FIRST CLASS 01-02/2012

Online-Edition

Aktuelle News

4 Jahre Online Lohnabrechnung

Leipzig. Happy Birthday, Sage Software! 4 Jahre Online Lohnabrechnung - 4 Online Abrechnungen geschenkt.

Hotel „Schwarzwald Panorama“ ist jetzt Bioland-Partner

Esslingen/Bad Herrenalb. Das Vier-Sterne-Superior-Hotel „Schwarzwald Panorama“ in Bad Herrenalb ist neuer Gastronomie-Partner des Bioland-Verbands.

ITB Berlin: Reisehäufigkeit der Deutschen nimmt zu

Berlin. Laut einer repräsentativen Umfrage des ADAC Reisemonitors, der auf der ITB Berlin vorgestellt wurde, planen 45,1 % der Befragten 2013 eine weitere Urlaubsreise, die fünf Tage oder ...



Inhaltsverzeichnis des eMags



eMag: FIRST CLASS 01-02/2012 Seite 1
3 0 . Jahrgang · A u s g a b e 1-2 · Januar/Februar 2012 · Heftpreis 6.- Management-Magazin für Hotel und Restaurant TERRASSENGESCHÄFT MESSEFRÜHJAHR Was kostet die Outdoorwelt in der großen und kleinen Stadt? FRÜHSTÜCKSTRENDS Die Intergastra lockt mit neuen Hotelveranstaltungen HOTELERÖFFNUNG Muffins, Donuts & Milchreis: Süßes Erwachen am Buffet KARRIERE-EXTRA Hilton startet Airporthotels der neuen Generation in Frankfurt CHANNELMANAGEMENT Neue Vertriebssteuerung per Merle Losem macht das alte Fernstudium wieder salonfähig Mausklick statt Raten-Wirrwarr



eMag: FIRST CLASS 01-02/2012 Seite 2
Paris Berlin London Nicosia Das Beratungsunternehmen mit der marktführenden Hoteldatenbank in Europa Benchmarkprogramm Hotelcompset®: marktführend in Deutschland mit 850 teilnehmenden Hotels. Auswertungen: Auslastung, Durchschnittspreis und RevPAR 25 Jahre Erfahrung in Datensammlung. Insgesamt 11.000 teilnehmende Hotels Marktstatistiken, monatlicher Hotel Industry Trend Report (H.I.T Report) Marktanalysen, Standortanalysen Hotelbewertungen, Feasibility Studien Mystery shoppers, Quality checks Kundenzufriedenheitsumfragen in Echtzeit Olakala® Pressebereich: HTR Magazine, Hotel Restau Hebdo Veranstaltungen: Global Lodging Forum, Hospitality Awards HOTEL COMPSET Die marktführende Datenbank in der Hotelleriebranche w 49 (0)3 2065 9 123 ww.mkg-hospitality.com



eMag: FIRST CLASS 01-02/2012 Seite 3
POLITIK Vertrauen ist gut, Kontrolle besser! N a, haben Sie bereits Ihre Gästelisten der letzten Jahre auf Herrn und/oder Frau Wulff, seinen Ex-Berater Herrn Glaeseker oder Herrn Maschmeyer durchforstet und parallel dazu überprüft, wer die Rechnung übernommen hat? In Zeiten von Hightech-Software sollte das doch ein Kinderspiel sein und spannende Erkenntnisse bescheren. Denn warum wegen Datenschutz-Rücksicht oder ,,Der-Mensch-soll-doch-machenkönnen-was-er-will-Verständnis" in diesem Fall zaudern und nicht darüber reden? Dafür geht es hier nicht um irgendwen und irgendetwas. Vielmehr hat ein Staatsoberhaupt die erste Skandalwelle mit etlichen Vertrauensblessuren im Gepäck mehr schlecht als recht überstanden ­ zum einen wegen einer Handvoll eiserner Förderer, die wohl eher die Konsequenzen seines Rücktritts fürchten als von seinen politischen und menschlichen Qualitäten überzeugt zu sein, und zum anderen wegen medialem Dauerüberdrussbeschuss. Geändert hat dies aber letztlich nichts an der Schwere seiner Verfehlungen. Wer in diesem und in früheren Ämtern so grenzwertig agiert und dazu noch heute Transparenz predigt, die man nicht mal im Ansatz selbst hält, der darf nicht einfach wieder zum Tages- Sylvie Konzack Chefredakteurin geschäft übergehen. Dafür können und müssen wir uns alle interessieren, auch wenn gerade das Medieninteresse von 200 auf 20 % wieder abgeflaut ist. W as geht es die Hotellerie direkt an, könnte man fragen. Außer, dass man eine Hotelnacht dem Bundespräsidenten gesponsert haben könnte oder selbst als einer seiner langjährigen Freunde ,,entlarvt" werden könnte, vermeintlich wenig. Aber grundsätzlich geht es auch darum, wie man im Team Vertrauen genießen will, wenn man sich selbst immer wieder eigene Vorteile verschafft und die anderen für dumm verkauft. Bereits im letzten Jahr habe ich dafür geworben, dass Sie als weitgereiste, flexible Unternehmer prädestiniert dazu wären, selbst in die Politik zu gehen. Ich bleibe dabei: In Zeiten, in denen immer mehr Berufspolitiker an ihre eigenen und fremden Grenzen stoßen, können unbelastete Quereinsteiger frischen Wind ins Gesellschaftsleben bringen ­ und dabei auch ihren Themen eine Plattform verschaffen. Dass Druck erfolgreich sein kann, beweist z. B. der hoffentliche bleibende tiefe Fall des Herrn ,,von und zu Guttenberg". Vielleicht nimmt auch noch die Causa Wulff endlich ein konsequenzenreiches Ende. Frage des Monats Nutzen Sie Fachmessen als regelmäßige Möglichkeit, sich zu informieren oder mit Kollegen auszutauschen? Direkt nach der Stimmabgabe sehen Sie den aktuellen Stand der Umfrage. Ja, Fachmessen sind ein fester Bestandteil meiner Jahresplanung. Ja, aber nur hin und wieder. Nein, das ist für mich nicht interessant. Ich nutze lieber eigene Netzwerke oder die Möglichkeiten von Social Media. Ab sofort im Internet Stimmen Sie ab! www.gastroinfoportal.de



eMag: FIRST CLASS 01-02/2012 Seite 4
INHALT First Class 1-2/2012 10 Marktforschung: Trendsetter gesucht 14 Ein Super-Schiff ­ zwei neue Airporthotels 26 Der Servicetest sagt: Das Ganze nochmal ... 32 Die Intergastra öffnet ihre Pforten BRANCHENFOKUS Hotel-News: Neuigkeiten aus der Hotellerie . . . . . . . . . . .6 ,,Visionen entwickeln". . . . . . . . . . . . . . . . . . .8 Hannover: Königin der Messe . . . . . . . . . . . .9 Intergastra 2012: Bald eine sechsstellige Besucherzahl? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 Marktforschung: Hoteliers experimentieren nicht, sie sind aber in der Regel auf dem neuesten Stand. Zu diesem Ergebnis kommt die neue FutureHotel Hoteliersbefragung, eine Initiative des Fraunhofer-Instituts zusammen mit Partnern. Trendsetter gesucht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 KARRIERE Karrieregipfel: Organisation und Teamwork lernte Axel Ludwig vor allem als Koch. Jetzt sorgt er als Direktor im Vier Jahreszeiten Kempinski München für frischen Wind. Der Frische . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Wer, warum, wohin? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Schulen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Weiterbildungsalternativen: Merle Losem hat mit der Gründung der Deutschen Hotelakademie dem guten, alten Fernstudium neues Leben eingehaucht. Das Fernstudium 2.0 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 EINRICHTUNG Outdoor: Wer in der Stadt eine Terrasse betreibt, muss vielerorts tief in die Tasche greifen. Eine Studie hat die teuersten und günstigsten Kommunen zusammengefasst. Was kostet die Outdoor-Welt? . . . . . . . . . . 44 Hotelmedien: Wir gehen in den Schlussaufruf: Wer noch nicht auf den ausschließlichen digitalen Empfang umgestellt hat, muss spätestens jetzt aktiv werden. Letzter Blick in die Röhre . . . . . . . . . . . . . . . 50 Hotel mit Zukunft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 Premium-TV auch für Kleine . . . . . . . . . . . . 53 Channelmanagement: Channelmanager können heute mehr denn je dabei helfen, den Vertrieb strategisch zu organisieren. Vertriebssteuerung per Mausklick. . . . . . . 54 Kanäle richtig kanalisieren . . . . . . . . . . . . . 56 HOTELERÖFFNUNG Was lange währte, ist noch besser geworden. Hilton hat die Doppelhotels am Frankfurter Flughafen eröffnet. Neue Generation Airporthotel. . . . . . . . . . . 14 SERVICE-TEST Wiederholungstests: Die Service-Coaches testeten Hotels, die beim ersten Mal nicht überzeugten. Das Ganze nochmal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Beilagenhinweis: Der gesamten Auflage liegt unser Supplement TRINKtime und eine Beilage von Haupert, Illingen-Welschbach, bei. Wir bitten um freundliche Beachtung. 4 1-2/2012



eMag: FIRST CLASS 01-02/2012 Seite 5
Residence Inn und Courtyard gelungen... 19 Axel Ludwig 38 Süße Frühstücksspezialitäten War einer schneller als Sie? Fordern Sie unser Supplement unter (089) 370 60-120 an! 62 Berufsbekleidung: Mode in Mode ...her mit der nächsten Herausforderung! WELLNESS In fremden Spas: Peter Droessel testet für FIRSTCLASS exklusiv und konstruktiv Spa-Anlagen. Diesmal besuchte er das Spa im Das Kranzbach in Kranzbach. Wow mit kleinen Abstrichen . . . . . . . . . . . . . . . 58 Wellness-Hotels: Wachsendes Niveau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 INSTITUTE OF CULINARY ART® FOOD Frühstück: Viele mögen's süß ­ der Markt hält daher heute zahlreiche süße Frühstücksspezialitäten bereit: Süßes Erwachen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 Buchung fördern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 Die Rückkehr der Brottüte . . . . . . . . . . . . . . . . 41 Naturnah gebaut. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 MEMBER RUBRIKEN Zum Titel: Das Frühjahr lockt mit einem neuen Terrassengeschäft. Inspirationen bieten z. B. die neuen Modelle von Go In, die unter anderem auf der Intergastra Halle 4, Stand A 20 entdeckt werden können. Der Titel wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von: GO IN GmbH Justus-von-Liebig-Straße 3-5 89899 Landsberg am Lech Tel (08191) 91 94-0 Fax (08191) 91 94-199 www.goin.de info©goin.de www.felixgraf.de Tolle Ideen & Angebote: Markt & Trend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 Top-Adressen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 Haben Sie bereits unsere komplette Ausgabe im Internet entdeckt? Schauen Sie mal hinein unter www.gastroinfoportal.de. Sind Sie schon unser Fan auf Facebook bei ,,First Class Magazin"? www.facebook.com



eMag: FIRST CLASS 01-02/2012 Seite 6
BRANCHENFOKUS Accor Accor hat mit dem Ibis Budget in Bonn und in Tanger/Marokko die ersten Häuser der neuen Marke eröffnet. Die Marke Ibis Budget ist 2011 mit Ibis Styles und Ibis die Dachmarke von Ibis geworden und fasst unter anderem die einstigen Etap-Häuser zusammen. Das Mercure Hotel Berlin Tempelhof wird ab sofort als Franchisehotel geführt. Seit November 2011 führt die Curator Hotelbetriebsgesellschaft das operative Geschäft. Das Drei-Sterne-Superior Leonardo Hotel Vienna wird nach dem Umbau durch Andreas Neudahm über 213 Zimmer und drei Meetingräume verfügen. Den Kooperationsvertrag mit Best Western Berlin hat die israelische Gruppe hingegen nicht verlängert. Seit 2012 firmiert das Best Western Leonardo Hotel Berlin als Leonardo Hotel Berlin City Süd. Ibis und Etap gleich die Marke Ibis Budget ­ das neue Zimmerkonzept feierte jetzt im ,,Cocoon-Stil" z. B. in Bonn und Marokko Premiere. LH&E Management Hamburg, Essen und Ulm, ein Plus an Ausstattungs- und Serviceangeboten offeriert. Von ca. 200 Hotels hierzulande sollen künftig bis zu 60 Häuser der neuen Kategorie angehören. Derweil gibt es auch Zuwachs in Luxemburg: Das Best Western Euro Hotel Luxemburg und das Best Western Plus Grand Hotel Victor Hugo gehören seit Oktober 2011 zum Best-WesternKonzern. ehemalige Mövenpick Hotel Stuttgart Messe, das nun als Grand City Airport Hotel Stuttgart Messe firmiert und im Januar nach Renovierungen wiedereröffnet wurde. Zudem wurde das Conference & Resort Hotel Müggelsee Berlin aufgenommen. Das 17. gemeinsame Haus in der Allianz zwischen Grand City und Best Western bildet das frühere Four Points by Sheraton Central Köln, das jetzt als Best Western Grand City Hotel Köln läuft. Die HotelmanagementGesellschaft will 2012 von 100 auf 130 Häuser in Europa wachsen. Gerade wurden dafür auch neue Carsten K. Rath hat ein weiteres Geschäftsfeld entdeckt: Als Reiseführer wird er mit Windrose Finest Travel Ende 2012 eine ca. dreiwöchige Weltreise veranstalten. Willige Reiseteilnehmer können dabei mit ihm ab fast 20.000 an Orte, an denen er selbst gelebt, Hotels geleitet und eröffnet hat, pilgern. Bad Bayersoien Ruhige Plätze mit einem Lächeln ­ unter dem Motto hat das Parkhotel am Soier See mit fünf Hotels die Hotelkooperation Calme & Charme gegründet, die derzeit fast 40 Mitglieder im DACH-Raum zählt. Ziel ist es, mit langjährigen Partnern noch besser die Lage und persönliche Atmosphäre der Häuser zu vermarkten. Das Vier-SterneSuperior-Hotel selbst konnte Ende 2011 mit drei Titeln des Oberbayerischen Gastronomiepreises punkten, darunter mit der ,,Besten Auszubildenden im Service". Louvre Hotels Group Golden Tulip, eine Untermarke der Louvre Hotels Group, hat seit Dezember 2011 das Management des Boutique-Hotel Savoy in Prag inne. Das 1911 eröffnete Fünf-Sterne-Hotel mit 61 Zimmern und Suiten ist das zweite Haus in Prag. Falkensteiner Michaeler Zielgruppenansprache ist alles: Für stolze 15,5 Mio. wurde das Falkensteiner Hotel Sonnenalpe in Best Wellness Hotels Austria 20 Jahre, 27 Hotels ­ zum runden Geburtstag in diesem Jahr zählen die Best Wellness Hotels Austria nun 27 Vier- und Fünf-SterneWellnesshotels in Österreich und Südtirol zu ihren Mitgliedern. Neu hinzugekommen sind 2012 das Andres Golf & Spa Resort im Südtiroler Passeiertal und das Gasthof Hotel Gmachl in Bergheim/A. Noch mehr Branche im Fokus Nassfeld/A um- und teilweise neugebaut und jetzt wiedereröffnet. Neben neuen Baumhaus-Suiten ist z. B. ein 1.700 m² großer Wellnessbereich speziell für Kinder und Eltern entstanden. Im Falkensteiner Hotel & Spa Royal Seefeld in Seefeld/A ist hingegen für Paare, die neue Beiehungsimpulse brauchen, das ,,erste EroSpa Europas" eröffnet worden. Büros in London und Moskau eröffnet. Für die ca. 3.000 Mitarbeiter selbst ist 2012 das Trainingsangebot um 50 % erweitert worden. Starwood Der Starwood-Partner ArabellaHospitality hat 49,8 % der Anteile an der Design Hotels AG erworben. Die Marke Le Méridien hat in Barcelona Ende 2011 das neue Lobbykonzept ,,Le Méridien Hub" präsentiert, in der künftig z. B. Treffen mit Kreativen stattfinden. Steigenberger Vom Pech verfolgt: Durch einen Wasserschaden verzögert sich die Wiedereröffnung des Steigenberger Drei Mohren Augsburg nun auf März 2012. Drei Zimmeretagen, Restaurants und der Spa-Bereich, die zum Teil schon erneuert waren, sind betroffen. Während des Umbaus seit April 2011 hatte das Haus bereits mit vielen unvorhersehbaren Zusatzarbeiten zu kämpfen. Best Western Auf der ITB bereits angekündigt, hat Best Western im Dezember 2011 die ersten Best Western Plus Hotels in Deutschland gestartet. Als Teil der neuen globalen Markenstrategie wird den Gästen dieser neuen Markenkategorie an acht Standorten, unter anderem in Kempinski Hotels Das Kempinski Hotel Gravenbruch Frankfurt ist an die Privatinvestorfamilie Mashali verkauft worden. Die Hotelgruppe betreibt das Traditionshaus weiter. Grand City Hotels Viel Bewegung: Die Grand City Hotels betreiben ab sofort das Leonardo Hotels Im Juli 2012 wird das erste Leonardo Hotel in Österreich eröffnen. 6 1-2/2012 Foto: Accor



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NürnbergMesse Neuer Bio-Blick Die BioFach findet vom 15. bis 18.02.2012 auf dem Nürnberger Messegelände statt. 2.500 Aussteller und rund 44.500 Besucher aus ca. 130 Ländern werden erwartet. Neben dem vielfältigen Angebotsspektrum steht der Rohstoffmarkt Indiens im Fokus. Das Land will vor allem die Glaubwürdigkeit und Authentizität von indischen Bio-Produkten aufzeigen, z. B. mit einem Rückverfolgungssystem. In den vielen weiteren Veranstaltungen zeigen Fachleute aktuelle Entwicklungen und Markttrends bei Bio-Produkten auf. Foren zu Themen wie Fairer Handel, Fisch, Nachhaltigkeit, Textilien und Wein werden durch viele Sonderschauen und Events wie der Verleihung des Best New Product Awards ergänzt. www.biofach.de Hug Fantasievolle Törtchen Bereits zum 10. Mal veranstaltete Hug den Wettbewerb ,,Tartelette Phantasia". Den Sieg sicherte sich Ende 2011 Andreas Bäßler, Küchenchef im Hotel-Restaurant Landhaus Feckl. Den zweiten Platz errang Hannes Arendholz, u. a. Produktentwickler bei Friesenkrone Feinkost, den dritten Michael Behr, Chef de Partie/Sous Chef im Restaurant Neubauers Schwarzes Kreuz. In diesem Jahr findet der Wettbewerb seine Fortsetzung. www.hug-luzern.ch contract Beste Verbindungen, ganzheitliche Lösungen, alle Möglichkeiten. Die Ambiente ist nicht nur die internationalste und bedeutendste Konsumgütermesse der Welt, sondern auch der Wegbereiter für Ihr Objektgeschäft: Sie überblicken den Markt, treffen auf spezialisierte Anbieter und finden den richtigen Partner für Ihre Projekte. Nutzen Sie die Ambiente als wichtige Contract Business Plattform für Ihren Erfolg. Registrieren Sie sich und profitieren Sie von exklusiven Vorabinformationen sowie zahlreichen Vorteilen direkt auf der Messe: 1 business Messe Frankfurt Ambiente 2012 Über 4.500 Aussteller präsentieren auf der Ambiente vom 10. bis 14.02.2012 alles rund um die Themen Tische, Küche, Wohnen, Einrichten und Schenken. Im Fokus steht dieses Jahr das Thema Contract Business. Neu ist zudem die Sonderpräsentation ,,Solutions", die Konsumgüter der Zukunft zeigt. www.ambiente.messefrankfurt.com Fotos: Messe Frankfurt, Hug, NürnbergMesse, Winterhalter Winterhalter trauert um Gründer Karl Winterhalter gehörte zu den großen Unternehmerpersönlichkeiten der Branche und machte in der Nachkriegszeit aus einem kleinen Familienbetrieb ein international florierendes Industrieunternehmen, das heute moderne Spültechnik in die ganze Welt liefert. Am 16. Januar 2012 starb er im Alter von 100 Jahren, nur zwei Monate nach seinem runden Geburtstag. Das Lebensmotto von Karl Winterhalter ,,Erfolg hat man nie allein" war bezeichnend für sein Verhältnis zu den Mitarbeitern, die er immer als wichtiges Fundament des Unternehmens betrachtete und zu denen er den persönlichen Kontakt gehalten hat. Noch bis vor Kurzem kam er zweimal pro Woche von seinem Wohnsitz Wasserburg ins Unternehmen nach Meckenbeuren. Heute leiten Jürgen und Ralph Winterhalter, Sohn und Enkel des Firmengründers, das erfolgreiche Unternehmen aus Oberschwaben. 0. ­ 14. 2. 2012



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BRANCHENFOKUS ,,Visionen entwickeln" Seit Monaten feilt das Hotelkompetenzzentrum (HKZ) in Oberschleißheim mit namhaften Branchenvertretern an einer neuartigen Ausstellung, die vor allem die Möglichkeit für einen Echtzeitbetrieb bietet. Nun hat der Gastronomiebereich des HKZ seine Pforten geöffnet. E s gibt bereits einige Branchenmessen im Jahr, dazu Showrooms, Internetauftritte und Foren der Industrie, aber eines fehlt ­ sich an einem Ort auf den Betrieb zugeschnittene Systeme zusammenstellen zu lassen und sie im Echtzeitbetrieb zu testen, und zwar dann, wenn die Investition tatsächlich ansteht. Christian Peter hat- Einige Partner (weitere werden in den nächsten Ausgaben vorgestellt) te daher vor ein paar Jahren eine Plattform für technische Hotellösungen auf 120 m² erfolgreich betrieben. ,,Ich selbst hatte zwar als Telefontechniker bis dato nur wenig direkt mit der Branche zu tun", berichtet er. ,,Aber ich weiß als Mann aus der Praxis, wie wichtig es ist, über Konzepte konkret zu sprechen und sie zu testen." Um das Hotelkompetenzzentrum breiter aufzustellen, bietet er in den nächsten Monaten ca. 200 bis 220 Herstellern und Dienstleistern der Branche auf einer Fläche von 4.000 m² die Möglichkeit für eine besondere Präsenz und Interaktion mit den Kunden. Partner sind dabei Unternehmen wie CWS Boco, Hotelgast, Bachner Elektro, Kassen Merkl oder die Parkettmanufaktur Hain. Daneben können in gemieteten Büros Seminare oder z. B. auch Bewerbungsgespräche abgehalten werden. ,,Wir verstehen uns weniger als eine Messe, als vielmehr als Lösungsanbieter", betont Christian Peter, der mit dem HKZ nun den süddeutschen, österreichischen und Schweizer Raum abdecken kann. ,,Das bedeutet auch, dass wir als HKZ selbst hier nichts verkaufen." Ende Januar 2012 eröffnete er nun mit dem Gastronomiebereich im Erdgeschoss den ersten Teil des neuen Hotelkompetenzzen- trums. Hier finden sich neben TischdekoIdeen und einem eigenen Café, das nur zu Testzwecken innen und im Außenbereich aufgebaut wird, für Demonstrationen auch eine vollfunktionsfähige Showküche sowie eine Spülstrecke. Neben regelmäßigen Vorführungen und Profi-Tagen, zu denen die Aussteller gezielt Interessenten einladen können, soll hier z. B. alle paar Wochen auch ein Küchen-, Wäsche- oder Energietag stattfinden. Im ersten Obergeschoss entsteht ab Mitte des Jahres eine Rezeption mit diversen vollfunktionsfähigen Hotelzimmern in verschiedenen Kategorien, zwischen denen z. B. auch Fluchtwegsysteme installiert werden können. In einem weiteren Teil werden neben Bädern auch Software- und Schließsysteme vorgestellt, z. B. von Macnetix, die auf IP basierende Softwarelösungen spezialisiert sind. ,,Ich freue mich, das Kunden hier wieder die Möglichkeit haben, wirklich etwas auszutesten", ist Doris Geißler vom Teppichbodenhersteller Paul Geißler GmbH begeistert. ,,Hier werden wir wieder Visionen entwickeln können", ergänzt sie. Christian Peter plant die Einrichtung eines eigenen Bereiches für Forschung und Entwicklung. www.hotelkompetenzzentrum.de syk 8 1-2/2012 Foto: Konzack



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BRANCHENFOKUS Königin der Messe Hannover macht derzeit vor allem Schlagzeilen aufgrund seiner weitreichenden Verflechtungen von Politik und Wirtschaft. Nichts desto trotz konnte die Messestadt im letzten Jahr ordentliche Zahlen vorweisen, wie die Zahlen von MKG Hospitality exklusiv für FIRST CLASS zeigen. Dez 10 Jan 11 Feb 11 47,7 50,3 2,6 94,9 91,6 -3,5 45,3 46,1 1,7 52,7 56,5 3,8 74,4 84,5 13,5 39,2 47,8 21,8 Mär 11 63,5 59,0 -4,5 108,2 103,0 -4,8 68,7 60,7 -11,6 Apr 11 50,6 57,0 6,4 103,1 104,8 1,6 52,3 59,8 14,4 Mai 11 46,9 71,0 24,1 67,5 93,6 38,7 31,6 66,4 110,0 Jun 11 59,4 57,4 -2,0 68,2 74,7 9,6 40,5 42,9 5,9 Jul 11 44,3 48,2 3,9 61,7 63,4 2,8 27,3 30,5 11,9 Aug 11 47,8 51,5 3,7 65,7 62,0 -5,7 31,4 31,9 1,6 Sep 11 69,2 72,2 3,0 124,0 111,2 -10,3 85,7 80,2 -6,4 Okt 11 62,2 59,1 -3,1 91,3 73,8 -19,2 56,8 43,6 -23,2 Nov 11 66,9 74,6 7,7 87,3 104,4 19,6 58,4 77,8 33,3 12 letzte Monate kumuliert 54,2 58,2 4,0 86,0 88,1 2,4 46,6 51,3 10,0 Zahlen für Hannover Belegungsrate (%) Durchschnittlicher Preis () (Netto) RevPAR () (Netto) 09/10 38,4 10/11 42,5 Entwick. (Pkt.) 4,1 09/10 10/11 Entwick. (%) 09/10 10/11 Entwick. (%) 58,0 68,8 18,6 22,2 29,2 31,3 Die Zahlen berücksichtigen die Drei- bis Fünf-Sterne-Hotellerie in Hannover. Quelle: MKG Hospitality Database (Die Datenbank vereint über 850 Hotels aller Kategorien und ist damit die größte in Deutschland und Europa.) A llein im ersten Halbjahr des letzten Jahres wurden mehr als 1 Mio. Gästeübernachtungen und damit ein Plus von 10,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in Hannover gezählt. Das ist zugleich mehr als jemals zuvor zwischen Januar und Juni. Darüber hinaus wuchs die Zahl der Gästeankünfte um 7,4 % auf 568.593. Bereits im März 2011 mit CeBIT & Co. kletterte laut MKG-Zahlen der Nettodurchschnittspreis auf 103 . Im sehr guten Mai 2011 konnte wiederum die Belegung um 24,1 Prozentpunkte auf 71 % zulegen bei einer Steigerung des RevPAR um stolze 110 % auf 66,40 . Die Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG) macht die Ursachen für diese Steigerung vor allem in dem nochmals deutlich gewachsenen Auslandstourismus mit einem Ankunftsplus von 31 % und Übernachtungen von +35,8 % im Vergleich zum Vorjahr aus. ,,Neben der CeBIT, der Hannover Messe und der Domotex haben auch die CeMAT und die Ligna für einen äußerst regen Geschäftstourismus gesorgt", sagt HMTG-Geschäftsführer Hans Christian Nolte. Allein die Holzmesse Ligna im Mai begünstigte gerade aus Italien (+24,4 %), Österreich und Spanien einen deutlichen Nachfragezuwachs (TMN nach LSKN 2011). Insgesamt war das erste Halbjahr 2011 für die Hannover Messe das erfolgreichste seit zehn Jahren. Zudem gibt es Anzeichen, dass auch der private Tourismus zugenommen hat. ,,Mit Kampagnen wie im Mai und Juni 2011 in den Niederlanden, in Dänemark, Österreich, Schweden oder der Schweiz werben wir für einen Besuch in Hannover", erklärt Hans Christian Nolte. So haben z. B. die Übernachtungen aus Schweden um knapp 39 % zugenommen. Angezogen haben darüber hinaus neben Großbritannien (+ ca. 29 %) und Polen (+20 %) auch die Schweiz (+ ca. 13 %), Österreich (+ ca. 15 %), Dänemark (+ ca. 7 %) und die Niederlande (+ ca. 6 %). In den Sommermonaten sackten die guten Ergebnisse ­ auch bedingt durch das schlechte Wetter und die Ehec-Krise ­ etwas ab. Während sich der Nettodurchschnittspreis laut MKG zwischen 74,70 und 62 von Juni bis August bewegte, fiel der RevPAR (netto) zugleich von 42,90 auf 30,50 im Juli und damit um die Hälfte als noch im Mai 2011. Mit Messen wie der ,,EMO ­ Die Welt der Metallverarbeitung" im September konn- ten wiederum Spitzenwerte erzielt werden. Bei rund 140.000 Besuchern lag der Nettodurchschnittspreis bei 111,20 und damit am höchsten zwischen Dezember 2010 und November 2011. Der RevPAR kletterte auf den Höchststand von 80,20 im gleichen Zeitraum. Betrachtet man die Zahlen von Januar bis Oktober 2011, so verbuchte Hannover nun insgesamt 1.763.356 Übernachtungen und damit +9,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Ankünfte stieg um 6 % auf 983.167. Auch der November konnte nach einem schwachen Oktober noch einmal zulegen: Mit einem RevPAR von 77,80 waren die Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels in Hannover zwar nicht so stark wie im September, aber sie legten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 33,3 % zu. Der Nettodurchschnittspreis pendelte sich bei 104,40 (+19,6 %) ein, während die Belegung um 7,7 Prozentpunkte auf 74,6 % zulegte. Auch für 2012 sind die Aussichten allein durch den Motor Messe nicht schlecht: Neben der CeBIT im März findet bereits im Februar die Didacta als Europas größte Fachmesse für alle Bildungsbereiche statt. Im April vereint die Hannover Messe allein acht Leitmessen. syk Neu: HoneyMat Honig-Dispenser mit 700g Quetschflasche - einfachste Handhabung - tropffreier Betrieb - mit einer oder drei Zapfstellen Honig-Hof Göken · 26169 Thüle Tel. 04495/1213 · Fax 415 www.goeken-dispenser.de Hotel-TV Minibar Pay-TV SAT



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Trendsetter gesucht Hoteliers experimentieren nicht, sind aber zumeist ,,up to date" und werden entsprechend verschieden aktiv. Diesen oft beobachteten Eindruck hat jetzt auch die aktuelle FutureHotel Hoteliersbefragung bestätigt. Als eine Initiative des Fraunhofer-Instituts und einiger Partner bildet sie zugleich eine Basis für die Entwicklung innovativer Hotellösungen der Zukunft. W ie informieren sich Hoteliers über Trendthemen? Wie wird heute und morgen über eventuell sinnvolle Investitionen entschieden? Welche Veränderungen prägen Hotels im Jahr 2020 ­ und haben sie überhaupt eine Zukunftsstrategie? Diese und andere Fragen beantworteten 2.590 Hoteliers aller Kategorien und Betriebsgrößen aus dem deutschsprachigen Raum im ersten Quartal 2011 im Rahmen der ,,FutureHotel Hoteliersbefragung" online. 93 % der Befragten entstammen dabei der Individualhotellerie, fast 71 % sind Eigentumsbetriebe. Die meisten Hotels zählen drei (55 %) und vier Sterne (21 %) und verfügen über maximal 50 Zimmer (80 %). Fast die Hälfte ordnet den Betrieb als Businesshotel ein, etwa 32 % sehen keine thematische Spezialisierung, und 28 % be1-2/2012 Inwieweit wird das Thema Innovation in Ihrem Hotel professionell geregelt? Überhaupt nicht 13,08 46,33 12,53 15,16 12,90 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 [%] Quelle: FutureHotel Hoteliersbefragung 2011 © Fraunhofer IAO Teilweise ist das Thema Innovation geregelt Prozesse zum Innovationsmanagement sind eingeführt Weiß nicht Ansätze eines Innovationsmanagements zeigen innerhalb der Befragung rund 46 %. Rund 13 % regeln das Thema Innovation überhaupt nicht professionell ­ es besteht Nachholbedarf. 10 Foto: MEV-Verlag, Archiv Ein kontinuierliches Innovationsmanagement ist etabliert



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Häufigkeit und Nennung als Trend für 2020 (Mehrfachnennung) Preisbewusstsein und Preis-Leistung Technologisierung Individualisierung und Personalisierung Demografischer Wandel Gestaltung, Ästhetik und Design Flexibilisierung Ökologisierung Hotel als innovative Arbeitswelt Kultureller Einfluss und Globalisierung Persönlicher Service und Automatisierung Kooperationen mit Partnern überlebensnotwendig Wellness, Gesundheit und Wohlbefinden Neuer Luxus Sicherheitsbedürfnis 0 8,83 10 20 30 40 50 60 70 80 [%] 23,07 22,82 17,56 14,48 42,01 Quelle: FutureHotel Hoteliersbefragung 2011 © Fraunhofer IAO 70,04 57,59 57,49 37,40 36,21 33,78 31,94 29,61 Alles Bio. .. Während das Preisbewusstsein, die Technologisierung und Individualisierung als wichtigste Trends gesehen werden, tauchen Wellness und Luxus weit hinten auf. 3 0 außergewöhnliche Teekompositionen in BIO-Qualität Quelle: FutureHotel Hoteliersbefragung 2011 © Fraunhofer IAO Wir bleiben dem Altbewährten treu ... 17,4% Wir sind Trensetter ... 22,2% sung, Villeroy & Boch, Hansa oder Klafs visionäre Hotelzimmerkonzepte entwickelt, die nicht zuletzt Anregungen für aktuelle Diskussionen bieten. Wir warten auf den Erfahrungsbericht anderer ... 19,2% Wir sind zwar immer auf dem aktuellen Stand der Technik, ... 41,1% 41 % setzen keine Trends Doch was erwarten die Gäste heute von ihrem Zimmer? 56 % der befragten Hoteliers halten die optimale Arbeitsumgebung für das vordringlichste Gästeinteresse während ihres Aufenthalts, gefolgt von der Einschätzung, dass die Gäste ständig online und sehr aktiv in sozialen Netzwerken sind (31 %) sowie an Design, Architektur und Gestaltung (29 %) interessiert sind. Trotz aller Hotelbewertungsdiskussionen schließen dabei viele erstaunlicherweise auf eine enorm hohe allgemeine Gästezufriedenheit, indem fast 97 % auf der Basis ihrer Gäste-Feedbacks in Online-Buchungsportalen meinen, ihre Gäste seien sehr bis eher zufrieden mit ihren Hotels. Die Gäste entscheiden grundsätzlich sehr stark darüber, inwiefern Neuerungen in einem Haus stattfinden, denn wenn es darum geht, welche Innovationen gefragt sind, vertrauen 78 % der befragten Hoteliers primär auf das persönliche Gastgespräch. 55 % machen sich durch Besichtigungen in anderen Hotels ein Bild und knapp 49 % nutzen die Rückmeldungen aus Online-Gästeforen. Bisher kaum oder nur vereinzelt werden gezielte Marktforschungen und Innovationstreffen durchgeführt oder Zukunftsszenarien intern oder mit externen Partnern entwickelt. Einmal mehr zeigt sich, dass sich die Hotellerie wenig selbst erforscht und zu sehr auf den Sta- Innovationstypen: Die Mehrheit der Befragten (41,1 %) ist zwar immer auf dem aktuellen Stand der Technik, setzt aber selbst keine Trends. 22,2 % sehen sich als Trendsetter. DE- 0 03- Öko - Kontrolls telle Besuchen Sie uns auf der INTERGASTRA STUTTGART Bayern Gemeinschaftsstand: Halle 3/Stand A 70 trachten sich als Ferienhotel/Resort. Dabei wollen sie Geschäfts- (89 %) und Privatreisende (79 %) gleichermaßen ansprechen, gefolgt von Paaren (58 %) und Alleinreisenden (56 %). Rund 78 % ihrer Gäste ordnen sie in die Altersgruppe 41 bis 50 ein, an zweiter Stelle stehen Gäste zwischen 31 und 40 Jahren (71 %). Die empirische Studie ist Teil der aktuellen Forschungsarbeiten der Initiative FutureHotel, bei der das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO mit einem interdisziplinären Team aus Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie innovative Lösungen für eine zukunftsfähige Hotellerie entwickelt. Im Showcase FutureHotel des Hotellabors werden dabei seit Jahren mit Partnern wie den Lindner, Steigenberger oder Meininger Hotels bzw. HRS, Sam- Bitte senden Sie mir Informationen und Teeproben des BIO Gourmet-Sortiments FC 02/12 Adresse oder Stempel Alpenländisches Kräuterhaus GmbH & Co. KG Otto-von-Steinbeis-Str. 16 · 83052 Bruckmühl Tel.: 08062/728070 · Fax: 08062/728072 www.alpenlaendisches-kraeuterhaus.de 1-2/2012 11



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MARKTFORSCHUNG Einschätzung der Wichtigkeit und Zufriedenheit mit den Themenfeldern Nachhaltigkeit und Energieeffiezienz Badgestaltung Informations- und Kommunikationstechnik, Medientechnik, Entertainment Internet und Social Media Finanzierung Architektur und Design des Hotels Beleuchtung Individualisierung und Personalisierung des Hotelangebots Wellness und Gesundheit Automatisierung Wichtigkeit Zufriedenheit 0,00 1,00 sehr unwichtig/ unzufrieden 2,00 2,40 3,26 3,00 4,00 5,00 sehr wichtig/ zufrieden 3,99 3,23 3,84 3,53 3,66 3,51 3,63 3,44 3,59 3,37 3,56 3,52 3,53 3,32 3,18 3,47 2,91 3,05 Quelle: FutureHotel Hoteliersbefragung 2011 © Fraunhofer IAO Status steigen die Erfolgsfaktoren HotelPerformance, Gäste- und Hotelierszufriedenheit fast kontinuierlich an. Daraus wird gefolgert, je mutiger und organisierter die Hotels sind, desto besser schneiden auch die Erfolgsindikatoren ab. Individualisierung kleingehalten Zehn Gestaltungsbereiche im Hotel wurden untersucht, indem deren Wichtigkeit mit der Zufriedenheit über die aktuellen Lösungen im Haus verglichen wurde (Grafik li.). Zugleich ist eine Top Ten über die bereits am häufigsten realisierten, geplanten, sinnvollsten, unnötigsten und unbekanntesten Maßnahmen/Techniken entstanden. Generell sehen danach die Hoteliers den Bereich Nachhaltigkeit und Energieeffizienz für die Zukunft als wichtigsten von allen an, sind aber zugleich mit der Ausprägung nicht zufrieden. 29 % bzw. 45 % der Befragten halten energiesparende und umweltschonende Maßnahmen für sehr wichtig bzw. eher wichtig. Weniger als die Hälfte der Hoteliers sind mit den bisher umgesetzten Maßnahmen sehr oder eher zufrieden. Zu den Bereichen, bei denen der Wert für die Zufriedenheit höher liegt als der für die Wichtigkeit, zählen Individualisierung, Wellness und Gesundheit sowie Automatisierung. Die Wichtigkeit und Zufriedenheit mit der Individualisierung bewegt sich bei den Hoteliers überwiegend im mittleren Bereich. Für 63 % der Befragten ist es sinnvoll, eine individuelle Zimmerausstattungsvariante buchbar zu machen, indem sich die Gäste z. B. ein besonderes Bett aussuchen können. 26 % der Hoteliers bieten bereits den Service, 18 % planen ihn. 45 % können oder wollen keine individuellen Zimmerausstattungen anbieten, und für 37 % ist diese Maßnahme sogar unnötig. ,,Mich hat überrascht, dass Lösungen zur Individualisierung von Hotelzimmern noch zu wenig beachtet werden", kommentiert Otto Lindner, Vorstand der Lindner Hotels und Projektpartner der Studie, die Ergebnisse. ,,Der langfristige Trend geht eindeutig weg vom anonymen Hotelzimmer hin zum zweiten Zuhause." Daher kann er sich künftig z. B. vorstellen, dass der Gast aus verschiedenen Licht- und Farbwelten sein Lichtprofil erstellt, das gespeichert wird. Weitere ,,technische Spielereien" wie die Speicherung von eigenen Fotos oder der Reihenfolge des TV-Programms halten insgesamt 29 % für ein ,,nettes Individualisierungsfeature". Von 71 % wird dies aber als unnötig bewertet, daher ist eine Umsetzung im Zimmer von 77 % nicht vorgesehen. Immerhin scheint in einem Bereich das Gros der Hoteliers auf den Technik- und Individualisierungszug aufgesprungen zu sein: Für 88 bzw. 70 % ist es heute üblich, Bei den Bereichen Individualisierung, Wellness und Gesundheit sowie Automatisierung liegt der Wert der Zufriedenheit höher als der Wert für die Wichtigkeit. (Skala von 1-5) Individualisierung und Personalisierung des Hotelangebots in allen befragten Hotels (Wichtigkeit 3,18/Zufriedenheit 3,47) Verwendung von Online-Gastprofilen Individuelle Ausstattungsvarianten des Gästezimmers buchbar Individuelle Informationen und Angebote Unterstützung fremdländischer Lebensart Individualisierungsmöglichkeiten im Gästezimmer Individuell gestaltete Benutzeroberfläche 22,2 © v 27,8 63,1 52,2 68,2 Quelle: FutureHotel Hoteliersbefragung 2011 © Fraunhofer IAO 17,8 © v 26,4 v 5,74 © 19,2 9,5 © 11,1 v 29,4 39,7 2,1 1,3 0 v © 6,8 v© 5,3 20 26,6 40 60 80 100 [%] Sinnvoll v Realisiert © In Planung Zu den bereits am häufigsten realisierten und auch sinnvollsten Maßnahmen zählen die Verwendung von Online-Gastprofilen und die Möglichkeit, individuelle Ausstattungen im Hotelzimmer zu buchen. tus quo und die Meinung von Gästen bzw. Hotel-Laien setzt. Wenn es um Innovations- und Entscheidungsprozesse geht, zeigt sich, dass zwar 41 % glauben, stets auf dem aktuellen Stand zu sein, sich aber selbst nicht als Trendsetter sehen (vgl. Grafik Innovationstypen, S. 11). 22 % geben hingegen an, Trendsetter zu sein, und 19 % warten die Erfahrungsberichte anderer ab, bevor sie sich für etwas Neues entscheiden. 17 % wünschen keine ständigen Veränderungen und bleiben dem Altbewährten gern treu. Bei der Frage nach einer professionellen Regelung des Themas Innovation im Haus entscheiden sich ca. 46 % für die Stufe 2 von 4, nach der das Thema teilweise geregelt ist (vgl. Grafik S. 10). 13 % der Betriebe haben Prozesse eingeführt, über ein kontinuierliches Innovationsmanagement glauben 15 % zu verfügen. Demgegenüber geben 26 % an, das Thema überhaupt nicht zu regeln oder nichts über den Status im eigenen Haus zu wissen. Dabei werden mutige Trendsetter belohnt, was die Studie mit der parallelen Betrachtung der Dimensionen Erfolgsindikator und Innovationsverhalten nachweist: Mit zunehmendem Trendsetter- 12 1-2/2012



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den kompletten Buchungsvorgang auf externen bzw. eigenen Buchungsplattformen abzuwickeln. Für sehr sinvoll halten fast alle befragten Betriebe (96 %) externe Online-Buchungsplattformen. 81 % stellen den Gästen einen WLANZugang kostenlos bereit. Zu den am häufigsten realisierten und auch sinnvollsten Maßnahmen werden Online-Gastprofile (68 % sinnvoll, 28 % realisiert) gezählt (vgl. Grafik S. 12 u.). Bei der Frage nach der Wichtigkeit der Verwendung des Internets und von Social Media in den betrieblichen Hotelablaufprozessen sind fast 60 % der Hoteliers von der Bedeutung neuer Medien überzeugt. Nur 9 bzw. 40 % sind dabei sehr bzw. eher zufrieden mit ihrer Nutzung von Internet und Social Media. Zugleich sind sich 80 % sicher, dass ihnen die Social-Media-Plattformen bei der Hotelvermarktung, bei der Markenbildung, Konkurrenzanalyse und Kundenbindung enorm weiterhelfen. Ein Fünftel sieht in der Nutzung der Plattformen keinen besonderen Nutzen. Dass sie 37 % der Befragten aktiv nutzen und 39 % es planen, zeigt, dass die Einbindung dieser Maßnahme sehr weit fortgeschritten ist. Anpassbar in Kooperationen Wie werden Hotels aus ihrer Sicht 2020 auf dem Markt agieren? Sie werden vor allem von einem neuen Preisbewusstsein der Gäste geprägt sein, die immer wieder neu entscheiden, welche Leistung sie zu welchem Preis nehmen werden (vgl. Grafik S. 11 o.). Das Hotel wird an zweiter Stelle flexibel neue Technologien integrieren ­ auch wenn man heute noch viele Technologien als unnötig empfindet. Individualisierung und Personalisierung wird als der drittwichtigste Trend begriffen, wobei z. B. Luxus künftig besonders durch Erlebnis und Inszenierung definiert wird. Insgesamt gehen die Befragten davon aus, dass der internationale Wettbewerbsdruck 2020 so gestiegen ist, dass auch Kooperationen mit diversen Partnern überlebensnotwendig werden. Älter werdende Gästegruppen mit spezifischen neuen Anforderungen werden gezielt berücksichtigt. Gäste aus verschiedenen Kulturen prägen zugleich die Nachfrage in der Hotellerie. Das Hotel von morgen ist individuell und anpassbar, indem es unter anderem mehr als einen ideal ausgestatteten Arbeitsplatz bereithält. Zudem ist es grün ­ Energieeffizienz, Umweltverträglichkeit und soziale Verantwortung werden wichtige Handlungsfelder für den Hotelier. Dabei gilt: Während diese heute den stärksten Einfluss nehmen, sinkt die Relevanz künftig, Maßnahmen in diesem Bereich umzusetzen, enorm. Automatisierte Prozesse werden einen persönlichen und zugewandten Service unterstützen, jedoch nicht ersetzen. In puncto Gestaltung, Design und Ästhetik wird eine authentische und einzigartige Gestaltung zum Alleinstellungsmerkmal ­ insgesamt meinen die Hoteliers aber, dass das Thema Gestaltung 2020 nicht mehr so wichtig sein wird wie heute. Bleibt die Frage: Was will die Kettenhotellerie? Orientiert sie sich mehr an den Bewegungen in der Privathotellerie als bisher vermutet, oder im gewohnt starken Maße an internationalen Maßstäben? Und was wollen die Gäste tatsächlich? Decken sich die Selbsteinschätzungen der befragten Hoteliers mit denen der Gäste? Dann würde die Individualisierung bereits heute überbewertet ­ wenn sich da so mancher Hotelier nicht etwas vormacht.www.futurehotel.de syk Kerrygold Portionsbutter B uttermarke* Weitere Ergebnisse finden Sie mit folgendem Schwerpunkt in den Ausgaben: FIRST CLASS 3: Investitionen im Hotel FIRSTCLASS 6 -7: Erneuerungsmaßnahmen im Hotelbad FIRST CLASS 10: TV, Medientechnik, Automatisierung FIRST CLASS 11: Internet und Social Media Telefon: 02841/88 80-322 eMail: broebers@idb-deutschland.de *YTD KW 48 2011



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Neue Generation Airporthotel Was lange währte, überzeugt heute mehr denn je ­ im Dezember 2011 eröffneten nach fast zehnmonatiger Verzögerung das Hilton Frankfurt Airport und das Hilton Garden Inn Frankfurt Airport im spektakulären The Squaire. Hilton Worldwide feierte mit den zwei Marken unter einem Dach nicht nur Europa-Premiere, sondern definiert auch das gute alte Flughafenhotel neu. Der Ballsaal als Haus im Haus. The Squaire als neues Prestigeobjekt Frankfurts. Brotspezialitäten im Restaurant Rise. 14 1-2/2012



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Projektbeteiligte (Auszug): Eigentümer: The Squaire GmbH & Co. KG Architekt: JSK International Architekten, Helmut W. Joos Innenarchitekt: Joi-Design, Peter Joehnk Planung Küche: Flatow & Drews Consulting, Flügel Großküchentechnik (Einrichtung) Aufzüge: ThyssenKrupp Bad: Duravit, First Glas, Grohe, Kaldewei, Rapsel Spa Beschilderung: Mabeg Leitsysteme Fitnessgeräte: Precor Gästetresore, Minibar: VingCard Elsafe, Bartech Kaffee, -maschinen, Tee: La Cimbali, WMF Küchentechnik: Convotherm, MKN Lebensmittel, Convenience-Produkte: Deutsche See, Grossmann Feinkost, Havelland Express, Schwälbchen etc. Restaurantmöbel: Andreu World, May KG, Montbel, Pedrali Software: Micros-Fidelio, OnQ Spültechnik: Meiko Tischkultur: Arc, Hepp, Schönwald, Schott Zwiesel Tagungsmöbel: HS Bankett Burgess TV- und Internet-System, Pay-TV: iBahn Waschmaschinen: Electrolux Wäsche: Blycolin Zimmermöbel, öffentl. Bereiche: Voglauer der funkelnden Swarovski-Kristalldecke darauf, ausgepackt zu werden. Am 20. Dezember 2011 fiel endlich der Startschuss für das Hilton Frankfurt Airport und das Hilton Garden Inn Frankfurt Airport, die ein Viertel des Gebäudes einnehmen und sich zwischen der fünften und elften Etage verteilen. Noch nie wurden bis dato in Europa an einem Ort zwei Hilton-Häuser verschiedener Marken eröffnet, und noch nie sind sie dabei im Cluster-Prinzip gemanagt worden. ,,Diese Eröffnung ist ein bedeutender Meilenstein für uns", bestätigt auch Simon Vincent, Hilton Worldwide President Europe, im Rahmen der aktuellen Wachstumsphase von Hilton. Die beiden Hotels werden entsprechend Vorbild für weitere Häuser in Europa sein und auch als Schulungshotels fungieren. Die Innovation für maximalen Tee-Genuss Nichts zu hören ,,Wir haben in den letzten drei Jahren rund 500 Führungen durch die Hotels unternommen. In den nächsten Monaten werden es wohl noch einmal einige hundert sein", ist sich Marc Snijders sicher. Fernab vom ewigen Hotel-Einerlei beeindruckt die Gäste dabei vor allem die hohe Atrium-Lobby mit ihren zwei geschwungenen Golddächern und der Hilton-Rezeption, die in ihrer Form dem Squaire-Gebäude nachempfunden ist. In der Frankfurt Airport City am verkehrsreichsten Knotenpunkt Europas gelegen und über einen Skywalk mit dem Flughafenterminal 1 verbunden, greift das Innenraumkonzept beider Hotels das Thema Mobilität auf und schafft zugleich einen Rückzugscharakter für ruhebedürftige Gäste. Konzeptioniert von Joi-Design und die Zimmer und öffenlichen Bereiche komplett ausgestattet vom österreichischen Traditionshersteller Voglauer warten die 249 Zimmer und Suiten des Hilton Frankfurt Airport entsprechend mit Beigetönen und modernen Ohrensesseln auf. In der Präsidentensuite finden sich viele florale Muster, Möbelklassiker und Highlights wie die Badewanne auf einem beleuchteten Podest oder die herausfahrbare Heimkinoanlage. ,,Sehen Sie das Flugzeug dort?", betont Charles Muller immer wieder beim Blick aus dem Fenster. ,,Unter uns fahren 190 Züge täglich, und die Autobahnen kreuzen sich. Und was hören wir? Nichts!" Insgesamt gehören die Executive-Etagen im neunten und zehnten Stock mit ihrer Lounge zu den größten der Marke in Deutschland und beherbergen 100 Zimmer und Suiten. Neu ist auch der stundenweise mietbare Livingroom mit Sofas und diversen Medien. Für größere Veranstaltungen stehen bis zu zehn Tagungsräume mit einem Hilton Meeting Desk zur Verfügung. Einer der größten Höhepunkte des Hotels ist aber der 6 m hohe Ballsaal, der wie ein eigenes Haus im Haus in Form des Squaire-Gebäudes mit impo- Besuchen Sie uns: Halle 7 Stand 7D24 S o manchem wäre sicher die Puste ausgegangen, wenn er statt Hotelmanager zu sein zunächst drei Jahre den Bauleiter spielen muss. Aber Cluster General Manager Charles Muller, der zuvor EröffnungsGM des Hilton Madrid Airport Hotel war, und Marc Snijders, der Cluster Director of Business Development, scheinen den ewigen Optimismus gepachtet zu haben. Mit Elan heizen sie durch die neuen Gänge und werden nicht müde, die Besonderheiten des Doppel-Prestigeobjekts von Hilton in einem der aufsehenerregensten Bauwerke Europas zu präsentieren. Bauverzögerungen durch den Eigentümer des 140.000 m² großen The Squaires werden professionell als Möglichkeit zu einer noch stärkeren Optimierung der beiden Hotels gesehen. ,,Schauen Sie dort, eine unserer künftigen Rezeptionistinnen baut gerade den neuen Kinderstuhl auf", verwies Charles Muller schließlich im November letzten Jahres begeistert auf sein Team. Statt 570 Gala-Gästen, die der brandneue Ballsaal später fassen soll, warteten hier hunderte Kartons unter Der Luxury Bag mit extra viel Platz für maximalen Genuss 12 exklusive Sorten als Kannenportionen Einzeln versiegelt für volles Aroma bis zur Zubereitung Alle Schwarztees mit Rainforest Alliance Siegel Mi % z e r tn i m u m 30Te e ifizier ter Fotos: Hilton T EEK A N N E FOODSERVICE Tel. 02 11 / 50 85-0 foodservice@teekanne.de w w w.teekanne.de



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HOTELERÖFFNUNG Mit einer eigenen Lobby präsentiert sich schließlich das Hilton Garden Inn Frankfurt Airport als das bisher zweitgrößte Haus der Marke weltweit. In den 334 Zimmern erwarten den Gast die markentypischen Extras wie das individuell regulierbare Garden Sleep System-Bett, den Schreibtisch mit ergonomischem Mirra®Stuhl und den Kühlschrank, der sich z. B. mit den Snacks und Getränken aus dem PavilionPantry®-Minimarkt in der Lobby auffüllen lässt. Die Bar und das Restaurant mit Showküche bieten neben dem Buffet und den Grillspezialitäten einen Blick über den Frankfurter Stadtwald. Für Tagungen mit bis zu 28 Teilnehmern stehen hier zusätzlich drei Tagungsräume bereit. Außer dem Küchenteam und dem Fitness- und Wellnessbereich sind alle Bereiche der beiden Hotels operativ voneinander getrennt, um nicht die Marken zu vermischen. Beide Hotels an einer so verkehrsreichen Stelle machen das ,,Schiff" aber unschlagbar zu einem Ort der internationalen Begegnungen und glanzreichen Veranstaltungen und wird auf dem hartumkämpften Frankfurter Markt eine wirkliche Bereicherung sein. syk Hilton Frankfurt Airport Hotel Hilton Garden Inn Frankfurt Airport Hotel 60900 Frankfurt am Main www.hilton.de nfallrente BGN kündigen? tipp Versicherungs Seit 2008 besteht für Hoteliers keine BGN-Pflichtmitgliedschaft mehr. 2011 wurde zudem das Vorgehen, Pflichtversicherte automatisch in die freiwillige Unternehmerversicherung zu überführen, vom Bundessozialgericht gestoppt. BGN-Anschreiben, die um den freiwilligen Verbleib bitten, verunsicherten zuletzt viele. Hilton Garden Inn Frankfurt Airport santen Glasmosaiksteinen verkleidet ist. Insgesamt belegen die Tagungs- und Banketträume 1.450 m². In puncto Gastronomie wird an regionale und deutsche Traditionen angeknüpft ­ sei es in der The Fifth, Lounge & Bar, in der im stylischen Ambiente gern die gute alte Kaffee-und-KuchenTradition zelebriert wird, oder im Restaurant Rise, das mit Gerichten wie Frankfurter Brotpudding auf das deutsche Brot als USP setzt. ,,Als jemand, der lange im Ausland gelebt hat, schätze ich in Deutschland die Brotvielfalt", erklärt Charles Muller. J Der starke Partner für Ihr Hotel-Interior Wir realisieren Ihre Visionen. ZIMMER B A R | REZEPTION | LOBBY BÄDER eder betroffene Hotelier kann gezahlte Beiträge an die BGN (Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe) mittels formloser Erklärung für die vergangenen drei Jahre zurückfordern. Auf Basis des Mindestbeitrags geht es immerhin um knapp 1.750 . Ich empfehle, unabhängig davon, ob Sie sich künftig in der BGN versichern wollen oder nicht ­ sofern keine Leistungen beansprucht wurden, fordern Sie den Beitrag auf jeden Fall erst einmal zurück. Versichert sind bei der BGN nur beruflich bedingte Unfälle (inkl. Wegeunfälle) oder Krankheiten. Selbst bei einer 80-StundenArbeitswoche besteht damit für mindestens die Hälfte der Woche (168 h) kein Versicherungsschutz. Zu den versicherten BGN-Leistungen zählen z. B. nötige Arzt- und Krankenhausbehandlungen, Medikamente, Reha-/Pflegekosten; Geldleistungen wie Verletztengeld und Rentenzahlungen sowie Maßnahmen zur Anpassung des Arbeitsplatzes, der Wohnung oder beruflichen Neuorientierung. © Hervorragende Bedingungswerke privater Unfallversicherer sind zu einem Drittel des BGNBeitrags erhältlich. Der VersiU cherungsschutz erfasst durch die 16 1-2/2012 Fotos: Hilton, privat www.voglauer.com Versicherung über Betrieb 24-Stunden-Deckung auch Freizeitaktivitäten, z. B. Unfälle bei Sport oder auf Reisen. Und: Während bei der BGN für Rentenleistungen eine (berufsbezogene) Invaliditätsschwelle von 20 % zu überschreiten ist, zahlen klassische Unfallversicherer bereits ab 1 % der vorher vereinbarten (berufsunabhängigen) Gliedertaxe. Der fehlende Einschluss von Sachleistungen, wie Behandlungs- und Reha-Kosten kann durch eine frei verwendbare Einmalleistung von z. B. 200.000 (für Vollinvalidität) für ca. 50 Jahresbeitrag ausgeglichen werden. Zahlreiche BGN-Leistungen werden so auch von anderen Kostenträgern übernommen, z. B. Arzt-/ Krankenhauskosten von der eigenen Krankenversicherung, Pflegeleistungen von der Pflegeversicherung oder Renten von der Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Leistungen der BGN über andere Produkte exakt abzugleichen ist zwar aufgrund vieler Überschneidungen schwer möglich. Die Mehrheit der von uns beratenen Unternehmer gelangte aber zu der Einschätzung, eine vergleichbare Absicherung anderweitig besser nachbilden zu können. Volker Begas, GGF Mosaic Versicherungsmakler www.hotelversicherer.de



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EINRICHTUNG er althergebrachte Charme von Wien wird bleiben, doch Pentahotels hat auf seine Art frischen Wind in die österreichische Hauptstadt gebracht. Verspielte Kleinigkeiten und wärmende Elemente kennzeichnen das neue Flaggschiff. Neues Design im alten Wien D as erste Haus der Pentahotels in Österreich liegt inmitten des fünften Wiener Gemeindebezirks (Margareten) ganz in der Nähe des Naschmarkts und nur wenige Gehminuten von der Wiener Staatsoper und der Einkaufsstraße, der Kärtnerstraße, entfernt. Damit eröffnete das Unternehmen seine 15. Destination bzw. nach Beijing, Berlin und Shanghai zudem einen weiteren A-Standort. Das Haus wurde von Falkensteiner Hotels & Residences im laufenden Betrieb übernommen und mit einem Investitionsvolumen von mehreren Millionen Euro in nur vier Monaten komplett renoviert. Konzeptionell wurde nichts verändert, so dass z. B. die Lobby noch immer das Herzstück des Hauses bildet. Seit 1. Juli 2011 präsentiert sich das Hotel nun in einem Mix aus dezentem Purismus und der Lust an leuchtenden Farben, überraschenden Materialien und kleinen verspielten Extras. Felix Graf wurde als Innenausstatter der jungen, modernen Lifestyle-Marke für die Kompletteinrichtung des Hauses gewonnen. Hochwertiges Leder, weiche Stoffe, rohe Ziegel, seidiger Lack und gemasertes Holz prägen entsprechend das Interieur. Für das Design der 117 im zeitgemäßen Look gestalteten Zimmer zeichnet der italienische Designer Matteo Thun verantwortlich. Für individuelle Un- terhaltung sorgen ein 32'' Flatscreen, kostenfreies Sky TV und Sky Bundesliga sowie VGA- und iPod-Anschlüsse. 80 % der Gäste sind Geschäftsreisende, denen im Hotel auch zwei Tagungsräume zur Verfügung stehen. Aufgrund der Lage könnte sich die Zahl der Städtetouristen im Laufe der Zeit jedoch erhöhen, hofft Sönke Ingwersen, Director of Marketing and Communications Europe. eventuell Lust auf ein Steak oder einen Caesar Salad. Pentahotel Vienna A-1050 Wien www.pentahotels.com R GE ZIN UR T MIEFS ERU B KLEID UNG Unkonventionelle Bühne Die Visitenkarte des Hauses, die Pentalounge, wurde im neuen Flaggschiff weiterentwickelt und präsentiert sich nun wärmer. Sie soll auch in Wien ein stylischer Treffpunkt für die Gäste des Hotels und Einheimische werden. Neben den Pentahotel typischen Elementen wie Wii-Konsole und Billardtisch kennzeichnen verspielte, filigrane Dinge die Lounge. So steht mitten im großen Bücherregal ein Teddybär oder ein High Heel aus Glas. Raffiniertes Licht und Clubsound vermitteln Clubatmosphäre. So hat auch die Wiener Musik-Szene die Lounge bereits entdeckt, indem junge Musiker gern mal vorbeikommen und darum bitten, ihre neue CD vorstellen zu dürfen. Das offene Raumkonzept vermittelt mehr Freiraum, und der Duft aus der Küche macht ir machen guten Service schöner! Fotos. Pentahotel Vienna Mit Urzinger Miettextilien haben Sie nicht nur Ihre Kosten im Griff. Durch die große Auswahl Ihre Kosten große Auswahl an Designs und Modellen, die persönliche Anprobe und unserem Emblem-Service ist Emblem-Service die Bekleidung Ihrer Mitarbeiter immer auf auf höchstem Niveau. Perfekt aufbereitet und höchstem Niveau. Perfekt gepflegt, präzise kalkuliert und immer pünktgepflegt, pünktlich lich geliefert. Urzinger - denn top ArbeitsbeArbeitsbedingungen sind die beste Motivation. Motivation. Josef Urzinger GmbH D W www.urzinger.de .de 1-2/2012 17



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Feng Shui im Allgäu Die Natur diente als Vorbild, Feng Shui bestimmt das Interieur und Kräuter die Speisekarte sowie das Wellnessangebot ­ mit seiner Neuausrichtung zum BIO-Hotel beschreitet das Mattlihüs in Oberjoch neue Wege der etwas anderen Art und bringt so das erste Holz100-Hotel in Deutschland zutage. A ls Baracke und Teestube 1949 an der ehemaligen Iselerbahn bekannt, hat sich das Mattlihüs heute zu einem Vier-Sterne-Hotel im Allgäu entwickelt, das auf 1.200 m mit vielen Wellnessangeboten lockt. Hierfür haben die Bauherren Alexander und Melita Geißler bis Dezember 2010 in einem nur sieben Monate dauernden Bauprojekt einen neuen Anbau für 2,7 Mio. realisiert. Dabei ist auf 1.100 m2 und vier Etagen ein Wohn- und Wellnessbereich entstanden, dessen Außenwand-Aufbau mit Massivholzwänden, Holzfaserdämmung und Lärchenschindelfassade aus 100 % Holz besteht. Auf Metall- und Klebeverbindungen wurde verzichtet, stattdessen geben Hartholzdübel den Holzschichten Halt ­ eine Konstruktion, die zusammen mit Erwin Thoma, einem Allgäuer Holzvisionär und Öko-Querdenker, entwickelt wurde und selbst den in Deutschland geltenden Anforderungen der Statik, des Brandschutzes und des erhöhten Schallschutzes gerecht wird. Mit dem Neubau sind zusätzlich zu den bisherigen 14 Gästezimmern im Haupthaus je sechs Suiten und Doppelzimmer entstanden, deren Decken und Wände größtenteils aus Fichtenund Tannenholz sind. Die Wände am Bettkopfteil und die Betten selbst bestehen aus Zirbenholz. Um Elektrosmog zu mindern, wurde ein Bus-System mit Stromflussschaltern installiert, sodass der Strom nur fließt, wenn ein Verbraucher eingeschaltet wird. Seine Leidenschaft für die Feng Shui-Lehren, die Alexander Geißler seit Jahren als Hobby und Berater auslebt, konnte er beim Bau mit seinem Freund und Experten für ,,Vitalarchitektur", Architekt Hans-Peter Meyer, umsetzen. So wurde auf Kunststoffe, die eine linksdrehende Energie erzeugen, verzichtet, und abgerundete Ecken sorgen für einen optimalen Qi-Fluss. Der Hauseingang wurde versetzt, indem der Neu- und Altbau über ein in den Hang geschobenes Foyer in Form eines flachen Gelenkbaus miteinander verbunden wurden. Zentraler Punkt des ca. 160 m² großen Foyers ist der ,,Herzpunkt": eine 10kg-Granatkugel, die umgeben von Quarzsand und Bergkristallen im Boden hinter einer Glasscheibe eingelassen ist. Im traditionsreichen Haupthaus befindet sich bis heute das À-la-carte-Bergrestaurant. Offiziell fungiert es im Allgäuer Naturschutzgebiet erst seit Dezember 2011 als 100 %-iges BIO-Hotel, die Herstellung der regionalen Gerichte erfolgte jedoch bereits vor vielen Jahren zum Großteil auf Basis rein biologischer Lebensmittel. ,,Meine Mutter hat für ihre Allgäuer Spezialitäten immer gerne Produkte aus ökologischem Anbau von heimischen Bauern und Produzenten bezogen. Der Neubau war jetzt das i-Tüpfelchen unseres biologischen Lebensstils", erklärt Alexander Geißler, der als Chefkoch selbst die Pfannen schwingt. Melita Geißler verantwortet indes die administrativen Abläufe im Haus und verfeinert mit Kräutern aus dem Garten nicht nur die Speisen, sondern bietet auch Kräutermischungen als Tee an und veranstaltet Kräuterwanderungen. Der Neubau ist inzwischen fertig, und die Küche auf 100 % Bio umgestellt. Doch Familie Geißler hat weitere Pläne: Während sich Melita Geißler ab Frühjahr der Ausweitung ihres Kräutergartens auf 200 m² und damit der Herstellung von Tee, Kosmetik & Co. widmen möchte, strebt Alexander Geißler neben der Umgestaltung der restlichen Gästezimmer im Haupthaus und des Restaurants im baubiologischen Sinne die Ausarbeitung eines Feng-Shui-Seminarprogramms für Hoteliers an. ,,Mit Hans-Peter Meyer möchte ich bis 2013 unter anderem eine Internetplattform für die Feng Shui-Ausrichtung in der Hotellerie schaffen." hel Die Ludwig Gruber Brunnwald 400 ·A-6465 Nassereith 400, A-6465 Nassereith Tel. :+43-(0)664-444 87 28 +43-(0)664-4448728 www.biohotels.info Mattlihüs 87541 Oberjoch www.mattlihues.de 18 1-2/2012 Fotos: Mattlihüs



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FIRST CLASS KARRIERE AUFSTIEGSCHANCEN UND -WEGE HEUTE UND MORGEN Der Frische Als Koch lernte Axel Ludwig viel über Organisation und Teamwork. Mit diesem Wissen und der jahrelangen ManagementErfahrung frischt er heute als Direktor das Kempinski Vier Jahreszeiten in München auf. G astronomisch ist München ein wahnsinnig interessanter Markt", ist Axel Ludwig überzeugt. So war es Mitte 2010 für ihn eine Freude und Herausforderung zugleich, das Kempinski Vier Jahreszeiten in München als GM zu übernehmen. Der 41-Jährige hat seitdem einen jungen, frischen Touch in das Traditionshotel gebracht und ist dabei, vor allem das gastronomische Konzept neu zu gestalten und zu positionieren. Dabei wird ihm sein beruflicher Herkunft als Koch wohl gute Dienste leisten. ,,Es gibt keinen besseren Beruf, bei dem man die Grundwerte und -kenntnisse des Managements erlernen kann", glaubt Axel Ludwig. Hier habe er viel über Planung, Organisation, Kommunikation, Improvisation und Teamwork gelernt. Liebe zum Management Seine Ausbildung zum Koch startete er mit 16 Jahren in einem kleinen Restaurant in der Nähe seines Elternhauses in Bonn. Als er merkte, dass ihm das nicht anspruchsvoll genug war, wechselte er in die Hotellerie, wo er Stationen wie das Steigenberger Grandhotel Petersberg durchlief oder bei Köche-Größen wie dem Experten für eurasiatische Küche André Jaeger lernte. ,,Damals war es mein größter Wunsch, einer der größten Köche Deutschlands zu werden", erinnert sich Axel Ludwig. Mit 25 Jahren interessierte er sich auch für die Theorie und besuchte die Hotelfachschule in Garmisch-Partenkirchen, wo er den HotelBetriebswirt absolvierte. ,,Dort haben sich meine Ziele geändert. Ich habe meine Liebe zum Management und zur Führung entdeckt", erklärt er heute. Nach Positionen als Direktionsassistent und F&B Direktor bei den Maritim Hotels wechselte er zu einer internationalen Gruppe. Aber auch bei der damaligen ArabellaSheraton-Gruppe wartete er vergebens auf den ,,Auslandsmove". Dem Ruf von Kempinski in ein deutsches Haus konnte er dennoch nicht widerstehen, immerhin handelte es sich dabei um das Hotel Atlantic in Hamburg. ,,Als ich noch ein kleiner Koch in der Ausbildung war, habe ich davon geträumt, im Atlantic oder im Vier Jahreszeiten zu kochen. Das waren damals DIE Grandhotels", schwärmt Axel Ludwig. Als F&B-Manager krempelte er 2003 im Atlantic das F&B-Konzept um und baute den Cateringbereich auf. Für den damit einge- Foto: Teodorescu



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KARRIERE brachten Erfolg wurde er zum Hotelmanager befördert. Nach drei Jahren Atlantic und eineinhalb im Kempinski Baltschug in Moskau blieb er der Marke treu und wechselte als Direktor ins türkische Hotel Bodrum. Nach zwei Jahren kam ein neuer Ruf von Kempinski, diesmal zur Neueröffnung nach Kairo. Trotz der organisatorischen Herausforderungen eröffnete er dank eines guten Teams das Hotel erfolgreich. Aber auch hier sollte er nicht lange bleiben. Gleich nach der Eröffnung ergab sich die Möglichkeit, ins Kempinski Vier Jahreszeiten zu wechseln. ,,Kempinski gehörte für mich immer zur Champions League der deutschen Hotellerie ­ weil sie international vertreten und einfach die besten sind", begründet er seine Treue der Marke gegenüber. ,,Die Strategie von Kempinski passt zu mir, deshalb bin ich zu 100 % dabei. Ich glaube, dass ich in einem der interessantesten Unternehmen der Branche arbeite, weil wir einen extremen Wachstumskurs haben. Dieses Wachstum erfordert aber einen überregionalen und hotelübergreifendem Support." Durch die Arbeit in Projektteams sind die General Manager stets gut informiert und können sich so an der Entwicklung beteiligen. Ähnlich transparent und aktiv wie auf der Kempinski-Führungsebene handhabt er auch den Umgang mit seinen Mitarbeitern im Münchner Haus. Sie haben jederzeit Zugang zu den Unternehmenszahlen und sind an der strategischen Veränderung aktiv involviert. Im Gegenzug erwartet er aber die Bereitschaft, auch mal die Zähne zusammenzubeißen, wenn es eng wird. Für die Mitarbeiter lohnt es sich: ,,Ich nehme ihre Karriere genauso ernst wie meine", erklärt der Hoteldirektor. Gerne ebnet er ihnen den Weg, die Karriereleiter hochzusteigen ­ auch wenn es in einem anderen Haus ist. Dabei gibt es laut Axel Ludwig in München genug zu tun: ,,Es ist ein wunderschönes Haus mit viel Potenzial und mit vielen, schönen Möglichkeiten." Entsprechend hat er noch viel vor: ,,Ich will mit tollen Konzepten das Haus wieder zu dem Grandhotel in München machen, das es mal war, und zu einem der führenden Hotels in Europa." Dafür ließ er die Renovierung des Hauses, zum Teil speziell einiger Zimmer, weiterführen und will nun den anspruchsvollen Münchnern ein ausgefeiltes gastronomisches Konzept vorlegen. Auch zahlreiche Events wie Modenschauen oder Kunstausstellungen sollen das Kempinski Vier Jahreszeiten in München sowohl für ältere aber auch für immer mehr jüngere Gäste attraktiv machen und so Axel Ludwig zu seinem Ziel führen. teo Accor SHMS/TAC Ausgezeichnete Azubis 27 Auszubildende haben diesmal beim Accor Azubi Award Ende 2011 in Hamburg teilgenommen. Susann Klöden (Pullman Cologne) gewann im Bereich Restaurantfach, Cemal Tekin (Mercure Hotel Frankfurt Airport Neu-Isenburg, Ausbildungshotel: Wöhrdersee Hotel Mercure Nürnberg City) im Bereich Küche und Stefan Kutscher (Novotel Düsseldorf Neuss am Rosengarten) im Hotelfach. Belohnt werden sie mit einem einjährigen Auslandsaufenthalt im Land und Hotel ihrer Wahl. www.accor.com Know-how als Türöffner In der Swiss Hotel Management School gibt es ein neues Schulfach: Die künftigen Hotel- und Spa-Manager erlernen ab sofort im hauseigenen TrainingsSpa ein erfolgreiches Management anhand des Reservation Assistant, der Spa & Activity Management Software des österreichischen Herstellers TAC. Die Übungen reichen von der Terminierung über Warenwirtschaft bis zu Statistiken. www.shms.com DZG Atlantic ,, Auf die INTERGASTRA freue ich mich doppelt. Auf neue Ausstattungsideen für unser Restaurant und auf eine besondere Herausforderung, die ich zusammen mit der AHGZ organisieren darf: die Sternenacht, auf der wir möglichst viele Sterneköche zusammenbringen wollen." Glutenfrei kochen 300.000 Deutsche leiden an Zöliakie, d. h. sie müssen Produkte aus Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste oder Hafer meiden, da darin Gluten enthalten istDas Klebereiweiß schädigt die Dünndarmschleimhaut. Damit die Betroffenen nicht auf den Außer-Haus-Verzehr verzichten müssen, bietet die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft Schulungen für Verantwortliche aus Küchen und Service an. Vermittelt werden dabei grundlegendes Wissen zur Symptomatik der Zöliakie und zur glutenfreien Ernährung. Zusätzlich werden die Teilnehmer für das Thema ,,verstecktes Gluten" sensibilisiert und über die Lebensmittelkennzeichnung aufgeklärt. Außerdem stehen mögliche Kontaminationsrisiken bei der Zubereitung der Speisen im Fokus. Mit den abschließenden Küchentipps ist jeder Teilnehmer in der Lage, ein glutenfreies Gericht zuzubereiten. Nähere Infos abfragen unter info@dzg-online.de. Finanzielle Förderung Ab 2012 erhalten neue Auszubildende in den Atlantic Hotels zur Köchin/zum Koch, zur Restaurantfachfrau/zum Restaurantfachmann sowie zur Hotelfachfrau/zum Hotelfachmann im ersten Ausbildungsjahr eine zusätzliche finanzielle Starthilfe in Höhe von 1.000 . Im zweiten Jahr bekommen Azubis eine monatliche Ausbildungsvergütung, die 100 , im dritten Jahr 150 über dem Tariflohn liegt. Zudem wird jedem Azubi ein Übernahmeangebot nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung garantiert. Insgesamt werden in den nächsten drei Jahren zusätzlich über 150.000 in die Nachwuchsförderung investiert. Die nächsten Einstellungstermine sind der 01.02.2012 und der 15.08.2012. www.atlantic-hotels.de Rolf Straubinger, Burg Staufeneck, Salach (1 Michelin Stern, 17 Punkte Gault Millau, Hotelier des Jahres) www.intergastra.de 20 1-2/2012 Fotos: Accor, Atlantic



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KARRIERE Yvette Thüring, Yvette Thüring wird die Leitung des zukünftigen Swisshôtel Dresden Am Schloss übernehmen, das im April 2012 in der Altstadt von Dresden eröffnen wird. Zuletzt leitete die gebürtige Schweizerin ein FünfSterne-Hotel in Mexiko City. Jürgen Altenhoff Jürgen Altenhoff hat seit 2012 die Vertriebsleitung der SwisscomTochter Hospitality Services in Deutschland und Österreich inne. Ute Ebers Ute Ebers hat zum Jahreswechsel als Head of Corporate Communications die Leitung der Unternehmenskommunikation bei Techem übernommen. Sie tritt damit die Nachfolge von Jens Christmann an und verstärkt das Team um Cornelia Müller. Sabine Zimmerer André Witschi, Olaf Offers Im Rahmen der Hauptversammlung wurde André Witschi (F.) in den Aufsichtsrat der Lindner Hotels gewählt. Er übernahm das Mandat von Hans Henning Offen, der als langjähriges Aufsichtsratsmitglied ausschied. Olaf Offers ist seit November als Senior Consultant Strategie & Entwicklung für die Hotelgruppe tätig. Seine Schwerpunkte liegen in der Positionierung des bestehenden Portfolios und der Konzeptberatung. Axel Beck und Silvio Koch Der ITW Konzern hat die HobartGeschäftsführer Axel Beck (1. F. ) und Silvio Koch (2. F.) zu Vizepräsidenten berufen. In diesen Funktionen berichten beide an den Vorstand der ITW Food Equipment Group. Zudem übernehmen sie Verantwortung für einige internationale Hobart-Gesellschaften. Jens Nolte, J. W. Marriott, Arne Sorenson, Robert McCarthy Roland Mittermair Ab sofort zeichnet der 38-jährige Roland Mittermair für das Radisson Blu & Conference Center, Salzburg und das Axelmannstein Hotel Bad Reichenhall als Generaldirektor verantwortlich. Der gebürtige Oberösterreicher kehrt mit der Übernahme der Doppelposition in seine Heimat zurück. Michael Steinbrück Alexander Hörner, Spiridon Sarantopoulos, Bernd A. Zängle, Steffi Wisotzky, Kai H. Gehrmann Alexander Hörner (1. F.) ist mit Wirkung zum 1. Januar zum Head of Sales der Steigenberger Hotel Group ernannt worden. Der erfahrene Hotelier Spiridon Sarantopoulos (2. F.) ist seit dem Jahreswechsel der neue Direktor des Deluxe Hotels Steigenberger Graf Zeppelin in Stuttgart. Er löste damit Bernd A. Zängle ab, der nun das Steigenberger Hotel Hamburg leitet. Zum 1. April übernimmt Steffi Wisotzky die Direktion des InterCityHotels Berlin Hauptbahnhof, das Ende 2013 eröffnen wird. Kai H. Gehrmann hat die neu geschaffene Position des Area Director Germany mit Sitz in Frankfurt am Main übernommen. Ulrich Fehmer, Michael Klinger Im Rahmen eines feierlichen Abendessens wurde der Vater der Grands Vins Mercure, Ulrich Fehmer (F.), nach 27 Jahren bei Accor in den Ruhestand verabschiedet. Seine Karriere im Unternehmen startete er bereits 1984 als Direktor des ersten deutschen Mercure Hotels in Wetzlar. Der neue Leiter des Mercure Hotel München Airport Freising heißt Michael Klinger. In dieser Position möchte er u. a. die Bar zu einem Anziehungspunkt machen. Seit September leitet Michael Steinbrück als neuer Director Convention Sales den Tagungs- und Veranstaltungsverkauf des Holiday Inn Stuttgart. Vor seinem Wechsel zur Intercontinental Hotel Group war er als F&B Manager im Best Western Hotel am Münster in Breisach tätig. Hier sind die Jobs für IHRE Karriere Seit 1. Januar heißt die neue Leitung der Marktkommunikation für die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz bei Rational Sabine Zimmerer. Sie folgt damit Ingo Rainer, der zur Rational-Tochter nach Österreich wechselte. Matthias Daniel Fellmann Seit 2012 organisiert Matthias Daniel Fellmann als F&B Manager im Kempinski Hotel Gravenbruch Frankfurt die Abläufe in Restaurant, Bankett und Bar. Bevor er nach Frankfurt kam, war er u. a. im Kempinski Hotel Mall of the Emirates in Dubai und in Ägypten. Der Aufsichtsrat hat den derzeitigen Aufsichtsratsund Firmenchef J. W. Marriott (2. F.) zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Sein Nachfolger als Geschäftsführer und CEO ist Arne Sorenson (3. F.). Robert McCarthy wurde zum Marriott Internationals Chief Operations Officer ernannt. Jens Nolte (1. F.) ist neuer General Manager des Courtyard by Marriott Wiesbaden-Nordenstadt. Darüber hinaus wurde ihm Prokura für weitere Gesellschaften der Unternehmensgruppe erteilt. Juan José Calvo Juan José Calvo wude zum Group Commercial Director bei der Fiesta Hotel Group berufen. Er übernimmt diese Position von Óscar Palacios. Innovatives Hoteldesign erleben. Besuchen Sie uns auf der INTERGASTRA 2012 Halle 6-D 71 & C 80 I Themenpark FOKUS HOTEL www.schlecht-shl.de F r i t z Schlecht/SHL I 72213 Altensteig Tel. 07453 93906-0 I info@schlecht-shl.de 1-2/2012 21



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Das Fernstudium 2.0 Wer heute wenig Zeit und Geld hat, braucht Weiterbildungsalternativen, mit denen man mehr als am Ball bleiben kann. Die erfahrene Merle Losem hat daher die Deutsche Gesellschaft für berufliche Bildung (DGBB) als Trägergesellschaft der Deutschen Hotelakademie (DHA) gegründet, in der sie dem altbekannten Prinzip Fernstudium völlig neues Leben einhaucht. Frau Losem, bei allen Erfahrungen, was hat Sie bewogen, ein eigenes Bildungsunternehmen zu gründen? Im Hotel- und Gastgewerbe werden zwar Fach- und Führungskräfte gesucht, doch die etablierten Weiterbildungsanbieter werden dem Wunsch nach flexiblen, kostengünstigen Lösungen oft nicht gerecht. Ich wollte etwas Neues, das diese verschiedenen Anforderungen zusammenführt, auf der Basis von etwas Bewährtem ­ dem Fernunterricht. Damit haben Sie Ihr Bildungskonzept primär aus dem Marktbedarf heraus entwickelt? Ja und Nein, denn einerseits ist die Bedeutung beruflicher Weiterbildung unumstritten, weil Arbeitgeber den künftigen Fachkräftemangel mit Sorge sehen und Arbeitnehmer um ihre Jobs fürchten. Entsprechend wächst auch der private Bildungsmarkt, sodass es an Qualifizierungsmöglichkeiten nicht mangelt. Aber: Obwohl das Angebot vielfältig ist und die Notwendigkeit, sich beständig weiterzuentwickeln, auf der Hand liegt, absolvieren relativ wenige eine berufliche Weiterbildung. Das belegt auch eine Forsa-Umfrage anlässlich des Deutschen Weiterbildungstages im Jahr 2010. Danach haben 41 % der Befragten eine Fort- oder Weiterbildung besucht, während doppelt so viele Weiterbildungen für ihr berufliches Fortkommen für wichtig halten. Jeder Zweite entscheidet sich damit trotz besseren Wissens gegen eine Weiterbildungsmaßnahme. Das ist wie mit der privaten Altersvorsorge: Im Grunde weiß jeder, dass er privat vorsorgen muss, es ist aber schwierig, das richtige Angebot zu finden. Zudem reicht bei vielen das Geld nicht aus für Lebensunterhalt und Vorsorge. Es muss also einfacher werden, das Notwendige zu tun. Das war auch unser Anspruch bei der Gründung. Was kann ein Fernstudium heute mehr leisten als noch vor 20 Jahren? 22 1-2/2012 Foto: DGBB Wie wollen Sie das ändern? Wir haben quasi ein ,,Nah-Studium" erfunden, indem es unser Bildungskonzept so einfach wie möglich macht, ein berufsbegleitendes Studium erfolgreich abzuschließen ­ und zwar nah an der persönlichen Situation der Studenten. Dabei haben wir analysiert, was ihnen die größten Probleme bereitet und so ein Lernsystem entwickelt, das die größtmögliche Flexibilität sichert. Die Doppelbelastung durch Beruf und Studium ist schon hoch genug, so dass es nur fair ist, das Lerntempo selbst zu bestimmen. Mit ,,nah" meinen wir aber auch, nah an den Branchenanforderungen zu sein. Wir haben Dozenten, die aus der Praxis kommen und die Lehrgangsinhalte genau auf die Branchenanforderungen zuschneiden. Mit ,,nah" meinen wir auch, dass wir die allgemein gängigen Vorurteile gegenüber Fernunterricht soweit wie möglich abbauen, denn natürlich besteht ein Fernstudium primär aus selbstständigem Lernen, aber wir stellen möglichst viele Plattformen für den Austausch bereit. Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Fernstudierenden in den Abendstunden lernen, dann aber oft keinen Ansprechpartner erreichen. Wir stehen auf Wunsch auch nach den üblichen Geschäftszeiten zur Verfügung. Zudem haben wir die moderne Mediennutzung fest in die Lehrgänge integriert. Das Fernstudium ist damit heute mehr als das Versenden von Lehrbriefen, indem es mit E-Learning, Webinaren, Podcasts etc. gemixt werden kann. Ein wichtiger Aspekt noch: Unsere Studiengebühren liegen in der Regel unter denen der Wettbewerber. Das ist nah an den finanziellen Möglichkeiten der Beschäftigten im Hotel- und Gastgewerbe.



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KARRIERE Eine riesige Veränderung hat sich in den letzten Jahren durch die neuen Technologien, Medien und Kommunikationsformen ergeben. Fernunterricht ist heute viel kommunikativer und näher beim Teilnehmer. Über E-Mails, Chats, Telefonate und virtuelle Meetings ist jederzeit ein direkter Kontakt und Austausch zwischen Dozenten und Teilnehmern möglich, Fragen zu Inhalten werden in aller Regel innerhalb von wenigen Stunden beantwortet. Zählen Weiterbildungen heute zu den wichtigsten Maßnahmen, um der künftigen Fachkräftekrise zu begegnen? Es ist in jedem Fall eine der wichtigsten Maßnahmen. Im Sinne von gezielten Strategien des Employer Brandings sind Weiterbildungsmöglichkeiten ein zentrales Managementhema. Neben der Aufgabe, geeignete Nachwuchskräfte in den eigenen Häusern auszubilden, ist es dann wichtig, die jungen Mitarbeiter an die Häuser zu binden und ihnen intern berufliche und persönliche Entwicklungsperspektiven zu bieten. Hier sind Fernstudiengänge eine gute Alternative zu klassischen Konzepten, denn eine berufliche Weiterbildung ist heute noch oft mit einem temporären Ausstieg aus der Festanstellung verknüpft ­ für den Arbeitgeber hat dies die Folge, dass vor einem Wiedereinstieg immer ein großes Fragezeichen steht. Mediengestützte Weiterbildungsangebote haben geringe Fehlzeiten der Teilnehmer im Betrieb zur Folge, geringe Reisekosten für die Teilnehmer und gut finanzierbare Studiengebühren. Für Arbeitgeber und Teilnehmer bieten Fernstudienangebote den großen Vorteil, dass sämtliche Inhalte und Konzepte gesetzlich geprüft und staatlich zugelassen werden. So hat man eine Garantie für Qualität und Wertigkeit der Abschlüsse. Sind interne Weiterbildungsprogramm möglich? Welche Tagesseminare bieten sie? Wir ermöglichen Hotelketten und -kooperationen, die Angebote der DHA über Rahmenverträge in die unternehmenseigene Personalentwicklung zu integrieren. Wo gewünscht, bieten wir aber auch die Integration von unternehmensspezifischen Inhalten oder die Nutzung unserer Lernplattform für interne Schulungen. Hier können Prozesse und Verfahrensabläufe von einem zentralen Ort über Webmeetings an eine unbegrenzte Zahl von Mitarbeitern an diversen Standor- ten vermittelt werden. Das Wissen kann regelmäßig aufgefrischt und gegebenenfalls auch überprüft werden. Bei unseren Tagesseminaren geht es z. B. um IT, kaufmännische Themen oder Unternehmensplanspiele. Vielen Dank für das Gespräch. syk Foto: DGBB Wer neu denkt, kommt weiter. Mit Innovationen für die Hotellerie auf der 86. INTERNORGA, 9.­14. März 2012 Für die INTERNORGA App den QR-Code einscannen oder unter internorga.com/app downloaden. Die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt internorga.com



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KARKARRIERE RIERE nebenberuflich & nah In der Bornwiese, 54470 Bernkastel-Kues Tel. 06531- 4046, Fax 06531-7623 info@hofa-bernkastel.de www.hofa-bernkastel.de Fachschule für Hotelbetriebswirtschaft Weiterbildung nach Berufsausbildung und einem Jahr Praxis in zwei Jahren Vollzeitunterricht zum/zur Staatl. gepr. Hotelbetriebswirt/-in Zusatzqualifikationen: AEVO, Fachhochschulreife, Rhetorik Höhere Berufsfachschule für Hotelmanagement Erstausbildung nach Hochschulreife; in drei Jahren, davon ein Jahr Praktikum, zum/zur Assistent/-in für Hotelmanagement Hotelbetriebswirt (DHA) (IHK) Fachwirt im Gastgewerbe Küchenmeister (IHK) Verpflegungsbetriebswirt (DHA) www.dha-akademie.de kostengünstiges Umfeld, Hilfe bei der Zimmersuche Schuljahr 2012/2013: Schulbeginn am Montag, 13. August 2012 Werden Sie Heidelberger! · Staatlich geprüfte(r) Betriebswirt(in), in zwei Jahren, mit AEVO und Fachhochschulreife (Zusatzprüfung) · Staatlich geprüfte(r) Gastronom(in), in einem Jahr, mit AEVO und Option auf Küchenmeister, Restaurantmeister, Hotelmeister (mit integrierter Prüfung) · Staatlich geprüfte(r) Sommelier(ère), in einem Jahr, mit AEVO Beginn jeweils im September, Anmeldung bis 1. März Schulgeld: z.Z. 2025,- pro Schuljahr Buchwaldweg 6 69126 Heidelberg Tel. 06221 ­ 35010 Fax 06221 ­ 385375 Mail info@hotelfachschuleheidelberg.de www.hotelfachschule-heidelberg.de KARRIERE à la carte Berufsbegleitend weiterbilden weiterbilde Hospitality Management (FH) Fachwirt im Gastgewerbe (IHK) chwirt Hotelbetriebswirt Wellness- und Spamanag Spamanagement Intergastra Intergastra Halle 5 Stand Stand 5B90 Anerkannte Abschlüsse IST-Studieninstitut | 0211 8 66 68-0 | www.ist.de IST-Stud Die Branche braucht Persönlichkeiten. Studieren Sie an unserer staatlich anerkannten Hotelfachschule Erfurt in 2 Jahren Vollzeit oder in 4 Jahren berufsbegleitend zum/zur ,,Staatlich geprüften Betriebswirt/in für das Hotelund Gaststättengewerbe" ­ individuelle Förderung & Coaching für Ihre erfolgreiche Zukunft (z.B. Meisterabschluss) Er fur ter Gastro Bildung gGmbH Witterdaer Weg 3, 99092 Erfurt Tel.: 0361 42074-0, Fax: 0361 42074-32 i n fo @ e r g a b .d e www.ergab.de Hotelfachschule Fortbildung zum/zur staatlich geprüften Hotelbetriebswirt/-in 2-jährige Fortbildung (Start: Februar und September) Voraussetzungen: Berufsausbildung im Hotel- & Gaststättengewerbe und mind. 1 Jahr Berufserfahrung Berufsfachschule für Hotelmanagement Ausbildung zum/zur staatlich geprüften Fachmann/-frau für Euro-Hotelmanagement 3-jährige Ausbildung (Start: September) Praktika während der Ausbildung im In- und Ausland Voraussetzungen: Abitur oder FH-Reife, mind. 1-monatiges Praktikum Fachschulen Pegnitz Pfarrer-Dr.-Vogl-Straße 35 · 91257 Pegnitz Tel.: 09241 48 88-0 · info@hotelfachschule-pegnitz.de www.hotelfachschule-pegnitz.de ...und die Welt steht Ihnen offen! 24 1-2/2012



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HOTELMARKT Eigeninitiative hilft Gesamtheit Eine Hotelkooperation lebt nicht ausschließlich von den Ideen der Marketingzentrale. Initialzündungen können zum Wohl aller von cleveren Eigeninitiativen einzelner Mitglieder ausgehen, wie die Akzent Hotels beweisen. E in neu gewonnenes Akzent Hotel in der Urlaubsregion Bayerischer Wald z. B. hat den Beitritt zur Kooperation Akzent Hotels nicht unbemerkt von der Öffentlichkeit vollzogen und Befragte Gäste Seit der Einführung des Hotelbewertungs- und Qualitätsmanagers iiQ-Check im Jahr 2010 haben die Akzent Hotels mehr als 16.000 Fragebögen in einer onlinebasierten Datenbank analysiert. Aus den Umfragen geht z. B. hervor, dass rund 60 % der Gäste über das Internet auf das jeweilige Hotel aufmerksam geworden sind. Dies unterstreicht die Bedeutung einer professionellen Darstellung im Internet und auf der hoteleigenen Website. Die Weiterempfehlungsrate für die Hotels liegt bei knapp über 90 %. Von 100 befragten Gästen haben zudem über 40 Hotels der Gruppe bereits mehrmals besucht oder sind durch Empfehlungen auf die Marke aufmerksam geworden. veranstaltete einen ,,Tag der offenen Tür", der das Einzugsgebiet auf die Unternehmensneuerung aufmerksam machte. Die Gäste konnten sich an dem Tag über die Ausstattungen, Leistungen und Angebote des neuen Akzent-Mitglieds informieren. Nicht zuletzt die Presse in der Region nahm so verstärkt Notiz von dem Hotel. Die einfache Idee verdeutlicht, worauf es in einer Kooperation auch ankommt: auf die Schärfung des Bewusstseins aller Mitglieder, dass sie zwar in ihrer Gesamtheit die Marke Akzent repräsentieren, aber auf die Darstellung ihrer persönlichen und individuellen Besonderheiten nicht verzichten müssen. Mindestens langfristig können solche Eigeninitiativen dazu führen, dass einige zum aktuellen Zeitpunkt noch etwas zögernde Einzelhoteliers ihre vorhandene Skepsis gegenüber einer Gemeinschaft aufgeben und selbst Kontakte knüpfen. Mit den Maßnahmen werden wiederum eigene Aktivitäten der Zentrale in Goslar nicht überflüssig, weil Kooperationen an einem soliden Wachstum mit verlässlichen, neuen Partnern interessiert sein müssen, um ihre Stärke am regionalen und nationalen Markt weiter auszubauen. Diese Bemühungen gelten für alle Gästezielgruppen, die angesprochen werden ­ ob für den Individualtouristen, Familienurlauber, Busreisenden, Ta- gungsgast oder den kulturinteressierten Städtereisenden. Auf diese Weise gibt es keinen Bereich, der nicht von der Eigeninitiative in irgendeiner Art belebt werden könnte. AKZENT Hotels e.V. Brüggemannstraße 1 · 38640 Goslar Tel.: (05321) 75 91 40 www.akzent.de, info@akzent.de www.hotelkooperation.de EUROTOQUES STIFTUNG Wollen auch Sie nicht länger nur reden, sondern handeln? Das Resultat von Fastfood und falscher Ernährung sind übergewichtige Kinder und Jugendliche. Durch Ihre Spende unterstützen Sie den Geschmacksunterricht an Schulen ­ der Weg zur körpergerechten Ernährung. Geschäftsstelle Eurotoques-Stiftung, Winnender Straße 12, 73667 Kaisersbach-Ebni Tel: 07184/2918-112 Fax: 07184/2918-114 E-Mail: info@Eurotoques-Stiftung.de · www.Eurotoques.de Spendenkonto: 7883500421, Baden-Württembergische Bank Stuttgart 60050101 Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, Mitglied im Initiativkreis Stuttgarter Stiftungen, Mitglied im Bundesverband der Verbraucherverbände e.V. Fotos: Akzent Hotels 1-2/2012 25



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SERVICE-TEST Wo ist er, der viel gepriesene Service? Wo ist die Zuwendung zum Gast? Ein Team von Qualitätscoaches testet im Auftrag von FIRST CLASS fair und konstruktiv die Servicequalität in verschiedenen Hotels zur jeweils selben Dienstleistung, um auf Stärken und Schwächen hinzuweisen. Diesmal im Test: einige bereits getestete Häuser, die damals nicht überzeugten, zur gleichen Dienstleistung wie beim ersten Mal. Das Ganze nochmal ... J eder von uns begeht Fehler, oft täglich und aus diversen Gründen. Klaus Kobjoll lehrt uns sogar eine gewisse Fehlerfreudigkeit, denn nur wer aktiv und innovativ ist, begeht auch Fehler. Wir stimmen dem zu, aber Fehler, die uns Gäste kosten oder deren Zufriedenheit einschränken, dürfen nur einmal akzeptiert werden. Erkennen, korrigieren und künftig vermeiden, ist daher die Devise. Entsprechend wollen wir von jeher in dieser Serie auch Hinweise und Handlungsempfehlungen geben und haben uns daher im November 2011 auf den Weg gemacht und jene Häuser nochmals getestet, die sich zuvor relativ schlecht darstellten. Wir waren neugierig, ob man die Lücken geschlossen hat und gingen davon aus, dass in Spitzenhotels einige Mitarbeiter Fachzeitschriften lesen und damit wissen, dass sie geprüft wurden. Die neuen Tests verliefen nach dem jeweils gleichen Muster wie im ersten Versuch ab. aber er fiel so schlecht aus, dass wir ihn nicht veröffentlichten. Nun die 2. Chance: Wir bitten am 10.11.2011, gegen 17 Uhr, am Empfang um eine Beratung zu einer Familienfeier 2012 mit folgenden Eckdaten: 45 Personen, ein Fünf-Gänge-Menü, zwölf Doppel- und sechs Einzelzimmer für zwei Nächte, vier Terminvorschläge. Wir werden freundlich begrüßt und um Geduld gebeten, denn niemand sei im Haus, der die Beratung übernehmen könne. So nehmen wir Platz, und nach elf Minuten kommt der Stv. Direktor mit leeren Händen, führt uns freundlich durch zwei Räume und ein Doppelzimmer und fragt einiges ab. Dann setzen wir uns an die Bar, erhalten Getränke, tauschen Visitenkarten aus, und einige Notizen werden aufgenommen. Wieder bittet er uns um Geduld, denn die zuständige Mitarbeiterin sei erst ab Montag wieder im Hause. Da erst Donnerstag ist, gehen auch wir wenig später mit leeren Händen aus dem Haus. Am 15.11. werden wir telefonisch informiert, dass die zuständige Mitarbeiterin erkrankt sei. Sehr verspätet erhalten wir schließlich die Unterlagen. Unsere Handlungsempfehlung: Am Desk sollte für solche Fälle eine Verkaufsmappe mit Vorschlägen und Bebilderung Pullman Dresden Newa 2010 war hier der erste Test mit einer Bankettanfrage angedacht, Fotos: Tetra Pak, The Westin Bellevue Dresden, Maritim Dresden, The Ritz-Carlton Wolfsburg



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SERVICE-TEST Pullmann Dresden Newa (Bankettanfrage) Bewertung Zeitabläufe (max. 5 Pkt.) Engagement (max. 10 Pkt.) Servicequalität am Gast (max. 10 Pkt.) Follow up (max. 5 Pkt.) Gesamt (max. 30 Pkt.) Erreicht 3 7 7 5 22 Der erste Test blieb aufgrund des schlechten Ergebnisses ohne Veröffentlichung. The Ritz-Carlton, Wolfsburg (Anfrage Drei-Sterne-Restaurant) Bewertung Zeitabläufe (max. 5 Pkt.) Engagement, Individualität (max. 10 Pkt.) 10 Servicequalität (max. 10 Pkt.) Unterlagen insgesamt (max. 5 Pkt.) Gesamt (max. 30 Pkt.) Erreicht 4 10 5 29 Beim ersten Test: 17 von 100 Punkten paratliegen. Eine Checkliste signalisiert Professionalität, und wir hätten zumindest etwas in die Hand bekommen. Immerhin läuft dieser Test aber besser als der erste ab. man sich aber entschuldigt. Unsere Handlungsempfehlung: Wir sind positiv sprachlos. The Westin Bellevue, Dresden Wenn ein Gast sein Zeitplanbuch im Hotel vergessen hat, ist das für ihn ein Drama. Im Hilton Dresden hatte man uns damals zuerst einen Platz angeboten und notärztlich versorgen wollen, im Westin Bellevue wurde hingegen weder Mitgefühl noch ein erkennbares Fundsachenmanagement gezeigt. Also waren wir gespannt, was sich zwischenzeitlich positiv verändert hat ­ und hierbei hätte ich fast an meinem Team gezweifelt, wenn ich den Test in feinstem Zwirn am 18.11.2011 um 16.35 Uhr nicht persönlich durchgeführt hätte: Bereits am Empfang kühl begrüßt, werde ich nach 90 Sekunden wieder ,,entsorgt". Ein kurzes Nachfragen bei der Kollegin und ein schneller Blick zwischen den Präsenttaschen einer Veranstaltung, das sind die The Ritz-Carlton, Wolfsburg Beim ersten Test wollten wir mit 15 Personen die Drei-Sterne-Küche genießen und übernachten. Die Antwort kam prompt, aber standardisiert. Auf unsere individuellen Wünsche ging man nicht ein, Menüvorschläge fehlten gänzlich. Was wir jetzt bekommen, ist allerdings perfekt. Alle Wünsche werden individuell bearbeitet ­ ein großes Kompliment an die GM und ihrer Wertschätzung der Servicequalität in ihrem Management. Mit zwei neuen, jungen SQD-Coaches bindet sie ihr Team in die Verantwortung und verfügt nicht nur auf der Top-Ebene über ein TQM. Einen kleinen Abzug gibt es nur für die kleine Verzögerung von zwei bis drei Tagen, für die einzigen Bemühungen des Herrn. Ich werde darauf vertröstet, dass der Timer eventuell später auftaucht. Eine Visitenkarte fragt er nicht ab ­ das war's und auf Wiedersehen. Ich war der einzige Gast bei drei Mitarbeitern hinter dem Desk. Schlechter geht es nicht. Wir plädieren immer für Standards in wiederkehrenden Situationen. Hier hat man einen geschaffen, der nun zementiert bereits über Monate funktioniert. Unsere Handlungsempfehlung: Reengineering und Coaching. Maritim Hotel Dresden & ICC Dresden Im Hotel hatten wir im Herbst in der Zentrale eine Tagung mit Managerinnen und deren Kinder angefragt ­ und haben bis heute darauf keine Antwort erhalten. Jetzt versuchen wir es direkt mit der Bitte, dass man bei einem fehlenden Angebot die Anfrage an ein anderes Haus weiterleitet. Das Budget dafür ist mehr als großzügig. Das Schreiben ver- in Kooperation mit www.mynetfair.com Produkte, Referenzen, Empfehlungen m y n e t f a i r ist die weltweite Online-Fachmesse für den Außer-Haus-Markt und andere Produkte. m y n e t f a i r bietet einfach, schnell und kostenlos die Möglichkeit, eine aktuelle Angebotsübersicht im internationalen Markt für Food, Beverage, Technik, Ausstattung und Dienstleistungen zu erhalten. mynetfair schafft direkte Kontakte zwischen Herstellern und Industrie einerseits und dem Handel, Hotels, Gastronomen und Küchenmanagern andererseits ­ kurz: zwischen Käufern und Verkäufern. m y n e t f a i r ist die neue Fachmesse im Internet: an 365 Tagen, 24 Stunden lang geöffnet, aktuell in sechs Sprachen, mit über 200.000 Produkten von mehr als 9.000 Firmen aus über 100 Ländern. Stellen Sie für ein Jahr kostenlos Ihre Produkte aus! www.mynetfair.com ,,Hier Produkte ausstellen" (Aktions-Code: BLFC) mynetfair schafft Transparenz Wer produziert welche Produkte? Welche anderen Anbieter gibt es? Wer beliefert wen? Welche Produkte sind von wem empfohlen? Wer ist der richtige Geschäftspartner für mich? Die strategische Partnerschaft vereint Kompetenz im Food- und Außer-Haus-Markt mit Online-Innovation. Weitere Informationen erhalten Sie auch bei: www.blmedien.de · b.moeser@blmedien.de B&L MedienGesellschaft



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SERVICE-TEST The Westin Bellevue Dresden (Fundsachenmanagement) Bewertung Zeitliche und sichtbare Bemühungen (max. 5 Pkt.) Freundlichkeit, Zuwendung, Servicequalität (max. 10 Pkt.) Professionalität u. a. wahrnehmbares Fundsachenmanagement (max. 10 Pkt.) Gesamt (max. 30 Pkt.) noch 39 berechnet. Ein kompletter Reinfall! Unsere Handlungsempfehlung: Mitarbeiter-Coaching und mehr Kontrollen. Was in Wolfsburg gut klappt, muss auch in Berlin gelingen. Erreicht 2 2 1 5 Mercure Hotel Berlin City Der letzte Wiederholungsbesuch führt uns am 19.11.2011 ins Mercure an der Charité, wo wir freundlich begrüßt und nach unserem Anliegen befragt werden. Wir erklären, dass wir eine Veranstaltung durchführen wollen ­ leider ist das VA-Team nicht im Haus, aber wir erhalten eine Bankettmappe mit allen Kontaktdaten. Wir könnten aufgrund der Passivität nun gehen, doch wir fragen, ob wir die Veranstaltungsräume sehen können, und eine junge Dame macht mit uns einen Rundgang und unterbreitet Angebote zu allen relevanten Punkten. Nach zwölf Minuten verlassen wir das Hotel mit einer guten Vorstellung, wie unser Event hier aussehen könnte. Doch die Daten werden nicht aufgenommen, was ein Nachfassen für den Verkauf unmöglich macht. Unsere Handlungsempfehlung: Den Kunden im Gespräch etwas aktiver binden und die Adresse aufnehmen. Beim ersten Test: 34 von 70 Punkten Maritim Hotel Dresden (Tagen mit Kindern) Bewertung Zeitfolgen (max. 10 Pkt.) Eingehen auf individuelle Kundenanfrage (max. 10 Pkt.) Wow-Effekt (max. 5 Pkt.) Gesamt (max. 25 Pkt.) Erreicht 0 0 0 0 Beim ersten Test: 0 von 112 Punkten The Ritz-Carlton, Berlin (Frühstücken ohne Bezahlung) Bewertung Professionalität (max. 10 Pkt.) Engagement Freundlichkeit (max. 10 Pkt.) Servicequalität (max. 10 Pkt.) Gesamt (max. 30 Pkt.) Erreicht 4 3 3 10 Beim ersten Test: 33 von 80 Punkten Mercure Hotel Berlin City (Veranstaltungsanfrage) Bewertung Professionalität (max. 10 Pkt.) Fazit Follow up (max. 5 Pkt.) Engagement Freundlichkeit (max. 10 Pkt.) Gesamt (max. 25 Pkt.) Erreicht 7 8 0 15 Beim ersten Test: 27 von 100 Punkten lässt unser Büro am 16.11.2011 und bleibt bis zum 28.11. unbeantwortet. Erst später wird Kontakt aufgenommen. Unsere Handlungsempfehlung: Managerinnen sind z. T. auch Mütter, bleiben aber potenzielle Gäste. Warum ist es so schwierig, eine Kinderbetreuung zu organisieren? Wenn dies unlösbar ist, sollte man zumindest den Gast kontaktieren. The Ritz-Carlton, Berlin Im ersten Test wollten wir ,,unter Sternen" frühstücken und das Haus ohne Bezahlung verlassen. Das Begrüßen, die Zimmerabfrage, der Gegencheck und die Ansprache mit Namen lassen so etwas eigentlich nicht zu, aber es gelang uns, und wir haben natürlich doch bezahlt. Der GM Robert Petrovic zählte damals immerhin zu den wenigen, die sich für den Tipp bedankten, und er teilte uns damals mit, dass interne Lösungen umgesetzt wurden. Am 19.11., wieder an einem Samstag, kehren wir zurück, ohne dass uns der Doorman eines Blickes würdigt, und trotz Hotelkartenabfrage machen wir noch per Lift einen Besuch auf die Etage. Dann betreten wir den Frühstücksraum und machen uns auf die Suche nach einem Tisch. Die junge Empfangsdame holt uns ein und fordert uns etwas forsch auf, den Namen und die Zimmernummer in ein vorbereitetes Formular einzutragen und dieses zu unterschreiben. Wir geben eine falsche Zimmernummer an, die Daten werden wohl nicht überprüft, denn nach einem fünfminütigen Warten wegen voller Tische werden wir zum Platz geführt. Unsere Garderobe behalten wir während der ganzen Zeit auf dem Arm und werden sie auch nie abgenommen bekommen. Man nimmt unsere Kaffeebestellung auf und bietet weitere Getränke an. Sonderwünsche werden aufgenommen, jedoch nicht erfüllt. Die Geräuschkulisse der offenen Küche verärgert. Das Team ist unaufmerksam und wirkt unmotiviert. Das Gedeck wird, noch während wir am Tisch sitzen, vollständig abgeräumt. Wir sind komplett enttäuscht, verlassen ohne Bezahlung das Restaurant und verlangen dann den Supervisor. Nach fünf Minuten weiteren Wartens legt uns der Assistant Restaurant Manager ans Herz, unter der Woche wiederzukommen, denn der Service sei da deutlich besser ­ für das Frühstück werden uns den- Herrmann Scherer schrieb kürzlich: Faire Kritik ist Gratisweiterbildung ­ und so sehen wir das auch. Mitarbeiter, die bei einem TQM, der den Gast im Fokus hat, nicht mitgehen, kosten uns Gäste ­ Fehler, die sich stetig wiederholen, kosten Umsatz. Alle Tests, die wir bislang gemacht haben, waren gut einstudierbare Standardsituationen. Wenn diese nicht funktionieren, ist Reengineering angesagt, was leider für viele Abteilungsleiter noch ein Fremdwort ist. Selbstverständlich sind die Tests immer nur eine Momentaufnahme. Aber wer von uns weiß schon, wie viele solcher weniger erfreulichen Momente die Gäste in unserem Unternehmen erleben. Unser Bestreben ist vorrangig, ihnen den Blick des Gasts zu vermitteln. Darin besteht unsere Professionalität. Wir bedanken uns bei den Hotels für das Mitmachen, wünschen Kollegen stets zufriedene Gäste und freuen uns auf ein neues Jahr mit weiteren Tests. Die Autoren: Juliane Schütze ist Absolventin der EBC Hochschule Dresden im Bereich Tourismus und Eventmanagement und zertifizierter Qualitäts-Coach für ServiceQualität Deutschland (SQD); Peter Rothenhäusler ist Hotelberater, Qualitäts-Trainer SQD II und koordiniert die Tests. Mit jedem Artikel spenden die Autoren einen Beitrag an die Karlheinz Böhm-Stiftung, um Ausbildungschancen im äthiopischen Tourismus zu fördern. 28 1-2/2012



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Zu jung für Service? Ob Fundsachenmanagement, Bankettanfragen oder Tagen mit Kindern ­ Peter Rothenhäusler und sein Team haben in den letzten Monaten im Auftrag der Service-Qualität zahlreiche Hotels vergleichend getestet und so manches erlebt. FIRST CLASS sprach mit ihm über das Fehlen von Standards und des Gastblicks sowie unerfahrene Mitarbeiter. Herr Rothenhäusler, welches Testergebnis hat Sie bisher am meisten im positiven, welches im negativen Sinne überrascht? Der Test Initiativbewerbung via Internet hat mich am meisten positiv überrascht, denn angesichts des berüchtigten Fachkräftemangels zeigten sich die angefragten Häuser gut aufgestellt. Bis auf kleinere Mängel durch fehlende Eingangsbestätigungen oder ungenannte Kontaktpersonen haben viele nette Telefonate und motivierende Schreiben zum Einstieg ermutigt. Eine herbe Enttäuschung war hingegen der angefragte Ärzte-Kongress aus Dubai, den wir Ende 2011 mit einem Auftragsvolumen von 250.000 in den Test schickten. Wir erlebten wenig engagierte City-Büros und teilweise Hotelpraktikanten und -trainees, die meist überfordert unsere Anfrage zu bearbeiten hatten. Eine Praktikantin wandte sich den Tränen nahe erst an ihre Vorgesetzte, als wir absagten. Diese rief weiderum bei usn an und fragte, woran es gelegen habe. Welche Hauptursachen sehen Sie bei den Service-Schwächen? Für viele wiederkehrende Standardsituationen gibt es ­ auch in großen Hotels ­ scheinbar keine Standards oder sie werden nicht eingehalten. Ich habe als Gastdozent an einer Hotelakademie kürzlich ca. 50 angehende Betriebswirte nach einem Fundsachenmanagement für ein VierSterne-Hotel befragt ­ keiner konnte einen in sich bündigen Standard nennen. Wer solche Ausfälle vermeiden will, muss regelmäßig auch die untere und mittlere Ebene schulen und trainieren und sie regelmäßig, kurz und effektiv testen. Ein weiteres Problem, das wir egal in welcher Art und Größe der Häuser häufig beobachten: Die Mitarbeiter, die unsere ,,großen" Anfragen bearbeiten, sind oft zu jung und unerfahren bzw. schlecht eingearbeitet. Wir fragen uns, ob es ab einem bestimmten Volumen keine ,,VierAugen-Zuwendung" oder eine die zweite Unterschrift gibt? Vielen Mitarbeitern fehlt schließlich heute der Gastblick, weil sie zu wenig selbst als Gast unterwegs sind. Zeit und Geld sind die Argumente bei Nachfrage ­ hier gilt es anzusetzen. In diesem Rahmen bedauere ich es sehr, dass noch immer keine überprüfbaren Service-Ketten als QM-Instrument in alle Sternezertifizierungen integriert wurden. Die Tests gehen in diesem Jahr weiter. Mit welchen Themen? Wir werden z. B. die Pressearbeit oder Elternzeit in der Hotellerie testen. Zudem werden wir künftig die Tests um Infos über konkret umsetzbare Service-Ketten ergänzen, um mehr Verbesserungsansätze zu bieten. Vielen Dank für das Gespräch. syk Einen Test verpasst? Alle Service-Tests unter www.gastroinfoportal.de oder über den QR-Code. Nachhaltigkeit neu erfunden: UC-Serie Als Technologieführer im Bereich des gewerblichen Spülens setzt Winterhalter immer wieder neue Branchenstandards. Diese nachhaltigen und wirtschaftlichen Lösungen zahlen sich doppelt aus. Mit einem minimalen Wasser- und Energieverbrauch sowie reduzierter Reiniger- und Klarspülerdosierung schonen wir Ressourcen und verringern gleichzeitig die Betriebskosten. Ihr Klick zu mehr Nachhaltigkeit: www.winterhalter.de/Nachhaltigkeit Besuchen Sie uns auf der Intergastra Halle 1, Stand-Nr. 1H50. Foto: privat



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VOSHÖVEL Dreiviertel des Umsatzes erwirtschaftet das Landhotel Voshövel im niederrheinischen Schermbeck mit der Gastronomie. Um das Niveau zu halten, wurde 2010 eine Küchensanierung in fünf Bauabschnitten im laufenden Betrieb bewältigt. Ziel war es dabei, mit einer Optimierung der Abläufe die Instandhaltungskosten zu senken. Souveräne Küche S eit 140 Jahren besteht bereits das Gasthaus. 1981 haben Carmen und Werner Klump (F. re. o.) den Betrieb übernommen und innerhalb von vier Jahren vom Ausflugslokal mit Kneipe und Saal zum kleinen Restaurant Lindenstube entwickelt, mit dem ihnen 1985 der Durchbruch im À-la-carte-Geschäft gelang. Ein Jahr später erweiterten sie das Haus um die ersten Hotelzimmer, und einige Erweiterungen, Neu-, Umbauten und konzeptionelle Veränderungen folgten. Heute wartet das Vier-Sterne-Landhotel Voshövel mit 53 Zimmern, einem Trauhaus der Standesamt-Außenstelle Schermbeck und dem Voshövel Spa auf ca. 1.000 m² auf. Insgesamt befindet sich das Gebäudeensemble auf einer Geländefläche von 12.500 m². Die elf Tagungsräume für bis zu 55 Personen, fünf Gruppenarbeitsräume sowie der Festsaal für bis zu 250 Personen eignen sich für ein großes Tagungs- und Veranstaltungsgeschäft ­ bis zu 6.000 Tagungsgäste stehen dabei bis zu 500 Veranstaltungen pro Jahr gegenüber, die von den 65 Vollzeitkräften, von denen sechs bzw. fünf weitere Azubis in der Küche arbeiten, bewerkstelligt werden. Die Hotelgastronomie bilden das Hauptrestaurant Lindenstube und die ,,Wirtschaft" im historischen Gebäude. Die Küchenchefs Jörg Schaffeld und Ernst Feldmann setzen auf neu interpretierte regionale Gerichte mit Gespür für das Besondere. Büro für Topfspülmaschine Damit dieses Programm weiter souverän zu stemmen ist, brachte die ca. 500.000 teure Küchensanierung, die im April 2010 startete, einerseits eine energietechnische Umstellung und räumliche Umnutzung, andererseits wurden technische Ersatz- sowie Ergänzungsanschaffungen vorgenommen. Der Fachplanungsauftrag ging an Wolfgang Eibach, auf den Hotelier Werner Klump durch Beiträge in der Fachpresse aufmerksam geworden war. ,,Nach der Analyse sämtlicher Arbeitsabläufe haben wir in einem ersten Bauabschnitt die kalte Küche in Angriff genommen und erneuerten den Arbeitsplatz Gardemanger", erläutert der Küchenplaner die Umbauschritte. Im zweiten Bauabschnitt Ende April folgte die Neukonzeption der Bankettküche, in der außer zwei Fritteusen und einem 10er Combidämpfer alles weitere, wie der Kochkessel, die Kippbratpfanne und Herdanlage, komplett erneuert wurde. Die bislang mit Gas und Strom arbeitende Küche funktioniert heute nur stromversorgt ­ sämtliche Elektroleitungen und die ElektroSchaltzentrale waren entsprechend zu erneuern. Die anfänglich in Betracht gezogene Auswechslung der Lüftungsanlage erübrigte sich nach dem Abschaffen des Gasbetriebs, weil so der Luftaustausch um 40 % gesenkt 30 1-2/2012 Fotos: Mathea-Litke, Landhotel Voshövel



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VOSHÖVEL werden konnte. Das elektronische Lastmanagementsystem belegt keine erhöhte Spitzenbelastungen. Im dritten Bauabschnitt Ende September 2010 stand die Teilsanierung der Patisserie durch eine Neupositionierung der Arbeitsbereiche und die der Spülküche an. Hier konnte die Korbtransportspülmaschine beibehalten werden. Die Umnutzung des bisherigen Büros von Jörg Schaffeld ermöglichte zudem die Unterbringung einer neuen Topfspülmaschine. Das Küchenchef-Büro wurde später im Bereich Service/Pass neu erbaut. Ende Oktober stand die Kompletterneuerung der warmen Küche an, um die Arbeitsplätze Saucier und Entremetier zu optimieren. Hier Projektbeteiligte (Auszug): Planung: Wolfgang Eibach Thermik: Bartscher, MKN, Panasonic Kühltechnik: Cool Compact Spültechnik: Meiko Sonstiges: Blanco CS (Bleche, Behälter etc.), Design Eibach (Edelstahl-Möbelanlage) ergänzen heute zwei kleine Professional Combidämpfer die beiden 10er Geräte aus dem Bestand. Der letzte Bauabschnitt im Dezember führte auch zur Erneuerung des Herdblocks. Beibehalten werden konnten zwei Gewerbekühlschränke, diverse mobile Tische/Schränke und sämtliche Kaffeema- Fotos: Landhotel Voshövel schinen. Neu hinzu kamen ein Salamander, eine Mikrowelle, ein Schockkühler, Bleche, Roste, Behälter sowie die ,,design eibach"Edelstahl-Möbelanlage. Zudem waren teilweise neue Möbelsockel anzulegen. Werner Klump: ,,Wir konnten über unsere komplett fertiggestellte Küche ab Weihnachten 2010 verfügen. Der Aufwand hat sich gelohnt, denn alle unsere Erwartungen sind in vollem Umfang erfüllt!" cml/syk Landhotel Voshövel 46514 Schermbeck · www.landhotel.de Sie wollen auch Ihre Küche modernisieren? Lassen Sie sich auf der Intergastra inspirieren. 1 Stand A34 12 | Halle 5, 1. ­ 15.02.20 boco Service & Catering ­ frische Farben für Gastronomie und Handel. Angelehnt an legere Freizeitmode bietet die neue Service & Catering-Kollektion frische Farben, Jeanselemente und moderne Passformen. Sie umfasst für das edle High-Level-Segment die ,,Pure Line", den ,,Jeans Look", eine junge, modische Linie sowie die farbenfrohe ,,Colour Line". Als zuverlässiger Partner für textilen Mietvollservice bietet CWS-boco kundenindividuelle Lösungen und überzeugt durch eine professionelle Wiederaufbereitung der Textilien. Telefon: +49 (0) 6103 309-0 www.cws-boco.de 1-2/2012 31



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INTERGASTRA 2012 Goldenes Feuer: Das außergewöhnlichste Unikat in der Reihe der Wodtke living Design-Objekte ist der Tuto gold. Belegt mit echtem Blattgold fasziniert die Feuerstelle auf ganz besondere Art und Weise und verleiht jedem Raum einen exklusiven Touch. Besucher können sich im Themenpark Fokus Hotel von den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten ein Bild machen. Halle 6, Stand C 80 Knitterfrei trocknen: Im Fokus von Miele stehen die Wäschemangeln PM 16 und PM 18: Sie glätten stündlich über 200 kg Textilien. Das große Display mit Touchbedienung erlaubt jederzeit z. B. die Änderung des Anpressdrucks. Mehrmals täglich stattfindende Waschvorführungen zeigen das komplette Angebot für die hauseigene Wäscherei. Halle 1, Stand G 10 Maritim bis urban: König Bäder präsentiert im Themenpark Fokus Hotel verschiedene Baddesigns. Das Zimmerkonzept ,,Stadt" z. B. verfügt über urbanes Weiß mit Waschtisch in hellem Stein. Mit warmen Holztönen und bodenstehendem Waschtisch wartet das Zimmer ,,Land" auf. Auf maritimes Flair setzt das Bad im Zimmer ,,Fluss" mit der freistehenden Wanne, die wie ein Boot am Strand liegt. Halle 6, D 77 Kaffee mixen: Ob Heiß- und Kaltschaum bzw. heiße und kalte Milch ­ der kreativen Zubereitung von Kaffee-Milch-Mixgetränken sind mit dem Milchsystem WMF Active Milk von WMF keine Grenzen gesetzt. Das System zur Zubereitung von Kaffeespezialitäten wie Cappuccino, Milchkaffee oder Chocgetränken steht bisher für die Kaffeevollautomaten WMF 2000 S und bistro! zur Verfügung. Halle 5, Stand A 80 Multifunktional: Frima bietet den Besuchern der Intergastra die Möglichkeit, die verschiedenen Funktionen des VarioCooking Center Multificiency® kennenzulernen, denn auf dem Messestand wird damit rund um die Uhr gekocht. Das multifunktionale Gerät vereint u. a. konventionelle Gargeräte wie Kipper, Kessel und Fritteuse. Halle 1, Stand I 11 Herzhaft und süß: Nachspeisen wie das Debic Tiramisú oder herzhafte Produkte wie Valess, das fleischfreie Schnitzel, stellt FrieslandCampina Professional auf der diesjährigen Intergastra vor. Darüber hinaus informiert das Unternehmen über die Artikel seines vielfältigen SahneSortiments. Sämtliche Produkte lassen sich besonders flexibel einsetzen. Halle 3, Stand E 15 Live-Kochshow: Der Show-Kochtresen mit einer Compensbratplatte, Induktionswok und -herd bildet den Mittelpunkt bei Ascobloc. In der Einheit aus Kochblock und Ausgabentresen sind u. a. eine Saladette und eine Panorama-Umluftkühlvitrine mit LEDBeleuchtung integriert. Weitere Exponate sind modulare Geräte aus der Serie Ascoline 700 und 850 sowie ein Getränketresen. Halle 1, Stand H 61 Wandelbare Bühne: Mit fünf neuen Dekorideen für die Kollektion Connect wartet der Porzellanhersteller Schönwald auf. Sanfte, pastellige Farben, reduzierte Dekoration für die Kreativität der Köche oder ultramodernes Design ­ das zeichnen ,,Happy Dining", ,,Float", ,,Floresca", ,,Modern Mosaic" und ,,Criss Cross" aus. Sie bieten vielseitige Einsatzmöglichkeiten und können auch nach individuellem Geschmack gestaltet werden. Halle 4, Stand D 40 Abtei Hamburg · Adenauer Stiftung · Alden Hotel CH Zürich · Alte Pfarrey · Am Aasee · Auerbachs Keller · Blücher Dörscheid · Bocuse F Lyon · Brau erei + Gasthof Aying · Burg Wernberg · Caritas CVJM · DJH · Doerr Feudingen · Em Krützche Köln Essenz Neuss · Freinsheimer Hof · Herrnhuter Mission · Herzog von Burgund · Hirschen CH Eglisau · Hohenstein Coburg · Jägertor Potsdam Kochschmie.de · Johann Lafer · Landhaus Scherrer · Landhaus St. Urban · Landhotel Voshövel Löwen Eggenstein · Hotel Menge · Mesa CH Zürich · Münzwerk + Naschwerk Siegen Namenlos Ahrenshoop · Palace St. George · Pfeffermühle · Rheinhotel Bacharach · Schloß Monaise · Schwarzbrenner · Schwarzer Hahn · Sonnora Dreis · Stadtpfeiffer Leipzig · Tafelhaus Hamburg · Wartenberger Mühle · Weinhaus Anker · Wittmann Neumarkt · Zugbrücke Grenzau www.eibach-die-kueche.de www.eibach-der-planer.de i n f o @ e i b a c h - d i e - k u e c h e . d e . Te l e f o n : + 4 9 ( 0 ) 2 7 3 5 / 2 1 5 9 . Te l e f a x : + 4 9 ( 0 ) 2 7 3 5 / 6 0 6 3 7 Fotos: Wodtke, Miele, König Bäder, WMF, Frima, FrieslandCampina Professional, Ascobloc, Schönwald



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Sechsstellige Besucherzahl? Vom 11. bis 15.2.2012 ist das Stuttgarter Messegelände wieder Treffpunkt für Hoteliers, Gastronomen und Interessierte aus ganz Europa. Ein Kongress für Hoteliers bereichert das umfangreiche Angebot der Sonderschauen auf der diesjährigen Intergastra. O bwohl die Intergastra 2012 bereits zum dritten Mal in Folge ihre Hallenfläche vergrößert, war im August 2011 bereits 90 % der Ausstellungsfläche ausgebucht. Auf nunmehr über 90.000 m² haben die mehr als 1.100 Aussteller aus 20 Ländern die Möglichkeit, sich den rund 90.000 Fachbesuchern zu präsentieren. Technik, von der Großküchen-, Buffet- und Ausgabentechnik über Speisenverteilung bis hin zu Küchenzubehör, findet der Besucher in Halle 1, die mit über 20.000 m² die größte Europas zu diesem Thema sein wird. Das richtige Ambiente, Raumausstattung, Tischkultur und Tischwäsche werden in Halle 4 thematisiert und in Halle 5, neben der Berufskleidung, mit dem TischkulturWettbewerb Couvert d'Or wieder aufgegriffen. In der selben Halle findet auf Showbühnen das Wettkochen um die Trophäe ,,Jungkoch des Jahres" statt. Beim Kampf um die Auszeichnung ,,Meisterkoch des Jahres" müssen sich Küchenmeister und Auszubildende gemeinsam beweisen. In der Oskar-Lapp-Halle (Halle 6) finden Technikinteressierte alles zu den Themen EDV- und Abrechnungssysteme, Software und Klimatechnik. Premiere feiert der Stand ,,Spezialitätenland Bayern ­ Heimat der Genüsse" in Halle 3, bei dem das Bayerische Staatsministerium für Ernäh- rung, Landwirtschaft und Forsten mit der Intergastra den Trend zur regionalen deutschen Küche aufgreift. Daneben dreht sich alles, wie in Halle C2, um Nahrungsmittel und Rohstoffe für die Speisenzubereitung, TK-Produkte und Convenience. In der Getränkefachhalle (Halle 8) präsentieren sich schließlich neben rund 30 Brauereien auch Mineralwasser- und Softdrinkhersteller. Erstmals bekommt die Intergastra 2012 mit dem deutschen Hoteltag einen eigenen Kongress, der an allen fünf Tagen in Halle 9 stattfindet und Themen aus Architektur, Inneneinrichtung und Ingenieurwesen behandelt. Dieser ergänzt den Sonderbereich Fokus Hotel, bei dem unter dem Motto ,,Bauen mit Bestand" der Fokus 2012 auf der Einrichtung und dem Innenausbau von Zimmern und Bädern liegt. Im ,,Hotel zum Anfassen" bieten Musterzimmer einen Einblick in diverse Möglichkeiten. Premiere feiert auch Bioland mit dem Kongress ,,Profiwelt für Gastronomie": In Vorträgen wird über die aktuelle Marktlage von Bioprodukten, nachhaltige Ernährungskonzepte oder Mitarbeiter- und Gästekommunikation informiert. Daneben zeigt die Produktmeile Neues aus dem Öko- und Non-Food. Nach der erfolgreichen Premiere 2010 findet die Gelatissimo 2012 ihre Fortsetzung. Bei einem Kräftemessen der Eismacher in Halle 8 werden bei der deutschen Entscheidung des ,,European Championship of Gelato" die beiden besten Gelatieri der Republik gesucht. www.intergastra.de Wann: Wo: 11. bis 15. Februar 2012, täglich von 10 bis 18 Uhr Neue Messe Stuttgart, Hallen 1, C2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und ICS Tageskarte: 30 Ermäßigt: 15 Dehoga-Mitglieder: 9 1-2/2012 Fotos: Messe Stuttgart Eintrittspreis: 33



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Wer sind die Best of Market 2011/2012? BEST of Market Unsere Leser haben ihre Bewertung abgegeben. Das Ergebnis? Ein Ranking der besten Industriepartner der Branche in den Kategorien Preis-/Leistungsverhältnis, Qualität und Service. Die Preisverleihung der Best of Market erfolgt auf der Intergastra 2012 in Stuttgart. Ab FIRST CLASS 3/2012 berichten wir detailliert über die Ergebnisse.



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INTERGASTRA 2012 Klare Linie: Auf dem neu gestalteten Messestand stellt Seeberger seine Neuheiten rund um das Thema Kaffee, Tee und Choco-Drinks vor. Neu sind z. B. die zwei Röstkaffeesorten des Black Labels sowie die Caffé Crema der Marke Giulio Café. Erstmals wird zudem das neue TeeKonzept Just T® mit drei Produktlinien vorgestellt. Halle 7, Stand D 61 Kreativ einsetzen: ConvenienceProdukte wie die würzige Sauce Hollandaise Cullus oder den servierfertigen Mousse-Pudding in den Geschmacksrichtungen Schoko und Vanilla präsentiert frischli. In der Showküche auf dem Stand können sich die Messebesucher von den kreativen und unkomplizierten Einsatzmöglichkeiten überzeugen. Halle 3, Stand D 10 Wasser mit Plus: Der Filter bestmax Premium von BWT water+ more entzieht dem Wasser unerwünschte Inhaltsstoffe und reichert es zugleich mit Magnesium an. So entstehen Kaffeespezialitäten mit einer verfeinerten und stabilisierten Crema sowie einem vollem Aroma. Die fünffache Filtration entfernt störende Partikel und verhindert Kalkablagerungen. Halle 7, C 30 Lust auf Mode: Attraktive Schnitte, hoher Tragekomfort sowie individuell und flexibel einzusetzende Kollektionen, die den CI-Charakter unterstützen, findet man im Sortiment der DBL. Die angebotene Berufskleidung umfasst modische, elegante sowie klassische und schlichte Kleidungsstücke für die Teams in Küche und Service. Halle 1, Stand G 81 Kleiner Auftritt: Tipps und Rezeptideen für kreative und abwechslungsreiche Tartelettes können vom Gewinner des Hug-Wettbewerbs ,,Tartelettes Phantasia 2011" , Andreas Bäßler, abgeschaut werden. Neben den unterschiedlichen Tartelettes steht auch das TK-Apéro-Gebäck, z. B. Mini-Pizzetten und -quiches, im Fokus des Messeauftritts. Halle 3, Stand D 34 Komplette Türen: Erstmals auf der Intergastra präsent, stellt Häfele sein neues montagefertige Komplettpaket für die Hotelzimmertür vor, das es in drei Varianten mit allen nötigen, anwendungsspezifischen Komponenten gibt. Zudem wird das elektronische Schließsystem Dialock gezeigt, das mit berührungsloser Transponder-Technologie in Hotels jeder Größe arbeitet. Halle 6, Stand D 34 Kaffeelimo & neue Tüllen: iSi Deutschland zeigt Kreationen wie das Erdbeer-Rhabarber-Espuma, das in den zwei neuen Rezeptheften ,,Fruchtige Schäume" und ,,Weinbegleiter" enthalten sind. In Zusammenarbeit mit Coffee Consulate Mannheim werden zudem neuartige Kaffeekreationen wie Kaffeelimonade oder Ingwer-Lebkuchen-Shakerato präsentiert. Zudem stehen das neue Tüllenset für die Profigeräte und die Technik Rapid Infusion im Fokus. Halle 1, Stand G 64 Besteck-Reinigungsanlage für Profis · · · · · · · · TOP Preis-Leistungsverhältnis besonders leicht, leise und laufruhig erstklassige Qualität und Verarbeitung (z.B. keine scharfen Kanten, alle Bleche gebördelt Fotos: Seeberger, Frischli Milchwerke, BWT water+more, DBL, Hug, Häfele, iSi Deutschland geringer Energieverbrauch 2 Jahre Herstellergarantie 24h Austauschservice alle Ersatzteile vorrätig Granulat-Versand Exklusiv-Werksvertretung für Besteck-Reinigungsanlagen in Deutschland, Schweiz und Österreich Concept & Styling GmbH Richard-Kirchner-Str. 19b D-34537 Bad Wildungen Tel. +49 (0) 56 21 - 96 76 5 - 0 Fax +49 (0) 56 21 - 96 76 5 - 29 info@concept-styling.de www.concept-styling.de ns n Sie u suche tra Be tergas der In auf nd 74 -I, Sta Halle 1



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INTERGASTRA 2012 Klarer Einblick: In einer GläserspülArena zeigt Winterhalter an verschiedenen Erlebnisstationen, welche Faktoren wichtig sind, um brilliant glänzende und hygienisch reine Gläser zu erhalten. Eine Mini-Kamera gewährt einen Einblick in eine Untertischspülmaschine der UC-Serie. Weitere energiesparende und Ressourcen schonende Produkte werden vorgestellt. Halle 1, Stand H 50 Bequeme Sitzgelegenheiten: Vollpolsterstühle mit Sesselcharakter, Stuhlsessel mit gepolsterten Armlehnen und viele andere Sitzgelegenheiten stellt die Stuhlfabrik Schnieder auf der Messe vor. Beispiele dafür sind die Stühle Eddy und Marie sowie der Sessel Cadiz, dessen schwarze Sitzfläche wie ein ruhender Pol wirkt und zum Platznehmen animiert. Halle 4, Stand B 64 Integrierte Gesamtlösung: Mit Sihot.RMS präsentiert Gubse ein Modul für das Yield-Management, das bei einer aktiven Preisgestaltung und detaillierten Analyse des Buchungsverhaltens unterstützt. Als Teil von Sihot.Sales eröffnet Sihot.Pre- und Post-Stay neue Möglichkeiten zur Kundenbindung. Automatisch werden die Gäste z. B. vorab willkommen geheißen und sie erfahren mehr über das Hotel und die Umgebung. Über den automatischen E-Mail-Versand können sich Hotels nach dem Aufenthalt bei ihren Gästen bedanken. Halle 6, Stand B 41 Starker Auftritt: Im Mittelpunkt des Messeauftritts und FrontCookings von Rational steht die Demonstration der Garleistung des neuen SelfCookingCenter whitefficiency. Mehrmals tägliche Vollbeschickungen mit Croissants, Semmeln und Chicken Wings im 20 x 1/1 Standgerät sollen die neue Gleichmäßigkeit und Garperformance präsentieren. Halle 1, Stand H 30 Dreamwater Lounge: Bei der Medyjet-Massageliege von Aquacom Wasserbetten können Gäste bekleidet auf einer Unterlage liegen und sich auf ca. 330 l Wasser ,,wiegen". Zwei computergesteuerte Düsen erzeugen zwei Wasserstrahlen, die klassische Massagetechniken simulieren. Fast 40 vorprogrammierte Behandlungen sind wählbar und per Chipkarte abrufbar. Halle 6, Stand B 22 An der Front: Mit zehn AuftischKochgeräten ermöglicht das Frontcooking-System Blanco Cook von Blanco CS eine abwechslungsreiche Koch-Show direkt vor den Augen der Gäste. Mobile Wrasen-Absaugmodule befreien dabei Kochdämpfe von Fett, Feuchtigkeit und störenden Gerüchen ­ unabhängig von stationären Dunstabzugshauben. Halle 1, Stand C 50 Farbe bekennen: Fritz Schlecht/SHL zeigt im Themenpark Fokus Hotel in einer 3D-Raumsimulation mit mehreren Partnern, wie Farben wirken. In einem Kubus erleben die Besucher dabei, wie sich Farbwelten auf ihr Befinden auswirken. Zwei nach dem Prinzip der ,,Farben der Gesundheit" gestaltete Musterzimmer präsentieren ein zeitgemäßes Wohlfühlambiente. Halle 6, C 80 Bei Berührung Dampf: Auf der Intergastra präsentiert Palux u. a. die Geräte der Heißluftdämpfer-Generation Touch 'n` Steam. Akzente setzt die Serie z. B. in puncto Design, Bedienkomfort, Vielseitigkeit und im umfangreichen Produktprogramm. Ob Einstiegs- oder Topmodell ­ die Touchscreen-Bedienoberfläche wird bei allen Größen angeboten. Halle 1, Stand D 30 Vor-Ort-Lösungen: Miditec stellt mit Busch-Jaeger intelligente, individuelle Sicherheits- und Zutrittskontrolllösungen im Themenpark Fokus Hotel vor. ,,Die Besucher erleben gestaltete und vernetzte Zimmerszenarien. Dazu gehören auch Raum-Automation und Sicherheitstechniken", berichtet Tammo Berner von Miditec, die 2003 den weltweit ersten Leser aus Glas entwickelt haben. Halle 6, D 65 RR Glänzend poliertes Besteck TD 3000 L Das Einstiegsmodell Perfekt und eindeckfertig Trocknet und poliert bis zu 3.000 Besteckteile in der Stunde. ! euheit N Made in Germany Bewährt und kostengünstig Die Variante des bewährten Modells TD 3000 schont den Geldbeutel bei gleich bleibender Produktqualität. Flexibel und mobil Das Tischmodell ist optional auch mit fahrbarem Untergestell erhältlich. Thomas Dörr Besteck- und Küchensysteme Tel. +49-(0)7261-97 54 93 · www.t-td.com Besuchen Sie uns auf der Intergastra: Halle 1 Stand D 11 36 1-2/2012 Fotos: Winterhalter, Stuhlfabrik Schnieder, Rational, Aquacom Wasserbetten, Blanco CS, Fritz Schlecht/SHL, Palux, Miditec



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Unsere Leser haben abgestimmt Auf der Intergastra zeichnen die Fachzeitschriften FIRST CLASS, und GVmanager Zulieferer des Außer-Haus-Markts mit dem Leserpreis ,,Best of Market" aus. N icht schwarz-weiße Zahlen oder Werbeversprechen sind die Basis für die Auszeichung der ,,Best of Market", sondern die Erfahrungen und Einschätzungen des Anwenders selbst. Unter diesem Motto haben die gastronomischen Fachmagazine der B&L MedienGesellschaft, FIRST CLASS, GVmanager sowie ihre Leser Ende letzten Jahres in einer Studie befragt. Herzstück bildete die Beurteilung von rund 400 Zulieferern der Branche nach den Kriterien Preis-LeistungsVerhältnis, Qualität sowie Service. Die Studie führt die Ergebnisse des 2010 erstmals verliehenen Preises ,,GV-Manager's Best" fort, der aus der Marktforschung über das Markt- und Einkaufsverhalten der Gemein- schaftsverpflegung 2010 hervorgegangen ist. Allerdings erweitert ,,Best of Market" den Pool der Befragten um zwei Zielgruppen, Leser der FIRST CLASS aus der Hotellerie und Leser der aus der Gastronomie. Damit zeichnet ,,Best of Market" ein einzigartiges Bild des gesamten Außer-Haus-Markts. Sind Sie bereits gespannt, wie Ihre Zulieferer und Industriepartner abgeschnitten haben? Die Ergebnisse erfahren Sie bei unserer offiziellen Preisverleihung, die am Messesonntag, dem 12.02.2012, auf der Intergastra im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS) im Raum C 5.1 um 17 Uhr stattfinden wird. Vor Ort können Sie vorab auch Informationen an unserem Messestand auf der Intergastra in Halle 3, Stand B 30 erfragen. Darüber hinaus ist geplant, ausgewählte Ergebnisse dieser Marktforschung auch in den folgenden Ausgaben der FIRST CLASS ausführlich und unterteilt in verschiedene Zielgruppen und Leistungsmerkmale zu veröffentlichen. www.gastroinfoportal.de weiß was Kaffeeliebhaber wollen! 100 % gespannt? Die Enthüllung findet im Februar statt ­ pünktlich Neue Farbe bekennen G ute Produkte brauchen auch eine gute Präsentation, um entdeckt zu werden. Karl Kemper Convenience bekennt daher jetzt mit seinen komplett neu überarbeiteten C&C-Verpackungen Farbe. Der langweilige weiße Karton mit farbigem Etikett, der kaum ins Auge fiel, präsentiert sich nun in einer ansprechenden neuen Verkaufsverpackung. Aktuell gibt es bereits die Mini Frühlingsrollen mit Gemüse und mit Hähnchen sowie die Böhnchen im Speckmantel in dem neuen Gewand. Die Verpackung ist dabei nicht nur vor allem durch die neue Farbigkeit attraktiver geworden, sondern sie bietet auch neue Orientierungshilfen für Köche und Hoteliers, womit die Kaufentscheidung erleichtert werden soll. Seit Februar 2012 wird das C&C-Sortiment des Unternehmens um vier weitere Eye Catcher mit viel Geschmack erweitert, indem die Gourmet Rinderrouladen, Schweinerouladen sowie gegart und gebräunte Hähnchenspieße und Kohlrouladen ebenfalls in der neuen aufmerksamkeitsstarken Verpackung angeboten werden. Sie alle gibt es jeweils in Verpackungsgrößen von acht bis zehn Portionen und informieren über produktspezifische Vorteile wie Gluten- und/oder Laktosefreiheit, eine nicht notwendige Kennzeichnung auf Speisekarten, das Fehlen von Hefeextrakten oder die Eignung für Kombidämpfer. Des Weiteren werden bereits jetzt die sogenannten BIG 8 innerhalb einer ausführlichen Tabelle auf dem Etikett der Verpackung berücksichtigt. Die Philosophie fängt damit bei der Auswahl der Rohstoffe an und endet bei der Kommunikation zum Kunden. In den Produkten soll nur das enthalten sein, was für den guten Geschmack benötigt wird ­ und genau darüber informiert auch die neue Verpackung. Halle 2, Stand A 16 zur Intergastra! Gen ieß en Sie exklusiv die erste Röstung der neuen I·O Spezialität an unserem Stand! : Besuchen Sie uns Intergastra 12 11. bis 15.02.20 A 54 Halle 5, Stand Foto: Karl Kemper Convenience w w w. a z u l.de 1-2/2012 37



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Hiestand & Suhr Posch Süßes Erwachen Das Frühstück als grundlegende Mahlzeit liefert die erste Energie für den Tag. Warum also nicht gleich zu energiereichem, süßem Gebäck, Milchreis oder süßen Aufstrichen greifen? Hochwertige Backwaren oder süße Mahlzeiten zum Frühstück gehören auf dem Buffet längst zu den Topsellern. Schöller Direct N Baker & Baker icht jeder frühstückt herzhaft ­ viele greifen lieber zur süßen Alternative. Das Hilton Munich Park hat z. B. sein Frühstück für mehr Süße überarbeitet: ,,Die drei Muffins Bran Carrot Raisin, Apple Cinnamon und Cranberry Orange, die weltweit für uns nach einem Rezept gebacken und in einem Muffinblech präsentiert werden, sind im Breakfast at Hilton ab sofort inkludiert", so Christoph Glaser, Director of Operations Hilton Munich Park. ,,Eingeflossen sind globale Trends mit lokalen und regionalen Einflüssen." So können Hotels verschiedene Zielgruppen wie Kinder oder Nationalitäten ansprechen. Die Energiedichte ist in süßen Lebensmitteln im Vergleich zur Nährstoffdichte erhöht, da vor allem Zucker, Weizenmehl, Butter und Zusätze wie Schokolade oder Karamell enthalten sind ­ viel Energie, die aber rasch verbraucht ist. Wer dem Gast mehr bieten will, kombiniert süße und vollwertige Bestandteile. Vollkornbrötchen mit Obst und Gemüse z. B. liefern nicht nur Energie, sondern auch ausreichend Nährstoffe. Viele TK-Produkte sind heute bereits vorgebacken und garantieren so eine Gelingsicherheit mit gleicher Qualität. Der Markt hält, wie folgender Überblick zeigt, eine große Auswahl bereit. 38 1-2/2012 Fotos: Hiestand & Suhr, Baker & Baker, Schöller Direct, Posch, Délifrance



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FRÜHSTÜCK Himbeerbrötchenscheiben mit Minze und Pistazien (von Christian Henze) Zutaten: 1 EL Kerrygold Butter, 4 helle Brötchen, 2 EL Puderzucker, 100 g Himbeeren/auch tiefgekühlt, 2 EL Pistazien, 4 Minzblätter Zubereitung: Die Brötchen in Scheiben schneiden und mit Kerrygold Butter einstreichen. Puderzucker, Himbeeren, Pistazien und Minze in einen Mixbecher geben und fein pürieren. Den Fruchtaufstrich reichlich auf die Brötchenscheiben verteilen. Im farbenfrohen Gewand präsentiert sich z. B. der neue tiefgekühlte Pinky Donut von Baker & Baker. Mit einer pinken Glasur und weißen Zuckerstreuseln dekoriert, schmeckt er nach fruchtig-süßen Erdbeeren. Der hefegelockerte Donut wird nach amerikanischer Rezeptur hergestellt. Die Mini-Donuts á 12 g von Schöller Direct aus lockerem Hefeteig sind mit einer hellen Glasur und einer Zimt-ZuckerGarnitur oder mit dunkler Glasur und weißen Schokostückchen erhältlich. Nach rund 30 Minuten Auftauzeit bei Raumtemperatur können sie den süßen Hunger am Morgen stillen. Auch Backwaren aus feinem, buttrigen Blätterteig sind gerngesehene ,,Gäste" ­ ob ungefüllt oder mit einer süßen Füllung. Bei den Croissants Kreation Chocolation von Hiestand & Suhr z. B. in den Varianten Dark Chocolate und White Chocolate ist der Kern aus reiner Zartbitter- oder weißer Schokolade. Beide Sorten lassen sich nach dem Backen mit Schokotropfen veredeln. Das ,,all Day long" Sortiment von Edna umfasst zudem Croissants, die mit einem Butteranteil von 22 % ge- backen sind. Wer sich bei der Frühstückswahl nicht nur auf ein Gebäck beschränken mag, für den sind Konzepte wie Café Gourmand von Délifrance genau das Richtige: Zu den Mini-Patisserien ,,Express Classique" gehören Mini-Blaubeer-Muffins, Mini-Mandel-Tartelettes und Schokofondants mit einem Stückgewicht von 15 bzw. 18 g. Bei Posch haben die Gourmet Snacks einen Anteil von ca. 50 % Füllung und sind bereits in der Vierkammerschale vorsortiert. Die TKBlätterteig-Häppchen mit ApfelZimt, Kirsch, Quark-Mohn oder Nuss-Nougat sind nach wenigen Minuten servierbereit und können zusätzlich zu anderen Bestandteilen wie Brötchen oder Eierspeisen angeboten werden. Beliebt sind auch Crêpes, Pancakes oder Pfannkuchen. Schöller Direct liefert zu den ungefüllten Pfannkuchen passende Rezeptideen. In wenigen Minuten aufgetaut oder im Kombidämpfer erwärmt, sind die ungesüßten Pfannkuchen direkt einsatzfähig: zum Füllen, Bestreichen oder pur. Auch Milchreis ­ pur, mit Zimtzucker oder frischem Obst ­ kann den ersten Hunger am Morgen REZEPT stillen. Mit dem frischen SahneMilchreis von Debic gestaltet sich die Zubereitung einfach. Erhältlich ist er im praktischen Spritzbeutel, sodass der Inhalt genau portioniert werden kann. Kombiniert mit Milchreis oder Joghurt schmecken auch die Fruchtpürees, die FSP Frische für die Marke Valensina Professional herstellt. Die Pürees haben einen Fruchtgehalt von 90 % und einen Zuckerzusatz von 10 %. Zur Auswahl stehen z. B. die Sorten Erdbeere, Waldfrucht sowie Mango oder Banane. Auch die Klassiker Honig und Nussnougatcremes bleiben gefragt. Mit den Dispensern von Honighof Göken lassen sich diese jederzeit hygienisch abgeschirmt und tropffrei vom Gast zapfen. Mit einer oder mehreren Zapfstellen ausgestattet, bietet z. B. der HoneyMat eine große Auswahl. Zudem ist auch ein Bio-Honig erhältlich. Mit was auch immer ­ ein süßes Frühstück ist und bleibt ein Klassiker auf dem Buffet, der sich heute mit verschiedenen, auch überraschenden Produkten, verkaufen lässt. sar Besuchen Sie uns: RGA INTERNO rg bu Ham ärz 2012 9. ­ 14. M 4.EG alle B H /210 Stand 208 Foto: IDB Deutschland/Kerrygold, Breitsamer Honigbutler im Dreierpack Breitsamer bietet mit dem 3er SquEasy eine besondere Honigvielfalt am Frühstücksbuffet. Der edle Spender aus massiver Buche und gebürstetem Edelstahl spendet dem Gast tropffrei und portionsgerecht drei verschiedene Sorten ­ Guten Morgen Honig, Energiespender und TeePause. Ebenso einfach und praktisch ist das Wechseln der 350-gSpenderflaschen zum Nachfüllen. Neben der 3er-Variante ist auch ein Starterset mit einer Flasche erhältlich. www.breitsamer.de IDEEN FÜR DIE KÜCHE VON MORGEN Sander Gourmet GmbH · Industriepark 12 · 56291 Wiebelsheim · Tel.: +49.6766.9303-48 E-Mail: kontakt@sander-gourmet.com · Web: www.sander-gourmet.com



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FRÜHSTÜCK Buchung fördern Seit zwei Jahren besteht mit Best Breakfast auf dem Hotelmarkt ein Gütesiegel für beste Frühstücksbuffets. Reinhold Sobtzick von der Düsseldorfer Agentur Markenpartner und Markeninhaber von Best Breakfast zieht ein Zwischenfazit. Herr Sobtzick, das Best-Breakfast-Konzept zählt inzwischen über 300 Teilnehmer. Haben auch Sie durch den engen Kontakt mit den Anwendern neue Impulse sammeln können? In der Tat! Wir, d. h. auch unsere Partner IDB Deutschland mit Kerrygold und Kellogg's, haben durch den engen Austausch mit den Hoteliers viel über deren Wünsche und Nöte erfahren und stellen fest, dass z. B. der Beratungs- und Fortbildungswunsch sehr hoch ist. Diesen versuchen wir im Rahmen des Konzepts nun Rechnung zu tragen. Ebenfalls zeigt sich immer mehr, wie wichtig der Einsatz von Markenprodukten für die Wertschätzung des Buffets durch den Gast ist. Wir sind mit dem Konzept nach wie vor sehr zufrieden und bekommen durch das wachsende Netzwerk weitere Impulse. Wie sind Ihre Erfahrungen: Welche Wirkung kann ein Frühstückssiegel auf die Qualität und die Nachfrage eines Hotelfrühstücks in Zeiten von immer öfter gebuchten ,,Übernachtungen ohne Frühstück" haben? Sie sprechen das Problem bereits an, denn viele Gäste frühstücken nicht mehr im Hotel. Das BestBreakfast-Gütesiegel ist somit eine Gegenmaßnahme, das Frühstück wieder in den Vordergrund zu rücken. Zum einen sollte aus ernährungsphysiologischer Sicht der Tag mit einem ausgewogenen Frühstück beginnen, zum anderen kann sich der Gastronom durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und durch Qualität profilieren und die Gäste binden. Besonders im Hotel nehmen sich die Gäste mehr Zeit für ein Frühstück und behalten dies als letzten, hoffentlich positiven Eindruck auch im Kopf. Was machen die Teilnehmer im Detail besser als ihre ,,siegellosen" Mitbewerber? Die Best-Breakfast-Gastgeber können mit dem Siegel werben und rücken so das Thema Frühstück in den Fokus. Im Rahmen der Zertifizierung haben diese Betriebe ihr Frühstücksangebot auf den Prüfstand gestellt und online eine Ist-/Soll-Analyse durchgeführt. Anhand der über 150 Kriterien müssen festgelegte Anforderungen bezüglich Ambiente, Buffetgestaltung, Service und Angebot erfüllt werden. Die Hotels können nun durch einen objektiven Standard auf ihre hohen Qualitätsansprüche hinweisen. Best-Breakfast-Gastgeber berichten, dass sich die ,,geprüfte" Frühstücksqualität ebenfalls positiv in den Buchungsportalen niederschlägt und die Bewertungen deutlich positiver ausfallen. Wie ausgeprägt ist inzwischen die Bekanntheit des Best-Breakfast-Konzepts bei den Gästen? Das ist noch nicht Teil unserer Zielsetzung. Zunächst möchten wir weiter auf die Hotels und deren Belange eingehen und später auf deren Gäste. Es ist für Marken wie Kellogg's und Kerrygold durchaus machbar, das BestBreakfast-Siegel an Millionen von Verbrauchern und somit auch an potenzielle Gästen zu kommunizieren. Das Konzept wird immer wieder erweitert. Seit Juli bieten die Partner Kerrygold und Kellogg's umfangreiche Schulungsunterlagen. Welche weiteren Services sind in Planung bzw. für Sie denkbar? Was steckt hinter dem geplanten eigenen Reservierungstool? Neben den Schulungsunterlagen möchten wir unsere Checklisten in diversen Bereichen weiter verfolgen, da sich diese als große Hilfestellung für die Hoteliers erwiesen haben. Viele teilen uns mit, dass es derzeit eine gewisse Unzufriedenheit mit den bestehenden Reservierungstools gibt. Sobald die Best-Breakfast-Gastgeber eine deutschlandweite Abdeckung gewährleisten können, werden wir damit starten. Zudem erscheint viermal jährlich ein Newsletter mit aktuellen Informationen, Anregungen und Wissenswertem ,,Rund ums Frühstück". Vielen Dank für das Gespräch. syk ,,Auf der INTERGASTRA finde ich eine geballte Dichte an neuen und auch bekannten Lieferanten, Marktführern aus der Lebensmittelindustrie und kleinen innovativen Spezialanbietern für die Gastronomie. So bekomme ich in kürzester Zeit einen Überblick über die wichtigsten Neuheiten im Markt, ohne dafür groß in der Welt herumreisen zu müssen." Euro-Toques Sportliches Menü Anfang Februar 2012 öffneten die Rhein-MainHallen in Wiesbaden für den ,,Ball des Sports" ihre Pforten. Für den kulinarischen Genuss zeichnete vor allem die World-Toques/Euro-Toques-Gruppe verantwortlich. Kein Unbekannter auf dem Sportballparkett war dabei besonders der Sternemaitre Uwe Steiniger. Bei der Herstellung seines Menüs aus Teegeräucherter Entenbrust und gebeiztem Lachs sowie Fingerfood und Häppchen in Tapas-Manier setzte er auf regionale und internationale Komponenten. Das Team um Anja Lindner hat darüber hinaus für die rund 2.000 Gäste einen ValrhonaSchokoladenbrunnen mit biologischen Früchten gestaltet und aufgebaut. Edle Kleinspeisen, Fingerfood sowie Süßes bot Stefan Krebs an der Euro-Toques-Theke. Zudem servierte er würzige MiniLauchburger gefolgt von einer Marzipan-Mohn-Schnitte und Frischkäse-Pralinen mit Tresterrosinen. Bernhard König vom Restaurant Marie Antoinette des Parkhotel Adler in Hinterzarten verwöhnte schließlich die Gaumen der Gäste mit der Schwarzwälder Kirschtorte ,,avantgarde". www.eurotoques.org www.intergastra.de 40 1-2/2012 Foto: privat Christian Bareiss, Restaurant Dorfstube, Düsseldorf



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Rückkehr der Brottüte Nach der Gesetzesänderung von 2010 können Hotels ein ,,Frühstück to go" zum reduzierten Steuersatz anbieten. Dabei müssen jedoch verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. Wie nehmen Geschäftsreisende und preissensible Gäste das Angebot für unterwegs an? M it dem 2010 in Kraft getretenen Wachstumsbeschleunigungsgesetz hat sich bekanntermaßen der Umsatzsteuersatz bei Hotelübernachtungen auf 7 % verringert, während er beim Hotelfrühstück bei 19 % blieb. Das Frühstück kann so auch ohne Übernachtung erworben werden und wird steuerlich nicht als reine Nebenleistung angesehen. Interessant für den Hotelier ist aber die Ausnahme, dass die Lebensmittelmitnahme oder -lieferung dem reduzierten Steuersatz unterliegt. In diese Kategorie fällt auch das ,,Frühstück to go", das gerade für Geschäftskunden mit frühen Terminen und preissensible Gäste interessant ist. Laut des Dehoga Bundesverbands muss der Hotelier dabei sicherstellen, dass der Gast das Frühstück nicht in den Hotelräumen einnimmt und es keine Getränke enthält. Kaffee z. B. wird immer mit dem Regelsteuersatz belegt, egal er ob im Hotel oder to go getrunken wird. Das Best Western Hotel Villa Stokkum in Hanau hat Erfahrungen mit mehreren Mitnahmekonzepten gesammelt. ,,Wir hatten eine zeitlang ein Breakfast to go, haben es aber wegen mangelndem Interesse eingestellt", erklärt die Geschäftsführende Gesellschafterin Gabriele Christ. Sie überlegt nun, als individuellere Variante beim Einchecken eine Lunchtüte mit einer aufgedruckten Frühstücksauswahl zu überreichen. Am Abend können die Gäste die Tüte an die Zimmertür hängen und bekommen sie morgens überreicht. Der Preis und der angewandte Mehrwertsteuersatz soll gleichbleiben. Seit Februar 2010 bieten die Golden Leaf Hotels & Resorts ein Frühstück zur Mitnahme in den Varianten ,,Herzhaft lecker", ,,Süße Versuchung" und ,,Vegi-Genuss" an. Die anfängliche Unsicherheit, das neue Angebot könne das Buffet verdrängen, blieb unbegründet: ,,Das Angebot wird bezüglich der Verkaufszahlen mäßig angenommen, auch wenn es in Einzelhotels Fans gibt", sagt CMO Frank Blattl. Viele Hotels können aber über dieses Angebot für das reichhaltige Frühstücksbuffet werben, so dass gerade Privatgäste, die ursprünglich ohne Frühstück gebucht haben, sich doch für das ,,große Frühstück" entscheiden. woy 1-2/2012 Foto: Duni 41



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Naturnah aufgebaut In Bad Steben ist das Relexa Hotel eng mit der Kurtradition verknüpft. Modern ausgelegt, folgt das größte Gesundheits- und Wellnesshotel der Region dabei einer naturnahen Philosophie ­ das reicht von Anwendungen mit Bad Stebener Naturmoor bis hin zur regionalen Kräuterküche, die selbst beim Frühstück zu finden ist. K eine Liebe ist aufrichtiger als die Liebe zum Essen." Mit diesem Zitat von George Bernard Shaw bringt das Relexa Hotel Bad Steben den Stellenwert seiner Gastronomie auf den Punkt. ,,Die Zitate und Texte unserer Philosophie haben wir im Team ausgewählt bzw. selbst entworfen, denn Authentizität ist uns sehr wichtig", betont Josef Matheus, der das Haus seit 1992 leitet. Zwar ist die grobe Richtung durch den ehemaligen Pächter und heuti- gen Privateigentümer, die kleine Hotelgesellschaft Relexa Hotels, grob vorgegeben, doch der Spielraum ist recht groß, was Josef Matheus sehr schätzt. So hat er in Bad Steben, der Historie des ehemaligen Kurhauses entsprechend, einen Schwerpunkt auf den Gesundheitsbereich gelegt ­ und dazu gehört für ihn auch eine entsprechende Küche, die mit Liebe kreiert wird. Kulinarische Freude hat Priorität, ein Diätkoch verleiht dem Speisenplan zugleich eine ge- Natur in der Tasse Um auch das Heißgetränkesortiment gesundheitsbewusster auszurichten, hat das Hotel Tees vom Alpenländischen Kräuterhaus ausgewählt. ,,Der Anbieter ist einer von wenigen, der Bio-Kräuter- und Früchtetees in einer breiten Palette führt. Die Sortenvielfalt, auch saisonal gesehen, hat mich gleich überzeugt", erzählt der Hoteldirek- 42 1-2/2012 Fotos: Kirchner, Relexa Hotel Bad Steben sunde Ausrichtung. So ist im Frühjahr auf der alternativen Karte zu den drei Abendmenüs ein Kräutermenü zu finden, darunter Speisen wie Gartenkresse-Suppe oder Birnen-Basilikumeis mit Minzpesto. Wichtige Zutat und Hingucker sind Kräuter auch am vitalen Frühstücksbuffet: Hier versammeln sich Kräuterbrot, -quark, -butter, -pesto und -marmelade nebst frischem Gemüse wie Paprikastreifen und Gurkenscheiben. ,,Die Aufstriche stellen wir ­ je nach Saison ­ selbst frisch her, das Kräuterbrot haben wir mit einem heimischen Bäcker entwickelt, der es täglich für uns bäckt", erzählt Josef Matheus. Zur gesundheitsbewussten Ausrichtung tragen auch der Müsli-,,Baukasten" und fettarme Varianten aller Hauptprodukte wie Wurst, Käse und Joghurt bei. Zudem können die Gäste auf einem Aushang die Kalorienangaben einsehen. Wie die Backwaren stammen auch sonstige Zutaten möglichst aus der Region.