
Berlin. das Deutsche Netzwerk Schulverpflegung hat seine politischen Forderungen für das Schuljahr 2011/2012 formuliert. Das DNSV hat es sich als politisch aktives Netzwerk zur Aufgabe gemacht, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für das Essen in der Schule im Sinne der Schülerinnen und Schüler zu ändern.Um diese Ziele zu erreichen, setzt sich das DNSV auch mit der Politik des Staates auseinander und wird an allen ihm möglichen Stellen Druck ausüben.
Die politischen Forderungen des DNSV für das Schuljahr 2011/2012:
* Das DNSV fordert die Abschaffung der 19% Besteuerung der Schulverpflegung: Das Gebot lautet 7%! „Pro 7%! Auf Schulessen". Es ist nicht nachvollziehbar, dass Schulessen mit 19 Prozent besteuert wird, während z.B., die Fastfood-Verköstigung und Hundefutter lediglich mit sieben Prozent Mehrwertsteuer zu Buche schlagen.
* Wir fordern, dass aus den Richtlinien der DGE klare gesetzliche Vorgaben werden!
* Wir fordern, dass das Schulessen in die Schulgesetzte aller Bundesländer aufgenommen wird und Vorgaben für seine Umsetzung formuliert werden!
* Wir fordern, dass in die Curricula aller Pädagogikstudenten ein Fach Ernährungserziehung eingeführt wird!
* Wir fordern die Einführung eine Unterrichtsfaches Ernährung/Kochen für alle Schüler der Klassen 1 - 6.
Ihre forderungen untrstütze ich voll und ganz. Ich bitte lediglich, das Unterrichtsfach nicht Ernährung/Kochen sondern Ernährungs- und Verbraucherbildung zu nennen, um es aufzuwerten, die tatsächlichen Bildungs-Bedürfnissen und wünschenswerte Inhalte zu nennen und aus der verstauben Ecke des koc-Unterrichts herauszuholen. Der Unterricht sollte ja viel mehr sein, als Kochtechniken zu vermitteln.
Besten Dank und viel Erfolg
Dr. Ulrike Eigner