
München. Als am 4. Dezember 1971 das erste deutsche McDonald's Restaurant im Münchner Stadtteil Giesing seine Türen öffnete, wurden die Kartoffeln für die Pommes noch von Hand geschält und geschnitten. Und nicht nur das: das neuartige Angebot, bestehend aus Burgern, Pommes, Coca Cola und Co. war auch durchaus erklärungsbedürftig.
In einem Land, wo Schnitzel, Bratwurst und andere eher traditionelle Hausmannskost die Speisekarte dominierten, erschien McDonald's und das Essen mit Händen zu fremd. Dem Konzept wurde in breiten Bevölkerungsschichten keine lange Lebensdauer vorausgesagt. Heute besuchen die deutschen McDonald's fast drei Millionen Gästen täglich.
Mit einem bewusst unkomplizierten gastronomischen Konzept konnte das Unternehmen in den vergangenen vierzig Jahren mehr und mehr Kunden überzeugen. Ein wichtiges Erfolgsrezept ist dabei die kontinuierliche Bereitschaft, aktuelle Trends aufzugreifen. Dazu gehörte auch, als Familienrestaurant Kindern ein besonderes Menü- und Spielangebot zu bieten. Seit den frühen Achtzigerjahren gab es dies bereits in Form der „Juniortüte".
Mit dem McDrive, der 1983 in Deutschland eingeführt wurde, fanden auch die Autofahrer eine auf sie zugeschnittene Form der Gastronomie. Getreu dieser Philosophie wurde 1990 das erste McDonald's Restaurant in einer Autobahnraststätte eröffnet, gefolgt von zahlreichen Restaurants an Autohöfen, in Flughäfen und Bahnhöfen.
www.mcdonalds.de
ust /Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit