
Offenburg. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg vergibt alle zwei Jahre den „Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg" für hervorragende und innovative Produkte in der Umwelttechnik. Am 6. Juli 2011 wurden erneut Produkte prämiert, die einen bedeutenden Beitrag zur Ressourceneffizienz und Umweltschonung leisten. Spültechnikhersteller Meiko aus Offenburg zählte zu den Preisträgern.
Dr.-Ing. Stefan Scheringer, Geschäftsführer und Dr.-Ing. Thomas Peukert, Leitung Konstruktion & Entwicklung, konnten von Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft den begehrten Umwelttechnikpreis in der Kategorie „Emissionsminderung, Aufbereitung und Abtrennung" entgegen nehmen, welcher gerade in der heutigen Zeit ein besondere Bedeutung hat. Das Unternehmen hat sich erfolgreich für diese Kategorie beworben und wurde als einziger Spültechnikhersteller platziert. Meiko hat seinen Wettbewerbsbeitrag auf die innovative M-iQ Durchlaufautomaten-Serie ausgerichtet, die weltweit im Markt für Furore sorgt. „Die M-iQ Serie vereint höchste Spülleistung mit gleichzeitiger Verringerung der Verbrauchswerte ohne dabei die Hygiene oder das Spülergebnis zu vernachlässigen. Das ist unser Erfolgsrezept", so Dr. Scheringer. „Aktuell können wir uns auf Angaben einer Studie der europäischen Kommission (EuP-Studie) beziehen, die die in der EU betriebenen Spülmaschinen in ihrer Gesamtheit katalogisiert und u.a. in ihrem jeweiligen Ressourcenbedarf auflistet. Unter Zugrundelegung der in dieser Studie veröffentlichten Zahlen, ergeben sich bei Einsatz der M‑iQ beeindruckende Perspektiven für Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Das passt sehr gut in unser präferiertes Leitthema der Nachhaltigkeit, so Scheringer weiter. In Zahlen ausgedrückt spart die M-iQ Technologie insgesamt 99.000 Tonnen Reinigungs-Chemie pro Jahr, die nicht produziert werden müssen und die Umwelt belasten. Oder 12.300.000 m³ Wasser - das würde reichen um eine Stadt mit 250.000 Einwohnern ein Jahr lang mit Wasser zu versorgen. Ebenso beeindruckend ist das Einsparvolumen von Elektroenergie: 1.900.000 MWh - das ist eine Energiemenge die ausreicht um z.B. die Stadt Hamburg mit 1,7 Mio Einwohnern ein Jahr lang mit Strom zu versorgen."
Franz Untersteller bestätigt die Bedeutung des Umwelttechnik-Preises, welche sich in einer wachsenden Zahl an qualifizierten Bewerbungen niederschlägt: „Heute wird die Umwelttechnologie zur treibenden Kraft für die Wirtschaft - und das nicht nur in Baden-Württemberg, sondern weltweit. Mit energie- und materialeffizienten Verfahren und Produkten können baden-württembergische Unternehmen enorme Kostensenkungspotentiale realisieren, ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern und nicht zuletzt neue, stark wachsende Märkte weltweit erschließen. Mit dem Umwelttechnikpreis wollen wir hier ein Zeichen setzen, indem wir Unternehmen mit ihren Innovationen ins Licht rücken, die besonders ressourcensparend und umweltschonend wirken."
www.meiko.de
Zum Bild (v.l.n.r.): Franz Untersteller (MdL), Dr.-Ing. Stefan Scheringer (Meiko Geschäftsführer), Dr.-Ing. Thomas Peukert (Leitung Konstruktion & Entwicklung Meiko)
teo/ Redaktion GVmanager