
Weeze/Bonn. Die Unternehmen der Ernährungswirtschaft müssen und wollen stärker als bislang auch grenzüberschreitend zusammenarbeiten, um sich im globalen Wettbewerb zukünftig erfolgreich zu positionieren. Dies gelte insbesondere für Wirtschaftsräume wie die Region Niederrhein, die inzwischen faktisch keine Grenzen mehr kenne, machten die Referenten beim ersten Kongress der deutsch-niederländischen Kooperationsinitiative „AgroFoodLink" deutlich. In dieser von der niederländischen Kamer van Koophandel Centraal Gelderland in Arnheim gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung des Kreises Kleve ins Leben gerufenen Initiative arbeiten inzwischen 24 regionale und nationale Organisationen der Agrar- und Ernährungswirtschaft aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien zusammen - darunter Entwicklungsgesellschaften wie der Greenport Venlo, der nordrhein-westfälische Cluster „Ernährung.NRW" oder die belgische Organisation „Flanders Investment & Trade". Analog zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Niederrhein solle und müsse sich auch AgroFoodLink weiterentwickeln. Dieses Fazit zogen die beteiligten Organisationen und zahlreichen Branchenvertreter am Ende des ersten Kongresses von AgroFoodLink, der mit mehr als 220 Teilnehmern nicht nur das Interesse der Branche an einer verstärkten Zusammenarbeit über die Grenze hinweg deutlich machte, sondern auch die Erwartungen der Veranstalter übertraf.