neuheiten der Marken Toni Kaiser und Bauernland an den Start. Ob Gemüse-Leckereien, Strudel, klassische Torten oder Palatschinken ­ alles bestehen aus natürlichen Zutaten und lassen sich gelingsicher zubereiten. Die neuen Fruchtstrudel-Kreationen mit fruchtigen Füllungen eignen sich auch als Hauptgericht. Halle B4.EG, Stand 306 GN-Behälter und mehr: F & B Tec, der Vertriebspartner für amerikanische Marken, zeigt unter dem Themenpark Around Stores neben zahlreichen Spendersystemen z. B. für Becher, Deckel und Servietten, auch GN-Behälter von Vollrath für Buffets. Die Super Shapes gibt es in ovalen oder wellenartigen Formen in den Designs Kidney, Wild Pan oder Hexagon. Halle B1.EG, Stand 201 Robuste Möbelgarnitur: Hohe Standsicherheit und Qualität zeichnen die Festzeltmöbel von Plümecke Gartenmöbel aus. Bei der neuen FestzeltGarnitur ist das Untergestell des Tisches so konstruiert, dass ein problemloses Ein- und Aussitzen am Tischende gewährleistet ist. Auf Wunsch kann die Farbe in Abstimmung mit möglichen Logos gewählt werden. Halle B5, Stand 100 34 3/2011



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INTERNORGA 2011 Neue Tartelettes: Zusammen mit dem Allein-Importeur Zieres stellt Hug neue Tartelettes vor. Die Dessertund Snack-Tartelettes Carré 7 cm z. B. mit einem extra dicken, quadratischen Boden gibt es sowohl als Dessertvariante als auch als Snack-Tartelette. Darüber hinaus wurde die runde Classic-Linie um drei neue Varianten erweitert. Halle B1.EG, Stand 309 Aktuelle Gastro-Trends: In Form von fantasievollen Erlebniswelten stellt Vega Neuheiten wie die Porzellanserie Islands auf stylischen Thementischen vor. Weitere Themenschwerpunkte liegen bei Kaffeewelten und Outdoor-Möbeln. Dieses Jahr werden zudem noch mehr Produkte aus dem InternetShop und den Katalogen integriert. Halle B7, Stand 301 Neue Version: Hotline Hotelsoftware stellt die neue Programmversion 19 vor, bei der der interaktive Belegungsplan in der Darstellung und Arbeitsweise so erweitert wurde, dass alle bekannten Funktionen auch vom Belegungsplan aus bedient werden können. Die Zuweisung von Arrangements bei Aufenthalten mit mehreren Personen im Zimmer wurde ebenfalls optimiert. Halle B2.OG, Stand 110 Starkoch zeigt Weltneuheit: Am Eröffnungstag präsentiert Palux seine neueste Hightech-Generation mit dem Sternekoch Alexander Herrmann, der am 18., 21. und 22. März 2011 an den neuen Geräten einen Einblick in seine Kochkunst gibt. Design plus maximale Energieeffizienz stehen bei den Geräten im Fokus ­ eine Serie mit besonderem Touch bei besten Garergebnissen. Halle A4, Stand 408 Pürees für alle Fälle: Les vergers Boiron zeigt neue gebrauchsfertige TK-Gemüsepürees und mehr für Vorspeise, Hauptgericht, Nachspeise, Getränk ­ z. B. 100 % Gemüse Pürees mit Gurken, Tomaten und Rote Paprika, 100 % Grüne Melone Pürees mit grüner und Wassermelone, 100 % Pürees in Flaschen in den Sorten Limette & Blutorange und Ananas-Carpaccio in Beuteln. Halle B4.EG, Stand 405 Sicher & kühl: Hartmann Tresore präsentiert diverse Sicherheitslösungen wie die Zimmersafes, Gäste-Mietfachanlagen, Backoffice- und Deposit-Tresore. Zudem werden speziell konzipierte Minibars gezeigt, die z. B. mit einer Peltier-Kühltechnik erhältlich sind. So sind sie energiesparend, umweltgerecht, geräuschlos und vibrationsfrei und weisen fast keinen Verschleiß auf. Halle B7, Stand 503 Fotos: Hug, Vega, Hotline Hotelsoftware, Palux, Les vergers Boiron, hartmann Tresore 250 Gäste an der Kaffeestation. 2 Service-Kräfte im Einsatz. Und jetzt muss Milch aufgefüllt werden. Ganz schön aufwändig! Oder eben nicht! Mit unserer neuesten Cafitesse-Innovation können Sie Kaffee-Spezialitäten in nie dagewesener Cafitesse-Qualität anbieten ­ und zwar im großen Stil. Immer exzellent, immer höchst effizient. Die Innovation auf der Internorga Halle B2.EG Stand B2.EG.208 3/2011 35



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INTERNORGA 2011 Neues für die Profi-Küche: Das Sortiment von Debic umfasst nun fünf herzhafte Saucen auf Sahneoder Butter-Basis. Künftig sind Sauce Bérnaise, Sauce Hollandaise, Champignon- und Pfeffer-Rahmsauce sowie Gratin-Basis erhältlich. Zudem präsentiert das Unternehmen die Dessert-Basis Tiramisù in der wiederverschließbaren 1-lFlasche. Halle B4.EG, Stand 404 Bad-Offensive: König Bäder präsentiert die neue Bad-Offensive für Hotelbäder. In einer Bad-Lounge können sich die Messebesucher von aktuellen Einrichtungsideen rund um das Bad inspirieren lassen. Der Kompletteinrichter für Bäder gestaltet und renoviert seit 1994 Bäder in Hotels und gastronomischen Einrichtungen. Halle B7, Stand 118 Sichere digitale Zukunft: Damit die Zukunft nicht Vision bleibt bieten Blankom Antennentechnik und Tascan Service individuelle Lösungen für ein digitales Hotel-TV. Als Spezialanbieter rund um die technische Ausstattung begleiten beide Hoteliers bei der Modernisierung der Infrastruktur. Halle B7, Stand 201 Gläser professionell spülen: Unter dem Motto ,,Gläserspülen neu erfunden" zeigt Winterhalter Gastronom in seinem Spülpark live, welchen Einfluss die Maschinentechnik, Reinigungsprodukte sowie Wasseraufbereitung und Zubehör auf das Spülergebnis haben. Zudem wird ein Überblick über das gesamte Produktportfolio gegeben. Das wichtigste Modul der Geräte der UC-Serie ist das Variopower-System. Damit ist unter anderem die Reinigung von Weingläsern mit niedrigem oder Bierkrügen mit einem hohem Wasserdruck möglich. Halle A4, Stand 402 Faire Trinkschokolade: Azul Kaffee stellt seine neue Trinkschokolade Azuco Cerro Verde Cacao vor. Feinherb verarbeitet zu einer zart-cremigen Konsistenz garantiert das offizielle Bio-Siegel den ökologischen Landbau nach EG-Richtlinien. Die Einhaltung der internationalen Standards für Fairen Handel werden durch das Fair Trade Siegel zugesichert. Halle B2.EG, Stand 206 Hochleistung & Design: Die neue Geräteserie Cucina aus dem Hause Salvis wird zum ersten Mal vorgestellt. Hochleistung, Flexibilität, Energieeffizienz und hochwertiges Design mit optimalem Bedienkomfort sind hier vereint ­ das bezeugt auch Sternekoch Karlheinz Hauser. Von den ersten Gar-Ergebnissen können sich Zuschauer am Stand überzeugen. Halle A2, Stand 321 Wachstum durch Synergie: Der Kaffeespezialist Macchiavalley hat das französische Unternehmen Reneka übernommen. Reneka zählt zu den führenden Herstellern von Kaffeehalbautomaten und ist in über 30 Ländern aktiv. Die Basis der Integration in die Macchiavalley GmbH wurde mit einer gemeinsamen Vertriebskooperation bereits 2010 gelegt. Halle B3.OG, Stand 104 Federn aus Kunststoff: Für seine Boxspring-Betten präsentiert Fey & Co. die neuen Hochleistungskunststofffedern Spiroplex. Mit ihnen werden die Bettmodelle für den Garni- bis First-Class-Komfort metallfrei. Für die Barrierefreiheit in Zimmern wurde ein spezieller Einlegerahmen entwickelt, der in jedes vorhandene Bettgestell integriert werden kann und den Einstieg erleichtert. Halle B7, Stand 518 Fotos: FrieslandCampina Professional, Winterhalter Gastronom, König Bäder, Azul, Salvis, Blankom/Tascan, Macchiavalley, Fey & Co., Powerlux, Rieger .12 6 Halle 7· Stand B7 INTERNORGA Live auf der Fullser vice Hotelwäschelösungen Tischwäsche . Gartentischwäsche . Küchenwäsche Frottierwäsche . Bettwäsche . Bettwaren . Matratzen Einstickungen . Einwebungen und vieles mehr D-89150 Laichingen 07333 804-840 waeschekrone.de Bei Köchen beliebt: Der Pacojet von Powerlux verarbeitet tiefgefrorene Kreationen aus frischen, rohen Zutaten (ohne Zusatzstoffe) zu einer homogenen und cremigen Konsistenz, ohne diese aufzutauen ­ ideal für Eiscremes und Sorbets oder Pikantes. Eine Portion verarbeitet das Gerät in 20 Sekunden, 1 l in ca. vier Minuten, bis zu 15 l oder 150 Portionen in einer Stunde. Halle A4, Stand 501 Für kleine Gäste: Die Zustell-Kinderbetten von Rieger für die Hotellerie und Gastronomie sind ohne Werkzeug in Sekunden aufgebaut. Aus massivem Holz gefertigt und mit speichelechtem Spielzeuglack überzogen, eignen sie sich für Babys und Kleinkinder bis zu vier Jahren. Der Matratzenrost ist höhenverstellbar, das Gitterbett lässt sich zusammenklappen. Halle 5, Stand 322 36 3/2011



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INTERNORGA 2011 Mit Web-2.0-Werkzeugen erfolgreich kommunizieren ­ die Hotel- und GastronomieEinkaufsgenossenschaft HGK unterstützt Hoteliers und Gastronomen jetzt beim zukunftsträchtigen OnlineMarketing und bietet seinen Mitgliederbetrieben während der Internorga individuelle Apps. Individuelles App für Mitglieder dern trage ebenso dazu bei, vor allem junge und kaufkräftige Neukunden auf den eigenen Betrieb und attraktive Angebote aufmerksam zu machen. Auch Waldemar Fretz vom HotelRestaurant Hoepfner-Burghof in Karlsruhe ist derzeit dabei, mit der LocalHero seine eigene App zu erstellen. ,,Wir freuen uns schon jetzt auf die neue Dienstleistung, die wir unseren Gästen mit der App in der Zukunft bieten können. Als gastronomischer Betrieb ist es von besonderer Bedeutung, neue Trends schnell zu entdecken und umzusetzen und so als innovatives Unternehmen seinen Gästen immer wieder einen neuen Mehrwert zu bieten", betont Waldemar Fretz und fügt ergänzend hinzu: ,,Gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit muss man die digitalen und mobilen Möglichkeiten nutzen, um erfolgreich mit seinen Gästen zu kommunizieren. Wir sind uns sicher, dass wir dies mit unserer App hervorragend realisieren können." Auf der diesjährigen Internorga vom 18. bis 23. März in Hamburg präsentiert sich die HGK gemeinsam mit leistungsstarken Lieferpartnern auf einer über 500 m² großen Fläche in Halle B4.OG, Stand 300. www.h-g-k.de pps sind heute nahezu unverzichtbar für das innovative Web-Marketing: Angebote, Aktionen, Serviceleistungen und Imagebotschaften lassen sich mit einer eigenen Unternehmens-App vollkommen unabhängig von Zeit und Ort an Gäste kommunizieren. Zusätzliche Chancen ergeben sich durch das sogenannte ,,Social Marketing", also durch die Weiterverbreitung von Empfehlungen z. B. via Facebook. ,,Die individuellen App-Lösungen, die wir unseren Mitgliedern während der Internorga zu Top-Konditionen als MesseHighlight anbieten, sind ein idealer Einstieg für Unternehmen, die bisher noch gezögert haben, solche Tools einzusetzen", erklärt HGK-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Schmidt. Realisiert werden die individuellen iPhone- und Web-Apps in Zusammenarbeit mit dem in Bremen ansässigen Unternehmen LocalHero, das mit seinem achtköpfigen Team lokalbasierte mobile Dienste für die Tourismusindustrie umsetzt und dabei eng mit dem Fachbereich Informatik der Hochschule Bremen kooperiert, um innovative Entwicklungen und Forschungsansätze für den Mobile-Sektor wirtschaftlich nutzbar zu machen. Die Spezialisten von LocalHero werden die Messebesucher eingehend beraten und legen dabei neben der einfachen Handhabung einen besonderen Wert auf die speziellen Anwen- A dungen für die Hotellerie und Gastronomie. Für die Mitglieder der HGK ergeben sich so eine Fülle an Möglichkeiten, die eigene Unternehmens-App zu verwirklichen. Der Gast kann mit der App dank integrierter GPS Technologie schnell den Weg zum Hotel oder Restaurant finden. Umfangreiche Informations- und Buchungsmöglichkeiten wie die komfortable Tisch- und Zimmerreservierung direkt über die App, eine Speisekarten-Abruffunktion, ein Veranstaltungskalender sowie zahlreiche weitere Services runden das Angebot ab. ,,Unsere Mitglieder können sich während der Internorga ihre App aus einer breiten Palette von Möglichkeiten individuell zusammenstellen und die Programmierung gemeinsam mit unseren Spezialisten festlegen", so Wolfgang Schmidt. ,,Jeder erhält dann die Lösung, die für den eigenen Betrieb passt." Dass Web-2.0-Marketing nicht nur ,,in" ist, sondern echten wirtschaftlichen Nutzen bringt, bestätigt auch HGK-Mitglied Karsten Wierig vom Schlosshotel Münchhausen in Aerzen bei Hameln. ,,Wir setzen unsere App bereits seit einigen Monaten ein und sind erstaunt, wie viele Reservierungen und positive Rückmeldungen wir über diesen Kanal bekommen", berichtet der erfahrene Hoteldirektor. Marketing mit der eigenen ,,App" stärke nicht nur die Stammkunden-Bindung, son- Fotos: Schlosshotel Münchhausen, HGK Auf der INTERNORGA finden Sie uns vom 18. bis 23.3.2011 in Halle B2.OG, Stand 101 3/2011 37



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INTERNORGA 2011 Mürben ohne Gewichtsverlust: Der Schnitzelmaster arbeitet ab sofort mit dem neuen Mastern®Verfahren. Bei dieser Fleischmürbung werden die Fasern nicht gepresst oder gequetscht, sondern gedehnt, und die Struktur bleibt somit erhalten. Zur Verarbeitung größerer Mengen gibt es jetzt den Schnitzelmaster Turbo. Halle A2, Stand 300 Bio-Vielfalt: Neue handwerkliche Backwaren bietet Edna mit seinem Gourmet-Jourgebäck in Bio-Qualität. Die sechsfach sortierten Produkte der Marke ,,all Day long" sind in 3-5 Minuten ofenfrisch und servierbereit. Die Kiste enthält je 30 Mini Kaiser natur, Mini Stangerl natur mit Salz-KümmelDekor, Mini Kringerl Mohn, Mini Kaiser Sesam, Mini Sonne Mehrkorn und Mini Kornspitz. Halle A1, Stand 416 Aus einer Hand: Erstmals präsentiert Electrolux Professional die modularen Geräteserien XP700 und XP900, die über einen Power Grill mit Strahlungshitze, das IcyHot-Modul und einen Nudelkocher mit Energiesparsystem verfügen. Zudem werden Geräte wie der Heißluftdämpfer Air-O-Steam Touchline oder die Green&Clean Spülmaschine gezeigt. Halle A3, Stand 206 Feinleinen bis Kinderpaket: Unter dem Motto ,,Die Individualität macht's" legt Hantermann einen Fokus auf das individuell gestaltbare Mappenprogramm. Zudem wird die Einwegtischwäsche Gastro-Tafel mit Deko-Elementen oder die Premium-Qualität ,,Hantessa Feinleinen", eine bedruckbare Serviette mit textilem Charakter, vorgestellte. Ein ,,Kinderpaket" ergänzt u. a. das Programm. Halle B7, Stand 409 Vom Konzept zur Ausführung: Von der Konzeption über die Planung bis zur Ausführung macht sich Objekteinrichtung Erwin Hofer bei der Innengestaltung den Einsatz von Formen, Materialien, Licht und Farben zu Nutze. Das Unternehmen schafft Behaglichkeit, Atmosphäre und authentische Alleinstellungsmerkmale für Hotels. www.objekteinrichtung-hofer.de. Halle B5, Stand 421 Endlich! frische Milch: Crem International hat eine neue Generation von Kaffeeautomaten im Gepäck: Die CQube läuft unter der Marke Coffee Queen, ist HACCP-zertifiziert und energieeffizient. Mit der neuen Milchlösung wird weniger Milch verschwendet und der Prozess benötigt weniger Energie, da von der Molkerei bis in die Tasse keine Kühlung benötigt wird. Halle A1, Stand 503 ANZEIGE Premiumqualität und Kundennähe Ob zum Frühstück, für Konferenzen oder in Tagungspausen: Tiefgekühlte Backwaren sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Angebots in der Hotellerie und Gastronomie. it rund 600 verschiedenen Produkten in allen Convenience-Stufen bietet HIESTAND & SUHR Premium-Backwaren für jeden Anlass. Neben dem breiten Sortiment für Küche und Patisserie ist bei Küchenchefs und F&B-Managern vor allem die in Kartons bereits vorsortierte Auswahl an MiniBrötchen, Mini-Plundern, Mini-Muffins und gefüllten MiniCroissants beliebt. Viele der Produkte lassen sich zudem mit wenigen Handgriffen kreativ veredeln. M Entscheidend für den Erfolg von HIESTAND & SUHR: Der Qualitätsanspruch und die räumliche und fachliche Nähe zum Kunden. Back-Experten kümmern sich vor Ort um Kundenanfragen und gewährleisten im Zusammenspiel mit 18 Logistikstandorten, dass innerhalb von 24 Stunden an bis zu sechs Tagen der Woche die Waren ausgeliefert werden. HIESTAND & SUHR bieten Hotels und gastronomischen Betrieben einen besonderen Mehrwert. Die Backexperten haben für die marktgängigen Kombidämpfer Backprogramme entwickelt, die schneller und effizienter backen als die werkseitig eingestellten Programme. Die Vorteile: Neben der gleichbleibenden Backqualität ist die Anschaffung HIESTAND & SUHR Handels- und Logistik GmbH eines zusätzlichen Ofens Auf der Haid 1 · 79235 Vogtsburg-Achkarren Tel. +49 7662/9303-16 · Fax +49 7662/9303-30 nicht notwendig. info@hiestand-suhr.de · www.hiestand-suhr.de 38 3/2011 Fotos: Schnitzelmaster, Edna International, Objekteinrichtung Erwin Hofer, Electrolux Professional, Crem International, Hantermann



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INTERNORGA 2011 Bedienungskonzept: Mit TouchIT hat Schaerer ein Bedienkonzept entwickelt, das auf die Bedürfnisse von SB-Betrieben und auf den bedienten Service abgestimmt ist. Es kommuniziert die Reinigungsschritte durch animierte Bildfolgen. Die einfache Handhabung sichert eine HACCP konforme, gründliche Reinigung. Die Getränketasten sind individuell beschriftbar. Halle B2.EG, Stand 106 Mehr Frucht & Service: Der Trinkgenuss Rhabarber und die Fruchtschorle Rhabarber stehen bei Eckes-Granini im Fokus. Zudem wird das Convenience-Sortiment für den Take-away-Bereich und die ElkaFrischsaftrange für die Gastronomie vorgestellt. Pakete für die Hotellerie und Catering sowie das Portal www.granini-gastro.de bieten neue Services. Halle B1.OG, Stand 207 Interaktives Kochen: Mit der Überarbeitung des Knorr-Sortiment, das einen verbesserten Geschmack und Zutaten, mehr Effizienz und Umweltschutz beinhaltet, wird sich Unilever Foodsolutions erstmals präsentieren. Dafür wurde auch die Standkonzeption erneuert z. B. mit Chefstables ­ eine Kombination aus Tisch und Herd zur direkten Beantwortung von Fragen. Halle B4.EG, Stand 202 Nachhaltige Bohnen: Der neue Aroma Caffè Crema der Marke Splendid Originale d'Italia steht im Fokus von Jacobs Professional. Er besteht aus 100 % Arabica-Bohnen und ist durch die Rainforest Alliance zertifiziert. Am Messestand wird Baristameisterin Nana HolthausVehse jeden Tag Baristakunst zum Besten geben. Halle B2.EG, Stand 108 Platzsparender Servicewagen: Eine kleine, preiswerte Alternative für den Zimmerservice hat Wilhelm Ebinger Metallwaren im Programm: Der Wagen mit eckiger oder gerundeter Platte misst 80 x 80 cm und kann an beiden Längsseiten abgeklappt werden. Das Stahlgestell ist pulver-, die Platte kunststoffbeschichtet mit Buche- oder Mahagonioptik. Halle B5, Stand 320 Flexible Speisekarten: Das Fluhrer System ermöglicht durch flexible Variations-Möglichkeiten eine individuelle Gestaltung von Speisebzw. Getränkekarten. Bei allen Karten sind Speise- und Getränkeangebot jederzeit veränderbar. Der aktuelle Katalog informiert u. a. über Sonderformate, Kombinationsideen, Trendfarben, Klassiker und vieles mehr. Halle B5, Stand 511 Neues für Vegetarier: ,,Salty Fingers" heißen die knackigen Pflanzen mit dem salzig-bitteren Geschmack, die Koppert Cress vorstellt. Sie passen zu Gerichten mit Fisch oder Meeresfrüchten und werden biologisch kontrolliert angebaut. Das protein- und kohlenhydratreiche Gemüse aus den tropischen Küstenregionen Asiens und Amerikas ist ganzjährig erhältlich und bei 2-4°C bis zu sieben Tage lagerbar. Halle B3.OG, Stand 110 SALVIS AG CH- 4665 Oftringen Telefon + 41 (0) 62 788 18 18 www.salvis.ch Salvis Weltneuheit. Fotos: Schaerer, Eckes-Granini, Unilever Foodsolutions, Jacobs Professional, Dr. Oetker Food-Service, Frilich, Wilhelm Ebinger Metallwaren, Fluhrer Verlag, Koppert Cress Quer durchs Sortiment: Dr. Oetker Food-Service stellt u.a. die neuen Großgebinde der Suppen und Saucen auf Granulatbasis der Marke eto vor. Die Produkte sind streufähig, gut einzurühren und nachzudosieren. Zudem ist eine Auswahl der Top 25 Produkte ausgestellt, und süße Kostproben von sieben servierfertigen Puddings werden geboten. Halle B4.EG, Stand 108 Karlheinz Hauser ärz 2011 18. ­ 23. M 1 / Stand 32 Halle A2 Elegant kombinieren: Das neue Buffetsystem ,,connect" von Frilich gruppiert mehrere Frühstücksbestandteile und gibt Elementen der Linie ,,elegance" festen Halt. Neben der Portionsschale ,,pure nature" für Trinkgläser präsentiert das Unternehmen ,,Carafine Triplet", in der drei Saftkaraffen oder Getränkeflaschen Platz finden. Halle B7.EG, Stand 220 Die Spannung steigt... neue Produkte innovative Technologien kreative Küchenideen 3/2011 39



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ANZEIGE Premiere auf der Internorga Kaffee begleitet durch den Tag und tritt dabei als Trendgetränk inzwischen nur noch selten solo auf. Mit Solutions bietet Tafelstern nun ein facettenreiches Porzellan für alle Einsatzbereiche. K affee trinken bedeutet immer häufiger Frühstück, Snack, Lunch oder Kuchengenuss zugleich. So variantenreich und vielschichtig wie die heutige Kaffeekultur ist jetzt auch das neueste Porzellankonzept von Tafelstern: Solutions aus weißem Hartporzellan beeindruckt nicht nur mit seiner Formenvielfalt und dem terrassenförmigen Design der Unteren, sondern überzeugt auch durch eine hohe Funktionalität. Ferner fügt es sich nahtlos in das modulare System des Selber Porzellanspezialisten ein. Während die stufige Gestaltung der Unteren und Platten optische Akzente setzt und den Tassen, Schalen sowie Gläsern festen Halt gibt, geben die versetzt zum Rand angelegten Innenflächen Fläche dort frei, wo der Daumen zum Servieren greift. Sich konisch öffnende Tassen laden zum Genuss ein und erlauben dem Kaffee- aroma freie Entfaltung. Die eckige Außenform der Teller ist nicht nur zeitgemäß als Designmerkmal ­ durch sie spart man Platz auf dem Tisch, im Tresen oder gestapelt im Schrank. Für alle Einsatzzwecke Ob Kaffee als Umsatzbringer im Mittelpunkt oder als gastronomischer Begleiter: Solutions vereint alle Anforderungen an Porzellan in einem Konzept, das auch Flachteile zum Servieren von Speisen sowie Gläser einschließt. Mit den Oberen und Unteren lassen sich Kaffeespezialitäten vom Espresso bis zum Cappuccino inszenieren. Kommt zusätzlich eine Platte zum Einsatz, kann diese stilvoll mit einem Wasserglas serviert werden. Latte macchiato wird in dem zur Kollektion gehörenden Glas auf einer Porzellanplatte gereicht ­ hierzu passt auch das ovale Porzellan-Schiffchen für Milchkännchen und Zucker. Eine Teetasse und Kanne, in die ein Sieb für losen Tee passt, laden Teeliebhaber zu Verwöhnmomenten ein. Passend zum Konzept kommen auch die Speiseteller im Stufenlook, die durch die verschobenen Innenflächen Gebäck und Snacks zur Geltung bringen ­ alternativ werden auf ihnen Schalen mit Suppen oder anderen Köstlichkeiten wie Sandwiches gereicht. Appetizer lassen sich auf dem neuartigen Gourmetlöffel platzieren, der sich ebenso als Presenter für Pralinés eignet. Auf dem Frühstücksbuffet punktet die neue Serie ebenso wie beim Room-Service und einem leichten Lunch. Ihre Formenvielfalt inspiriert zu neuen Servierideen in Restaurant, Bistro oder Coffeeshop und lässt die Freiheit, mit anderen Kollektionen von Tafelstern zu kombinieren. Eine besonders individuelle Note verleihen Dekors mit dem hauseigenen Logo. Das neue Konzept Solutions umfasst Obere und Untere in verschiedenen Größen für Kaffee- und Teespezialitäten, Wasser- und Macchiato-Glas, Teller und Platten in vier Formen und Größen, Schalen in acht Formen und Größen. Ergänzt wird das Sortiment durch eine Kaffeekanne, zwei Milchkannen, Teekanne, Zuckerdose, Suppentasse mit Henkel und Suppen-Bowl, Salzund Pfefferstreuer, Gourmetlöffel sowie Schiffchen. Halle B7, Stand 208 Tafelstern professional porcelain Ludwigsmühle · 95100 Selb Tel: (09287) 73 17-11 · Fax: (09287) 73 17-19 info@tafelstern.de · www.tafelstern.de/business



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Neues Modell & Service: WMF stellt neben einer neuen Kaffeemaschine die Serviceleistungen in den Fokus des Messeauftritts. Der neue Premium-Vollwartungsvertrag wird künftig Zusatzleistungen wie ein Betreuungspaket enthalten. Auf der ,,Serviceinsel" ist u. a. auch ein gläsernes Modell der WMF bistro zu sehen, in dem jeder Arbeitsgang mitverfolgt werden kann. Halle B7, Stand 208 Neue Würze für Speisen: Drei neue Produkte aus der Exquisite-Linie präsentiert Wiberg. Das Cirque de Sel ist eine Salzkomposition mit Gewürzen, Kakawa Sol, ein Gewürzsalz, schmeckt süßlich-pikant, und der kanadische Ahornzucker heißt Cristal du Québec. Zudem gibt es vier Neuheiten aus dem A-la-carteSortiment, u. a. die Italia Gewürzzubereitung. Halle B2 EG, Stand 109 Sparsame Automaten: Next Generation Cafitesse 100 und 120 heißen die Neuheiten von Douwe Egberts aus dem Hause Sara Lee. Das Standardmodell Cafitesse 100 für den mittleren und hohen Bedarf bereitet Kaffee schwarz und Heißwasser für Tassen, Kännchen oder Kannen zu. Die Cafitesse 120 gibt auch Café Crème und Espresso aus. Halle B2 EG, Stand 208 Cocktailschäume: Die Anwendungsvorteile der iSi-Technik werden anhand von Konzeptvorschlägen und Beispielen am Stand gezeigt. Die Barmeister Antje Gühlke und Lajos Orban stellen mit Hilfe des Gourmet WhipPlus Mixgetränke aus dem Rezeptheft Cocktailschäume ­ Cocktailträume vor, z. B. cremige Kreationen wie Mai Thai oder den ,,Schutzengel" . Halle A4, Stand 501 Struktur pur: In diesem Jahr dreht sich alles ums Holz: Die Stuhlfabrik Schnieder verrät, wie dem Holz seiner Möbel mittels gezielter Bearbeitungsschritte ­ Bürsten, Wachsen, Ölen ­ ein Used Look verliehen wird, damit es, z. B. in Retro Optik, eine Geschichte erzählt. Beim Stoffbezug sind Unifarben statt große Blumen gefragt. Halle B5, Stand 405 Zuverlässig heißer Kaffee: Thermoplan stellt erstmals die neuen Modelle des kompakten Kaffeevollautomaten Black&White3 vor. Einige Geräte bereiten neben Kaffeespezialitäten auch warmen und kalten Milchschaum zu. Es gibt ihn in mehreren Ausführungen u. a. mit Tassenwärmer, Mengenbrüherund Dampfmodul. Halle B1.EG, Stand 108 Die saubere Lösung Fotos: WMF, Wiberg, Sara Lee Deutschland, iSi Deutschland, Stuhlfabrik Schnieder, Thermoplan, iSi 3/2011 41



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Kulinarisches Trio on einer klassischen Großküche distanziert Rudolf Wachner seinen Arbeitsbereich klar. Dabei bewältigen der Küchendirektor und sein rund 40-köpfiges Küchenteam des Maritim Hotel Stuttgart tägliche Mengen, von denen Krankenhausküchen träumen. Den im Schnitt je 500 Frühstücks- und Mittagessengästen folgen abends rund 120 interne und externe A-la- V carte-Gäste. ,,Nebenbei" gilt es, zwischendurch die Tagungsgäste zu versorgen ­ das Kerngeschäft des Maritim Hotel Stuttgart. ,,Leider verzeichneten auch wir in den letzten Jahren eine geringere Nachfrage. Dennoch kommt uns die hohe Bettenkapazität zugute, vergleichbare Hotels gibt es im Umkreis kaum", sagt Rudolf Wachner. Hinzu kommt das breite Portfolio an Locations für Hochzeiten, Geburtstage, Events oder Tagungen ­ angefangen beim hoteleigenen Tagungsbereich mit einer Kapazität von 350 Personen, über die angegliederte Alte Stuttgarter Reithalle mit Platz für 800 Personen bis hin zum Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle, dessen Küche das Hotel betreibt. Fünf Säle und 17 Konferenz- und Tagungsräume schaffen dort die Basis für 42 3/2011 Fotos: Kirchner, Maritim Hotelgesellschaft Mit einer Kapazität von 555 Zimmern ist das Maritim Hotel Stuttgart das größte Baden-Württembergs und dank der Angliederung an zwei Tagungs- und Eventlocations entsprechend über das Übernachtungsgeschäft hinaus gefragt. Ein gutes küchentechnisches Rückgrat hilft dabei, die Essensmengen in hoher Qualität zu schicken.



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Foto: Kirchner Kongresse mit rund 3.000 Teilnehmern. ,,Alles zusammengenommen verpflegen wir oft rund 3.000 Gäste pro Tag. Maximal schaffen wir theoretisch sogar 7.000 Essen pro Tag ­ unterstützt von Leihpersonal", erzählt der Küchendirektor. Insgesamt nimmt das Tages- bzw. Tagungsgeschäft mengenmäßig 60 % ein, das Eventgeschäft 40 %. ,,Mein oberstes Ziel ist es, Menge und Qualität unter einen Hut zu bringen." Respekt vor den Dimensionen hat er, aber keine Angst, schließlich hat er das Rüstzeug für seine Führungsposition im Sheraton Frankfurt Hotel&Towers mit auf den Weg bekommen. Dank des qualifizierten Personals ­ er beschäftigt nur Köche und Koch-Azubis ­ kann er gemäß seiner Philosophie auf Convenience verzichten. ,,Frische ist für mich ein wichtiges Qualitätskriterium. Nur bei Events greifen wir auf vorgeschnittenes Gemüse o. ä. zurück." Das hat auch einen positiven Nebeneffekt, denn im Maritim zählen Allergiker zum Tagesgeschäft. ,,Da wir wissen, wo was drin ist, sind Sonderwünsche problemlos realisierbar." hältnis zu den Produktionsmengen relativ klein ist, gelingt, hat das Hotel in die Bankettküchentechnik investiert. Neben zwei SelfCooking Centern von Rational, die viel Menge auf geringem Raum bewältigen, wurden drei VarioCooking Center von Frima angeschafft. ,,Dieses Gerät kann einfach mehr leisten als der konventionelle Kipper, den ich ursprünglich anschaffen wollte: Es kocht z. B. Nudeln ohne Beaufsichtigung", sagt Rudolf Wachner. Begeistert ist er auch von den schnellen Aufheizzeiten. ,,Früher haben die Köche bei ihrem Arbeitsantritt erstmal den Kipper zum Aufheizen angeschaltet. Das ist nun überflüssig." Die selbsterklärenden Geräte werden trotz ihres Fassungsvermögens von ,,nur" 100 bzw. 150 l sogar meist dem ebenfalls neuen 300-l-Kochkessel vorgezogen. Neben einer Zeit- und Energieersparnis sowie einer geringeren personellen Belastung brachte die Modernisierung auch neue Zubereitungsarten und Speisen mit sich. Früher hat die Küche primär Fleisch-Edelteile eingesetzt. ,,Mithilfe von Verfahren wie Niedertemperaturgaren im SelfCooking Center und automatischem Druckgaren im VarioCooking Center lassen sich nun auch aus anderen Fleischteilen qualitativ hochwertige Speisen zubereiten ­ bei geringeren Verlusten an Fleischsaft. So sparen wir beim Wareneinsatz doppelt", sagt der Küchendirektor. Gerne würde er auch in der Küche der Liederhalle auf diese Technik zurückgreifen, doch hier ist nicht das Hotel, sondern die Stadt für Investitionen zuständig. Kreativität gefragt Ein weiterer Grundsatz der Kochphilosophie von Rudolf Wachner ist Individualität: ,,Trotz Bankettmappe wird jede Veranstaltung auf den Kunden zugeschnitten." Hier ist auch Kreativität gefragt. ,,Ein FußballDinner mit überraschenden Speisen jenseits von Pommes und Currywurst zu gestalten, ist gar nicht so einfach", sagt er. Aber gerade das schätzt er an seiner Arbeit. ,,Die Mischung aus Hotel-, Tagungs- und Eventgeschäft fordert mich zwar täglich aufs Neue, macht aber auch sehr viel Spaß. Selbst in einem Ferienhotel mit den wiederkehrenden Themenabenden würde ich das vermissen. Ganz zu schweigen von einer Großküche, in die viele Kollegen der Arbeitszeit wegen wechseln." Sein ehemaliger Sous-Chef hat eine andere Möglichkeit für sich entdeckt. Er hat sich damals so gut in das VarioCooking Center eingearbeitet, dass er es heute sogar verkauft ­ und dem Maritim Hotel Stuttgart so indirekt als kompetenter Ansprechpartner erhalten geblieben ist. kir Maritim Hotel Stuttgart 70174 Stuttgart · www.maritim.de Gläserspülen neu erfunden: VarioPower. VarioPower, das Spülsystem mit flexibler Druckregulierung, macht die Gläserspülmaschine der UC-Serie einzigartig. Als erste Spülmaschine bietet sie passende Programme für jede Art von Gläsern. Sie spült edle Weingläser schonend und robuste Biergläser kraftvoll. Damit sorgt sie für perfekten Glanz bei optimaler Behandlung. Mehr Klarheit: www.winterhalter.de/variopower Besuchen Sie uns auf der Internorga vom 18. bis 23.3.2011 in Hamburg, Halle A4 Stand 402 Vierfache Ersparnis Damit die Kombination aus dem hohen Frischeanspruch und einer Küche, die im Ver-



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Neustart im Schloss T obias Dittrich ist taff, auch wenn man das hinter seiner schlanken, jünger wirkenden Erscheinung zunächst nicht vermuten mag. An acht Spitzenstandorten hat der 28-Jährige in den letzten Jahren gearbeitet, unter anderem bei Klaus Erfort, Alexander Herrmann und Markus Nagy und dabei ,,meist Chefs gehabt, die immer Wert auf ein wirtschaftliches Arbeiten legten". ,,Wenn man auf dem aktuellen Markt die Augen aufhält, kann man auch neben der Gastronomie einiges über den Vertrieb der Zimmer lernen", meint der Unternehmer, der derzeit auch noch den Abschluss zum Küchenmeister macht. Im letzten Jahr ist der gebürtige Bamberger in seine fränkische Heimat zurückgekehrt und hat sich mit der Eröffnung des Schlosshotel Hohenstein im Coburger Ortsteil Ahorn samt Gourmet-Restaurant den Traum vom ersten eigenen Haus erfüllt. Von den 15 Zimmern in dem Schloss aus dem 14. Jahrhundert ließ er fünf im letzten Jahr aufwändig renovieren. ,,Manche hatFotos: Schlosshotel Hohenstein, Konzack Eine Gourmetküche für Leute, die Spaß am Genießen haben, ein Schlosshotel, das sich auch rechnet, und ein Michelin-Stern ­ Tobias Dittrich weiß genau, was er will und was er kann. Mit seinem Schlosshotel Hohenstein in Coburg samt neuem Gourmetrestaurant und umgebauter Küche ist der 28-Jährige auf dem besten Weg dahin. 44 3/2011



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Projektbeteiligte (Auszug): Küchenplanung: Wolfgang Eibach Herdanlage: MKN Kombidämpfer: MKN, Rational Salamander: Bartscher Spültechnik: Winterhalter Zimmerumbau: Ziefle Koch Das einzige SelfCooking Center® ,,Ich wähle einfach mein Wunschergebnis. Fertig!" e ga Si nor 3 en er 21 ch nt d su r I an Be f de , St u3 sa eA un Hall ten bis dato nicht einmal einen Fernseher", bemerkt er. Der Betrieb eines Restaurants ohne Hotel kam für ihn nie in Frage, um eine gewisse Wirtschaftlichkeit sichern zu können. Für die Zukunft plant er den Ausbau, denn das Schlosshotel war bereits bei seinen Vorgängern als wichtige Hochzeitslokalität etabliert, und das soll im neuen Betrieb auch so bleiben. In den historischen Veranstaltungsräumen können allein bis zu 120 Gäste untergebracht werden, die Schloss-Schänke mit einer regionalen Küche hält darüber hinaus bis zu 50 Plätze bereit. Auf der Terrasse gibt es noch einmal bis zu 100 Plätze. Bezahlbare Gourmetküche Das Herzstück des neu eröffneten Schlosshotel Hohenstein ist das Gourmet-Restaurant mit 35 Plätzen, das in einem Glasanbau untergebracht ist. Unter dem Motto neue deutsche Gourmetküche erfreuen sich hier während der Woche viele Geschäftsleute einer exzellenten Küche ohne Effekthascherei, außerdem kommen Genießer jeden Alters, die einfach nur Spaß am guten Essen haben. ,,Mir geht es oft so, dass man in einem guten Restaurant als junger Gast nicht ernst genommen wird", erzählt Tobias Dittrich. ,,In meinem Restaurant soll das anders sein, zumal das Gourmet-Angebot in dieser Gegend sehr übersichtlich ist." Hohe Preise sind hier tabu, mehr als 30 für ein Hauptgericht möchte der ambitionierte ,,Jugendförderung" mit klarem Erfolgspotenzial: Tobias Dittrich und Wolfgang Eibach haben in der ,,neuen" Küche Highlights wie einen schwebenden Salamander installiert. Fotos: Schlosshotel Hohenstein, Konzack Koch nur ungern anbieten. ,,Die Ware muss aber trotzdem tausendprozentig stimmen und die Küche funktionieren, denn hier werden die meisten Kosten verursacht", betont er. Anfang dieses Jahres ließ der Eigentümer des Schlosses die etwas verbaute, kleine Küche umbauen, und Tobias Dittrich empfahl dafür Wolfgang Eibach, den er bereits aus seiner Zeit bei Markus Nagy kennt, wo der Küchenplaner innerhalb von vier Wochen die abgebrannte Küche wiederherstellen ließ. ,,Wolfgang Eibach denkt ähnlich wie wir Köche: Er geht keinerlei Kompromisse ein", urteilt Tobias Dittrich. In der Küche des Schlosshotels musste er allerdings ,,kleine" Kompromisse eingehen. Der Grundriss war bereits durch den erst fünf Jahre alten, mittig positionierten MKNHerdblock OptimaMeister 1 mit einer Elektro-Fritteuse, einem Elektro-Inselflächeninduktionsherd, E-Herd mit Großkochfeld und einer Griddleplatte vorgegeben sowie mit einem OptimaMeister 2 mit zusätzlichem ESchnellkochkessel. Um den Ausgabebereich zu optimieren, wurde die Wärmebrücke neu verschweißt und mit einer wärmespeichernden Granitplatte versehen. Unter der Granitplatte befindet sich das angewärmte Geschirr, das von allen Seiten entnommen werden kann. An der Rückseite der Wärmebrücke zum Herdbereich hin ist ein ,,hängender" Salamander von Bartscher mit Glasblende installiert worden ­ für Tobias Dittrich ein Non-Plus-Ultra in der Küche. An den Wänden reihen sich die Vorbereitungsflächen und der Spülbereich mit einer Winterhalter GS 515 mit XXL-Spülraum. Zudem gibt es einen neuen HansDampf Junior Professional, der über einer Spüle angebracht ist. Alles in der Küche ist nun aus Edelstahl und mit den Eibach-typischen Goldgriffen und Kugelecken versehen. Elf Tage wurde die Küche umgebaut und erneuert, seit der Wiedereröffnung des Restaurants Ende Januar 2011 wird sie für die gesamte Gastronomie im Haus genutzt. Das Ziel für Tobias Dittrich ist klar ein Stern. Wolfgang Eibach zweifelt daran keinen Moment und wünscht ihm diesen schon im nächsten Jahr. syk Schlosshotel Hohenstein 96482 Ahorn · www.schlosshotel-hohenstein.de ten Bra kel dun hell ch dur ig glas ,,Mmh... genau nach meiner Vorstellung und das immer wieder!" Egal ob Fleisch, Fisch, Geflügel, Beilagen oder Backwaren, das SelfCooking Center® erkennt, was, wie groß und wie viel und gart alles auf den Punkt. Zeit für das Wesentliche. www.rational-online.de Tel. 08191 327387



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EINRICHTUNG D Fernab von simplen Haushaltsküchen werden mit der steigenden Nachfrage nach Apartments gut ausgestattete Küchen immer wichtiger. Die Möglichkeiten sind inzwischen ausgefallen. 46 3/2011 Foto: Landhaus Jenischpark Kochen im Zimmer as Kochen im Landhaus Jenischpark in Hamburg ist multimedial. In die Außenseite der Dunstabzugshaube ist ein Flatscreen-TV integriert, der nicht nur das Fernschauen ermöglicht, sondern auch das Abspielen von DVDs oder CDs. Zudem gibt es eine Espresso- und Nespresso-Kaffeemaschine sowie einen DesignerWasserkocher. ,,Die Gäste sind begeistert und fragen mich, wo man die Geräte kaufen kann", erzählt Carsten Fuchs. Der Manager des Landhaus Jenischpark betreut zehn Häuser mit einer Fläche von 60 m² auf zwei Etagen. Neben einem Kamin, Regendusche und Personenwaage warten die seit drei Jahren auf dem Markt bestehenden Häuser jeweils mit einer Terrasse und einem Ankleidezimmer auf. Die vollausgestatteten Küchen verfügen z. B. über einen E-Herd mit vier Ceranflächen, Backofen, Geschirr und Geschirrspüler, Kühlschrank mit Eisfach sowie diversen Kleingeräten wie Stabmixer und Küchenhelfern. Genutzt werden die Küchen sowohl von wenig kochenden Businessreisenden und Touristen, die tageweise das Haus buchen und meist nur frühstücken, als auch von ,,echten", vielkochenden Longstay-Gästen, die hier über Wochen ein Übergangszuhause haben. Grundsätzlich unterscheidet man bei der Ausstattung von Apartmentküchen zwischen zwei Stufen, erklärt Anett Gregorius von Boardinghouse Consulting, einem Beratungsunternehmen für Apartmentanbieter sowie Apartmentvermittler über die Plattform Apartmentservice. Eine Kitchenette sollte mindestens über zwei Kochplatten, einen kleinen Kühlschrank, Geschirr und entsprechenden Stauraum, ein Spülbecken, eine Kaffeemaschine und einen Aufbewahrungsbereich für Spülutensilien und Müll verfügen. ,,Ich persönlich finde eine Mikrowelle noch wichtiger als einen Herd, und auch ein Wasserkocher sollte elementar sein, was leider viele Häuser nicht so sehen", ergänzt Anett Gregorius. Wer einen echten Langzeitaufenthalt anbietet, also Gäste mit einer Aufenthaltsdauer von mindestens vier Wochen hat, sollte eine vollausgestattete Küche mit zusätzlich zwei weiteren Herdplatten, einen normal großen Kühlschrank mit Tiefkühlfach, einen Geschirrspüler sowie Utensilien wie einen Toaster, Messerblock oder Gewürze bereitstellen. ,,Derzeit verbreitet sich leider der Trend, Geschirr nur nach Bedarf anzubieten. Dies sollte aber immer in entsprechender Menge vorhanden sein", betont die Apartmentexpertin. Auch die Trinom Business Apartments in Leipzig mit dem Quartier M, den Elster Lofts und dem Haus Feuerbach setzen in ihren drei Häusern mit insgesamt 102 Apartments auf vollausgestattete Küchen mit Geschirr-



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spüler, Mikrowelle, Vier-Platten-Herd & Co., wobei bei einem Anteil an ausländischen Gästen von 60 % vor allem der Wasserkocher zum Kaffeebrühen elementar ist. Als Give-away bieten die Leipziger Apartments z. B. eine Flasche Wasser. ,,Ansonsten halten wir uns aber zurück und testen noch die Möglichkeiten für weitere Angebote, weil bei Langzeitaufenthalten vermehrt das Problem der Verfallsdaten auftritt", erklärt Managing Director Katharina Schaller. Das Landhaus Jenischpark stellt z. B. einige Kapseln für die Kaffeemaschine, Teebeutel und eine Tafel Schokolade zur Vefügung. Den Wartungsaufwand der Küche bewertet das Hamburger Haus als relativ hoch, weil alle Einrichtungsgegenstände ständig auf ihre Funktionalität überprüft und gereinigt werden. Für Katharina Schaller richtet sich der Reinigungsaufwand in der Regel nach dem Gästetyp, denn Langzeitgäste gehen insgesamt sorgsamer mit den Küchenangeboten um als kürzer buchende Gäste, hat sie beobachtet. Dennoch gehe selten etwas zerbrochen oder ist defekt. Das ist auch im Jenischpark der Fall: ,,Bei uns müssen nur hin und wieder zerkratzte Pfannen und als Topfuntersetzer missbrauchte Schneidebrettchen ausgetauscht werden, sonst halten sich die Neuanschaffungen in Grenzen", berichtet Carsten Fuchs. Diebstähle sind bei beiden bisher noch nicht vorgekommen. Im Gegenteil: ,,Uns ist sogar schon eine Espressotasse zurückgeschickt worden, die man versehentlich eingesteckt hatte", erinnert sich der Hamburger Manager. ,,Bei uns werden gern mal Kaffeelöffel für den Jogurt unterwegs ,ausgeliehen' und später per Post zurückgesendet", berichtet Katharina Schaller. Küchen in Apartments können in besonderem Maße den Servicegedanken des Hotels zum Ausdruck bringen. Der sorgsame Umgang durch echte Langzeitgäste verspricht sogar eine lange Halbwertzeit. syk 10 Jahre Revolution Ein Restaurant mit nur einer Herdplatte geht nicht? Stefan Cammann beweist mit der Faktorei im Duisburger Innenhafen das Gegenteil. C Foto: Behrendt ook & Chill ist was für Krankenhäuser, Altenheime oder Kantinen. So oder ähnlich denken viele Köche ­ aber nur so lange bis sie den Weg in den neuen Duisburger Innenhafen finden. Denn bereits im Oktober 2001 eröffnete dort ein Restaurant mit 100 Sitzplätzen und nur einer Herdplatte, das in Branchenkreisen schnell für Gesprächsstoff sorgte ­ die Faktorei. Was von Kollegen anfangs als ,,Spinnerei" und ,,langfristig nicht überlebensfähig" beurteilt wurde, feiert 2011 bereits sein zehnjähriges Bestehen. Auch heute sind die wesentlichen Konzeptteile unverändert: Zwei Kombidämpfer, nur eine Herdplatte und zwei Mitarbeiter genügen, um die ca. 100 Gäste zu begeistern ­ bis heute hat die Faktorei nichts vom ,,Revolutionscharakter" verloren. Vor allem aber scheint es den vielen, treuen Gästen zu schmecken, denn sie ist in- zwischen das dienstälteste Restaurant am Innenhafen. Der Küchenchef und Inhaber Stefan Cammann hat das clevere Zusammenspiel zwischen Kombidämpfer und Schnellkühler so perfektioniert, dass das Restaurant zum Pilgerort für die Gastro-Branche wurde ­ dies spiegeln auch die ca. 1.800 Kollegen wider, die 2010 die Workshops in der Faktorei besuchten. Ob karamellisierter Ziegenkäse auf Paprika-Birnenchutney oder glasierte Barbarie-Entenbrust ­ Stefan Cammann hat lange getüftelt und fast alles auf Cook & Chill umgestellt. Mit spürbaren Nebenwirkungen: Branchenübliche Probleme wie Stress oder Qualitätsschwankungen sind dem gelernten Koch und Fleischer heute fremd. Wer der Faktorei einmal in die Karten schauen möchte, findet die aktuellen Workshop-Termine unter www.ideen-kueche.com. Abtei Hamburg · Adenauer Stiftung · Alden Hotel CH Zürich · Alte Pfarrey · Am Aasee · Auerbachs Keller · Blücher Dörscheid · Bocuse F Lyon · Brau erei + Gasthof Aying · Burg Wernberg · Caritas CVJM · DJH · Doerr Feudingen · Em Krützche Köln Essenz Neuss · Freinsheimer Hof · Herrnhuter Mission · Herzog von Burgund · Hirschen CH Eglisau · Hohenstein Coburg · Jägertor Potsdam Kochschmie.de · Johann Lafer · Landhaus Scherrer · Landhaus St. Urban · Landhotel Voshövel Löwen Eggenstein · Hotel Menge · Mesa CH Zürich · Münzwerk + Naschwerk Siegen Namenlos Ahrenshoop · Palace St. George · Pfeffermühle · Rheinhotel Bacharach · Schloß Monaise · Schwarzbrenner · Schwarzer Hahn · Sonnora Dreis · Stadtpfeiffer Leipzig · Tafelhaus Hamburg · Wartenberger Mühle · Weinhaus Anker · Wittmann Neumarkt · Zugbrücke Grenzau www.eibach-die-kueche.de www.eibach-der-planer.de i n f o @ e i b a c h - d i e - k u e c h e . d e . Te l e f o n : + 4 9 ( 0 ) 2 7 3 5 / 2 1 5 9 . Te l e f a x : + 4 9 ( 0 ) 2 7 3 5 / 6 0 6 3 7



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Mit Wellness zum Ziel Bisher war das Ringhotel Strandblick in Kühlungsborn vor allem für gourmetaffine Freizeitreisende attraktiv. Mit der Erweiterung um einen neuen Spa-Bereich will das traditionsreiche Haus nun auch eine Anlaufstelle für Wellnessfans werden. W issen Sie, was Ihrem Haus noch zur Perfektion fehlt? Ein Wellnessbereich!" Diese Anregung hat Sven Löwe, der Hoteldirektor des Ringhotel Strandblick in Kühlungsborn in den vergangenen Jahren häufig von seinen Gästen vernommen. Bisher hatte das Haus vor allem mit seiner neu und leicht interpretierten mecklenburgischen Küche, die stets saisonal ausgerichtet ist, von sich Reden gemacht. Erst im Oktober 2010 wurde es vom Bertelsmann ,,der Große Restaurant und Hotel Guide" wieder mit 1 ½ Kochlöffeln ausgezeichnet. Zum Jahresbeginn 2011 erhielt das Restaurantteam zudem vom Excelsior Businessclub die goldene Servicekrone. Allein bei einer ausgezeichneten Küche wollte es die Eigentümerfamilie Riebesell aus Buchholz, die das über 100 Jahre alte, denkmalgeschützte Haus als baufällige Ruine 1993 erwarb und nach der Kernsanierung zu Ostern 1996 als Hotel wieder eröffnete, jedoch nicht länger belassen. ,,Der neue Wellnessbereich sollte nun das sogenannte i-Tüpfelchen sein, um unser Hotel über das ganze Jahr hinweg attraktiv zu machen", erklärt Sven Löwe. Vor dem Baubeginn im November 2009 zählten vorwiegend Freizeitreisende ab 40 Jahren zur Klientel des Hauses. Ziel des neuen Konzeptes ist es deshalb nicht nur, deren lang gehegten Wellnesswünschen nachzukommen, sondern auch die jüngeren Generationen anzusprechen. Auf den rund 300 m² großen Wellnessbereich weisen heute bereits an der Rezeption digitale Bilderrahmen sowie bei einem geschlossenem Spa unmittelbar vor dessen Eingang hin. Dahinter verbirgt sich ein ca. 11 m langer Indoor-Pool mit integrierter Whirlecke, ein Saunabereich mit finnischer sowie Bio-Sauna, eine Eisdusche und eine 48 3/2011 Fotos: Ringhotel Strandblick



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RINGHOTEL STRANDBLICK Wärmebank. Eine komplett verglaste Seitenwand flutet den Ruheraum mit Licht und gibt den Blick ins Grüne frei. Im Fitnessraum können Gäste ihre Muskeln trimmen oder sich einer Übung im Hypoxi Unterdruck-Trainingsgerät unterziehen. Anschließende Entspannung erfahren sie auf dem nach Süden ausgerichteten Sonnendeck. Für Massagen, Bäder, Peelings und andere kosmetische Anwendungen sind vier Behandlungsräume entstanden. verstärkende Säulen neu gezogen. ,,Die Strandauster hat ziemlich unter den Baumaßnahmen gelitten. Es war an der Zeit, dass auch diese ein neues Gesicht bekommt", berichtet Sven Löwe. Eine große Unterstützung z. B. bei der Beschaffung einer neuen Bestuhlung für das Kaminzimmer erfuhr das 26-köpfige Hotelteam durch die Hotel- und Gastronomie-Einkaufsgenossenschaft HGK. ,,Ich recherchiere zwar häufig selbst im Internet, bei der HGK bekomme ich aber oftmals einfach wirklich den besten Preis am Markt", resümiert der 45-Jährige Hotelleiter. Seit 2008 gehört das Hotel in der ersten Reihe am Meer zu den HGK-Mitgliedern und bezieht seither Verbrauchsgüter wie Sanitärartikel oder Produkte aus dem F&B-Bereich ebenso darüber wie Inventargüter. Im Rahmen des Umbaus nahm Familie Riebesell auch zahlreiche technische Erneuerungen vor: Eine komplett neue digitale TV-Empfangsanlage sorgt für klare Bilder auf den 60 neuen Flachbildfernsehgeräten, die ebenfalls über die HGK bezogen wurden. In den insgesamt 52 Zimmern und Suiten ersetzen nun neue Telefonkabel das bisher störungsanfällige W-LAN, und für einen guten Gleichzeitige Modernisierung Bei der Erweiterung um ein neues Spa blieb es jedoch nicht. ,,Wir hatten massive Eingriffe in die Statik des Hauses vorzunehmen, welche schließlich andere bauliche Maßnahmen zur Folge hatten", erklärt Sven Löwe. Wo einst ein Flachbau stand, in dem das Restaurant Strandauster untergebracht war, ergänzen nun die zwei zusätzlichen Etagen des Wellnessbereichs das Gebäude. Für die Kernarbeiten, bei denen unter anderem der gesamte betroffene Baubereich mit Hochdruckinjektionen unterfüttert wurde, war der Betrieb für rund drei Monate geschlossen. Im Inneren des Restaurants wurde eine tragende Wand sowie zusätzlich, Foto: Ringhotel Strandblick Brandschutz sorgt eine komplett neu installierte Feuermeldeanlage. Für ein stimmiges Gesamtkonzept, das den Gästen ganzjährig ein attraktives Angebot an Gourmet und Wellness bietet, ist mit der Erweiterung um den Spa-Bereich nun gesorgt ­ und laut Sven Löwe ,,sieht's gut aus, dass die Rechnung aufgeht." hel Ringhotel Strandblick 18225 Kühlungsborn www.ringhotel-strandblick.de Die Zukunft liegt in ihren Händen Nachhaltigkeit ist ein Trend! Immer mehr Ihrer Gäste entscheiden sich bewusst für Kaffee aus nachhaltigem Anbau. Deshalb bietet JACOBS Professional anspruchsvollen Verwendern in der Gastronomie ein komplettes Sortiment hochwertiger Kaffees von RainforestAlliance-zertifizierten Farmen. Die besten Voraussetzungen für nachhaltigen Erfolg sind gegeben. Nutzen Sie Ihre Chance und entscheiden Sie sich für verantwortungsvollen Kaffeegenuss. * pro Anruf 0,09 aus dem Festnetz / Mobilfunk max. 0,42 / Min. in D Die Zukunft liegt in Ihren Händen! Besuchen Sie uns: 18.­23. März 2011 8 Internorga, Halle B2.EG.10 NEU: Tägliche Barista-Show Jetzt neu! www.jacobs-professional.de D 0180 / 33 33 440*



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Diskrete Domizile Häuser wie Schloss Saareck in Mettlach und die Villa Heine in Halberstadt haben etwas gemeinsam: Ein Aufenthalt unter ihren Dächern ist zugleich ein Ausflug in die Geschichte zweier erfolgreicher, deutscher Industrieunternehmen, und sie zeigen, dass Gästehäuser im Hotelstil für einige Unternehmen inzwischen ein interessanter ,,Nebenschauplatz" sind. Villa Heine 50 3/2011



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Villa Heine Waldhotel Humboldt H Fotos: Schloss Saareck, Villa Heine, Waldhotel Humboldt otels und Gästehäuser im Besitz von deutschen Industrieunternehmen sind meist ein Glücksfall für ihre Betreiber: Oft handelt es sich um Liebhaberobjekte, die Tradition und Prestige miteinander vereinen. Ihre Eigentümer sind liquide, die Immobilien gepflegt und der Faktor Rentabilität steht bei vielen nicht zwingend im Vordergrund. Seit über 100 Jahren stehen sich über das Ufer der Saar hinweg die historischen Bauten von Schloss Saareck und der Alten Abtei gegenüber. Beide Anwesen blicken auf eine bewegte Geschichte zurück, die auch ein Stück deutsche Industriegeschichte ist. Denn die Gebäude befinden sich im Besitz von Villeroy & Boch, der berühmten Mettlacher Porzellanmanufaktur. Ende des 19. Jahrhunderts hatte Luitwin von Boch, der von 1917 bis 1932 Direktor von Villeroy & Boch war, den Architekten Ludwig Arntz mit dem Entwurf eines Familiendomizils, dem späteren Schloss Saareck, beauftragt. Grund hierfür waren die wachsenden gesellschaftlichen Verpflichtungen des Eigentümers, für die jedoch bisher die entsprechenden repräsentativen Räume fehlten. Die mit zahlreichen Gemälden und Kostbarkeiten ausgestatteten Innenräume des im Jahr 1903 fertiggestellten Bauwerks lassen noch heute die Atmosphäre der Belle Époque wiederaufleben. Zur Ausstrahlung dieser historistischen Architektur trug auch die Wahl des Ortes entscheidend bei. Schloss Saareck liegt in einem weitläufigen, mit Jahrhunderte alten Bäumen durchzogenen Park, welchen Eugen von Boch im 19. Jahrhundert nach dem Vorbild englischer Gärten umgestalten ließ. Im Ersten Weltkrieg wurde das Schloss stark beschädigt, im Zweiten Weltkrieg folgten neben weiteren Zerstörungen auch umfangreiche Plünderungen des Inventars. Ende der 1950er Jahre wurde Schloss Saareck schließlich aufgrund der intern gestiegenen Besucherzahlen, insbesondere durch verstärkte internationale Kontakte, zum Gästehaus des Unternehmens umgewidmet. Heute ist es ein beliebter Ort für öffentliche Veranstaltungen in Politik und Wirtschaft. Die letzte umfassende Renovierung des Schloss Saareck liegt erst zehn Jahre zurück. Die insgesamt 21 Gästezimmer des historischen Anwesens wurden im Zuge der Renovierungen individuell gestaltet und stilecht eingerichtet. Auch die Bäder sind von Zimmer zu Zimmer unterschiedlich, stammen aber alle ­ wie sollte es anders sein ­ aus der Produktion von Villeroy & Boch. Dabei stellen sie wie auf einer Reise durch die Geschichte der Badekultur jeweils eine bestimmte Etappe des Baddesigns dar ­ ob im typischen Stil der 1980er Jahre oder asiatisch schlicht. Auch in den öffentlichen Bereichen des Schlosses ­ im Speisesaal oder bei Banketten ­ kommt ausschließlich Tafelgeschirr der Weltmarke zum Einsatz. Seit der letzten Renovierung steht Schloss Saareck gegen Voranmeldung auch externen Gästen zur Verfügung. Vor allem als Hochzeitslocation und für Firmenevents ist das malerische Schloss sehr beliebt. Die Geschäftsführung teilen sich Cordula Chailleux und Harald Brecht, die zugleich für ein Team von 30 Mitarbeitern zuständig sind. neubert HOTELEINRICHTUNG WOHLFÜHLEN INKLUSIVE BERATEN, PLANEN, REALISIEREN KOMPLETT HOTELZIMMER EMPFANGSHALLEN/ REZEPTIONEN RESTAURANTS KONFERENZRÄUME GÄSTEBÄDER A U S S TAT T U N G Wurst & Logis Eine Wurstfabrik gleich neben einem Hotel kann auch ein Standortvorteil sein. Der Nachschub mit leckeren Wurstwaren ist quasi garantiert und falls es einen Gast interessiert, wie die Wurst auf seinem Frühstücksteller gemacht wird, kann er gleich einen Blick in die gläserne Produktion neben der Villa XXXL Neubert Hoteleinrichtung BDSK Handels GmbH Mergentheimer Straße 59 97084 Würzburg Tel. 0931-6106 165 140 Fax 0931-6106 165 356 ve r t r i e b @ o b j e k t . d e www.objekt.de 3/2011 51



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Ob Wellnessbereich oder hochwertige Restaurants ­ das Schloss Saareck (u. re.), die Villa Heine (o. li. u. re., u. li.) oder das Waldhotel Humboldt haben als Gästehäuser alles, was ein ,,normales" Hotel auch hat und manches durch ihre Markenexklusivität noch mehr. Heine werfen. Vor rund einem Jahrzehnt entschied sich die Familie Nitsch dazu, die altehrwürdige Villa des Unternehmensgründers Friedrich Heine zu einem Hotel umzubauen. Die Eigentümerfamilie, in deren Besitz sich die Halberstädter Würstchen- und Konservenvertriebs GmbH seit 1992 befindet, wollte sie nicht verfallen lassen, investierte kräftig und verwandelte die Fabrikantenvilla in das Hotel Villa Heine mit 61 Zim- mern. Die Idee zum Hotel kam mit der Sanierung. Die historischen Räume wurden entsprechend liebevoll restauriert, mit modernen Wohn- und Konferenzräumen sowie einer Wellnesslandschaft ausgestattet und schließlich 1999 eröffnet. Kunden von Halberstädter dient das Hotel bei Bedarf auch als Gästehaus, aber Tagungsgäste und Geschäftsreisende machen heute die Hälfte der Gäste aus. Auch als Urlaubshotel mit Wellness- faktor ist die Villa Heine beliebt. Bei einer Befragung von 500.000 Reisenden unter 12.000 Hotels wurde sie 2007 zum besten TUIFerienhotel Deutschlands gekürt. Die sanften Hügel in der Umgebung werden von Familien, Naturliebhabern und Sportbegeisterten geschätzt. Geführt wird die Villa Heine von Silke Erdmann-Nitsch, die auch Geschäftsführerin der Halberstädter Würstchen- und Konservenvertriebs GmbH ist. Die aus Lehrte stammende Juristin übernahm 2002 mit ihrem Bruder Stefan Nitsch von ihrem Vater Ulrich Nitsch die Unternehmensführung von Halberstädter. Mit gut 250 Mitarbeitern ist das Traditionsunternehmen heute einer der größten Arbeitgeber der Region. Seit März 2010 führt Silke Erdmann-Nitsch die operativen Geschäfte in der Geschäftsführung mit ihrem Bruder. Zudem gibt es ein zweites Hotel im Besitz der Familie Nitsch: das DreiSterne-Superior-Hotel Waldhotel Humboldt im niedersäch- sischen Salzhemmendorf, das von Ulrich Nitsch persönlich geleitet wird. Ein wichtiges USP der Villa Heine ist das kulinarische Angebot, das zugleich eine Identifizierung mit der Marke Halberstädter Würstchen schafft. So sind die Wurstspezialitäten, Eintöpfe und Suppen in beiden Hotels ein fester Teil der Speisekarten. In der Villa Heine gibt es im Restaurant und im Brauhaus neben dem eigens gebrauten Bier weitere Anklänge an die Wurstfabrik, wie eine ,,Spezialplatte" mit Halberstädter Wurstspezialitäten, Aufläufe mit Würstchen sowie Suppen und Eintöpfe der Marke. Wer in der Folge richtig auf den Geschmack gekommen ist, hat die Möglichkeit, an einer Führung durch die traditionsreiche Wurstfabrik teilzunehmen und im angeschlossenen Verkaufsraum die Halberstädter Spezialitäten zu kaufen ­ eine Markenbindung wie sie im Buche steht. Nathalie Kopsa 52 3/2011 Fotos: Schloss Saareck, Villa Heine



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EINRICHTUNG Waldresidenz mit Charme Seit dem Jahreswechsel 2010/ 2011 fügt sich im Hotel Schloss Basthorst die neue Waldresidenz in das historische, bereits bestehende Ensemble aus Schloss, Turmhaus und Appartement-Haus ein ­ ein Neubau, der bei seinem Interieur einen ganz eigenen Charakter zeigt. D en einprägsamen Namen ,,Waldresidenz" trägt das Haus nicht ohne Grund: Das neue Domizil des 200 Jahre alten Schloss Basthorst liegt am Waldrand und garantiert beim Blick aus dem Fenster Natur pur. Die Geschäftsführerin und Schlossherrin Marjon Wolthuis ließ es sich nicht nehmen, bei der Auswahl des Interieurs selbst Hand anzulegen. Inspirieren ließ sie sich hierfür von den Möbel-Kollektionen aus dem Hause Kautz First Class Living. Während im Eingangsfoyer sofort der Kautz-Kronleuchter, ein handgefertigtes Einzelstück aus einer Edelstahlkonstruktion mit Brokat-Quasten, ins Auge fällt, gleicht keines der Gästezimmer in seiner Gestaltung dem anderen. Ganz stilsicher hat Marjon Wolthuis die neuen, auf zwei Etagen verteilten 47 Zimmer und Suiten mit einer Mischung aus moderner Klassik und erstklassigem Komfort eingerichtet. In eini- gen der Räumen befinden sich weiß lackierte Himmelbetten der Serie Plato, kombiniert mit dazu passenden Beistelltischen. Manche Zimmer zeigen sich eher zurückhaltend in Violett- oder AnthrazitTönen, in anderen herrscht ein SchwarzWeiß-Mix vor und wieder andere glänzen in einer Gold- oder Silber-Optik. Auch kulinarisch will das Haus einiges bieten: In dem ebenerdigen A-la-carte-Restaurant Wilhelmina Helena genießen mehr als 200 Gourmet-Liebhaber Gerichte, die die mecklenburgische Traditionsküche mit der französischen vereinen. In dem Genusstempel dominieren Holz und Glas, fast durchgängige Fensterfronten sorgen für lichtdurchflutete Räumlichkeiten. Um das Restaurant mit Bar und Lounge, in dem von Hand gepolsterte Sessel und nach Maß gefertigte Büffetschränke aus Massivholz eine herrschaftliche Umgebung schaffen, führt eine Veranda, die bei Sonnenschein zum Frühstücken einlädt. Drei große teilbare Festsäle von 125 bis 300 m² stehen für Hochzeiten und Bankette zur Verfügung. Im Salon Pauline Maria mit integrierter Bar zaubern strahlende Lüster ein warmes Licht. ,,Angekleidet" ist der über 300 m² große Festsaal mit edlen Tapeten und golden glänzenden Stoffen. Innerhalb von 18 Monaten wurden das neue klassische Gebäude der Waldresidenz erbaut und hat einen direkten Zugang zu dem angegliederten 1.300 m² großen Spa-Center. Auch auf der Internorga stellt Kautz FirstClass-Living eine individuelle Gästemöblierung in zeitloser Eleganz vor, vor allem in natürlichen Sand- und Erdfarbtönen. Zudem hat das Unternehmen individuelle Wandpaneelen und Sondereinbauten in massivem Mahagoni im Programm. Halle B5, Stand 523, www.schloss-basthorst.de Fotos: Schloss Basthorst Minibars Zimmersafes Back Office-Tresore Schließfachanlagen Datensicherungsschränke . . Besuchen Sie uns auf der Messe oder fordern Sie unseren Hotelkatalog an! Halle B7, Stand 503 info@hotelsafes.de 18.-23. 03. 2011 ZUVERLÄSSIGE TECHNIK MODERNES DESIGN . HARTMANN TRESORE AG HARTMANN TRESORE AG Hohenstaufenring 48-54 50674 Köln Telefon (0221) 82018-21 . www.hotelsafes.de



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,,Wenn wir jetzt nichts erneuern, ist es zu spät", sagte sich Familie Thurm vom Hotel Rübezahl in Schwangau und ließ innerhalb von nur zehn Wochen alle Zimmer, die Lobby und das Restaurant umbauen sowie den Wellnessbereich erweitern. Entstanden ist Ende 2010 ein fast neues Hotel. Romantischer Umbau Ä ußerlich dem traditionellen Alpenstil verschrieben mit Blick auf die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau, präsentiert sich das Hotel Rübezahl heute im Innern modern-alpin mit Extras, die auch erfahrenen Gästen neue Erlebnisse verschaffen dürften. Das Spa des Vier-Sterne-Superior-Hotels wurde um einen Außenpool ergänzt, der den Gast gen Schlössilianerin als Eiskunstläuferin nach Füssen zum Trainieren gekommen, lernte ihren Mann kennen und blieb. ,,Bis kurz vor der Wiedereröffnung im Dezember 2010 glaubte ich nicht, dass wir in zehn Wochen das Haus entkernen und umbauen können", bemerkt sie. ,,Das Appia-ContractTeam arbeitete dafür Tag und Nacht, sonst hätten wir ein Jahr benötigt", ergänzt ihr Mann. Insgesamt wurden ca. 3,3 Mio. investiert. Dabei sind die Zimmer durch die Grundrissänderungen von 40 auf 37 reduziert worden, zu den Highlights zählen die vier Mastersuiten im Romantik-, Ludwig-, Sissi- und Wellness-Design, die in einen Schlaf- und Wohnraum unterteilt sind und zum Teil über einen Kamin und iPad auf Anfrage verfügen. Details wie ein eigener Brunnen sorgen für das gewisse Extra. Gerade Paare kommen mit Romantik-Arrangements auf ihre Kosten. Edel, ohne zu protzen, schlicht, ohne zu verzichten ­ so wollen die Thurms verstanden werden. Die Gäste haben dies begriffen und buchen mehr denn je. syk Hotel Rübezahl 87645 Schwangau www.hotelruebezahl.de Der neue Bitte anfordern unter: Nürnberger Straße 54 · D-90579 Langenzenn Tel: (09101) 8229 · Fax: (09101) 2203 www.pluemecke.de · info@pluemecke.de Besuchen Sie uns auf der INTERNORGA Halle B 5, Stand 100 ser schwimmen lässt. Zudem gibt es eine neue Salzgrotte, einen Ruhebereich mit Bachlauf und Kamin sowie ein Sonnendeck mit Entspannungsliegen und Freiluftbar. Wo bis zum Herbst 2010 rechts von der Rezeption bereits das Restaurant begann, befindet sich heute eine Lobby-Lounge mit Bar. ,,Der Gast konnte sich früher nirgends hinsetzen", schildert Giselle Thurm die einstige Raumsituation. ,,Alles wirkte im Stil der 1980er Jahre eng und verbaut." Nun haben handgefertigte Sessel mit HirschgeweihLehnen, ein nach drei Seiten sichtbarer Kamin und eine Bar Einzug gehalten. Nebenan gibt es noch immer eine Zirbelstube, auf der anderen Seite mit freiem Schlossblick befindet sich ein modernes Restaurant mit Spiegelsaal und Königsloge, an die sich die Terrasse anschließt. Während im Spiegelsaal gestreifte Vorhänge und braune Sitzmöbel auf verschiedene Wandspiegel und fotobedruckte Trennwände treffen, wartet die Königsloge mit floral bedruckten Wänden und vergoldeten Sitzbänken mit SwarovskiKristallen auf. Ein Lichtschacht an der Decke sorgt zusätzlich für Helligkeit. Für die komplette innenarchitektonische Planung und Realisierung der Lobby, Restaurantbereiche, Zimmer mit Bädern und des Wellnessbereichs sowie für die Softrenovierung des dazugehörigen Landhauses zeichnete der Kompletteinrichter Appia Contract verantwortlich. Seit 1959 besteht das Hotel und wurde lange von Erhard Thurms Eltern betrieben, die mit ,,Rübezahl" an die alte Heimat, das Riesengebirge, erinnerten. Seit einiger Zeit leiten es nun Erhart und Giselle Thurm. 1987 war die Bra- 54 3/2011 Fotos: Konzack, Hotel Rübezahl



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EINRICHTUNG Frische Farben in der City Auf dem ehemaligen Dinkelacker Brauereigelände ist mit dem Park Inn Stuttgart ein junges Hotel entstanden, das Geschäftsund Freizeitreisende zum Logieren in zentraler Lage einlädt. A Fotos: Olaf Salm Werbefotografie, Empfingen uf die Gründerzeitarchitektur des umliegenden Stadtquartiers abgestimmt, zeigt sich die Fassade des siebenstöckigen Gebäudes in Gliederung und Farbigkeit zurückhaltend. An den quaderförmigen, nach vorn versetzten Bau, der Lobby, Konferenzräume und den Wellnessbereich beherbergt, schließt der in sanftem Rund geschwungene Gästeflügel mit insgesamt 181 Zimmern an. Das Interieur ist geprägt vom Spiel warmer Sand- und Grautöne mit farbigen Akzenten, welche die Hausfarben der Hotelkette aufgreifen. In der Lobby laden rote Polsterbänke mit hohen Rücken- und Seitenwänden sowie Lounge-Sessel in lichtem Beige zum Verweilen ein. Quaderförmige Beistelltische in hellem Eichendekor mit satinierter Glasoberfläche in Schwarz oder Weiß ergänzen das Ensemble. Ein Blickfang ist die organisch geformte Deckenleuchte sowie die Empfangstheke und Lounge Bar: Abgerundete Ecken verleihen dem Korpus aus weißem Corian einen schwebenden Charakter, die Beleuchtung setzt die Hochglanz-Fronten mit Einlassungen in hellen Cremetönen und den Farben des Park Inn gekonnt in Szene. Dazu harmonieren Barhocker mit Sitzflächen in Eichendekor und verchromten Tellerfüßen. Mit ihrer klaren Formensprache und der dezenten Farbgebung offenbart die Einrichtung der Zimmer ihre zeitlos-klassische Ästhetik. Akzente setzen einzelne Flächen in den Hotelfarben Rot, Blau, Gelb und Grün. Sie bilden frische Kontraste zum hellen Eichendekor der Möblierung von Fritz Schlecht/SHL. Die im Betthaupt integrierte indirekte Beleuchtung hinter satiniertem Glas spendet warmes Licht. Im Restaurant RBG Bar & Grill kontrastieren helle Hölzer und weiße Oberflächen mit Highlights in Rot und Schwarz. Entlang der Seitenwand bietet eine Lederbank Sitzkomfort. An die Kontur der Trägersäulen angepasst wurden die hochglanzweiß beschichteten Raumtrenner, die den Raum gliedern und zugleich als Sichtschutz, Lichtquelle und Pflanzengefäß fungieren. Ebenfalls in hellem Eichendekor fertigte Fritz Schlecht/ SHL die Garderoben in den Foyers der neun Konferenzräume, die Sideboards, Beistelltische und Spinde für den Wellnessbereich. Park Inn Stuttgart 70178 Stuttgart www.parkinn.com 3/2011 55



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EINRICHTUNG Mit Wein und Stil Ingelheim am Rhein ist für den Anbau von Rotwein auch als Deutschlands ,,Rotweinstadt" bekannt. Im Wasem Weinhotel genießen die Gäste edle Tropfen und wohnen seit kurzem in komplett neuen Gästezimmern. Kork als Baustoff Dem Hotel Rebstock im Schweizer Wolhusen gelingt in seiner Innenarchitektur eine raffinierte Verbindung traditioneller Motive und moderner Umsetzung ­ mit Hilfe eines entscheidenden Elements: Kork. D ie Familie Wasem besitzt schon in der achten Generation ein Weingut und betreibt das weit bekannte Wasem Weinhotel. Im Zuge der Erweiterung des Gästehauses wurden nun zehn neue Zimmer geschaffen, deren komplette Einrichtung und Gestaltung die XXXL Neubert Hoteleinrichtung verantwortete. Im Dialog mit Familie Wie modern ist Ihr Entertainment-Angebot? Wir bieten SAT, interaktives TV, Filme u.v.m. www.kraftcom.de Tel. 08344-92133-97 Wasem wurde mit der Einrichtungslinie Medea ein Konzept gewählt, das eine moderne, designorientierte und angenehme Wohlfühlatmosphäre vermittelt. Durch die Kombination von Holz- und verschieden-farbigem Hochglanz-Dekor beim Mobiliar präsentiert sich dieses hochwer- tig und nicht alltäglich. Insgesamt setzte die XXXL Neubert Hoteleinrichtung drei unterschiedliche Farbthemen um: So griff man bei der Ausstattung der Räume auf unterschiedliche Hölzer und Bezüge zurück. In kleineren Zimmern wurden mit Möbeln in gekalkter Eiche und glänzenden, sandfarbenen Dekorflächen sowie Bezügen in Creme-Sand betont hellere Farbtöne gewählt. In den größeren Gästezimmern setzten die Hoteleinrichter hingegen auf dunklen Nussbaum mit glänzenden sand- bzw. burgunderfarbenen Flächen sowie Textilien in Sand und Rot. Abgerundet wird das harmonische Erscheinungsbild durch einen sandfarbenen, melierten Teppichboden, der als ruhige Basis zu den innovativen Möbeln wirkt ­ ein Ambiente in dem sich nicht nur Rotweinfreunde sehr wohlfühlen werden. www.wasem-weinhotel.de D ie mit Weinreben-Ornamenten verzierte Außenfassade des Hotel Rebstock in Wolhusen bei Luzern stellt das Gasthaus im zweiten Obergeschoss in Kontrast zum modernen Innendesign. Dabei durchzieht ein Thema durchgängig den puristischklaren Stil der neu gestalteten Gasträume: das Naturmaterial Kork. Im Hotelzimmer dienen neben- und übereinander gesetzte Kork-Quadrate, auf Holzfaserplatte appliziert, als Wandschmuck, und an anderen Stellen im Hotel wird Kork als Oberfläche für Schreib- und Ablageflächen, als Rückwand für das Bett sowie zusammen mit dem ebenfalls aus natürlichen Materialien hergestelltem Linoleum als Bodenbelag auf 170 m² genutzt. Für den Innenarchitekten Frank Daniels von Barmade, der den kompletten Umbau der zweiten Hoteletage innerhalb von sechs Monaten realisierte, hat Kork viele Vorteile. ,,Es ist ein Werkstoff, der sich im Hautkontakt sehr angenehm anfühlt und als Bodenbelag einen hohen Laufkomfort bietet." Zudem ist Kork robust, langlebig und hat vor allem dämmende Eigenschaften. Die Gesamtkosten des Umbaus beliefen sich auf rund 620.000 . www.schoener-leben-mit-kork.de Krokoleder & Co. sind neue Juniorsuiten à 35 bis 40 m², 50 m² große Familiensuiten mit separaten Bädern und Zimmern für Kinder, neue Einzel- und Doppelzimmer sowie die 100 m² große Präsidentensuite. Warme Holztöne und Krokoleder wurden mit Rubinrot, Saphirgrün oder Flieder kombiniert. Die Bäder warten mit Granit, Glas und Designerarmaturen auf. Technisch verfügen die Zimmer nun über W-LAN, eine iPod-Dockingstation, neue Fenster und ein neues Brandschutzsystem. www.parkhoteladler.de Fotos: Barmade AG, Parkhotel Adler, neubert.Objekteinrichtung EUROTOQUES STIFTUNG Wollen auch Sie nicht länger nur reden, sondern handeln? Das Resultat von Fastfood und falscher Ernährung sind übergewichtige Kinder und Jugendliche. Durch Ihre Spende unterstützen Sie den Geschmacksunterricht an Schulen Rund 2,5 Mio. hat das Parkhotel Adler in Hinterzarten für die Reovierung verschiedener Bereiche in die Hand genommen. Im April 2011 werden die Zimmer fertiggestellt sein. ­ der Weg zur körpergerechten Ernährung. Geschäftsstelle Eurotoques-Stiftung, Winnender Straße 12, 73667 Kaisersbach-Ebni Tel: 07184/2918-112 Fax: 07184/2918-114 E-Mail: info@Eurotoques-Stiftung.de · www.Eurotoques.de Spendenkonto: 7883500421, Baden-Württembergische Bank Stuttgart 60050101 Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, Mitglied im Initiativkreis Stuttgarter Stiftungen, Mitglied im Bundesverband der Verbraucherverbände e.V. S chon immer hat man in dem traditionsreichen Fünf-SterneHotel in Generationen statt Jahren gedacht. Entsprechend zeitlos sind auch die Aus- und Umbauten der 56 Zimmer und Suiten im Haupthaus. Entstanden 56 3/2011



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The shortest way to excellent coffee Ludwig, der Zweite Neuer, alter Betreiber, neues, aufgefrischtes Glück ­ das frühere Aldiana Bad Griesbach segelt wieder unter der Flagge des Hartl Resort Bad Griesbach. Im April eröffnet es als Das Ludwig mit Neuerungen, der Familienfokus bleibt. AROMAT-Kaf fee-Systeme sind eigens für die Anforderungen im Großverbrauch entwickelt worden und können auch den höchsten Bedarf abdecken. · Konstant erlesene Kaffeequalität in Sekunden · Zubereitung von Kaffeespezialitäten · Geringer Energieverbrauch · Einfachste Bedienung und Reinigung · Integrierte Heißwasserausgabe g L ange ist es noch nicht her, dass dem früheren Hotel König Ludwig als Aldiana Bad Griesbach neues Leben eingehaucht worden war. Noch im Sommer 2009 rauschten Kinder durch die Lobby in Richtung Golfplatz. Viele ,,alte" GriesbachUrlauber waren skeptisch, Volker Schwartz, der damalige Geschäftsführer Marketing & Sales bei Aldiana, zeigte sich aber fest davon überzeugt, dass das neue Familienkonzept aufgeht. Aldiana hat sich inzwischen zurückgezogen, Volker Schwartz ist als neuer Geschäftsführer des Hartl Resort Bad Griesbach geblieben und versucht nun mit dem alteingesessenen Eigentümer dem gesamten niederbayerischen Kurort wieder zum Glänzen zu ver- helfen und greift auf ein großes Portfolio zurück: Neben dem neuen ,,Ludwig" umfasst das Hartl Resort Bad Griesbach auch das Quellness- und Golfhotel Maximilian mit einigen neu gestalteten Zimmern, das Hotel Fürstenhof mit dem erweiterten Wellnessbereich sowie vier Gutshöfe, zehn Golfplätze und drei Quellen. Mit der Gründung des ,,Hartl Resort Center of Excellence by Tino Schuster" soll der Standort auch zu einem neuen, prominenten Golfzentrum avancieren. Das Ludwig wird mit der Neueröffnung im April 2011 dem Familienkonzept treu bleiben und ist daher auch der Kooperation Familotel Fotos: Hartl Resort Bad Griesbach beigetreten. Mit bestehenden Anlagen wie dem 800 m² großen Kinderbereich, dem Abenteuerspielplatz, der Disco und neuen Aktionen wie Geocoaching sollen Familien mit ihren Kindern bis zum Baby-Alter weiterhin zum Aktivurlaub animiert werden. Erneuert und erweitert wurde hingegen der Spa-Bereich, der bereits über eine eigene Thermalquelle, je zwei Innenund Außenpools und vier Saunen verfügt. Hinter den Kulissen erhielt die Küche eine neue Technik. Geblieben sind die 180 Zimmer, die 2007 renoviert wurden, das Traditionsrestaurant ,,Zum Heuriger" und das Buffetrestaurant mit Showküche. Zudem wird ein Großteil der Mitarbeiter übernommen. Der neue Direktor Horst Fallosch will in dem VierSterne-Hotel vor allem ein klares Vertriebskonzept umsetzen, das z. B. einen stärkeren Regionsbezug vorsieht. ,,Das gab es vorher nicht. Das Haus gibt es bereits seit 30 Jahren, aber für uns ist es ein neues Hotel", bringt er den Neustart des ,,Ludwig" auf den Punkt. So soll endlich auch Ruhe ins Haus einkehren. syk Das Ludwig 94086 Bad Griesbach www.hartl.de Detaillier te Informationen zu unseren Produkten senden wir Ihnen gerne zu. AROMAT Niederlassung Hamburg der DEK Deutsche Extrakt Kaffee GmbH Am Sandtorkai 2 20457 Hamburg Deutschland Fon +49 (0)40 36 70 46 info@aromat.de www.aromat.de Besuchen Sie uns auf der INTERNORGA Halle B3 OG, Stand 113



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Ein warmes, arktisches Ambiente Mit der Polar Bar will das Hotel Bayerischer Hof in München seine Gäste in neue GastronomieDimensionen entführen. Infrarot-KurzwellenHeizstrahler sorgen dabei auch bei sehr kalten Abendstunden für wohlige Wärme. S eit Dezember 2010 lädt der Bayerische Hof in München in die von den beiden Designern Konstantin Landuris und Horst Wittmann kreierte Polar Bar auf der Panorama-Terrasse des Blue Spa ein. Dabei fand unter dem Holzbelag die gesamte elektrische Leitungsführung, z. B. für Kühlschränke und InfrarotKurzwellen-Heizstrahler, Platz. Der Boden wurde mit rutschsicheren, schwarzen Matten bestückt, auf dem sich die weiße Möblierung besonders gut abhebt. Polar-Atmosphäre vermitteln vier Hauptelemente: der Tresen und drei multifunktionale Pulttische aus hochstabilem, raumfahrtgeeignetem Aluminium. Da wöchentlich ca. 500 bis 600 Gäste die Bar besuchen, ergänzen kreisrunde Stehtische und Barhocker die Terrasse. Arktis-Assoziationen weckt die Polar Bar vor allem abends, wenn blaue und weiße Lichtspots sowie der warme Lichtton der Infrarot-Kurzwellen-Heizstrahler alle Elemente in Szene setzen. Die Designer entschieden sich ganz bewusst für Infrarot-Kurzwellen-Heizstrahler von AEG Haustechnik, da sie den optischen Ansprüchen gerecht werden, bei Bedarf ohne Vorheizen schnell und energieeffizient Wärme abgeben sowie robust und absolut wasserdicht sind. Zudem arbeiten sie geräusch-, geruchs- und CO2-emissionsfrei. Im Vergleich zu Gas-Heizstrah- lern sparen die IR-Heizstrahler bis zu 70 % der Energiekosten. Acht Heizstrahler IR Premium 2000 sind jeweils als Standgeräte auf einer Höhe von 2,20 m montiert, wodurch sie sich überall platzieren lassen. Ein Heizstrahler ist für eine Fläche von 10 bis 12 m² ausreichend, je nach Frequentierung können alle Geräte per Fernbedienung gleichzeitig oder aber einzeln geschaltet werden. www.bayerischerhof.de Betriebskosten bei Krankheit Beim Wort Betriebsunterbrechung läuft es vielen Inhabern kalt den Rücken herunter. Daher ist eine Versicherungspolice zur Absicherung einer Betriebsunterbrechung nach Feuer fast überall anzutreffen. Was aber, wenn Krankheit oder Unfall den Inhaber oder andere Schlüsselpersonen länger aus dem Hotel verbannen? W SIBRA GmbH Gewerbestraße 7 D-79804 Dogern Tel. 0 77 51 / 91 67 90 Fax 0 77 51 / 91 67 99 info@sibra.eu www.sibra.eu 58 3/2011 Fotos: AEG Haustechnik, privat Minibars Zimmersafes Hosenbügler enige Tage oder Wochen Zwangspause sind für einem gesunden Betrieb zu verkraften. Wenn aber Monate oder ein ganzes Jahr daraus werden, kann das große Einnahme- und/ oder Qualitätsverluste nach sich ziehen. Einen guten ,,Springer" oder ein Interims-Management zu engagieren, kostet unverhältnismäßig mehr Geld und drückt damit spürbar das Jahresergebnis. In der Hotellerie ist wegen fehlender Assekuranz-Angebote oft die Möglichkeit unbekannt, solche Mehraufwendungen zu versichern, z. B. in Form des Mosaic-Cover. Versichert gilt dabei wie in der Krankentagegeldver- sicherung eine fest vereinbarte Tagesentschädigung bei Krankheit/Unfall der versicherten Person (Keyman). Während eine Krankenpolice jedoch max. das Netto-Arbeitseinkommen ausgleicht, kann über die KrankenBU die Höhe der Absicherung mit dem Versicherer frei vereinbart werden: Bei begründetem Bedarf können also ähnlich der Feuer-Betriebsunterbrechung alle fortlaufenden Kosten einschließlich Gewinne berücksichtigt werden. Die Leistung beginnt frühestens mit dem 22. Tag der Arbeitsunfähigkeit und erstreckt sich auf maximal 24 Monate. Über verlängerte Karenz- zeiten lässt sich die Prämie um bis zu 60 % senken. Abschließen kann man die Police bis zum 54. Lebensjahr, spätestens mit dem 65. Lebensjahr endet der Versicherungsschutz. 10.000 Monatsentschädigung (maximal ein Jahr) kosten z. B. für einen 45-jährigen bei 42 Karenztagen 1.050 /Jahr. Bei Schadensfreiheit reduziert sich der Beitrag nochmals um bis zu 30 %. Besonders für hochqualifizierte, schwer zu ersetzende Mitarbeiter und Inhaber kleinerer Hotelbetriebe kann diese Absicherung sinnvoll sein. Volker Begas, GGF von Mosaic Versicherungsmakler, www.hotelversicherer.de



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EINRICHTUNG Im Herzen von Zermatt hat das Aristella Swissflair Hotel ein neues Gesicht bekommen ­ und zeigt sich nun im traditionellen Walliser-Stil, ohne dabei Modernität oder Luxus missen zu lassen. Tradition modern interpretiert M Fotos: Oliver Cesare Ritz it der Übernahme des Aristella Swissflair Hotel im Sommer 2010 in zweiter Generation zeigen Katja und Bernard Perren ihren Gästen nun die Schweizer Welt: Jedes Zimmer ist einem der 26 Kantone gewidmet. ,,Beim Bau haben wir einen hohen Wert auf naturbelassene einheimische Materialien gelegt", berichtet die Familie. Für die Zimmereinrichtung ­ von der Kategorie Open Suite und Deluxe über das Familienzimmer bis hin zu Superior, Classic und Simple ­ hat sie den Komplettausstatter Ziefle Koch verpflichtet, der rustikalen Luxus im Schweizer Stil mit modernen Elementen verband. Die Suite und die sechs Zimmer der ersten Etage sind mit Holzböden in dunkler Eiche, hellem Föhrenholz der Innenausstattung und hellen, blauen Vorhängen den See-Kantonen gewidmet. Unter dem Motto ,,Urban" werden dem Gast in der zweiten Etage die städtischen Kantone mit hellen Eichenböden und passenden -möbeln vorgestellt. Die Polstersessel und Vorhänge in Orange und die hellen Ledereinsätze an den Bettkopfenden runden das moderne Flair ab. Ländliche Kantone prägen die dritte Etage: Die Zimmer mit einem grünen Teppich, einem Innenausbau aus hellem Föhrenholz und den violett-braunen Vorhängen vermitteln einen ländlichen Charakter. Im Dachgeschoss mit Dachkonstruktionen aus Fichtenholz schaffen der dunkelbraune Teppich und das Altholz-Fichte-Mobiliar ein heimeliges Ambiente der Chalets der Gebirgs-Kantone und ermöglichen dem Gast die Aussicht auf das Matterhorn. In allen Zimmern und Sui- ten sorgt das Funktionsbett Dobleto aus dem Ziefle-Koch-Sortiment ­ Einzelbett zu Doppelbett ausziehbar ­ für tiefen Schlaf, wobei die Bettkopfelemente mit einer hinterleuchteten Bilderleiste mit Schweiz-Fotos von Peter Jehle versehen sind. In den Suiten und Zimmern bietet das in Steinplatten und weißem Glattputz gehaltene Bad ein intimes Ambiente, moderne Kuben an der Wand bieten Ablagemöglichkeiten. Auch die technische Ausstattung der Zimmer lässt keine Wünsche offen: Alle verfügen über W-LAN mit High-Speed-Internetzugang, Direktwahltelefon und Infotainment-TV mit 32Zoll-Flachbildschirmen. Aristella Swissflair Hotel & Apartements CH-3920 Zermatt www.aristella-zermatt.ch 240 MIO. SEHZELLEN VERDIENEN EINE DIGITALE ANTE N N E NANL AG E DA M I T DIE ZUKUNFT NICHT NUR VISION BLEIBT DVB - S / T / C, Hybrid - TV, HDTV ­ Wir informieren Sie, was sich dahinter verbirgt und beraten Sie, wenn es um eine individuelle Lösung für Ihr Haus geht. Als spezialisierter Anbieter rund um die technische Ausstattung Ihres Hotels begleiten wir Sie bei der Modernisierung Ihrer technischen Infrastruktur vom ersten Vor-Ort-Check über die Installation bis zum Service. TASCAN Service GmbH Max- Planck-Straße 38 D -50858 Köln Telefon: +49 (0) 2234 2045-0 E- Mail: info@tascan.de 18. - 23. März · Halle B7 · Stand 201 www.TASCAN.de www.BLANKOM.de BL ANKOM Antennentechnik GmbH Hermann- Petersilge -Straße 1 D - 07422 Bad Blankenburg Telefon: +49 (0) 36741 / 60-0 E- Mail: info@blankom.de 3/2011 59



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Einmal pro Jahr steht den Franchise-Mitgliedern der Choice Hotels International ein Quality Check ins Haus ­ angekündigt, statt ,,undercover". FIRST CLASS war bei der Kontrolle im Comfort Hotel München Ost dabei. Ein wachsames Auge dies heute eine kaum mehr zu bewältigende Aufgabe. Im Gegensatz zu Hoteltestern, die heimliche Mystery-Checks durchführen, kündigt die Mitarbeiterin im Franchise Service der Choice Hotels Franchise ihren Besuch bei den Häusern an. ,,Wir wollen als Franchisegeber mit unseren Partnern zusammenarbeiten, nicht Angst und Bange bereiten", betont Gordon von Godin. Dennoch nehmen die Mitglieder die Kontrollen sehr ernst. ,,Sonst könnten sie den jährlich überarbeiteten Standards nicht Stand halten." Bevor ein Hotel in die ChoiceFamilie aufgenommen wird, wird ein erster Quality Check durchgeführt, um das Haus auf die Einhaltung der ,,Rules & Regulations" zu überprüfen. Ab dem Zeitpunkt der Integration werden die Mitgliedshäuser jährlich einer Prüfung unterzogen. Werden neue Hotels integriert, so heißt das für Ulrike Settele, einen weiteren Kunden auf ihrer Liste zu haben, den sie dann in Deutschland, der Schweiz, Polen, der Tschechischen Republik oder Norditalien besucht. hel G roß zu sein ist in meinem Job vorteilhaft", erklärt Ulrike Settele und fährt mit der Hand auf dem TVSchrank entlang, ohne sich anstrengen zu müssen. Weder hier noch auf den Bilderrahmen findet sie Staub. Einen prüfenden Blick in den Wasserkocher, alle elektrischen Geräte auf ihre Funktion testen ­ während Gäste bei ihrer Ankunft im Comfort Hotel München Ost ihre Kleider in den Kleiderschrank verstauen, sucht Ulrike Settele diesen nach dem vorschriftsgemäßen Wäschebeutel, einem Ersatzkopfkissen und Kleiderbügeln ab. Rund fünf Wochen im Jahr ist die 25-Jährige in den europäischen Häusern der Choice Hotels unterwegs, um diesen in Sachen Qualität auf den Zahn zu fühlen. Ab und zu entlarvt sie dabei eine klemmende Schranktür oder findet eine defekte Glühbirne. Auf solche leicht zu behebenden Mängel weist sie die Mitarbeiter gerne gleich hin, auf die fehlenden Überwurfdecken auf den Betten und das dazu passende Dekokissen will Ulrike Settele mit der Direktion 3/2011 jedoch persönlich sprechen. ,,Die Frist zur Einführung ist bereits abgelaufen", erklärt die Hoteltesterin und vermerkt sich diesen Punkt auf ihrer Liste. Die Überwürfe sind einer von 180 Standards, die das Hotel als Franchise-Partner erfüllen muss, um den Anforderungen der Choice Hotels International zu entsprechen. Der komplette Kriterienkatalog des amerikanischen Unternehmens aus Silver Spring umfasst ca. 450 Standards. Bei Choice Hotels Germany & Central Europe, eine der europäischen Franchise-Zentralen mit Sitz in München, werden die Standards unter der Leitung von Geschäftsführerin Margit Hug auf die zentraleuropäischen Mitgliedshäuser angepasst. Ausnahmen unter den Standards gibt es trotzdem. So wurde zwar bereits der Bestand eines 22-Zoll-Flatscreen-Fernsehers in den Gästezimmern als Standard festgelegt, im Falle des Comfort Hotel München Ost, bei dem die TV-Geräte in speziell angefertigten Schränken integriert sind, wird jedoch eine Ausnahme als Anhang an den Fran- chise-Vertrag ergänzt. Bilder an den Wänden der Etagenflure müssen auch nicht zwangsläufig sein. ,,Wir wollen den Gästen zwar überall die gleichen Minimumstandards bieten, dabei aber den individuellen Charakter der Häuser bewahren", so Gordon von Godin, der Director of Sales bei Choice Hotels Franchise. Einen besonders kritischen Verheizen Sie noch Ihr Geld? Wir bieten Raumregelung über Frontoffice www.kraftcom.de Tel. 08344-92133-97 Blick wirft Ulrike Settele in das Bad der Zimmer. Die unter dem Dach von Choice Hotels International vereinten Markenlogos Comfort, Quality und Clarion müssen für den Gast unter anderem auf den Kosmetikprodukten gut sichtbar angebracht sein. Insgesamt stehen an diesem Tag fünf der 167 Zimmer des Hotels auf dem Prüfplan. Noch vor einigen Jahren wurden rund 10 % des gesamten Zimmerportfolios getestet ­ bei der immer stärker steigenden Zimmerzahl wäre 60 Fotos: © Heike/PIXELIO, Comfort Hotel München Ost



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EINRICHTUNG Folien mit Funktion Folien können heute mehr als Flächen verdecken. FIRST CLASS sprach mit Winfried Brux, dem Geschäftsführer von Bruxsafol, über energiesparende, Glas erhaltende und bildprojektierende Funktionsfolien. Herr Brux, Sie gehören zu den größten Großhändlern von Funktionsfolien. Wo sehen Sie Verwendungsmöglichkeiten in der Hotellerie und Gastronomie? Gerade bei Modernisierungen ist die Anbringung von Funktionsfolien eine wirksame und kostengünstige Alternative zu teuren Spezialgläsern. Sonnenschutzfolien z. B. reduzieren die Wärmeeinstrahlung um bis zu 80 % und damit auch die zur Kühlung benötigte Energie bei Klimaanlagen und deren CO2-Ausstoß ­ ohne dabei den Lichteinfall spürbar zu verringern. Zudem können Funktionsfolien bei Glastüren, Trennwänden etc. vor Splittern schützen, indem sie beim Zerbrechen der Scheibe das zerstörte Glas binden. Ein Blitzeinbruch kann außerdem durch die ,,durchwurfhemmende" Wirkung gerade im Erdgeschoss massiv erschwert werden. Bei Feuer haben die Folien sogar eine brandverzögerne Wirkung. Funktionsfolien können also bei sämtlichen Glas- und Fensterfassaden verwendet werden ­ egal ob in der Lobby, den Zimmern, im Restaurant oder in der Küche. 2010 haben wir z. B. das Hilton in Mainz damit ausgestattet. Lässt sich auch optisch mit solchen Folien punkten? Sämtliche Wirkungsweisen von Funktionsfolien können z. B. mit digitalen Farbdrucken von Hinweisen, Logos oder Bildern kombiniert werden. Gerade haben wir auch eine sogenannte Rückprojektionsfolie auf den Markt gebracht, auf der per Beamer, Dia- oder Overheadprojektor statische und bewegte Bilder wiedergegeben werden können ­ auch bei hellem Umgebungs- sowie Tagungslicht. Möglich macht das die homogene, nicht reflektierende Oberfläche, die über einen hohen Lichtverstärkungsfaktor verfügt. Wie werden die Folien angebracht und wie lange sind sie haltbar? Die Verlegung kann jederzeit ohne Schmutz und Geruchsbelästigung schnell und lärmfrei während des laufenden Betriebes erfolgen. Für den Außenbereich geht man von einer Lebensdauer von bis zu zehn Jahren aus, wobei wir insgesamt fünf Jahre Garantie gewähren. Innen liegt die Lebensdauer bei 15 bis 20 Jahren, wobei unsere Garantie hier bis zu sieben Jahre läuft. Die Folien können jederzeit rückstandslos entfernt werden. Herr Brux, vielen Dank für das Gespräch. syk Anspruchsvolle Wilton-Teppiche Qualitativ hochwertige Teppichböden erweisen sich gerade in der Hotellerie und Gastronomie als besonders wirtschaftlich. D Fotos: Bruxsafol, Tisca-Tiara as Schweizer Familienunternehmen Tisca-Tiara hat bereits viele Hotels des Fünf-Sterne-Segments wie das Adlon in Berlin mit Teppichen ausgestattet. Auf Wilton-Webstühlen gefertigt, bestehen die Teppiche für den anspruchsvollen Hotelbereich aus reiner Schurwolle oder auch aus einem Schurwolle-Seide-Gemisch, die schmutzabweisend, wärmespeichernd und schwer entflammbar sind. Schurwolle ist staubbindend und so besonders Allergiker freundlich, sie verhält sich bei empfohlener Raumluftfeuchtigkeit natürlich antistatisch. Auch bei starker Beanspruchung haben die Teppiche eine lange Le- bensdauer. Konstruktionsbedingt ist der Materialeinsatz deutlich höher als bei anderen Qualitäten, z. B. Axminster. Die Materialgewichtsklasse ­ zwischen 1.900 und 3.500 g/m2 ­ erfüllt die hohen Ansprüche an Trittschall und Gehkomfort und erfordert keine Vlies- oder Filzunterlagen. Durch die von Tisca-Tiara angebotenen Warenbreiten zwischen 70 und 460 cm entfällt nahezu der sonst übliche und teure Verschnitt. So können Teppiche z. B. für Hotelflure werksseitig in Breite und Länge produziert und nahtfrei verlegt werden. Bei Läuferkonstruktionen bilden die Webkanten den natürlichen Seitenabschluss. Die Reinigungs- und Unterhaltskosten sind bei Teppichböden aus Schurwolle oft 30 bis 50 % niedriger. Zur Reinigung und Pflege bedarf es spezieller Mittel, die für Schurwolle entwickelt wurden. Zu den einfachsten und häufigsten Pflegeschritten zählen das Staubsaugen und die Fleckentfernung. www.tisca.com Das Leben angenehm einrichten. Frit z Schlecht / SHL 72213 Altensteig, Tel. 07453 93906-0, info@schlecht-shl.de www.schlecht-shl.de 3/2011 61



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ANZEIGE Privathotels mit Komfort und Flair N icht nur Freizeitreisende auch Businessgäste sind im Zuge der vergangenen Wirtschaftskrise bewusster in der Wahl ihrer Hotels geworden und suchen nach einem guten Preis-Leistungsverhältnis bei Urlaubs- oder Wochenendreisen. ,,Der Hotel-Markt hat sich durch die Individualität seiner Kunden und die Sparmaßnahmen der Unternehmen gewandelt", sagt Michaela Voss, die Inhaberin von Hotelident. ,,Die Nachfrage nach ausgefallenen, aber preisbewussten Übernachtungen steigt. Diese Chance nutzen die inhabergeführten Drei- oder Vier-Sterne-Hotels, indem sie sich auf die geänderten Bedürfnisse ihrer Klientel einstellen. Vor zwei Jahren hätten z. B. Geschäftsleute nur selten ein Hotel dieser Kategorie gewählt. Inzwischen bieten diese Häuser jedoch einen beachtlichen Komfort und übertreffen häufig die Erwartungshaltung der Gäste." Individuell eingerichtete Zimmer mit viel Liebe zum Detail, ausgestattet mit moderner Technik, gutem Service und reichhaltigem Frühstücksbuffet sind in dieser Sternekategorie fast Standard, aber auch Relaxzonen oder Wellnessoasen mit Sauna, Sanarium oder Dampfbad sind keine Seltenheit mehr. Die weitgehend inhabergeführten Häuser sind zwar häufig kleiner als die Vier- oder FünfSterne-Hotelketten, jedoch erweist sich hier die individuelle Betreuung der Gäste als klarer Vorteil. Seit ca. sieben Jahren in Selbstständigkeit berät die Innenarchitektin und Betriebswirtin Michaela Voss deutsche Hoteliers und Gastronomen, wie sie ihre Belegungszahlen verbessern und den Umsatz steigern können. ,,Wir verstehen uns als Ideengeber und Macher. Von der Analyse über die Konzeption bis hin zur Umsetzung ­ gemeinsam mit unserem Netzwerk kompetenter Partner arbeiten wir ein ganzheitliches Angebot aus." Zu ihren erfolgreichen Projekten zählt z. B. das Stadt- und Geschäftshotel Alte Schule, Bad Berleburg. Nachdem durch die Implantierung historischer und nostalgischer Elemente dem 200 Jahre alten Gebäude neues Leben eingehaucht wurde, setzen die Hoteliers Andreas Benkendorf und Silvia Köster mit Michaela Voss schon das nächste Projekt um. Gegenüber dem Stammhaus wurde das Hotel Fliegendes Klassenzimmer renoviert, in dem jedes der individuellen Zimmer auf abstrakte Art ein Schulfach wie Deutsche Geschichte oder Musik repräsentiert. Das Hotel Russmann, Goldbach, wurde behutsam dem Zeitgeist angepasst und ist bei Geschäfts-, Freizeitreisenden und Feinschmeckern beliebt. Mit seiner zentralen Lage, der persönlichen Atmosphäre, verbunden mit modernen Zimmern und erlesenen Spezialitäten im Restaurant wird es den Ansprüchen dieser Gästeklientel mehr als gerecht. Urlaub und Entspannung wird im Flairhotel Nieder im ländlichen Bestwig groß geschrieben: Komfortzimmer und ein bald fertiggestellter Wellnessbereich laden Freizeit- und Geschäftsreisende gleichermaßen ein, auszuspannen und neue Kraft zu tanken. ,,In diesen Hotels haben wir zielorientiert und detailliert ein passendes Konzept geplant sowie realisiert", so Michaela Voss. ,,Damit gelingt es, einen positiven Erinnerungswert des Hotels beim Gast zu implantieren." Hotelident Michaela Voss Hunold-Rump-Str. 109 57368 Lennestadt-Oedingen Tel.: (02725) 22 04 19 · Fax: (02725) 22 04 40 www.hotelident.de · mv@hotelident.de



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HOTEL SCHIEFERHOF Ursprünglich überzeugen Mitten in Deutschland, auf den Höhen des südlichen Thüringer Waldes in Neuhaus/Rennweg, empfängt das Hotel Schieferhof seine Gäste. Durch die Mitgliedschaft in der Einkaufsgesellschaft HGK Direkt profitiert es von vielen Vorteilen. ls ,,Das vornehme Haus des ersten Ranges" im Jahr 1912 erbaut, verfügt das Hotel Schieferhof heute über 38 Zimmer mit 70 Betten. So individuell wie die Gäste sind auch die Zimmer unterschiedlich eingerichtet: Warme Farben, gesunde Materialien, ein Mix an Mustern und Handarbeit machen dabei jedes Zimmer zu einer Wohlfühloase. Neben dem Faktor ,,Wohlfühlen" wird auch das Thema Umwelt im Schieferhof stark forciert. ,,Noch vor kurzem waren wir nicht glücklich darüber, dass der Massen- A Fotos: Hotel Schieferhof HGK Direkt ist die neu gegründete Einkaufsgesellschaft für Gastronomen und Hoteliers in Deutschland. Als 100 %igeTochter der HGK bietet sie teilnehmenden Betrieben zahlreiche Vorteile. HGK Direkt bündelt die Einkaufsvolumina gastgewerblicher Unternehmen in ganz Deutschland und handelt mit geprüften, leistungsstarken Lieferanten erstklassige Einkaufskonditionen aus. Jeder Betrieb, der über HGK Direkt einkauft, erhält so den vorteilhaften Großkundenstatus. www.hgkdirekt.de tourismus an uns vorbei gezogen ist. Heute wissen wir, dass gerade das unser Kapital ist und es auch in Zukunft sein wird", betont der geschäftsführende Gesellschafter des Hotels, Lutz Michael Horn. In diesem Zusammenhang spielt auch die Gesundheit der Gäste eine große Rolle: Das Hotel ist nicht nur ein Förderer des Slow Food Convivium Weimar, sondern gehört als Haus der Chaîne de Rôtisseurs zu den besten Restaurants in Thüringen. Umweltaspekte möchte das Hotel auch in Zukunft weiter vertiefen und arbeitet daher intensiv an der Energiereduzierung mit dem Ziel, als CO2-neutrales Hotel als gutes Vorbild voranzugehen. Doch Klimaneutralität zu erreichen, ist ein langer Weg, der viele Investitionen und Erneuerungen erfordert. Gerade bei der Umsetzung dieser Pläne ist die Neumitgliedschaft bei der HGK Direkt, der neuen Tochtergesellschaft der HGK eG, sehr hilfreich. ,,Wir hoffen, dass wir durch die Einkaufsbündelung nicht nur im Food-Bereich deutliche Einsparungen verzeichnen können, sondern versprechen uns, gerade bei den neuen Investitionen durch gute Konditionen Geld zu sparen", so Lutz Michael Horn. ,,Weiterhin ist natürlich der Bereich Bio & Grüne Alternativen besonders interessant für uns. Durch die angebotene Fachberatung in diesen Segmenten werden wir sicher neue Tipps und Informationen erhalten, die hervorragend in unser Konzept passen." Da er bereits von einigen Partnern und Kollegen viel Gutes über HGK Direkt gehört hatte, hat auch er sich für die Einkaufs- gesellschaft entschieden. ,,Vielversprechend klingt neben den bereits genannten Punkten auch das Kreditorenmanagementsystem. Die Zeit, die durch HGK BackOffice gespart wird, können wir in den intensiven Kontakt zu unseren Gästen investieren ­ damit auch in Zukunft noch weitere begeisterte Gäste unser Haus mit einem guten Gefühl verlassen", fügt er hinzu. www.schieferhof.de 3/2011 63



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WELLNESS Klasse statt Masse Mit der wachsenden Nachfrage der Hotelgäste nach ganzheitlichen Wellnessangeboten steigen die Anforderungen an qualifiziertes Fachpersonal. Im Dschungel der Weiterbildungsangebote ist es dabei für diese oft schwer, den Überblick zu behalten. D ie Gesundheitswirtschaft gilt noch immer als ein Wachstumsmotor mit guten Karrieremöglichkeiten. Bereits heute arbeiten rund 4 Mio. Menschen im Gesundheitssektor, weitere 400.000 Stellen werden nach Expertenschätzungen in den nächsten Jahren anstehen. Quereinsteiger haben es bei der derzeitigen hohen Nachfrage zwar leicht, doch müssen sie in diesen Tagen mehr denn je qualifiziert sein. Das betont auch Simon Kellerhoff vom Fachbereich Wellness & Gesundheit des ISTStudieninstituts: ,,Das angenehm anmutende Arbeitsumfeld, die nette Atmosphäre, die Arbeit mit relaxten Gästen klingt für viele erstrebenswert. Oftmals wird dabei aber vergessen, dass enge Zeitpläne den Tagesablauf vorgeben und die Arbeit 3/2011 durchaus anstrengend ist." Auch Alexandra Müller-Benz, die Geschäftsführerin von Campus Naturalis, einer Akademie für ganzheitliche Gesundheitsbildung, kennt den Mangel an Fachwissen im Spa- und Wellnessbereich von Hotels. ,,Das Marktangebot wächst derzeit rasant an, der Nachschub bleibt oft aus." Wichtig sei es für Wellnessmitarbeiter vor allem, die so genannten Schnittstellen in einem Spa zu decken, indem z. B. ein Saunameister ebenso die Tätigkeit eines Masseurs ausüben kann und umgekehrt. Da die Geschäftsführerin gerade in der Hotellerie einen hohen Bedarf an Weiterbildungen feststellt, wird die bisherige Ausbildung des Wellnessund Entspannungstherapeuten künftig unter dem Namen Wellness,- Entspannungs- und Spa-Professional laufen. Verstärkt wird hier nun auf den Sektor Sauna und Spa eingegangen. Um im Spa- oder Wellnessbereich eines Hotels auf Dauer erfolgreich tätig zu sein, ist es mit einer einmaligen Grundqualifikation nicht getan. Dennoch unterstützen nur wenige Unternehmen die so dringend notwendigen Weiterbildungen. ,,Häufig wird ein einzelner Mitarbeiter z. B. zu einem Wochenendkurs geschickt und soll dann das Gelernte seinen Kollegen weitervermitteln", hat Liane Jochum, Inhaberin der Academia Balance in Bochum, beobachtet. Gerade Hotels deren Gäste nur drei bis vier Tage im Haus verweilen, sollten jedoch auf mehr Qualität statt Quantität setzen, um so potenzielle Stammgäste zu ak- 64 Foto: Academia Balance



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quirieren. ,,Die mangelnde Qualifikation schadet den Hotels langfristig jedoch nicht nur selbst und vor allem dem zahlenden Gast, sondern auch den angewandten Methoden", bestätigt auch die AyurvedaSpezialistin Kerstin Rosenberg, die zusammen mit ihrem Mann Mark Rosenberg die Europäische Akademie für Ayurveda in Deutschland, Österreich und der Schweiz leitet. ,,Gut qualifiziertes Fachpersonal kostet eben und stellt auch Forderungen an die Bedingungen am Arbeitsplatz ­ unter anderem in Bezug auf die Länge der Behandlungszeiten oder die Verwendung hochwertiger Pflegeprodukte." Ein Neuanfang? Aus der Perspektive der Quereinsteiger liegt gerade für sie in den oft vielversprechend klingenden Weiterbildungen jedoch auch ein gewisses Risiko. Zum einen ist es oft schwer, bei der Fülle der Angebote zu erkennen, welche Weiterbildungen tatsächlich seriös sind. Zum anderen stellt sich dem Teilnehmer die Frage: Bekomme ich nach der Weiterbildung eine Anstellung, oder habe ich ohne Erfolg in eine kostspielige Weiterbildungsmaßnahme investiert? Manche Kurse zahlen sich darüber hinaus oft nur für diejenigen aus, die bereits bestimmte Vorkenntnisse mitbringen. ,,Hinzu kommt, dass abgesehen von der Kosmetikerin, dem medizinischen Bademeister und Masseur nur wenige klassische Ausbildungsberufe im Spa-Bereich existieren", erklärt Simon Kellerhoff. Und längst steckt nicht hinter jedem wohlklingenden Titel auch ein neuer Beruf. ,,Wenn aber eine neue Mitarbeitergeneration für Hotels ausgebildet werden soll, brauchen wir künftig ein solides umfangreiches Ausbildungsprogramm in Vollzeit", erklärt Margarete Jasienski, die Leiterin der privaten Berufsfachschule für Wellness-Kosmetik in Mainz. Der Ausbildungsgang zum Wellness-Spezialisten umfasst hier deshalb zwei Jahre Vollzeitunterricht, ergänzt um ein sechsmonatiges Berufspraktikum. In Planung befindet sich außerdem bereits ein Konzept, das neben der klassischen Ausbildung auch eine Vor-Ort-Betreuung der Mitarbeiter beinhaltet. ,,So wollen wir feststellen, inwieweit ein Mangel an Wissen und Können besteht, um die Ausbildung den individuellen Bedürfnissen der Hotels anpassen zu können." Für den Hotelier liegt das Risiko hingegen in der Personalfindung. ,,Er kann die Qualität von Bewerbern nur schwer bewerten, da es keinen einheitlichen Maßstab gibt ­ weder hinsichtlich der Qualifikation der Teilnehmer, noch für das in der Ausbildung vermittelte Wissen", so Simon Kellerhoff. Da es sich bei dem von den Spa-Mitarbeitern zu erstellenden Angebot um eine personenbezogene Dienstleistung handelt, die standardisiert werden muss, um dem Gast eine gleichbleibende Qualität unabhängig vom Behandlungspersonal anzubieten, sind seiner Ansicht nach einheitliche Ausbildungsgänge im Wellnessbereich des Hotels wichtig, die zumindest die Grundqualifikation des Personals sicherstellen. Fraglich ist hierbei wiederum, wie weit das Themenspektrum gesteckt werden sollte ­ angesichts des breit gefächerten Angebotes ein möglicherweise schwieriges Unterfangen. NEU NEU NEU MÖBEL K ATALO G 2 011 GASTRONOMIE | HOTELLERIE | CATERING Stühle Tische Tischsäulen Tischplatten Barmöbel Tafeln & Aufsteller MÖBEL ! www.vega - direct.com Immer eine Idee mehr Erstmalig: 244 Seiten voller Indoor- und Outdoor-Möbel mit vielen Neuheiten für Ihren individuellen Gastronomiebedarf! Hier finden Sie die neuesten Möbel-Trends in erstklassiger Gastro-Qualität ­ zum schnellen, einfachen Bestellen, ohne jedes Risiko und preisstabil. Der neue Gratis-Möbelkatalog wird Sie überzeugen ­ und begeistern! Passendes Preis-Leistungsverhältnis Die Hotelgäste erwarten für die oft teuer bezahlten Anwendungen und Behandlungen gerade heute ein entsprechend hohes Leistungsniveau. Neben den praktischen Fertigkeiten bei den Behandlungen sei dabei laut Kerstin Rosenberg ein ansprechendes Persönlichkeitsprofil ebenso wichtig wie eine gesprächstherapeutische Schulung. ,,Oftmals öffnen sich die Gäste unter den entspannenden Massagen und wünschen sich ein Gespräch z. B. über ihre Stressfaktoren mit einem kompetenten Ansprechpartner." Außerdem steigt bei den Gästen der Wunsch, nicht nur eine temporäre Entspannung im Wellness zu finden, sondern auch vorbeugende Maßnahmen hinsichtlich einer gesunden Ernährung und konstitutionsgerechten Bewegung für ihre Gesundheit vorzunehmen. Um diesen Anforderungen als Spa-Fachkraft gerecht zu Ihr Direktkontakt 01805/808-505* www.vega-direct.com * Festnetzpreis 0,14 /Min., höchstens 0,42 /Min. aus den Mobilfunknetzen. Foto: Neue Erde L. Jochum, D. Fleck Die Kräuterstempel-Massage Kräuterstempelmassagen beruhen auf uralten Traditionen der ostasiatischen Massagekunst. Dieses Buch stellt die Methode der Kräuterstempelmassage mittels mit Kräutern und Gewürzen gefüllter Baumwollsäckchen in Wort und Bild praxisnah dar. Saarbrücken: Neue Erde GmbH, 170 Seiten, 22,80 . GASTRONOMIE HOTELLERIE | CATERING



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WELLNESS Weiterbildungen im Überblick Angebot Wellnessberater (ohne Vorkenntnisse) Schule Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein/IHK (www.wak-sh.de) Berufsfachschule für Wellness-Kosmetik ­ staatlich anerkannte Ergänzungsschule (www.bfs-wk.de) Academia Balance ­ Fachschule für Naturkosmetik (www.academia-balance.de) Inhalte Quereinsteiger und Beschäftigte im Gesundheitsbereich: Vermittlung von Grundlagen im Medizin- und Wellnessbereich, Wellnessprodukte und Dienstleistungen. Beschäftigt sich mit der ganzheitlichen Pflege und Gesundhaltung von Körper, Geist und Seele. Schwerpunkte: klassische Gesichts- und Körperkosmetik, ayurvedische und energetische Wellnessbehandlungen Die Fachausbildung umfasst das Spektrum der ganzheitlichen, naturkosmetischen Behandlungen im Wellnessbereich. Dabei zählen klassische Anwendungen wie HotStone-Massage und Lomi Lomi Nui ebenso zum Programm wie Edelstein- und Kräuterstempelmassagen. Die dreigegliederte Ausbildung vermittelt ein interdisziplinäres Methodenwissen sowie Fachwissen und Methoden aus der Aromatherapie, Aromamassage und Shiatsu. (Grundlagen für die berufliche Praxis im professionellen Wellness und Spa-Bereich) 960 Unterrichtseinheiten vermitteln u. a. Kenntnisse zu Wellness-Grundlagen, Ernährung, Spa-Management, diverse Massagetechniken. Vermittelt u. a. fundiertes Fachwissen, Kenntnisse über Markt und Entwicklungstendenzen, betriebswirtschaftliche Zusammenhänge, Planungs-, Entwicklungsund Umsetzungskenntnisse von Projekten Der staatlich zugelassene Fernunterricht vermittelt Kenntnisse in den Bereichen Cardio-, Koordinations-, Entspannungs- und Rückentraining sowie Ernährung. Dauer 80 Unterrichtsstunden (2 Blockwochen) Wellness-Spezialist (ohne Vorkenntnisse) 2 Jahre Vollzeit Wellness & SpaTherapeut (ohne Vorkenntnisse) 9 Unterrichtsblöcke à 4 Tage + Prüfungsblock Wellness-, Entspannungsund Spaprofessional (ohne Vorkenntnisse) Campus Naturalis (www.campusnaturalis.de) 9 bis 22 Monate, Belegung in Blockwochen Spa- und WellnessPractioner (ohne Vorkenntnisse) Spa- & Wellnessmanager (IHK) / (fachspezifische und kaufmännische Kenntnisse) Präventionstraining (Ausbildung zum Physiotherapeuten, Fitnesstrainer, vergleichbare Abschlüsse) Ayurveda-Kosmetik und -Schönheitspflege (ohne Vorkenntnisse) Präha Akademie (www.praeha.de) 12 Monate Vollzeit-, 16 Monate Teilzeitausbildung The Cosmeticacademy Europe (www.cosmeticacademy.de) 12 Monate berufsbegleitender Lehrgang mit Praxismodulen IST-Studieninstitut (www.ist.de) 14 Monate Fernunterricht mit 6 Präsenzphasen Europäische Akademie für Ayurveda (www.ayurveda-akademie.org) Die Teilnehmer dieses Fachlehrgangs erlernen die typgerecht ausgerichtete Schönheitspflege des Ayurveda mittels sanfter Massagetechniken, verjüngender Ölbehandlungen, Masken und Packungen anzuwenden. Vermittelt Theorie und Praxis der Hot-Stone-Massage für Gesicht und Körper, ihre Wirkungsweise sowie Energiearbeit über die Chakren. Die praxisbezogene Ausbildung beinhaltet die wichtigsten Griff- und Spezialtechniken der Lomi-Lomi Nui Ganzkörpermassage, Kraftpunktkombinationen sowie traditionell hawaiianische Meditationen. 12 Tage (2 Blöcke, insgesamt 96 Unterrichtsstunden) Hot-Stone-Massage (ohne Vorkenntnisse) Cosmetic College Dillingen (www.hotstone-massage.de) 2 ½ Tage Intensivseminar/Fernunterricht Lomi Lomi Praktiker (ohne Vorkenntnisse) Terramedus® (www.terramedus.de) 1 x 6 Tage (1 Block intensiv) oder 2 x 3 Tage (2 Blöcke intensiv) erden, bieten Weiterbildungsinstitute wie das IST-Studieninstitut Fernstudiengänge wie ,,Präventionstraining" an. Der aktuelle Trend bewegt sich also in Richtung Ganzheitstherapie für Körper und Seele ­ How ls und ihre Wellnessmitarbeiter te müssen heute mit einem übergreifenden Handwerk punkten, sonst geht der erfahrene Gast sofort ins benachbarte Wellnesshotel. hel 66 3/2011 Foto: IST-Studieninstitut



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WELLNESS nehmer sollten eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium mitbringen und über Erfahrungen im Spa-Business verfügen, damit wir auf einer gewissen Basis aufbauen können. Hoteldirektoren werden automatisch zugelassen. Der Lehrgang gliedert sich in vier Trainings: Das erste, Spa Basics, vermittelt z. B. Infos über die Wellnessentwicklung, sinnvolle Angebote und Pakete, CRM und QM. Beim zweiten Training, Spa Business, geht es um Kennzahlen, KostenNutzen-Rechnungen, Forecasting, Marketing und Vertrieb, beim dritten, dem Spa Ressource Management, um die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter, Belegungs- und Auslastungsanalysen und Wareneinsätze. Kurs-Angebote, Ernährung oder Medical Wellness sind Themen des letzten Trainings ,,Spa Plus ­ Fitness, Health & Future". Jedes Training schließt einzeln mit einem Teilnahme-Zertifkat ab. Zur alljährlich stattfindenden Prüfung zum IFH®-Certified Spa Professional (CSPA) muss man an allen vier Trainings teilgenommen haben und die zweitägige Prüfung bestehen. Der mündliche Teil wird übrigens vor einer Prüfungskommission abgelegt, die sich aus Führungskräften internationaler Hotelgesellschaften und Vertretern der Wellness- und Spa-Branche zusammensetzt. Sie selbst waren früher bei internationalen Freizeitunternehmen leitend tätig und beraten heute z. B. als Geschäftsführerin der SD Consulting Services die Sport-, Wellness- und Freizeit-Industrie. Wie hat sich heute das Know-how der Spa-Mitarbeiter verändert? Welchen Stellenwert genießt das Spa in Hotels? Erfreulicherweise hat sich inzwischen die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein Wellnessbereich mit Fachkräften kein ,,Gut, zu haben" mehr ist, sondern ein Muss ­ selbst im Drei-Sterne-Bereich. Doch der Bereich muss authentisch und profitabel betrieben werden. Dazu gehört auch, dass das Wellnesspersonal Wie surfen Ihre Gäste denn noch? Wir bieten High Speed Internet SPA als Business Hoteliers und nicht Spa-Mitarbeiter stehen im Fokus eines neuen Diplom-Lehrgangs, der mit dem IFH®-Certified Spa Professional abschließt. FIRST CLASS sprach mit der Dozentin und Beraterin Sylvia Dinter über die besondere Konzeption. www.kraftcom.de Tel. 08344-92133-97 Frau Dinter, die Spa-Ausbildungsmöglichkeiten sind heute inzwischen vielfältig. Welche Stärken hat der neue Lehrgang im Vergleich zu anderen, und wozu befähigt er? Das Spa ist ein wichtiges Profitcenter im Hotel und muss in das gesamte System Hotel sinnvoll miteinbezogen werden. Doch oftmals fehlen den Hotelmanagern und -besitzern spezielle Kenntnisse darüber, wie sich den Bereich wirtschaftlich betreiben lässt. Mit dem IFH® Institute For Hospitality Management haben wir daher ein Weiterbildungsangebot entwickelt, bei dem Hoteliers, GMs, aktuell verantwortliche Spa-Koordinatoren und Führungskräfte aus allen Richtungen, die sich mit Spas auseinandersetzen wollen oder müssen, lernen, diesen Bereich ökonomisch besser zu verstehen. Die Teilnehmer erwerben ein fachliches, kaufmännisches Handwerk, profunde Kenntnisse über die wesentlichen Kennzahlen, Spa-Produkte und Behandlun- gen, den Mitarbeitereinsatz und den Produktverkauf. Diskutiert werden auch Wertschöpfungsketten ­ z. B. wie selbstverständlich tatsächlich die kostenlosen Slipper, Bademäntel und Kosmetika sein müssen. Therapeutische Inhalte stehen weniger im Fokus der Weiterbildung, werden aber im Basic- und Human-Ressources-Teil professionell von der erfahrenen Claudia Vollmer aufgegriffen. Bei einem Probelauf im letzten Jahr waren übrigens auch zahlreiche Hersteller von Wellness- und Beauty-Produkten dabei, die selbst einiges über die Konzeption und die Abläufe in einem Hotel-Spa lernten. Wie läuft der Lehrgang ab? Der neue Diplom-Lehrgang, den wir ab April 2011 mit verschiedenen Terminen an unterschiedlichen Orten anbieten, versteht sich als eine berufsbegleitende Weiterbildung mit freier Zeiteinteilung und umfasst insgesamt 35 Stunden, die sich auf fünf komplette Tage verteilen. Die Teil- selbst nicht durch eine simple Weiterbildung zu der Tätigkeit gekommen, sondern wirklich diesen Beruf erlernt hat, nur dann ist man authentisch. Berufsbilder lassen sich nicht durch Weiterbildungen ersetzen, aber diese vermitteln Grundkenntnisse, die für das Thema sensibilisieren. Vielen Dank für das Gespräch. syk www.ifh-worldwide.com Erfolgreiche GASTGEBER Berufsbegleitend weiterbilden Hospitality Management (FH) Fachwirt im Gastgewerbe (IHK) Hotelbetriebswirt Front Office Management Bankettmanagement Foto: privat Anerkannte Abschlüsse IST-Studieninstitut | 0800 478 0800 | www.ist.de Bildung, die bewegt 3/2011 67



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Kosmetik für Männer, Kinder, Best Ager ­ die Liste von BeautyProgrammen für spezielle Zielgruppen ist heute in vielen Hotels lang. Doch lässt sich mit solchen ,,Trendthemen" langfristig der erfahrene Gast binden? FIRST CLASS fragte bei einigen Hotels und Herstellern nach. Stille Kosmetik Z ielgruppen sollten heute nicht mehr am Geschlecht und am Alter festgemacht werden, sondern an einer bestimmten Geisteshaltung bzw. Lebenseinstellung", ist Alexander Berndt, Marketingverantwortlicher beim Kosmetikhersteller Pharmos Natur ­ Green Luxury, überzeugt. Diese Ausrichtung lässt sich am sinnvollsten mit der eigenen Philosophie des Hauses verknüpfen und wirkt so wirklich authentisch. ,,Wer dabei heute Programme für Schwangere strickt und morgen die gleichen Gäste mit ihren Kindern ablehnt, wird diese geforderte Authentizität nicht vermitteln können", ergänzt er. Das artepuri® hotel meerSinn im Ostseebad Binz z. B. kann mit seiner Ausrichtung auf Natur und Bio glaubhaft den gesundheitsbewussten Gast jeden Alters erreichen. Als Mitglied der Kooperation BIO-Hotels verleiht das Hotel dieser Grundphilosophie sowohl mit seiner Architektur Ausdruck als auch mit seinem Gastronomiekonzept und seinem Wellnessangebot, das in das Gesundheitszentrum des Hauses integriert ist. Die Gäste wiederum fordern dieses ganzheitliche Portfolio ein ­ gerade im Wellnessbereich, in dem sie inzwischen enorme Erfahrungen gesammelt haben und zahlreiche Therapieformen kennengelernt haben. ,,Bei den BeautyBehandlungen prüfen sie z. B. genau, welche Produkte wir mit welchen Inhaltsstoffen und Zertifizierungen verwenden", berichtet Tanja Quirin, die Wohlfühlmanagerin im artepuri® hotel meerSinn. Die Produkte von Pharmos z. B., die sich als eine 100 % Wirkstoffkosmetik ohne Alkohol, Zitronensäure, Parabene und Wasser verstehen und dafür auf Bio Aloe Vera Gel aus Mittelamerika setzen, passen genau in dieses Konzept und genießen dadurch Vertrauen. Auf ihrer Basis werden immer wieder verschiedene Behandlungen mit dem Hersteller entwickelt, die auch das Auftragen von Frischpflanzen auf die Haut einschließen. bots", empfiehlt Alexander Berndt. Denn der Wellnessgast dieser Tage sucht immer weniger ein bestimmtes Angebot, sondern bucht eine ­ seine ­ Verwöhnzeit. Damit der individuelle und langfristige Nutzen für den Gast am höchsten ist, sollte der Kosmetiker diese Verwöhnzeit zusammen mit dem Gast speziell nach seinen Vorstellungen gestalten. Für das Beauty-Personal bedeutet dies, dass es mehr denn je über eine ganzheitliche Ausbildung verfügen muss, die auch soziale Kompetenzen und Kommunikationsfähigkeiten mit dem Gast einschließt. Das Handwerk und Können der Kosmetiker rückt so in den Vordergrund. Die Kosmetikmarke wird fernab von plakativen Exklusivkabinen zum Qualitätsmittel, und steht Neue Achtsamkeit ,,Das A&O bei der Entwicklung von nachgefragten Kosmetikprogrammen ist heute die Konzeption eines individuellen Ange- 68 3/2011 Fotos: Artepuri® Hotel MeerSinn, Pharmos Natur



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So funktioniert Hand-Hygiene! obachtet hat. Seit letzten Herbst hat das Hotel z. B. das neue Programm ,,In Heaven" von Gerlinde Galvagni im Angebot, dass auf Anhieb direkte Buchungen generieren konnte. Der Erlebnisfaktor dieser Behandlung drückt sich nicht in der Verwendung von effektreichen Rasseln und Palmwedeln aus, sondern in der Schaffung von Stille nach japanischem Vorbild. Das Programm umfasst fünf ,,leise Schritte" mit einem Peeling, einer erfrischenden Tempelmassage, einer Badepackung, einem Zen-Bad und einer Beauty-Ampulle. Das Motto lautet: In der Stille wächst die Achtsamkeit. ,,Die Gäste verbinden mit dem Angebot Urlaub und Ruhe", erklärt Claudia Kiy. Mehr wollen viele heute gar nicht. Kosmetik muss heute nicht mehr unterhaltsam sein und sich an eine Klientel richten, die ohnehin nicht als sonderlich kosmetikbegeistert gilt. In der Ruhe und Qualität liegt heute die Kosmetikkraft. syk - unverbindlich! Testen Sie uns firstclass@sterip ower.de nicht mehr so stark nur wegen des Namens im Vordergrund. Der Hersteller kann schließlich zu einem wichtigen Schulungspartner werden. Das Land & Golf Hotel Stromberg in Stromberg verkauft noch immer viel über den Namen von Behandlungen ­ doch auch nicht primär auf der Basis der verwendeten Kosmetikmarke, sondern über die Art der Wohlfühlformulierung, wie Claudia Kiy, die stellvertretende Direktorin, be- INTERNORGA Halle A3 · Stand 511 Steripower GmbH & Co KG Telefon +49 (0)8151 / 5 55 15 - 16 Telefax +49 (0)8151 / 5 55 15 - 11 www.steripower.de Das berührungslose Desinfektionsgerät Textil-Service von GREIF: Reine Naturkosmetik Die Damaszener Rose war bereits 1.000 v. Chr. für ihren intensiven Duft bekannt und zählt noch heute zu den bedeutendsten orientalischen Düften. Das Rosenöl ist teurer als Gold, denn für die Gewinnung eines Tropfens werden 500 Blütenblätter benötigt. Öl und Wasser aus dieser Rosenart sind die Basis für die Kosmetika Venus Rose von Vital Vision. Die zertifizierten Produkte werden zu 100 % aus pflanzlichen Bestandteilen hergestellt, enthalten u. a. keine Konservierungsstoffe und sind für alle Hauttypen geeignet. Das Rosenwasser dient der Reinigung und hat gleichzeitig eine entzündungshemmende Wirkung. Die Rosen Gesichtsmaske spendet Feuchtigkeit und strafft die Haut. Neben Rosenwasser und -öl enthält sie Hagebuttenextrakte. Vor der Maske empfiehlt sich ein Rosen Peeling mit u. a. Bambuspartikeln für eine porentiefe Reinigung. Das Rosen Serum schützt die täglich gestresste Haut vor freien Radikalen und sorgt für einen Anti-AgingEffekt. Die Rosen Augencreme mindert Schwellungen und regeneriert die feine Haut an den Augen. www.venus-rose.de Und Gäste schlafen traumhaft. Fotos: Vital Vision, Artepuri® Hotel MeerSinn P R E M I U M - PA R T N E R w w w. m i e t w a e s c h e . d e 3/2011 69



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In fremden Spas... Peter Droessel, Präsident des Spa Director's Roundtable & Club, testet exklusiv und konstruktiv für FIRST CLASS in jeder Ausgabe eine Spa-Anlage. Das Spa im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg Dach mit Potenzial Spektakulär ist sicher etwas anderes als ein 500 m² kleiner Wellnessbereich. Doch das von den Leading Hotels of the World als Leading Spa ausgezeichnete Refugium im legendären Hamburger Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten hat auch seine Stärken und vor allem Potenzial. D er Weg nach oben über den Aufzug und den Gästeflur in die fünfte und sechste Etage zum Spa und Fitness Club erweckt bei mir nur ein geringes Spa-Gefühl. Ich frage mich kurz, ob ich hier auf dem richtigen Weg bin, doch dann öffne ich die Schwingtür und sehe gleich linker Hand den Raum für Paar-Treatments inklusive Multijetwanne bevor ich empfangen werde ­ diese Raumaufteilung ist sehr unglücklich gelöst. Der Empfangsbereich wirkt ein wenig wie ein Institut aus den 1990er Jahren, und ebenso unattraktiv wirken die gegenüberstehenden Vitrinen, die eines der exklusivsten und hochpreisigsten Produktlinien der internationalen Kosmetikbranche ausstellen. Alle Fenster schauen in die Hinterhöfe des Hotels und der Nachbarhäuser. Die Umkleideräume sind ohne Privatsphäre dem Saunabereich vorgeschaltet, aber die nach Reinigung duftenden Badetücher liegen in ausreichender Menge aus. Der Saunaund Dampfbadbereich selbst ist zwar je für Männer und Frauen ausgelegt, aber extrem klein. Allein die Sauna scheint hinsichtlich ihrer Größe nur für maximal zwei Personen geeignet zu sein, die Dampfbäder riechen muffig. Wie eine Dachkammer 70 3/2011 Fotos: Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg



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Bisherige Top 10 der getesteten Spas Platz 1 1 2 2 3 4 4 4 4 5 Hotel-Spa im Mandala Hotel, Berlin Interalpen-Hotel Tyrol, Telfs-Buchen/A Grand Spa Resort A-Rosa, Kitzbühel Yachthafenresidenz Hohe Düne, Rostock Grand Tirolia Golf & Ski Resort Kitzbühel, Kitzbühel Seehotel Überfahrt, Rottach-Egern A-Rosa Travemünde, Travemünde Kameha Grand Bonn, Bonn Schloss Elmau, Elmau Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg, Hamburg Bewertung in Fontänen (max. 21) 19 19 18 18 17 16 16 16 16 15 wirkt der Fitnessbereich mit zwei zusätzlichen Räumen mit antiquarischen Solarien und dem Ruheräumchen mit nur drei Ruheliegen ohne private Atmosphäre. Viele Details entsprechen in dem zu den Leading Spas zählenden Refugium leider nicht einem Luxusstandard. Behandlung mit Juwel Aber es gibt auch sehr Gutes zu berichten: Alle Behandlungsräume sind nahezu perfekt und vor allem sehr gemütlich ausgestattet. Darüber hinaus beherrschen und managen hier scheinbar die Mitarbeiter, die die Behandlungen perfekt am Telefon verkaufen und auch selbst durchführen, den gesamten Bereich alleine. Das sehr, sehr teure und umfangreiche Behandlungsangebot richtet sich hingegen eher an das größere Portemonnaie, stellt jedoch alle Erwartungen in und an eine Massagebehandlung mehr als zufrieden, denn schon im Vorfeld hatte ,,meine" Therapeutin den 85 Minuten andauernden Massage-Mix für stolze 165 sehr professionell empfohlen und verkauft. Die Behandlung selbst ist perfekt. Die Therapeutin, die von Berufs wegen aus dem Sportbereich mit einer zusätzlichen Heilpraktiker-Ausbildung kommt und bereits seit fünf Jahren dem Haus treu ist, erweist sich als ein absolutes Juwel. Ruhig in den Kabinen selbst ist es hingegen nicht, denn alle Geräusche dringen von draußen in den Raum ein ­ inklusive des Schlurfens der Slipper über den Boden. Hier muss unbedingt nachgebessert werden. Das Zeug zu einem Refugium mit höchst persönlicher Note hätte das Spa im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg aber auf jeden Fall. Es liegt in der Hand des Spa-Managements oder den Verantwortlichen im Haus. Peter Droessel, Präsident des Spa Director's Roundtable & Club Generelle Hinweise Das Spa und Fitness Club im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg verfügt auf 500 m² über fünf Behandlungsräume mit 106 verschiedenen Behandlungen und -paketen, getrennte Nassbereiche mit Sauna, Dampfsauna und Tauchbecken, über einen Ruheraum, zwei Solarien und eine HydromassageWanne. Der Fitnessbereich wartet mit verschiedenen Cardio- und Kraftgeräten auf. Im Beauty-Bereich finden sich die Produkte von Kerstin Florian International und MBR. R GE ZIN UR ETAGEN E SERVIC Fazit Die Grand Dame der Hamburger Hotellerie ist in den letzten Jahren höchst attraktiv und aufwändig saniert worden. Um für die Zukunft auch im Wellnessbereich noch stärker gerüstet zu sein, wäre eine Umplanung teilweise sinnvoll. Zudem müssten einzelne Details mehr Aufmerksamkeit erfahren. Die gewünschte Klientel ist bereits schon jetzt sichtbar, und das Personal erfüllt die besten Voraussetzungen. Vielleicht sollte daher das Spa-Management noch effizienter tätig werden. Fotos: Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg Ein Service, den man fühlen kann! Logistik zum Wohlfühlen! Maßgeschneiderte Miet-Services bieten eine textile Versorgung auf höchstem Niveau. Ob Erstausstattung oder bedarfsgerechte Versorgung ,,just in time", mit uns steigern Sie nicht nur die Qualität Ihrer Hotelwäsche, sondern haben auch Ihre Kosten stets im Griff. Und das mit top aktuellen und stets perfekt aufbereiteten Textilien. Urzinger ­ denn wir machen guten Service besser! Josef Urzinger GmbH Textilmanagement · Landshut Die Bewertung im Überblick (Wertung reicht von keine bis drei Fontänen) Angebot Atmosphäre Ausstattung Hygiene Personal Preis/Leistung Management www.urzinger.de 3/2011 71



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First-Class-Wellnessanbieter Den Gast bewegen Bewegung gehört zu Wellness wie Service zum Hotel. Damit sich die Gäste rundum wohlfühlen und auch auf Reisen nicht auf ihr Training verzichten müssen, bietet Matrix innovative und langlebige Fitnessgeräte in Studioqualität für den Wellnessbereich. Ob Wellness-Suite, FitnessRaum oder komplett ausgestattetes Fitnessstudio ­ das mehrfach für Design und Funktionalität prämierte Equipment umfasst ein breites Spektrum, so dass auch individuelle Lösungen möglich sind. Die Laufbänder, Crosstrainer, Fahrradergometer oder Stepper lassen sich intuitiv bedienen und bieten in allen Preiskategorien vielfältige Trainings- und Unterhaltungsmöglichkeiten für Gäste aller Altersklassen. Auf kleinstem Raum einsetzbar sind die Multi-Stationstürme, die mehreren Nutzern zugleich ein umfassendes Krafttraining ermöglichen. Interessierte können unverbindlich Informationsmaterial anfordern und erhalten ein kleines Präsent, wenn sie das Stichwort ,,Hotel" angeben. ww.matrixfitness.de/hotel Vier Finger im Gesicht: Der Vier-Finger-Handschuh aus dem Peeling-Programm von Carenesse unterstützt beim Einmassieren von Cremes, Gels und feinen Peelings die mechanische Faltenreduktion und hilft bei kleinen Hautunreinheiten. Ein Gummiband schafft einen festen Halt, abgerundete Ecken sorgen für ein punktgenaues Arbeiten. www.carenesse.com Besondere Jubiläumsedition: Zum Abschluss seines 50. Jubiläumsjahres hat Wäschekrone die Sonderedition ,,Selection" auf den Markt gebracht. Sie umfasst eine Auswahl an Tisch-, Bett- und Frottierwäsche in verschiedenen Designs. Im Bereich Bettwäsche bietet sie z. B. das Design ,,Bourbonenlilie" und ,,karierte Maiglöckchen". www.waeschekrone.de Sandwärme als Therapie: Basierend auf den ägyptischen medizinischen Behandlungen mit warmem Sand hat Riblu Medizintechnik die stufen- und geräuschlos verstellbare Sandor Sand-Wärmeliege entwickelt, die auch mit einer Polsterauflage versehen werden kann. Die Außenteile bestehen aus teils massivem Echtholz in Eiche oder Nussbaum. www.riblu.de Tee für jeden Tag: Für einen profitablen Tee-Umsatz über das Jahr hat Meßmer ProfiLine das Konzept ,,Neue Momente ­ Neue Tees" entwickelt, dessen kalorienarme Fruchtkombinationen warm oder kalt getrunken werden können. Optische Akzente setzen Hoteliers mit den vom Unternehmen angebotenen Präsentationsmöglichkeiten. www.messmer.de Spezialität Hotelwäsche: Greif Textile Mietsysteme übernimmt die gesamte Handhabung der Wäsche für Hotel- oder Gastronomiekunden und sucht dafür mit ihnen eine passgenaue Ausstattung mit Tisch-, Küchen-, Bett- und Frottierwäsche aus ­ inklusive Tipps zu Alleinstellungsmerkmalen und Housekeeping-freundlichen Lösungen. www.mietwaesche.de Glätten ohne Chirurgie: Gesichtsfalten lassen sich mit Hilfe der Hyaluron Filler Basic Line von Chris Farrell Cosmetics aufpolstern. Der Roll-On Stick enthält eine konservierungsfreie, milchige W/Ö-Emulsion mit quervernetzten Hyaluronsäure-Partikeln, die die Kollagensynthese stimuliert und für eine sichtbare Glättung der Haut sorgt. www.chris-farrell.com Glanzstücke fürs Bad Mit faszinierenden Lichtreflexen zieht die Badeinrichtung Royal Reflex vom Designer Reiner Moll, .molldesign, im Sortiment von Keuco die Blicke auf sich. Die Glasfronten, links und rechts von Aluminium-Griffleisten eingefasst, bestehen aus robustem Sicherheitsglas, sind rückseitig in Holzoptik bedruckt oder farbig lackiert. Erhältlich sind sechs Abmessungen von der Gäste-WC-Lösung bis hin zum Doppelwaschtisch. Für kleine Badutensilien bietet die in den Auszug einhängbare Buche-Massivholzkonsole im Waschtischunterbau Platz. Die Schublade birgt eine Antirutschmatte, deren Einteilung flexibel positionierbar ist. Der passende Mineralgusswaschtisch ist mit seiner großen Ablagefläche auch für kleine Bäder ideal. In Abstimmung dazu gibt es u. a. Spiegelschränke und Lichtspiegel sowie ein Sideboard. Eine harmonische Kombination dazu sind z. B. die Armaturen der Plan Blue-Serie. www.keuco.de Hygiene im Spender: Der Hygienespezialist Ille Papier-Service hat ein Spendersystem für Einmal-Zahnputzbecher in Hotelbädern neu im Sortiment. Der kompakte Spender aus verchromtem Messing wird fest an der Wand verschraubt, ist hygienisch mit einem Deckel verschlossen und fasst zehn Becher aus recyclefähigem Kunststoff. Hotelbetreiber sparen sowohl Reinigungsals auch Personalkosten, ohne die Hygiene im Waschraum zu vernachlässigen. www.ille.de Meeresklima vor Ort: OxygenConcept Klauenberg baut Salzoasen aus natürlichem Himalayaoder Persischem Blau-Salz und massivem Lärchenholz nach Maß. Das Salisarium kann wahlweise ausgestattet werden mit Infrarotwärme, LED-Hinterleuchtung, Farblicht und Musik. Kombiniert mit SeaClimate ist es der ideale Ort, um Meeresklima mit dem ganzen Körper zu spüren und z. B. Atemwegserkrankungen entgegenzuwirken. www.oxygenconcept.de 72 3/2011 Fotos: Matrix, Carenesse, Wäschekrone, Riblu Medizintechnik, Ostfriesische Tee Gesellschaft, Walter Greif Textile Mietsysteme, Chris Farrell Cosmetics, Keuco, Ille Papier Service, OxygenConcept Klauenberg



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WELLNESS Ungeliebte Hotelgäste ade! Werden im Hotel, wo viele Menschen aufeinander treffen, die Hygieneregeln nicht eingehalten, hat ein unerwünschter Gast leichtes Spiel: das Norovirus. Ein gutes Hygienemanagement im Hotel sorgt dafür, dass es erst gar nicht so weit kommt. D amit die Gäste ihren Hotelaufenthalt vollkommen unbeschwert genießen können, aber auch das hauseigene Personal gesund bleibt, sollte der Hygiene besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ein wichtiger Sicherheitsfaktor ist dabei vor allem die Desinfektion der Hände, denn diese sind der Keimüberträger Nummer 1. So lassen sich z. B. durch eine regelmäßige Händedesinfektion die krankheitsbedingten Fehltage der Mitarbeiter um bis zu 30 % senken. Die berührungslosen Desinfektionsgeräte und wirksamen Desinfektionsmittel der verschiedenen Hersteller können z. B. bereits in den Eingangsbereichen Viren und Bakterien beseitigen, bevor sie sich im Hotel überhaupt verbreiten. In jedem Fall sollten Desinfektionsmöglichkeiten vor, nicht auf den Gäste- und Personaltoiletten vorhanden sein. Zum einen muss bei der Anbringung vor diesen der Kontaminationspunkt WC-Türgriff nicht mehr berührt werden und zum anderen bedarf es für die Damen- und Herren-WCs der Anschaffung von nur einer Desinfektionsstation. Auch die Kreuzkontamination bei der Zimmerreinigung ist ein wichtiger Faktor. Beim Housekeeping sollte eine Fachkraft nur den un- sauberen Part, eine zweite nur den sauberen übernehmen. So kann weitgehend ausgeschlossen werden, dass sich z. B. Noroviren von einem Gast auf den anderen übertragen. zu 5.000 Sprühstößen) als auch direkt am Netz betrieben werden. Dabei sind alle handelsüblichen Desinfektionsmittel in 500- oder 1.000-ml-Gebinden sowie 5- oder 25-l-Kanister einsetzbar. www.steripower.com, firstclass@steripower.de Richtige Händehygiene Reinhold Henke, der Vertriebsleiter von Steripower aus Starnberg weiß, wie man sich richtig wirksam schützt: ,,Die berührungslose Entnahme der Desinfektionsmittel erfolgt aus den Desinfektionsspendern, die den Sprühstoß durch einen Sensor automatisch ausgeben. Die Sprühstöße sind dabei in die verschiedenen Stufen von 0,5 bis 5 ml einstellbar. Durch ein gleichmäßiges Aufsprühen des Desinfektionsmittels ist zum einen für den Gast die maximale Sicherheit zum anderen für den Hotelier, durch die genau kontrollierbare Dosierung, eine hohe Wirtschaftlichkeit gegeben. Ein Sprühstoß kostet je nach dem eingesetztem Desinfektionsmittel zwischen 1 und 3 Cent." Der Steripower ist unabhängig von jeglichen Zuleitungen und kann deshalb schnell und unkompliziert in öffentlichen Bereichen wie dem Eingang, dem Wellnessbereich, oder im Bereich der WCs angebracht werden. Das Gerät kann sowohl im Akkubetrieb (bei bis nd A2.122. Halle A2 / Sta uns! Besuchen Sie burg ternorga Ham In Foto: Steripower 3/2011 73



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MARKT & TREND ANZEIGE REWE-Foodservice GmbH h t t p : / / w w w. re w e - f o o d s e r v i c e. d e ko n t a k t @ re w e - f o o d s e r v i c e. d e Energie-Initiative: SCS Schneider ist seit kurzem Mitglied der DENEFF (Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V.), ein unabhängiges Netzwerk von Unternehmen, das sich der Energieeffizienz verschrieben hat. Damit unterstützt der Hersteller der EcojetHochleistungsmagnetsysteme Bemühungen um politische Rahmenbedingungen, die zu einer beschleunigten Marktentwicklung im Energieeffizienz-Sektor führen. Die DENEFF forderte Angela Merkel z. B. kürzlich auf, sich beim EU-Energiegipfel für ein EU-weit bindendes Energiesparziel von 20 % bis 2020 einzusetzen. SCS Schneider selbst nutzt Ökostrom und trägt das FCS-Umweltlabel. www.ecojet.com Komforthotel aus Modulen: Alho Systembau hat mit Hilfe von insgesamt 48 Raummodulen aus der Baureihe Comfort-Line das fünfstöckige Qualitel Hotel in Hilpoltsheim errichtet. Durch die Stahlskelettbauweise entstanden modulübergreifende Innenräume, die wie die großzügige Hotellobby offen gestaltet werden können. Die wetterunabhängige Fertigung der rund 14,50 x 3,90 x 3,90 m großen Module im Werk gewährleistet eine stets gleichbleibende Qualität und Präzision dieser sowie eine enorme Zeitersparnis beim Hotelbau. www.alho.de Fingerabdrücke adé: ,,Pro 20 Magic", das Igefa unter der Marke Clean and Clever exklusiv im Sortiment anbietet, reduziert die Wiederanschmutzung und Haftung von Schmutz, Wasserflecken und Fingerabdrücken in Griffbereichen. Oberflächen wie Glas, Spiegel, Kunststoff und Monitore werden dabei mit Hilfe eines antistatischen, wasserabweisenden Schutzfilmes versiegelt. Das lösungsmittel-, alkohol- und tensidfreie Behandlungsmittel ist in der gebrauchsfertigen 500-ml-Flasche erhältlich. www.igefa.de Überzeugend im Netz: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance ­ erst recht nicht im Internet. Spezialisiert auf Tourismus, gestaltet und setzt Tramino Webseiten im Internet um, die unter anderem Services wie die Online-Buchbarkeit oder den Newsletter-Versand integrieren. Das Unternehmen begleitet Hotels komplett bei der Planung, Internetstrategie und Umsetzung ­ auch bei der Anbindung an soziale Netzwerke, womit auch die Positionierung in Suchmaschinen verbessert wird. www.tramino.de Gewinn mit Gold: Gize, das goldgefilterte Mineralwasser aus dem kanadischen Nova Scotia, wurde vom International begehrten Awards ausgezeichnet: dem ,,iF packaging award 2011" und dem ,,iF communication design award 2011". Die iF awards zählen zu den weltweit wichtigsten Designauszeichnungen. Gize konnte sich beim Packaging Award unter 203 Beiträgen aus 24 Ländern durchsetzen und überzeugte die Jury mit dem Design der Glasflasche. www.gize.com 74 3/2011 Fotos: Kaffee Partner Ost Automaten, Alho Systembau, Igefa, Igefa/Fotograf: TommL, Canadian Mineral Water REWE-Foodservice, Mainz, führender Zustellspezialist für alle Großverbraucher aus den Bereichen Hotellerie/ Gastronomie, soziale Einrichtungen und Betriebsverpflegung, bietet mit dem Online-Informations- und Bestellsystem eine schnelle und unkomplizierte Bestellung rund um die Uhr. Alle Artikel werden mit detaillierten Produktinformationen präsentiert und sind über eine einfache Suchfunktion jederzeit abrufbar. Neben der Bestellplattform bietet die Seite auch Interessantes und Informatives aus den Bereichen Ernährung, Hygiene und Lebensmittelrecht, ein Forum für Küchenprofis, aktuelle Brancheninfos sowie Wissenswertes aus dem Unternehmen. Klein, aber Design: Kaffeekultur wird auch im Hotelzimmer immer mehr zur Pflicht als zur Kür. Mit dem ,,Kaffee Partner 1-2-3" lassen sich Café Crème und Espresso Tasse für Tasse einzeln im eigenen Filter in Sekunden frisch brühen. Der Automat des gleichnamigen Unternehmens ist kinderleicht in der Handhabung und verfügt über keinen Reinigungsaufwand. www.kaffee-partner.de



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MARKT & TREND Möbel zum Kombinieren: Kason hat neue Stuhlprogramme: Die stapelbaren Stuhlmodelle S 377, S 378 und S 379 sind in Natur- oder gebeizter Buche und in verschiedenen Lehnenvarianten erhältlich. Der rahmenlose S 600 kombiniert Retro- und den klassichen Stil in einem Stuhlkonzept. Die in Violett gehaltene, ergonomisch gebogene Sitzfläche trifft dabei auf ein klassischedles Holz und sichtbare Edelstahlbeschläge. Komplettlösungen für den Theken- und Barbereich, Garderoben und Zierwände ergänzen das Sortiment. www.kason.de Wildlachs aus Alaska: Das Alaska Sokeye Wildlachsfilet aus MSCzertifiziertem Fischfang ergänzt das nachhaltige Fisch- und SeafoodSortiment von Rewe-Foodservice. Der wild gefangene Lachs mit dem festen, fettarmen Fleisch wird auf Bestellung innerhalb kürzester Zeit in Form frischer Filets angeliefert. Aus 6/9er Lachs geschnitten gibt es die 1-kg-Filets in einer 5-kg-Frischfisch-Styroporkiste lose unter Nasseis oder einzeln verpackt im Vakuumbeutel. www.rewe-foodservice.de Kunstvolle Leuchten: Internorga-Besucher können sich auf dem Messestand von WKR Leuchten von Formen, Farben und Stilen aus den Werkstätten für kunsthandwerkliche Raumleuchten inspirieren lassen. WKR Leuchten entwickelt Leuchtenkonzepte passend zur architektonischen Grundidee und präsentiert die neuesten Innovationen aus den Bereichen LED und Sparbeleuchtung. Halle B5, Stand 420 Warme Teller in Serie: Das mobile Tellerwärmer-System ,,Meister Lampes warmer Teller" von Caterers friend, geht nun in Serienfertigung. Das Gerät besteht aus einem Sockel mit wärmeisolierter Haube. Darunter finden 29 Teller oder 48 Tassen Platz. Ein Heizluftsystem mit integrierter Temperatursensortechnik wärmt das Geschirr gleichmäßig und energiesparend. Das System verbraucht 850 W und heizt die Teller in ca. 25 bis 40 Minuten auf eine Temperatur zwischen 40 und 50°C auf. www.warmer-teller.de Übersichtliches Hygienesortiment: Mit der HygieneConcept-Range deckt Erve | Schuster alle Reinigungsareale in der Hotellerie und Gastronomie ab. Sie umfasst die Bereiche Küche, Boden, Sanitär, Personal bis hin zu Wellness. Alle Reinigungsprodukte haben eine klare farbliche Kennzeichnung sowie eine alphanumerische Beschriftung, was ein sicheres Arbeiten nach HACCP ermöglicht. Zu jedem Bereich wird die passende Dosiertechnik angeboten, um eine leichte und sichere Dosierung zu gewähren. Übersichtliche und symbolhafte Hygienepläne unterstützen den korrekten Reinigungsund Desinfektionsablauf. www.erve-schuster.de Fotos: WKR Leuchten, Kason, Amorim Deutschland/ Wicanders, Caterers friend, Tifa, Erve Deutschland Charme der Natur: Dass das Material Kork Komfort und eine entspannende Atmosphäre auf hohem Niveau ausstrahlen kann, zeigt Amorim Cork Deutschland mit den neuen Wicanders Böden. Dank Milliarden kleiner Luftkammern dämmen sie Geräusche, eine spezielle Oberflächenversiegelung schützt ihre nuancenreichen Optiken. Integrieren lässt sich der Boden aber auch ins gesamte Raumkonzept, z. B. als Kopfteil eines Bettes. www.kork-boden-forum.de Ohne Zusatzstoffe: Tifa Quality heißt die neue Produktmarke der Tifa Tiefkühlkost Allianz. Das Markensortiment für die Hotelgastronomie kommt ohne deklarierungspflichtige Zusatzstoffe und künstliche Geschmacksverstärker aus. Mit Fisch, Fleisch, Gemüse und Backwaren bis hin zu Konserven und Trockenprodukten umfasst es 500 Artikel. Durch Schockfrostung bleiben die Vitamine und Nährstoffe erhalten. Darüber hinaus setzt Tifa mit 60 Regionalpartnern auf Regionalität bei der Produktauswahl. www.tifa.de 3/2011 75



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Empfehlungen statt Preise Soziale Netzwerke schaffen eine allgegenwärtige, mediale Internetpräsenz und können daher richtig angewandt jede Marketingstrategie unterstützen. Die Akzent-Hotelkooperation setzt dabei unter anderem auf eine freie Gästebewertung per iiQ-Check. S oziale Netzwerke sind in diesen Tagen echte Kinder des Internetzeitalters und bilden eine beinah unvorstellbar große, weltweite Gedankenaustauschs-Informations-Shopping- und Empfehlungsbörse, die jedermann per Mausclick zur Verfügung steht und inzwischen millionenfach mit täglich exorbitanten Steigerungsraten genutzt wird. Die Kooperation der Akzent Hotels ist sehr früh auf den Social-MediaZug aufgesprungen mit der Erkenntnis, dass Hotelleistungen zunehmend über das Internet abgefragt werden und dort die Entscheidung über die Buchung eher durch Bewertungen und Empfehlungen ,,von außen" getroffen werden als durch den Vergleich von Preisen. Auf diese Weise findet eine Abkehr vom einem reinen Preismarketing hin zum Empfehlungsmarketing statt, und es gilt, was in der Regel immer gelten sollte: Nicht möglichst billig sollten die Angebote sein, sondern gut und zu einem fairem Preis. 3/2011 Als sich die Akzent Hotels 2010 dazu entschlossen haben, sich bei der Beurteilung ihrer Hotelleistungen einem Gästebefragungsportal, dem iiQ-Check-Verfahren, zu bedienen (FIRSTCLASS berichtete im August 2010), konnten sie die Grundlage für ihre aktuelle Präsenz in den zahlreichen Empfehlungsportalen legen. Dabei macht die Hotelkooperation durch den iiQ-Check die bisherigen Bewertungsergebnisse nicht nur auf ihren eigenen Seiten weltweit öffentlich, sondern auch über die Links zu anderen Portalen wie Facebook, Trivago und HolidayCheck. Eine noch umfassendere Referenzliste ist auf diese Weise kaum mehr möglich. Diese Sammlung der Gästefeedbacks ist sowohl für die Kooperation als auch für ihre einzelnen Betriebe eine höchst aufschlussreiche Informationsplattform, denn die Gäste sind bei ihren Bewertungen frei und müssen nicht immer und überall durch eine gezielte Befragung um ihre Meinung gebeten werden. Die AKZENT Hotels e.V. Brüggemannstraße 1 · 38640 Goslar Tel.: (05321) 75 91 40 www.akzent.de, info@akzent.de www.hotelkooperation.de 76 Fotos: Akzent Hotels, MEV-Verlag Gäste bestimmen so den Ansatz ihrer Beurteilung selbst und können spontan entscheiden, was ihnen tatsächlich bemerkenswert erscheint. Die sorgsame Auswertung dieser Informationsfülle ist schließlich die Basis für eine permanente Überprüfung der eigenen Position. Dabei ist nicht die Frage entscheidend, wie das Haus sich selbst sieht, sondern die Antwort auf die Frage, wo der Gast selbst das Haus ansiedelt. Für die Kooperation und den jeweiligen Betrieb ergibt sich daraus ein gesunder sozialer Druck, denn die Freiheit, vielleicht sogar Unbekümmertheit, die die Gäste bei ihren Feedbacks nutzen, ist meist spontan und damit ehrlich ­ ob positiv oder nicht. Der Qualitätsgedanke erhält auf diese Weise verstärkt die ihm gebührende Position.



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in Kooperation mit www.mynetfair.com Produkte, Referenzen, Empfehlungen Was ist mynetfair ? mynetfair ist die weltweite Online-Fachmesse für den Außer-Haus-Markt und andere Produkte. m y n e t f a i r bietet einfach, schnell und kostenlos die Möglichkeit, eine aktuelle Angebotsübersicht im internationalen Markt für Food, Beverage, Technik, Ausstattung und Dienstleistungen zu erhalten. mynetfair schafft direkte Kontakte zwischen Herstellern und Industrie einerseits und dem Handel, Hotels, Gastronomen und Küchenmanagern andererseits ­ kurz: zwischen Käufern und Verkäufern. m y n e t f a i r ist die neue Fachmesse im Internet: an 365 Tagen, 24 Stunden lang geöffnet, aktuell in sechs Sprachen, mit über 200.000 Produkten von mehr als 9.000 Firmen aus über 100 Ländern. ZIEL von mynetfair ist es, den weltweiten Handel mit Gütern und Dienstleistungen für die Hersteller fairer, für die Einkäufer effizienter und für alle transparenter zu gestalten. Nutzen Sie mynetfair als Einkäufer Effektive Suche Ihres Wunschproduktes bequem vom Schreibtisch aus Bewertung von Produkten durch Verwender und Institutionen Unterstützung Ihrer Entscheidungen durch Referenzen Nutzen Sie mynetfair als Hersteller Kostenlose Unternehmensdarstellung Weltweite Präsentation Ihrer angebotenen Produkte Referenzen und Empfehlungen als Ausdruck Ihrer Kompetenz mynetfair schafft Transparenz ? Wer produziert welche Produkte? Welche anderen Anbieter gibt es? Wer beliefert wen? Welche Produkte sind von wem empfohlen? Wer ist der richtige Geschäftspartner für mich? Stellen Sie für ein Jahr kostenlos Ihre Produkte aus! www.mynetfair.com ,,Hier Produkte ausstellen" (Aktions-Code: BLFC) Alle registrierten Benutzer erhalten einen wöchentlichen Newsletter über neue Produkte, Konzepte und Ideen in den von Ihnen ausgewählten Kategorien! Weitere Informationen erhalten Sie auch bei: Die strategische Partnerschaft vereint Kompetenz im Food- und Außer-Haus-Markt mit Online-Innovation. B&L MedienGesellschaft mbH & Co. KG Verlagsniederlassung München · Bernd Moeser Augustenstraße 10 · D-80333 München Tel. (089) 370 60-200 · Fax (089) 370 60-111 www.blmedien.de · b.moeser@blmedien.de B&L MedienGesellschaft



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KARRIEREN Mitmenschen Gerhard Mansbart, Hans Hollerer, Kurt Dohnal, Carolina Cordes, Klaus Schermaul, Regina Herrmann Gerhard Mansbart (1. F.) ist der neue Direktor des Lindner Hotel & Spa ­ Die Wasnerin in Bad Aussee. Er löst Hans Hollerer ab, der nach Wien zurückkehrt. In Klagenfurt übernimmt Kurt Dohnal (2. F.) die Nachfolge von Gerhard Mansbart. Carolina Cordes (3. F.) hat die Leitung der Lindner Hotel & Sports Academy in Frankfurt inne, das im Frühjahr eröffnet wird. Die Führung der Lindner Sport & Aktiv Hotels Werrapark in Masserberg liegt bei Klaus Schermaul (4. F.). Regina Herrmann verlässt das Unternehmen in Vorbereitung auf ihren Ruhestand. Rudolf Tucek, Thomas Aistleitner Frank Göring, Stefan Göring Die Jura Gatro Vertriebs-GmbH steht unter der Geschäftsleitung von Frank Göring (53, F.). Sein Vorgänger, Stefan Göring, widmet sich künftig ausschließlich der von ihm gegründeten Macchiavalley GmbH. Kai A. Winkler Bérénice Ndiaye-Figoluschka Bérénice Ndiaye-Figoluschka hat im November den internationalen Vertrieb der Hotelsoftware Sihot von Gubse übernommen. Zuvor hat sie als Key-Account Managerin internationale Kunden der Lebensmittelindustrie betreut. Olivier Lordonnois Boris Tigges, Jennifer Kiowsky, Gert Koolma, Eric Hübbers Mit Kai A. Winkler (34) hat das Kempinski Hotel Airport München ab sofort einen neuen Hotelmanager. Vor seinem Wechsel nach München war er als General Manager im Hotel Palace Praha in Prag tägig. Michel Prokop, Alexander Spuck Der neue Hoteldirektor des Hotels The Mark in New York heißt Olivier Lordonnois (37). Zuletzt war der gebürtige Franzose im Hotel de la Tremoille tätig, dessen Konzept er maßgeblich mitgestaltete. Andreas Rühlicke, Peter Bertsch, Achim Laurs, Ronald F. Steiert Ab sofort unterstützt Boris Tigges (F.) als Corporate Sales Director das Team um Ron Spies bei der Louvre Hotels & Golden Tulip Hospitality Group. Zum 01.03.2011 kommt zudem Jennifer Kiowsky als Sales Koordinatorin an Bord. Gert Koolma hat seit Dezember die Funktion als Franchise Services Manager für Deutschland und Zentraleuropa inne, und Eric Hübbers hat die Position des Development Managers Deutschland übernommen. Jochen Schwarz, Leszek Herrmann Der Aufsichtsrat der Vienna International Hotelmanagement AG hat sich auf einer außerordentlichen Sitzung im Februar vom Vorstandsvorsitzenden Rudolf Tucek getrennt. Als Interimsmanager übernimmt Thomas Aistleitner die Funktionen des CEOs, bis ein geeigneter Nachfolger gefunden ist. Michel Prokop, General Direktor des Dolce Bad Nauheim und Vizepräsident Expansion Deutschland, Österreich, Schweiz der internationalen Hotelgruppe, ist nun Mitglied im Beirat des Europa-Vorstands der International Association of Conference Centers IACC und präsentiert dort Deutschland. Alexander Spuck, Senior Sales Manager vom Dolce Bad Nauheim wurde im Februar zum dritten Mal in Folge mit dem Dolce President Circle Award ausgezeichnet. Andrea Mereu, Armin und Manuela Hoeck Seit Dezember 2010 ist Andrea Mereu (43, 1. F.) die neue Direktorin des Relais & Châteaux Weinromantikhotel Richtershof in Mühlheim an der Mosel. Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter, Armin Hoeck (2. F.) und seine Frau Manuela (3. F.), die acht Jahre das Hotel führten, sind seit Januar Besitzer des Schlosshotels Burg Schlitz. Führungswechsel im Dorint An der Kongresshalle Augsburg: Hoteldirektor Andreas Rühlicke (1. F.) wechselt ins Dorint Hotel Hamburg-Eppendorf, das im September 2011 eröffnet wird. Sein Nachfolger ist Peter Bertsch (2. F.), der zuvor das Dorint Main Taunus Zentrum Frankfurt/Sulzbach leitete. Der neue Hoteldirektor im Dorint An der Messe Köln heißt Achim Laurs (3. F.); Ronald F. Steiert führt das Dorint Hotel & Sportresort Arnsberg Sauerland. Harald Hock, Stephanie Krüger Seit 15.2.2011 ist Jochen Schwarz (F.) als Leiter Vertriebsinnendienst für den kompletten Vertriebsinnendienst von Rieber verantwortlich. Leszek Herrmann hat seit diesem Jahr die Leitung Projektvertrieb inne. Ralf Neubert, Jürgen Leiße Harald Hock (39) hat im Dezember 2010 die Position des General Managers im Holiday Inn Stuttgart übernommen. Vor seinem Wechsel war er seit 2004 im Dolce Bad Nauheim tätig. Die neue Junior Sales Managerin im Holiday Inn Düsseldorf Airport-Ratingen heißt Stephanie Krüger (25). Susan Noonan Ralf Neubert (49), Geschäftsführer und Director Away from Home Deutschland von Kraft Foods, scheidet aus dem Unternehmen aus, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Mit sofortiger Wirkung übernimmt Jürgen Leiße (48) dessen Position, bis ein geeigneter Nachfolger nominiert ist. Richard Baker, Joachim Weber, Simon Larese Das Führungsteam des neu eröffneten Six Senses Con Dao ist komplett: General Manager Susan Noonan wird unterstützt von Demeiter Vaubell (Director of Sales & Marketing), Küchenchef Richard Lee und Rooms Division Manager Elizabeth Baxter. Seit Januar 2011 zeichnet Richard Baker als Operations Director der Mandarin Oriental Group für Nord- und Südamerika verantwortlich. Joachim Weber, Regional Director of Sales, erweitert seinen Zuständigkeitsbereich in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Osteuropa um die Niederlande und Russland. Der neue Executive Chef des Mandarin Oriental Munich heißt Simon Larese und bekocht u. a. die Gäste des Restaurants Mark's. 78 3/2011



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KARRIEREN Mitmenschen Edward Leenders Die Rocco Forte Collection hat Edward Leenders zum General Manager des Hotel Savoy in Florenz ernannt. Zuvor war der gebürtige Niederländer als Brand Support Director der Rocco Forte Collection in London zuständig. Martin Roßmann Silke Christine Macke, Steffen Pusback, Ron Richter, Doreen Joneit, Thomas Linke, Philippe Seefeld, Solvej Völsen Kai Laude Kai Laude ist der Direktor des Vila Vita Seedorf Anneliese Pohl in Ganzlin, das im Juni eröffnen wird. Ralph Goetzmann, Andrea Löhring Pascal Duchauffour Seit 01.01.2011 ist Martin Roßmann der neue Direktor im Hotel Bielefelder Hof in Hamburg. Im November wurde das ehemalige Mövenpick Hotel Bielefeld durch die Betreibergesellschaft RIMC übernommen. Olivier Dupont Olivier Dupont hat ab sofort die neu geschaffene Position Vice President of European Development der Choice Hotels International inne. Thomas Barth, Axel Kammerl Thomas Barth (F.) ist der neue Küchenchef im Landhaus Zu den Rothen Forellen in Ilsenburg/Harz. Der seit 2008 in Ilsenburg tätige Küchenchef Axel Kammerl verlässt das FünfSterne-Haus, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Michael Klinger, Axel Schmiedeke Im Steigenberger Hotel Treudelberg in Hamburg gibt es eine neue Hoteldirektorin: Silke Christine Macke (1. F.). Das Führungsteam des Steigenberger Grandhotel Handelshof in Leipzig, das Mitte April eröffnen wird, wird mit Steffen Pusback (Wirtschaftsdirektor, 2. F.), Ron Richter (Rooms Division Manager, 3. F.) und Doreen Joneit (Convention Managerin) ergänzt, der Küchenchef heißt Thomas Linke (4. F.). Für die Revision und das Risikomanagement der Steigenberger Hotel AG ist Philippe Seefeld als Director Internal Audit & Riskmanagement verantwortlich. Die Leitung von Catering Direct hat Solvej Völsen inne. Ricardo Brock Meiko hat das Vertriebsteam seiner Tochtergesellschaft Meiko Werksvertretung Hamburg mit Ricardo Brock (37) verstärkt. Sven Scheerbarth Seit Anfang Februar leitet Ralph Goetzmann (F.) das Radisson Blu Hotel in Berlin. Zuletzt war er im Radisson Blu Hotel Liverpool tätig. Das Personalmanagement verantwortet Andrea Löhring (44) als neue regionale Personalleiterin der Rezidor Gruppe. Michael McCartan Pascal Duchauffour zeichnet seit Dezember als Area Vice President für die Marken The Ritz-Carlton, Bulgari Hotels & Resorts und Edition Hotels in Europa, im Nahen Osten und Afrika verantwortlich. Jens Wegner Die gastronomischen Bereiche des Hotel Esplanade Resort & Spa in Bad Saarow stehen unter neuer Führung: Jens Wegner wird der Küchenchef. Zuletzt betrieb er sein eigenes Restaurant in Berlin. Oliver Muth eRevMax, Entwickler von Vertriebstechnologien für die Hotelbranche, hat Michael McCartan als neuen Chief Operating Officer ernannt. Er zeichnet künftig im Vorstand für das operative Geschäft der Marken RateTiger und SimpleDistribution verantwortlich. Oliver Muth unterstützt als KeyAccount-Manager die Vertriebsmannschaft von Miwe und ist zentraler Ansprechpartner für Großküchen weltweit. Siegfried Schweizer Das Verkaufsteam von Irinox bekommt mit Siegfried Schweizer als Verkaufsleiter für Kunden in Norddeutschland Verstärkung. Michael Klinger, Hoteldirektor des Mercure Hotel Orbis München Perlach, hat Axel Schmiedeke als seinen Stellvertreter ernannt. Zuvor war dieser als stellvertretender Direktor im Congress Hotel Mercure Nürnberg an der Messe tätig. Ralf Brügger, Patrick Griffin Seit Januar hat Sven Scheerbarth (43) die Führung des Hotel & Spa Das Tegernsee übernommen. Zuvor war er Hotelmanager im Westin Grand Hotel in München. Sonja Schiebelhut, Martina Erbele Seit 14.2.2011 leitet Ralf Brügger als General Manager die Geschicke des Orient-ExpressHotels The Observatory in Sydney. Er tritt die Nachfolge von Patrick Griffin an, der das Hotel 19 Jahre lang führte. Sonja Schiebelhut (35, F.) hat die Marketingleitung beim Porzellanhersteller Schönwald inne. Sie tritt damit die Nachfolge von Martina Erbele an, die das Unternehmen verlässt, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. 3/2011 79



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SEMINARE & WEITERBILDUNG In der Bornwiese, 54470 Bernkastel-Kues Tel. 06531- 4046, Fax 06531-7623 info@hofa-bernkastel.de www.hofa-bernkastel.de Fachschule für Hotelbetriebswirtschaft Weiterbildung nach Berufsausbildung und einem Jahr Praxis in zwei Jahren Vollzeitunterricht zum/zur Staatl. gepr. Hotelbetriebswirt/-in Zusatzqualifikationen: AEVO, Fachhochschulreife, Rhetorik Höhere Berufsfachschule für Hotelmanagement Erstausbildung nach Hochschulreife; in drei Jahren, davon ein Jahr Praktikum, zum/zur Assistent/-in für Hotelmanagement kostengünstiges Umfeld, Hilfe bei der Zimmersuche Schuljahr 2011/2012: Schulbeginn am Montag, 08. August 2011 Werden Sie Heidelberger! · Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in), in zwei Jahren, mit AEVO und Fachhochschulreife (Zusatzprüfung) · Staatlich geprüfte(r) Gastronom(in), in einem Jahr, mit AEVO und Option auf Küchenmeister, Restaurantmeister, Hotelmeister (mit integrierter Prüfung) · Staatlich geprüfte(r) Sommelier(ère), in einem Jahr, mit AEVO * * * Beginn jeweils im September, Anmeldung bis 1. März Schulgeld: z.Z. 2025,- pro Schuljahr Buchwaldweg 6 69126 Heidelberg Tel. 06221 ­ 35010 Fax 06221 ­ 385375 Mail Hofa@hotelfachschuleheidelberg.de www.hotelfachschule-heidelberg.de Hotelfachschule Fortbildung zum/zur staatlich geprüften Hotelbetriebswirt/-in 2-jährige Fortbildung (Start: Februar und September) Voraussetzungen: Berufsausbildung im Hotel- & Gaststättengewerbe und mind. 1 Jahr Berufserfahrung IHK Die Weiterbildung Berufsfachschule für Hotelmanagement Ausbildung zum/zur staatlich geprüften Fachmann/-frau für Euro-Hotelmanagement 3-jährige Ausbildung (Start: September) Praktika während der Ausbildung im In- und Ausland Voraussetzungen: Abitur oder FH-Reife, mind. 1-monatiges Praktikum Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfungen · Ausbildereignung · Diätkoch IHK · Geprüfter Küchenmeister IHK Vollzeitform + berufsbegleitend Vollzeitform + berufsbegleitend Vollzeitform Fachschulen Pegnitz Pfarrer-Dr.-Vogl-Straße 35 · 91257 Pegnitz Tel.: 09241 48 88-0 · info@hotelfachschule-pegnitz.de www.hotelfachschule-pegnitz.de Unser aktuelles Weiterbildungsprogramm senden wir Ihnen gern auf Anfrage zu. Weitere Anbieter prüfungsvorbereitender Lehrgänge finden Sie im Internet unter: wis.ihk.de/anbieterliste Information und Anmeldung: Industrie- und Handelskammer zu Dortmund Märkische Straße 120, 44141 Dortmund Telefon: 0231 5417- 0 Fax: 0231 5417- 330 Internet: www.dortmund.ihk24.de ...und die Welt steht Ihnen offen! 80 3/2011



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