
Madrid. Madrid. Spanische Top-Restaurants öffnen ihre Tore u.a. für Jungköchinnen und -köche aus Deutschland, Dänemark, Russland, Indien und der Schweiz. Im Rahmen eines ICEX-Praktikums unternehmen die Köche eine Weiterbildung der besonderen Art. Anläßlich von Madrid Fusion präsentierte das Spanische Außenhandelsinstitut (ICEX), den fünften Jahrgang seines Weiterbildungsprojektes. Im Rahmen des Programms gewähren renommierte Restaurants wie das Arzak, Akelarre, Martín Berasategui sowie weitere gastronomische Betriebe den jungen Leuten einen einmaligen Einblick in ihre Küchen. Neben dem Kennenlernen der spanischen Kultur, Sprache und Geschichte erhalten die "Jung-Köche" die Gelegenheit, sich in der gehobenen spanischen Gastronomie weiterzubilden. Eine einmonatige Einführung in die spanische Mentalität und Gastronomie plus elf Monate intensiver Arbeit an der Seite von Juan Mari Arzak und anderen Eliteköchen liefern ihnen die nötigen Hintergrundinformationen, um diesen ganz besonderen Moment der spanischen Gastronomie verstehen zu können. Das Förderprogramm von ICEX wendet sich an junge aus gebildete Köche, die bereits in renommierten gastronomischen Einrichtungen Berufserfahrungen gesammelt haben. Die Ausbildung beinhaltet sowohl den Aufenthalt in einem der teilnehmenden spanischen Restaurants als auch Weiterbildungskurse in der spanischen Sprache und Kultur. Die Bewerber und Bewerberinnnen müssen eine Berufserfahrung von mindestens drei Jahren vorweisen, über Kenntnisse der englischen Sprache verfügen, und sie dürfen nicht älter als 30 Jahre sein. ICEX Spanien trägt die Kosten und vergibt eine kleine monatliche Vergütung.
Die Deutschen Teilnehmer 2012: Hannah Lindemann und Bernd Mantzsch
mp, RbB