
Hamburg. Das Magazin der Spiegel berichtet in seiner aktuellen Ausgabe (30.01.2012) über die aktuellen Probleme der Schulverpflegung in Deutschland.
"Ökotrophologe Peinelt hat ausgerechnet, dass es insgesamt etwa zwei Milliarden Euro pro Jahr kosten würde, zwei Millionen Ganztagsschülern in der Mittagspause ein fünf Euro teures, nahr- und schmackhaftes Essen zu finanzieren. Ein Hirngespinst? Unfinanzierbar? Manuela Schwesig, SPD-Vize und Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern, hielte das für gutangelegtes Geld. Die Länder, wenngleich für Schulen zuständig, könnten die Subvention freilich nicht stemmen, deshalb sieht Schwesig auch den Bund in der Pflicht. Aber der schaffe es ja nicht einmal, die Mensen steuerlich zu entlasten. „Es läuft doch etwas verkehrt, wenn Schulessen dem Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent unterliegt", sagt sie. Auf Hundefutter werden nur 7 Prozent Mehrwertsteuer erhoben." ( Zitat - Spiegel )
mp, RbB